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Gründerzeit. Chancen und Risiken unabhängiger Verlage

Titel: Gründerzeit. Chancen und Risiken unabhängiger Verlage

Hausarbeit , 2006 , 21 Seiten

Autor:in: Julia Büttner (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Trotz der anhaltenden Tendenz zu immer stärkeren Konzentrationsprozessen im Verlagswesen machten in letzter Zeit viele ambitionierte Verleger durch die Gründung kleiner, unabhängiger Verlage von sich reden. Enthusiastisch riefen die Feuilletons eine neue Zeit des „Gründerfiebers“ aus. Die Leipziger Buchmesse 2005 schließlich war, so schien es, ein triumphales Heimspiel für die „Kleinen“, die für ihre Innovationsfreude, ihren verlegerischen Mut, ihre „Lust am Büchermachen“ und ihre ästhetischen Konzepte als die wichtigen Impulsgeber von morgen gelobt wurden und gegen die die etablierten Verlage plötzlich alt aussahen.1 Doch auch Gegenstimmen wurden laut, die kritisch an Verlage erinnerten, die nach Abflauen des Medieninteresses in die Bedeutungslosigkeit zurück gefallen waren – eine Bedeutungslosigkeit, die die Kleinverlage wirtschaftlich sowieso immer hatten.2

Jenseits der medialen Meinungsmache möchte diese Arbeit das Phänomen der unabhängigen Verlagsneugründungen in den letzten drei Jahren beleuchten. Dazu soll am Beispiel von drei Verlagen, die 2003 gegründet wurden und deren Gründung in der Verlagslandschaft und in den Medien für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat, ein Einblick in Chancen und Risiken kleiner Verlage in Zeiten der Konzernvormacht gegeben werden. Dabei sollen vor allem folgende Punkte betrachtet werden: Von welchen Faktoren hängt der Erfolg eines unabhängigen Verlages ab? Welche Fehler machen kleine Verlage? Welche Rolle spielt die Medienberichterstattung?

Dazu sollen zuerst einige Gründe für die großen Konzentrationsbewegungen im Verlagswesen genannt werden, gegen die die Ausgangsbedingungen für die Gründung kleiner Verlage deutlicher werden. Anschließend sollen die drei neu gegründeten Verlage Schirmer Graf, wjs, und Kookbooks vorgestellt und beschrieben werden. Im folgenden Kapitel wird betrachte, welche Parameter den Erfolg dieser Verlage begünstigen oder verhindern könnten. Abschließend soll der Beitrag der Medienberichterstattung zum Erfolg eines Kleinverlages anhand einiger Beispiele diskutiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einige Begriffsklärungen vorneweg

3. Konzentrationsprozesse im Verlagswesen

4. Gründerzeit

4.1 kookbooks

4.2 SchirmerGraf

4.3Wjs Verlag

5. Stärken und Chancen kleiner Verlage

5.1 Spezialisierung

5.2 Kontakte und persönliche Kompetenzen

5.3 Individuellere und innovativere Programme

6. Schwächen und Risiken kleiner Verlage:

6.1 Unprofessionalität

6.2 Abflauendes Medienintersse

6.3 Autorenschwund

6.4 Kostendeckung

6.5 Vertrieb

7. Trend oder Trendchen?

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen unabhängiger Verlagsneugründungen in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2006. Dabei wird am Beispiel dreier spezifischer Verlage analysiert, welche Erfolgsfaktoren bestehen, welche Risiken die Marktsituation für kleine Verlage birgt und inwiefern diese Neugründungen als Reaktion auf Konzentrationsprozesse im Verlagswesen zu verstehen sind.

  • Analyse der Marktsituation für unabhängige Kleinverlage.
  • Untersuchung von Erfolgsfaktoren (Spezialisierung, Netzwerke).
  • Bewertung von Risiken (Medienabhängigkeit, Vertrieb, Kostendeckung).
  • Fallbeispiele: kookbooks, SchirmerGraf und Wjs Verlag.
  • Reflektion der medialen Berichterstattung und des "Gründerfiebers".

Auszug aus dem Buch

4.2 SchirmerGraf

Im Oktober 2003 machte sich Tanja Graf, ehemals Cheflektorin bei Piper, mit ihrem eigenen Verlag selbstständig. Sie gewann den Münchner Kunstverleger Lothar Schirmer dazu. Personell besteht der Verlag aus Tanja Graf und ihrer Assistentin Nina Beck. Mit einem sechsstelligen Budget, das zu gleichen Teilen eingebracht wurde, gab sich der Verlag für die Branche knappe zwei Jahre Startphase. Der literarische Ableger residiert nicht nur im selben Haus wie der Verlag Schirmer/Mosel, sondern kann auch auf die Abteilungen Herstellung, Marketing und Vertrieb zurückgreifen.

SchirmerGraf ist ein Belletristik Verlag mit dem Motto: “Lesen heißt träumen mit offenen Augen” Programmatischer Schwerpunkt ist zeitgenössische internationale und deutsche erzählende Literatur. Außerdem stellt der Verlag Klassiker der Moderne neu vor und veröffentlicht wortmächtige bildende Künstler in ihren Schriften, Briefen und Tagebüchern. Er versteht sich als Autorenverlag.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den aktuellen Trend zu Verlagsneugründungen im Kontext zunehmender Konzentrationsprozesse und definiert das Ziel der Arbeit, Chancen und Risiken dieser Verlage zu untersuchen.

2. Einige Begriffsklärungen vorneweg: Hier werden die zentralen Begriffe "Kleinverlag" und "Erfolg" definiert, um die Grundlage für die weiteren Analysen zu schaffen.

3. Konzentrationsprozesse im Verlagswesen: Das Kapitel analysiert die Ursachen und Auswirkungen der Marktkonzentration, wie die Expansion von Ketten und die zunehmende Orientierung großer Verlage an Massentauglichkeit.

4. Gründerzeit: Dieses Kapitel thematisiert den allgemeinen Gründungsboom und stellt die drei ausgewählten Beispielverlage kookbooks, SchirmerGraf und den Wjs Verlag im Detail vor.

5. Stärken und Chancen kleiner Verlage: Es werden Strategien wie Nischenbesetzung, die Nutzung persönlicher Kompetenzen und die Entwicklung innovativer Programme als wesentliche Erfolgsfaktoren herausgearbeitet.

6. Schwächen und Risiken kleiner Verlage:: Hier werden Herausforderungen wie fehlende Professionalität, die Abhängigkeit von Medienberichterstattung, das Risiko des Autorenschwunds sowie Probleme bei der Kostendeckung und im Vertrieb analysiert.

7. Trend oder Trendchen?: Das abschließende Kapitel hinterfragt den medialen Diskurs über das "Gründerfieber" und kommt zu dem Schluss, dass Leserinteresse eine echte Existenzberechtigung für kleine Verlage schafft.

Schlüsselwörter

Kleinverlage, Verlagsneugründungen, Buchmarkt, Konzentrationsprozesse, kookbooks, SchirmerGraf, Wjs Verlag, Erfolgsfaktoren, Marktnische, Medienberichterstattung, Programmvielfalt, Autorenverlag, Vertrieb, Buchhandel, Unabhängigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gründung und den wirtschaftlichen Perspektiven von unabhängigen Kleinverlagen in Deutschland während einer Phase starker Marktkonzentration.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Rahmenbedingungen für Neugründungen, die Bedeutung von Nischenstrategien sowie die internen und externen Risiken, denen kleine Verlage gegenüberstehen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die den Erfolg eines unabhängigen Verlages begünstigen, und aufzuzeigen, warum diese Verlage trotz Konzernvormacht bestehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine qualitative Analyse, die theoretische Grundlagen durch Fachliteratur mit der detaillierten Untersuchung dreier konkreter Fallbeispiele verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der drei Verlage, die Erörterung von Erfolgsfaktoren sowie die kritische Auseinandersetzung mit Schwächen und Risiken, insbesondere im Vertrieb und Marketing.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Kleinverlage", "Konzentrationsprozesse", "Erfolgsfaktoren" und "Marktnische" bestimmt.

Welche spezifische Rolle spielt der Wjs Verlag im Vergleich zu den anderen?

Der Wjs Verlag dient als Beispiel für eine Gründung, die historisches und politisches Sachbuchprogramm in den Vordergrund stellt und sich durch eine bewusste Bescheidenheit in der Kalkulation auszeichnet.

Wie bewertet die Autorin das Medienecho auf die neuen Verlage?

Die Autorin sieht das Medienecho als zweischneidiges Schwert: Es bietet zwar notwendige kostenlose Werbung, birgt aber auch das Risiko einer kurzlebigen Begeisterung, die langfristig schwer aufrechtzuerhalten ist.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gründerzeit. Chancen und Risiken unabhängiger Verlage
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Konzentrationsprozesse im deutschen Verlagswesen
Autor
Julia Büttner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
21
Katalognummer
V55699
ISBN (eBook)
9783638505857
ISBN (Buch)
9783640126804
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gründerzeit Chancen Risiken Verlage Konzentrationsprozesse Verlagswesen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Büttner (Autor:in), 2006, Gründerzeit. Chancen und Risiken unabhängiger Verlage, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/55699
Blick ins Buch
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