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Bewegte Grundschule als Antwort auf die veränderte Kindheit

Title: Bewegte Grundschule als Antwort auf die veränderte Kindheit

Examination Thesis , 2005 , 122 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sybille Kaisers (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Summary Excerpt Details

Zu Beginn dieser Arbeit wird die Veränderung der Kindheit beschrieben und definiert. Nach einem kurzen historischen Abriss über die Kindheit früher, wird vor allem die Veränderung der letzten 10 bis 15 Jahre dargelegt. Sie spielt in den letzten Jahren und bei der Entscheidung für eine Bewegte Grundschule eine große Rolle und wird aus diesem Grund in diesem Beitrag im besonderen Maße herausgestellt und bewertet.Was hat sich grundlegend geändert?Was beeinflusst unsere Kinder heute?Warum bewegen sie sich immer weniger?
Wie verhalten Kinder sich heute in Spiel- und Alltagssituationen?Warum ist dies alles anders als noch vor 20 Jahren?
Diese Fragen werden im Kapitel über die veränderte Kindheit beantwortet. Durch den ständigen Bewegungsmangel heute, ist es gerade deshalb für die Grundschulen eine wichtige Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Kinder in Bewegung kommen. Die ganzheitliche Förderung der Kinder sollte Körper, Seele und Geist betreffen.
Anschließend werden die Folgen der veränderten Kindheit deutlich herausgestellt; dadurch wird eine Begründung für die Bewegte Grundschule manschaulich. Die Folgen sind sehr unterschiedlich und breit gefächert. Sie werden aber im II. Kapitel aufgeführt und begründet. Es werden Argumente für eine quantitative und qualitative Verbesserung der schulischen Bewegungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Auf die Beschreibung der veränderten Kindheit mit ihren Auswirkungen, folgt eine Beschreibung der Bewegten Schule.Seit wann ist eine Bewegte Schule überhaupt im Gespräch? Was genau ist eine Bewegte Schule?
Wie sehen einzelne Konzepte aus und wie unterscheiden sie sich? Um diese Fragen zu klären, werden einige Vertreter der bewegten Schulkonzepte vorgestellt. Was stellen sie sich unter der Bewegten Schule vor, was hat sich davon durchgesetzt? Dieses Kapitel zeigt, welche Autoren und Wissenschaftler sich im besonderen Maße für eine Bewegte Schule einsetzen und warum.
Nachdem theoretische Ziele und Konzepte einer Bewegten Grundschule aufgezeigt wurden, folgen in dieser Arbeit Beispiele für die praktische Umsetzung. Es wird aufgezeigt, wie verschiedene Schulen in Deutschland die didaktischen Konzepte interpretieren und umsetzen. Des Weiteren gibt es einige Praxistipps für den Unterricht, die Pausen, Wandertage und Schulfeste betreffen, an denen die vorgestellten Konzepte sinnvoll eingebracht werden können. Manche sind der gängigen Literatur entnommen, andere wurden mir in meinen Schulpraktischen Studien vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B.

I. Veränderte Kindheit

I.1.1 Historische Entwicklung von Kindheit

I.1.2 Familiäre Veränderungen

I.1.3 Veränderte Freizeit

I.1.4 Medienkonsum

I.1.5 Veränderte Umgebung

II. Folgen der veränderten Kindheit und Gründe für eine Bewegte Grundschule

II.1.1 Konzentrationsmangel und Lernschwierigkeiten

II.1.2 Gesundheitsschwächen

II.1.2.1 Haltungsschwächen

II.1.2.2 Übergewicht und Adipositas (Fettsucht)

II.1.2.3 Ausdauerschwäche

II.1.3 Wahrnehmungsschwierigkeiten

II.1.3.1 Störung der Sinneswahrnehmung

II.1.3.2 Körperwahrnehmungsstörungen

II.1.3.3 Störungen der Umweltwahrnehmung

III. Bewegte Schule

III.1 Bewegte Schule (Urs Illi)

III.1.1 Kritikpunkte

III.2 Bewegungsfreudige Schule (Heinz Aschebrock)

III.2.1 Kritikpunkte

III.3 Bewegungsfreundliche Schule (Reiner Hildebrandt-Stramann)

III.3.1 Kritikpunkte

III.4 Bewegte Schule (Rüdiger Klupsch-Sahlmann)

III.4.1 Kritikpunkte

III.5 Bewegte Schulkultur (Ralf Laging)

III.5.1 Kritikpunkte

IV. Die Bewegte Schule in der Praxis

IV.1 Das bewegte Schulleben

IV.2 Die bewegten Pausen

IV.3 Der bewegte Unterricht

IV.4 Der Sportunterricht

C. Vorstellung einer Bewegten Grundschule

I. Der Interviewleitfaden

II. Die Schule und ihre Ausstattung

II.1 Allgemeine Angaben

II.2 Personelle Ausstattung

II.3 Ausstattung der Schule

III. Das pädagogische Gesamtkonzept

IV. Die Schule als Bewegungsraum

IV.1 Im Unterricht

IV.2 Außerunterrichtliche Aktivitäten

V. Ergebnis der Studie

D. Resümee

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Notwendigkeit einer Bewegten Grundschule als Antwort auf die veränderte Kindheit aufzuzeigen und Strategien für deren praktische Umsetzung in den Schulalltag zu erörtern. Die Forschungsfragen untersuchen dabei, wie sich die Lebenswelt von Kindern gewandelt hat, welche Folgen dies für die Schule hat und inwiefern Bewegung diese Defizite kompensieren sowie Lernprozesse fördern kann.

  • Veränderung der Kindheit durch Medienkonsum, Familienstruktur und Lebensumfeld.
  • Physische und psychische Folgen des Bewegungsmangels bei Grundschulkindern.
  • Vorstellung und kritische Analyse didaktischer Konzepte der Bewegten Schule.
  • Praktische Implementierung von Bewegung im Unterricht, in den Pausen und im Schulleben.
  • Empirische Untersuchung einer offenen Ganztagsgrundschule hinsichtlich ihrer Bewegungskultur.

Auszug aus dem Buch

I.1.1 Historische Entwicklung von Kindheit

Den Begriff Kindheit gibt es noch nicht seit jeher. Im Mittelalter war es so, dass ein Kind „sobald es sich alleine fortbewegen konnte übergangslos zu den Erwachsenen gezählt“ wurde. Kinder mussten dadurch schon früh allerlei Verrichtungen in Haus und Garten durchführen. Auf sie wurde niemals besondere Rücksicht genommen, denn es gab eine große Anzahl von ihnen, da damals jede Familie viele Kinder hatte. Sie durften die gleichen Sachen tragen wie die Erwachsenen, sie nahmen an den gleichen Veranstaltungen teil und verrichteten dieselbe Arbeit.

„Kinder waren ein Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens, ohne dass sie eine eigene Rolle spielten. Ihre besonderen Bedürfnisse wurden nicht wahrgenommen. Stattdessen herrschte ein pragmatischer Umgang vor. Die Kinder sollten das lernen, was für ihr Erwachsenleben von Bedeutung sein würde.“

Erst im 15. und 16. Jahrhundert entstand der Begriff Kindheit. Dort wurde zum ersten Mal das Kind als kindliches Wesen anerkannt. Mütter fanden Freude daran mit den Kindern zu spielen und auch ein Interesse an Erziehung, Vermittlung von Werten und Bildung kam auf. Jedoch war es in dieser Zeit so, dass nicht alle Kinder die gleichen Chancen auf eine richtige Kindheit hatten. Zunächst durften nur wohlhabende Kinder und vornehmlich Jungen ihr Kindsein auskosten. „In den armen Familien dauerte die Entflechtung der Welten erheblich länger. Dort dominierten Armut, Ausbeutung, Elend, Krankheit.“ Und so ging das Interesse an Kinderarbeit erst dann verloren, als Eltern sich selbst versorgen konnten und genug Geld verdienten. Kinder aus dieser Zeit waren ständig in Bewegung. Man hatte kaum Geld für Spielzeug, jedoch sehr viel Platz in der Natur und genügend Spielkameraden, mit denen man spielen, raufen, Wettkämpfe und Sport betreiben konnte. Dies wurde durch die Entwicklung seit 1890/91 noch verstärkt. Denn seitdem wurde Kinderarbeit offiziell verboten. Zu dieser Zeit entwickelte sich auch das allgemeine

Zusammenfassung der Kapitel

I. Veränderte Kindheit: Dieses Kapitel erläutert den gesellschaftlichen Wandel und dessen Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern unter Berücksichtigung historischer und aktueller Lebensbedingungen.

II. Folgen der veränderten Kindheit und Gründe für eine Bewegte Grundschule: Es werden die gesundheitlichen und kognitiven Folgen des Bewegungsmangels dargelegt, die die Einführung eines bewegungsorientierten Schulkonzepts notwendig machen.

III. Bewegte Schule: Dieses Kapitel stellt verschiedene theoretische didaktische Konzepte der Bewegten Schule vor und unterzieht diese einer kritischen Würdigung.

IV. Die Bewegte Schule in der Praxis: Hier werden konkrete Methoden und Beispiele aufgezeigt, wie Bewegung in Unterricht, Pausen und Schulalltag integriert werden kann.

C. Vorstellung einer Bewegten Grundschule: In diesem Teil wird die praktische Umsetzung des Konzepts anhand einer Fallstudie an einer offenen Ganztagsgrundschule beschrieben.

Schlüsselwörter

Bewegte Schule, Grundschule, Bewegungsmangel, veränderte Kindheit, Psychomotorik, ganzheitliches Lernen, Sportunterricht, Körperwahrnehmung, Bewegungspausen, Lernklima, Ganztagsschule, Konzentrationsförderung, Gesundheit, Schulentwicklung, soziale Kompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Notwendigkeit, Bewegung als integralen Bestandteil in den Grundschulalltag zu integrieren, um den Auswirkungen einer sich wandelnden Kindheit entgegenzuwirken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Analyse des gesellschaftlichen Wandels, die gesundheitlichen und kognitiven Folgen von Bewegungsmangel bei Kindern sowie verschiedene theoretische Konzepte und Praxisbeispiele einer bewegten Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu zeigen, wie Schulen durch ein bewegungsorientiertes Gesamtkonzept nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch die Lernfähigkeit und das soziale Miteinander der Schüler verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturanalyse zur theoretischen Herleitung mit einer qualitativen Fallstudie, die durch Interviews und Beobachtungen in einer offenen Ganztagsgrundschule ergänzt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der "veränderten Kindheit", eine Vorstellung verschiedener bewegungs- und schulpädagogischer Konzepte sowie eine detaillierte Ausarbeitung der praktischen Umsetzung im schulischen Alltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Bewegte Schule", "Ganzheitliches Lernen", "Wahrnehmungsförderung" und "Schulentwicklung" definiert.

Warum ist das "bewegte Sitzen" ein zentrales Element in der Arbeit?

Es wird als entscheidende Antwort auf die gesundheitsschädlichen Auswirkungen des statischen Sitzzwangs im klassischen Unterrichtsdesign vorgestellt, um Haltungsschäden zu präventieren und die Konzentration zu steigern.

Welche Bedeutung kommt dem Schullandheim für die bewegte Schule zu?

Schullandheime dienen als idealer Ort, um Bewegung mit umweltbewusstem Lernen und der Förderung sozialer Kompetenzen zu verbinden, da sie einen Milieuwechsel ermöglichen und Raum für ganzheitliche Erfahrungen bieten.

Inwieweit spielt die Schule als Bewegungsraum eine Rolle?

Die Arbeit betont, dass nicht nur der Sportunterricht, sondern das gesamte Schulgelände – einschließlich Pausenhöfen, Fluren und Klassenzimmern – als gestaltbare Lern- und Bewegungslandschaft fungieren muss.

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Details

Title
Bewegte Grundschule als Antwort auf die veränderte Kindheit
College
University of Duisburg-Essen  (FB 2)
Grade
1,7
Author
Sybille Kaisers (Author)
Publication Year
2005
Pages
122
Catalog Number
V55291
ISBN (eBook)
9783638502870
ISBN (Book)
9783656794431
Language
German
Tags
Bewegte Grundschule Antwort Kindheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sybille Kaisers (Author), 2005, Bewegte Grundschule als Antwort auf die veränderte Kindheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/55291
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