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Zur Gesundheitsförderung in der Berufsausbildung - eine empirische Analyse aus der Sicht von Arzthelferinnen

Titel: Zur Gesundheitsförderung in der Berufsausbildung - eine empirische Analyse aus der Sicht von Arzthelferinnen

Examensarbeit , 2003 , 124 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alissa Henning (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gesundheit und deren Förderung ist seit Jahren ein Thema, das sowohl in der Gesellschaft als auch in der Politik zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wegen der explodierenden Kosten löst eine Gesundheitsreform die andere ab; statt auf die kurative wird immer mehr auf die präventive Medizin gesetzt. Und nicht zuletzt breiten sich die sog. Zivilisationskrankheiten (wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs) sowie auch psychosomatische Beschwerden und psychische Störungen immer weiter aus, letztere auch bzw. gerade unter Jugendlichen. Die Ursache wird vor allem in dem enormen Stress durch die heutigen, sich rapide verändernden Lebensbedingungen (Individualisierung, Verlust traditioneller Werte und Normen, sehr hohe Arbeitslosenquote etc.) gesehen, auf die speziell Jugendliche äußerst sensibel zu reagieren scheinen; manche durch direkte gesundheitliche Beeinträchtigungen, andere durch gesundheitsriskante Verhaltensweisen (wie z.B. Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum). NORDLOHNE (1992) bezeichnet dies treffend als die „Kosten jugendlicher Problembewältigung“. Die traditionelle Gesundheitserziehung mit ihrer kognitiv ausgerichteten Wissensvermittlung über Gesundheitsrisiken und ihren moralisierenden Ermahnungen konnte bei Jugendlichen weder gesundheitsbewusstes Verhalten bewirken noch bei der Bewältigung ihrer Probleme helfen und muss letztendlich als gescheitert betrachtet werden. Aufgrund dieser Erkenntnisse wird nun versucht, die Gesundheit bzw. das Gesundheitsverhalten von Jugendlichen durch Gesundheitsförderung zum Positiven zu verändern. So sind gesundheitsförderliche Maßnahmen mittlerweile auch an vielen Schulen eingeführt worden. Allerdings scheint die Realität schulischer gesundheitsfördernder Interventionen von der Umsetzung eines ganzheitlichen und salutogen ausgerichteten Konzeptes der Gesundheits-förderung im Sinne der WHO noch weit entfernt (vgl. z.B. LEPPIN/ KOLIP/HURRELMANN, 1996, S. 52).
Noch viel weiter entfernt von (schulischer und meist auch betrieblicher) Gesundheitsförderung sind allerdings die Jugendlichen, die sich in der Berufsausbildung befinden, was aus mehreren Gründen unverständlich ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

TEIL I: GRUNDLEGUNG

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage und Erkenntnisinteresse

1.2 Bezug zur Berufs- und Wirtschaftspädagogik

1.3 Überblick zum Aufbau der Arbeit

2 Zum Beruf der Arzthelferin

2.1 Berufsbezeichnung

2.2 Ausbildung

2.3 Aufgaben und Tätigkeiten

2.4 Berufsaussichten und Entwicklungsmöglichkeiten

3 Die Zielgruppe der Jugendlichen

3.1 Zur Lebenssituation

3.2 Zum Gesundheitsverhalten

3.3 Zur gesundheitlichen Lage

3.4 Jugendliche in der Berufsausbildung

TEIL II: THEORETISCHER BEZUGSRAHMEN

4 Terminologische Orientierung

5 Konzepte und Ansätze zum Gesundheitsverhalten

5.1 Laienkonzepte

5.2 Wissenschaftliche Konzepte

5.2.1 Medizinisch orientierte Ansätze

5.2.2 Psychologisch orientierte Ansätze

5.2.3 Sozialwissenschaftlich orientierte Ansätze

5.2.4 Integrative, ganzheitlich orientierte Ansätze

6 Zur Gesundheitsförderung

6.1 Das Konzept der Gesundheitsförderung

6.2 Der Setting-Ansatz

6.2.1 Betriebliche Gesundheitsförderung

6.2.2 Schulische Gesundheitsförderung

6.3 Gesundheitsförderung und berufliche Bildung

6.3.1 Zur aktuellen Lage an berufsbildenden Schulen

6.3.2 Das duale System der beruflichen Bildung

6.3.3 Ein Konzept zur Integration von Gesundheitsförderung in die Berufsausbildung

TEIL III: EMPIRISCHE ERHEBUNG

7 Vorbereitung und Durchführung

7.1 Eingrenzung des Forschungsanliegens

7.2 Forschungsmethode Befragung

7.3 Konstruktion des Fragebogens

7.4 Pretest

7.5 Konstruktion und Beschreibung der Stichprobe

7.6 Durchführung der Befragung

8 Auswertung der Daten

8.1 Auswertungsverfahren

8.2 Auswertung und Interpretation der Daten

8.2.1 Themenbereich I: Verständnis und Kenntnisse

8.2.2 Themenbereich II: Belastungsfaktoren und Ressourcen

8.2.3 Themenbereich III: Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten

8.2.4 Themenbereich IV: Gegebenheiten, Erwartungen und Meinungen

8.2.5 Zusammenhänge

9 Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, im Rahmen einer empirischen Zielgruppenanalyse bei Auszubildenden zur Arzthelferin Ansatzpunkte für die Einführung gesundheitsförderlicher Maßnahmen zu identifizieren. Dabei wird untersucht, welches Gesundheitsverständnis die Auszubildenden aufweisen, welchen Belastungsfaktoren sie in Betrieb und Berufsschule ausgesetzt sind und über welche persönlichen Ressourcen sie verfügen, um eine Grundlage für zielgruppenorientierte Interventionen zu schaffen.

  • Analyse des Gesundheitsverständnisses und der Wissensbasis angehender Arzthelferinnen.
  • Erfassung der spezifischen Belastungsfaktoren am Lernort Betrieb und am Lernort Berufsschule.
  • Untersuchung der personalen und sozialen Ressourcen der Auszubildenden zur Stressbewältigung.
  • Ableitung von Empfehlungen für eine integrativ gestaltete Gesundheitsförderung im dualen Ausbildungssystem.

Auszug aus dem Buch

3.1 Zur Lebenssituation

Wenn von `Jugendlichen´, dem J`ugendalter´ bzw. der A`doleszenz´ die Rede ist, dann ist oft unklar, welche Altersgruppe damit eigentlich gemeint ist. Die Jugendphase wird in unserem Kulturkreis als Übergangsphase von der Kindheit zum Erwachsenenstatus definiert (vgl. ENGEL/HURRELMANN, 1993, S. 2). Allerdings ist deren inhaltliche und zeitliche Abgrenzung mittlerweile etwas unklar und diffus geworden. Während der Beginn noch relativ präzise mit dem Einsetzen der Pubertät angegeben werden kann, „... verliert sich das Ende dieser Phase hingegen zunehmend in Teilübergängen oder verfranst sich ins Erwachsenendasein ...“ (MOLL/SCHMAUDER/KLEINDIENST, 1998, S. 68).

Typische tiefgreifende Geschehnisse, die mit dem Übergang ins Erwachsenenleben assoziiert werden (wie z.B. der Einstieg ins Berufsleben, Heirat und Kinder), erfolgen immer später und auch nicht mehr „streng“ chronologisch (vgl. ebd.). Insgesamt betrachtet hat sich die Dauer der Jugendphase in unserer heutigen, komplexen Gesellschaft stetig verlängert: Sie setzt einerseits früher ein und zögert sich andererseits durch die Ausdehnung von Schul- und Ausbildungszeiten immer weiter hinaus. Der Schulbesuch mit anschließender weiterer Ausbildung ist zum dominanten Merkmal der Jugendphase geworden (vgl. HURRELMANN, 1991, S. 63).

Zur groben zeitlichen Orientierung wird die Lebensphase Jugend heutzutage meistens auf die Altersspanne zwischen 10 und 20 Jahren festgelegt. Weiterhin werden i.d.R. drei Phasen der Adoleszenz unterschieden: Die frühe (ca. 10 bis 13 Jahre), die mittlere (ca. 14 bis 16 Jahre) und die späte Adoleszenz (ca. 17 bis 20 Jahre), während die Altersgruppe der 20-25jährigen der sog. Postadoleszenz zugeordnet wird (vgl. z.B. SEIFFGE-KRENKE, 1994, S. 20). Somit könnte man eigentlich auch von vier Adoleszenzphasen sprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Gesundheitsförderung bei Jugendlichen ein und begründet das spezifische Erkenntnisinteresse für die Zielgruppe der Auszubildenden in Gesundheitsberufen.

2 Zum Beruf der Arzthelferin: Dieses Kapitel beschreibt das Anforderungsprofil, die Ausbildungssituation und die beruflichen Perspektiven von Arzthelferinnen, um den Kontext der empirischen Untersuchung zu verdeutlichen.

3 Die Zielgruppe der Jugendlichen: Hier werden die lebensweltlichen und gesundheitlichen Rahmenbedingungen von Jugendlichen in der Übergangsphase zum Erwachsenenalter analysiert, insbesondere im Kontext der Belastungen durch die Berufsausbildung.

4 Terminologische Orientierung: Dieses Kapitel klärt die zentralen Begriffe der Arbeit, wie Gesundheit, Gesundheitsverhalten, Prävention und Gesundheitsförderung, um ein einheitliches Verständnis sicherzustellen.

5 Konzepte und Ansätze zum Gesundheitsverhalten: Hier werden sowohl subjektive Laienkonzepte als auch wissenschaftliche Modelle vorgestellt, die für das Verständnis und die Veränderung von Gesundheitsverhalten bei der Zielgruppe relevant sind.

6 Zur Gesundheitsförderung: In diesem Kapitel wird das Konzept der Gesundheitsförderung, insbesondere der Setting-Ansatz in Schule und Betrieb, als theoretischer Rahmen für die berufliche Bildung dargelegt.

7 Vorbereitung und Durchführung: Dieser methodische Teil erläutert die Konzeption der empirischen Erhebung, die Auswahl der Zielgruppe und die Durchführung der Befragung an der berufsbildenden Schule.

8 Auswertung der Daten: Hier werden die Ergebnisse der Befragung deskriptiv und interpretativ dargestellt, gegliedert in verschiedene Themenbereiche von Kenntnissen über Belastungen bis hin zu Erwartungen.

9 Schlussbetrachtung und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, diskutiert die Bedeutung der Zielgruppenanalyse und gibt einen Ausblick auf die Integration von Gesundheitsförderung in die berufliche Bildung.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Arzthelferin, Berufsausbildung, Jugendliche, Setting-Ansatz, Gesundheitsverhalten, Gesundheitskompetenz, Stressbewältigung, Belastungsfaktoren, Salutogenese, Ressourcen, duales System, Gesundheitsbildung, Zielgruppenanalyse, Ausbildungszufriedenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die gesundheitliche Situation und das Gesundheitsverhalten von Auszubildenden zur Arzthelferin, um Ansätze für gesundheitsfördernde Maßnahmen in der beruflichen Bildung zu entwickeln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung umfasst das Gesundheitsverständnis der Auszubildenden, die Belastungsfaktoren in Betrieb und Berufsschule sowie die vorhandenen personalen und sozialen Ressourcen der Zielgruppe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Daten über die Zielgruppe zu gewinnen, die als Anregung und Ansatzpunkt dienen, um zielgruppenorientierte gesundheitsfördernde Interventionen in der Ausbildung zur Arzthelferin zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine standardisierte schriftliche Befragung durchgeführt, um quantitative und qualitative Daten zur Einschätzung der Auszubildenden zu erhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Gesundheitsbegriffen, Konzepten der Gesundheitsförderung und der Lebenssituation Jugendlicher sowie in die detaillierte empirische Auswertung der Befragungsdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Gesundheitsförderung, berufliche Ausbildung, Jugendliche, Belastungsfaktoren und Ressourcenstärkung im dualen System.

Welche Rolle spielt die Salutogenese in dieser Untersuchung?

Das salutogenetische Modell von Antonovsky dient als integrativer theoretischer Rahmen, der den Fokus von der reinen Krankheitsvermeidung auf die Stärkung von Ressourcen und Kompetenzen zur aktiven Gesundheitsgestaltung verschiebt.

Warum ist das "Setting-Ansatz" Konzept so wichtig?

Der Setting-Ansatz ist zentral, da er nicht auf das individuelle Verhalten des Einzelnen abzielt, sondern an den sozialen Systemen und Rahmenbedingungen in Schulen und Betrieben ansetzt, um nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.

Welche Rolle spielen die "sozialen und personalen Ressourcen" für die Auszubildenden?

Die empirische Analyse zeigt einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Ressourcenaufkommen und dem seelischen Gesundheitszustand, was die Stärkung dieser Ressourcen als wesentliches Ziel einer effektiven Gesundheitsförderung ausweist.

Ende der Leseprobe aus 124 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Gesundheitsförderung in der Berufsausbildung - eine empirische Analyse aus der Sicht von Arzthelferinnen
Hochschule
Universität Osnabrück
Note
1,0
Autor
Alissa Henning (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
124
Katalognummer
V56726
ISBN (eBook)
9783638513418
ISBN (Buch)
9783638843829
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gesundheitsförderung Berufsausbildung Analyse Sicht Arzthelferinnen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alissa Henning (Autor:in), 2003, Zur Gesundheitsförderung in der Berufsausbildung - eine empirische Analyse aus der Sicht von Arzthelferinnen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/56726
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