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Delegative Führung und Innovation

Titel: Delegative Führung und Innovation

Seminararbeit , 2004 , 27 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Carolin Kinder (Autor:in)

Führung und Personal - Führungsstile

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Um die Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation zu sichern, gelten Innovationen als eine notwendige Voraussetzung (Vgl. Gebert, 2002. S. 19). Dabei gilt es nun in der Praxis diejenigen Determinanten zu finden, welche die Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter bestimmen, gleichzeitig durch den geeigneten Führungsstil ihre Innovativität positiv zu beeinflussen und die Umsetzung zu sichern.
Die folgende Arbeit soll daher eine Bestandsaufnahme der Forschung über die Beziehung zwischen Führung und Innovation liefern. Anhand von vier Studien sollen die verschiedenen Möglichkeiten der Betrachtungsweise von Innovation und ihren Determinanten dargestellt werden um in einem abschließenden Vergleich der Ergebnisse Aufschluss über die Einflussgröße von Führung auf die Innovationsfähigkeit einer Organisation geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II.1 Der Forschungsgegenstand: Innovation und delegative Führung

II.1 Innovationsforschung

II.2 Führung und Innovation

III. Studien

III.1: Greenberg, E. (1994): The importance of autonomy in encouraging Creativity: Managerial Implications from a study in fashion design

III.1.1: Ziel der Studie und Forschungsdesign

III.1.2: Definitionen und Hypothesen

III.1.3: Ergebnisse

III.1.4: Zusammenfassung

III.2: Dunegan, K. J. et al. (1992): Perception of an Innovative Climate: Examining the Role of Divisional Affiliation, Work Group Interaction, and Leader/Subordinate Exchange.

III.2.1: Ziel der Studie

III.2.2: Forschungsdesign und Methode

III.2.3: Ergebnisse

III.2.4: Zusammenfassung

III.3: Axtell, C. M. et al. (2000): Shopfloor innovation: Facilitating the suggestion and implementation of ideas.

III.3.1: Ziel der Studie

III.3.2: Hypothesen und Definitionen

III.3.3: Methode und Messung

III.3.4: Ergebnisse

III.3.5: Zusammenfassung

III.4: Gebert, D. et al. (2002): Zur Förderung von Innovationen: Freiheit um jeden Preis?

III.4.1: Ziel der Studie

III.4.2: Definitionen und Modell

III.4.3: Messungen und Ergebnisse

III.4.4: Zusammenfassung

IV. Studienvergleich und Ergebnisse

V. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit liefert eine Bestandsaufnahme der Forschung zur Beziehung zwischen Führung und Innovation. Sie untersucht anhand von vier empirischen Studien, wie unterschiedliche Führungsstile und organisatorische Rahmenbedingungen die Innovationsfähigkeit von Mitarbeitern und Organisationen beeinflussen.

  • Führungsstile (delegativ vs. autoritär) und ihr Einfluss auf Innovation
  • Die Rolle von Autonomie und Arbeitsklima für kreative Prozesse
  • Unterscheidung von Ideengenerierung und Implementierung als Innovationsstufen
  • Organisatorische Offenheit als Faktor für Innovationsfähigkeit
  • Empirischer Vergleich verschiedener Forschungsströmungen

Auszug aus dem Buch

III.2.1: Ziel der Studie

Im Gegensatz zur Studie von Greenberg, in der sich Kreativität aus drei bestimmten Faktoren von Autonomie in der Aufgabenbewältigung entwickelt, gehen Dunegan et al. von der Wahrnehmung eines innovationsfördernden Arbeitsklimas des Mitarbeiters als Voraussetzung für Innovationen aus. Somit wird nicht die Innovation direkt als abhängige Variable definiert, sondern ihre Voraussetzung, die Wahrnehmung eines dafür förderlichen Klimas der Mitarbeiter. Da in der Innovationsforschung die Bedeutsamkeit des Arbeitsklimas für die Innovationsfähigkeit als weitgehend anerkannt gilt (Vgl. Dunegan et al., 1992, S. 227), untersuchen die Autoren in ihrer Studie nun, wie die drei Komponenten Abteilungszugehörigkeit, Interaktion in der Arbeitsgruppe und die Führender/Geführten Beziehung zusammenwirken, um Unterschiede in der Wahrnehmung eines innovationsfördernden Arbeitsklimas zu erklären (Vgl. Dunegan et al. 1992, S. 228). Darüber hinaus ist ein weiteres Ziel, den Beitrag der unabhängigen Variablen Führenden/Geführten Beziehung zu bestimmen, gegeben eine bestimmte Abteilungszugehörigkeit und Qualität der Arbeitsgruppenbeziehung, um die relative Kontrolle von Managern über diese drei Faktoren zu untersuchen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Innovation für die Wettbewerbsfähigkeit heraus und leitet zur Fragestellung des Führungsstils über.

II.1 Der Forschungsgegenstand: Innovation und delegative Führung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Innovationsforschung und setzt diese in Bezug zu delegativen Führungsmerkmalen.

III. Studien: Hier werden vier ausgewählte empirische Studien detailliert hinsichtlich ihrer Ziele, Hypothesen, Methoden und Ergebnisse vorgestellt.

IV. Studienvergleich und Ergebnisse: Die Ergebnisse der vier Studien werden gegenübergestellt und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Forschungsströmungen diskutiert.

V. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse für die Managementpraxis zusammen und betont die Bedeutung des direkten Austauschs zwischen Führungskraft und Mitarbeiter.

Schlüsselwörter

Innovation, Delegative Führung, Innovationsforschung, Arbeitsklima, Autonomie, Kreativität, Ideengenerierung, Implementierung, Situationskontrolle, Führungsstil, Organisationsstruktur, Managementunterstützung, Arbeitsgruppenbeziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Beziehung zwischen delegativer Führung und der Innovationsfähigkeit in Organisationen durch eine vergleichende Betrachtung vier ausgewählter empirischer Studien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Rolle von Führungspersonen, die Wirkung von Autonomie und Arbeitsklima auf Kreativität sowie die Unterscheidung zwischen dem Vorschlagen und dem Umsetzen von Innovationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Definitionen und Forschungsansätze zur Beziehung zwischen Führung und Innovation zu differenzierten Ergebnissen führen und welche Faktoren Innovationen in der Praxis positiv beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine vergleichende Literaturanalyse von vier empirischen Studien durch und ordnet diese in theoretische Forschungsströmungen ein.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden vier spezifische Studien (Greenberg, Dunegan et al., Axtell et al., Gebert et al.) vorgestellt und ihre jeweiligen Hypothesen, Forschungsdesigns und Ergebnisse analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Innovationsfähigkeit, delegative Führung, Arbeitsklima, Kreativität, Ideengenerierung und Implementierung.

Welche Rolle spielt die Studie von Greenberg im Vergleich?

Sie fokussiert auf die individuelle Ebene und die Auswirkung von Autonomie (Wahlfreiheit, Zeit) auf die Kreativität des Einzelnen.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich der Führungskraft?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Führungskräfte insbesondere durch den direkten Austausch mit ihren Mitarbeitern ein innovationsförderliches Klima schaffen können, wobei die persönliche Ebene neben der Aufgabenebene eine entscheidende Rolle spielt.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Delegative Führung und Innovation
Hochschule
Universität Konstanz  (Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaften)
Veranstaltung
Empirische Befunde der Führungsforschung
Note
1,7
Autor
Carolin Kinder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
27
Katalognummer
V56682
ISBN (eBook)
9783638513098
ISBN (Buch)
9783656774907
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Delegative Führung Innovation Empirische Befunde Führungsforschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carolin Kinder (Autor:in), 2004, Delegative Führung und Innovation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/56682
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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