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Zachäus – Begegnungen in Jericho

Titel: Zachäus – Begegnungen in Jericho

Projektarbeit , 2005 , 17 Seiten , Note: gut

Autor:in: Marlies Klassen (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein Bibliodrama erleben mit Zachäus ! Das war ein Abenteuer, von dem hier berichtet wird.
Auf Entdeckungsreise gehen nach Jericho, in eine Oasenstadt mitten in der Wüste. Hier ist immer viel los. Menschen aus aller Welt ziehen mit ihren Waren die Handelstraße entlang und in die Stadt hinein. Es wird gehandelt, Geld verdient und auch betrogen. Zachäus spielt dabei die Hauptrolle. Und schließlich tritt Jesus in sein Leben ..... Aber, was ist eigentlich Bibliodrama? Biblio bedeutet Schriftstück/Buch, Drama: Inszenierung/Spiel. Im Bibliodrama wird eine Geschichte mit einer Gruppe inszeniert und spielerisch gestaltet. Das macht richtig Spaß! Kinder erspielen sich Worte, Kerngedanken, Handlungen aus der Geschichte mit allen Sinnen, mit Herz und Verstand. Bibliodrama beinhaltet eine Methodenvielfalt in der Körperwahrnehmung, Musik und Singen , Gedankenreisen und Einfühlungsübungen, Rollenspiel, kreatives Gestalten, miteinander Sprechen, zu einem Strauß bunter Erlebnisse und bleibender Erfahrungen werden. In seinem ganzheitlichen und prozessorientierten Ansatz entfalten die Kinder ihre Phantasie und Kreativität. Im Rollenspiel werden Textinhalte zum Leben erweckt. Sich mit anderen Personen identifizieren stärkt das Selbstbewusstsein. Im Umgang miteinander werden Formen der Kommunikation geübt. Bibliodrama eignet sich deshalb ganz ausgezeichnet für Kindergruppen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Wie ich das Bibliodrama kennenlernte

1.2 Was ich unter Bibliodrama verstehe. Was ist Bibliodrama?

1.3 Ein alphabetisches Gedankenspiel zu der Frage: Was ist Bibliodrama?

2. Bibliodrama im Kindergarten

3. Methodisches Vorgehen bei der Darstellung der Bibliodramaeinheit

4. Pädagogische Ausrichtung der Einheit

4.1 Die Kinder sollen den Inhalt der Geschichte kennenlernen

4.2 Die soziale Dimension

4.3 Die Geschichte und ihr Bezug zur Umwelt des Kindes

4.4 Einstimmung, Vorbereitung, Erarbeitung

5. Die Darstellung des Verlaufes der Einheit

5.1 1. Tag: Einführung und Vertrautwerden mit dem Land Israel und der damaligen Zeit, in der Zachäus in Jericho lebte.

5.2 2. Tag: Das Leben des Zachäus näher kennenlernen. Wer ist Zachäus?

5.3 3. Tag: Zachäus will Jesus begegnen.

5.4 4. Tag: Zachäus verändert sein Leben.

6. Schlussbemerkungen

6.1 Grundsätzliches

6.2 Auswirkungen

6.3 Persönliches Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Abschlussarbeit dokumentiert eine Bibliodramaeinheit mit einer Gruppe von Vorschulkindern, mit dem Ziel, den Kindern einen ganzheitlichen Zugang zur biblischen Geschichte des Zachäus zu ermöglichen. Durch spielerische Methoden, Rollenarbeit und kreative Auseinandersetzung soll die Geschichte in den Lebensalltag der Kinder integriert und emotionale sowie soziale Lernprozesse gefördert werden.

  • Ganzheitliches Erleben biblischer Erzählungen im Kindergartenkontext
  • Förderung der sozialen Wahrnehmung und Interaktionsfähigkeit
  • Auseinandersetzung mit den Themen Ausgrenzung, Neugier und persönliche Veränderung
  • Verbindung von Körperarbeit, Rollenspiel und kreativem Ausdruck
  • Reflexion über die erlebnispädagogische Wirksamkeit von Bibliodrama bei Vorschulkindern

Auszug aus dem Buch

Was ich unter Bibliodrama verstehe. Was ist Bibliodrama?

Bibliodrama ist das Abenteuer einen Text in Szene zu setzen und mit einer Gruppe zu erleben. Wolfgang Teichert beginnt sein Buch mit dem Satz: „Bibliodrama ist das inszenierte Abenteuer der Begegnung zwischen einer oder mehreren Personen und einem biblischen Text.“ (W. Teichert, Wenn die Zwischenräume tanzen, S. 7.) Man kann sich leicht vorstellen, dass die Hauptelemente dieser Definition (Gruppe und Text) verschieden aufeinander bezogen werden können und es daher zu unterschiedlichen Ansätzen beim Bibliodrama kommen kann. Mein Verständnis, dass ich in dem erwähnten Leiterkurs gewonnen habe, geht dahin, dass der biblische Text den Rahmen bildet in welchem die Gruppenmitglieder bezüglich Rollenwahl und Rollenausgestaltung frei agieren und ohne vorgegebenes Ziel dennoch immer wieder zum Text zurückkehren.

Zur Inszenierung gehören ein warming-up, eine Anfangsbegegnung mit dem Text und die Annäherung an den Text durch vielfältige Methoden. In diesen 3 Phasen wird die Gruppe durch die Bibliodramaleiterin angeleitet. Es folgt das große Spiel der Gruppe als Hauptelement, für das die Bibliodramaleiterin Grundstrukturen vorgibt, beobachtend teilhat, u.U. foccusierend eingreift und das Ende setzt.

Ein wichtiges Ziel bibliodramatischer Arbeit, das sich auf die Teilnehmer bezieht, besteht darin, dass diese eine ganzheitliche Begegnung mit dem Text erfahren. Denken, Fühlen, Handeln, Wahrnehmen und sich Bewegen sind untrennbar miteinander verbundene Tätigkeiten und beeinflussen sich gegenseitig. Bei Kindern ist diese Ganzheitlichkeit stark ausgeprägt, denn sie nehmen noch mit ihrem ganzen Körper wahr (Bernd Neumeister, Der Bewegungskindergarten).. Es geht also um das Verstehen des Textes mit Leib und Seele, Herz und Verstand. Dazu wird der Text in die Sprachen des Körpers, des Klanges, des Bildes und der Gestalt übersetzt, mit der Folge, dass sich im Text vermittelte Glaubensgeschichte und persönliche Geschichte, Erfahrungen von damals und Erfahrungen von heute berühren. Verborgene Emotionen können hervortreten, neue Emotionen entstehen und bereichern das Leben. Offenlegung und Entdeckung bestimmter Seiten der eigenen Person fördern die Entstehung einer ganzheitlichen Persönlichkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Autorin beschreibt ihre persönliche Begeisterung für das Bibliodrama und definiert den methodischen Rahmen sowie die Zielsetzung einer ganzheitlichen Textarbeit.

2. Bibliodrama im Kindergarten: Hier wird die Eignung des Bibliodramas für den Elementarbereich begründet und die praktische Durchführung im Evangelischen Kindergarten in Rheinfelden erläutert.

3. Methodisches Vorgehen bei der Darstellung der Bibliodramaeinheit: Dieses Kapitel legt die Struktur der methodischen Dokumentation für die vier Einzeltage dar, einschließlich der Vorbereitung und der Dokumentationsweise der Kinderreaktionen.

4. Pädagogische Ausrichtung der Einheit: Die Autorin legt die Lernziele für die Kinder fest, die von der inhaltlichen Vermittlung der Zachäus-Geschichte bis hin zur Stärkung der sozialen Kompetenzen reichen.

5. Die Darstellung des Verlaufes der Einheit: In diesem zentralen Kapitel wird jeder der vier Projekttage detailliert mit Raumgestaltung, spielerischen Elementen, Gesprächsrunden und der Rollenarbeit nachgezeichnet.

6. Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Reflexion über die methodische Durchführung, die beobachteten sozialen Auswirkungen auf die teilnehmenden Kinder sowie ein persönliches Resümee der Leiterin.

Schlüsselwörter

Bibliodrama, Kindergarten, Zachäus, Bibelerzählung, ganzheitliches Lernen, Rollenspiel, Gruppendynamik, religionspädagogische Praxis, Vorschulerziehung, soziale Wahrnehmung, Körperarbeit, persönliche Entwicklung, Identifikation, Inszenierung, Jericho

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Abschlussarbeit grundlegend?

Die Arbeit dokumentiert eine vier-tägige Bibliodramaeinheit zum Thema "Zachäus – Begegnungen in Jericho", die von einer Erzieherin mit einer Gruppe von Vorschulkindern durchgeführt wurde.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die kindgerechte Vermittlung biblischer Stoffe, die Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung durch Rollenspiele sowie die Bedeutung von sozialen Interaktionen in einer Kleingruppe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Kindern eine ganzheitliche Begegnung mit einem biblischen Text zu ermöglichen, bei der Denken, Fühlen und Handeln miteinander verknüpft werden.

Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?

Es wird die Methode des Bibliodramas genutzt, die durch warming-up-Phasen, Körperwahrnehmungsübungen, freies Rollenspiel und eine abschließende Auswertung charakterisiert ist.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung und die detaillierte Darstellung des Verlaufs der vier Projekttage, inklusive der Reaktionen und Äußerungen der beteiligten Kinder.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Schlagworte sind Bibliodrama, Ganzheitlichkeit, Rollenarbeit, Vorschulerziehung und religiöse Bildung.

Warum wurde gerade die Geschichte von Zachäus gewählt?

Die Geschichte bietet aufgrund der Themen Neugier, Ausgrenzung, Baumklettern und die Veränderung eines Menschenlebens eine hohe Identifikationsmöglichkeit für Kinder in diesem Alter.

Wie reagierten die Kinder auf die Rollenübernahme des "bösen" Zöllners?

Aufgrund der moralischen Zuschreibung des Zöllners als "böse" übernahm zunächst kein Kind diese Rolle, bis am Ende der Einheit die Wandlung des Zachäus deutlich wurde und ein Kind sich spontan dazu entschied.

Welche Auswirkungen hatte das Projekt auf die Kinder?

Beobachtet wurden unter anderem die Entstehung neuer Freundschaften, ein gestärktes Selbstvertrauen bei einzelnen Kindern und eine verbesserte Fähigkeit, sich in andere Rollen und Perspektiven hineinzuversetzen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zachäus – Begegnungen in Jericho
Veranstaltung
Lehrgang zur Bibliodramaleiterin
Note
gut
Autor
Marlies Klassen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
17
Katalognummer
V56503
ISBN (eBook)
9783638511612
ISBN (Buch)
9783638820011
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zachäus Begegnungen Jericho Lehrgang Bibliodramaleiterin
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marlies Klassen (Autor:in), 2005, Zachäus – Begegnungen in Jericho, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/56503
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Leseprobe aus  17  Seiten
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