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Kundenorientierung und strategische Alternativen bei hochgradigen Innovationen

Titel: Kundenorientierung und strategische Alternativen bei hochgradigen Innovationen

Diplomarbeit , 2005 , 89 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Saskia Hilgenberg (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung von hochgradigen Innovationen und die Eignung von Kundenorientierung in diesem Zusammenhang. Hochgradige Produktinnovationen bieten Unternehmen die Möglichkeit, sich von Wettbewerbern abzusetzen, indem neue Produktfamilien oder Geschäftseinheiten aufgebaut werden. In wettbewerbs- und technologieintensiven globalen Märkten werden Vorteile eher durch radikal neue Produktinnovationen erzielt als durch inkrementale Sortimentserweiterungen und Produktverbesserungen. Die These „Orientierung am Kunden versagt bei hochgradigen Innovationen“ wird geprüft. Es wird vermutet, dass die Berücksichtigung von Kundenwünschen bei der Entwicklung hochgradiger Innovationen fehlschlägt, da der Kunde seine zukünftigen, latenten Bedürfnisse nicht kennt oder nicht formulieren kann. Zum Zweck der Prüfung dieser These werden die Grundlagen zu Innovationen beschrieben und der Begriff des Innovationsgrades für diese Arbeit festgelegt. Es wird auf traditionelle Ansätze der Kundenorientierung eingegangen. Auf dieser Sichtweise von Kundenorientierung basiert die Prüfung der Eignung von Kundenorientierung für hochgradige Innovation. Es werden Für- und Widerstimmen verschiedener Autoren sowie empirische Ergebnisse aus der Literatur vorgestellt sowie Kontextfaktoren beschrieben, die die Wirkung von Kundenorientierung auf der Innovationsprojektebene beeinflussen. Kontextfaktoren sind der Innovationsgrad, die Unternehmensgröße und Umfeldbedingungen. Letztere bezeichnen z.B. Wettbewerbsintensität, technologische Turbulenzen und Nachfrageunsicherheit. Eine Innovationsstrategie ist den herrschenden Umfeldbedingungen und dem Innovationsgrad anzupassen. Die Unternehmensgröße entscheidet häufig über die Art von Innovationen, die entwickelt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Arbeit

2.1 Grundlagen zu Innovation und zum Innovationsmanagement

2.1.1 Begriff Innovation und Abgrenzung zum Technologiebegriff

2.1.2 Innovationsgrad

2.1.2.1 Überblick zum Innovationsgrad

2.1.2.2 Generische Begriffsfestlegung

2.1.3 Ursprung von Innovation

2.1.3.1 Technology-Push

2.1.3.2 Market-Pull

2.2 Kundenorientierung auf Unternehmensebene

2.2.1 Begriffsabgrenzung

2.2.2 Überblick zu traditionellen Perspektiven der Kundenorientierung auf Unternehmensebene

2.2.2.1 Verhaltens- und informationsbasierte Perspektive

2.2.2.2 Kultur- und kognitive Perspektive

2.2.3 Kontextfaktoren

3 Kundenorientierung bei hochgradigen Innovationen

3.1 Kundenorientierung auf Projektebene

3.1.1 Kundenorientierung auf Projektebene

3.1.2 Kontextfaktoren

3.2 Eignung der Kundenorientierung bei hochgradigen Innovationen

3.2.1 Pro

3.2.2 Kontra

3.2.2.1 Konzeptionelle Beiträge

3.2.2.2 Empirische Ergebnisse

3.3 Neue Formen und Alternativen der Kundenorientierung bei hochgradigen Innovationen

3.3.1 Proaktivität

3.3.1.1 Strategien

3.3.1.1.1 Marktproaktivität

3.3.1.1.2 Market-Driving

3.3.1.1.3 Unternehmerische Orientierung

3.3.1.2 Methoden

3.3.1.2.1 Lead-User-Prozess

3.3.1.2.2 Visionen

3.3.1.2.3 Empathic Design

3.3.2 Organisationales Lernen

3.3.2.1 Strategien

3.3.2.1.1 Generatives und Metalernen

3.3.2.1.2 Kombinierte Strategie, Lern- und Kundenorientierung

3.3.2.2 Methoden

3.3.2.2.1 Probe-and Learn-Prozess

3.3.2.2.2 Organisationales Sensemaking

4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit traditionelle Konzepte der Kundenorientierung zur Entwicklung hochgradiger Innovationen beitragen können. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob eine strikte Orientierung an artikulierten Kundenbedürfnissen den Erfolg radikaler Innovationen eher behindert, da Kunden ihre latenten zukünftigen Bedürfnisse oft selbst nicht formulieren können.

  • Analyse des Einflusses von Innovationsgraden auf den Unternehmenserfolg
  • Kritische Würdigung traditioneller Kundenorientierung bei radikalen Innovationen
  • Untersuchung proaktiver Strategien wie Marktproaktivität und Market-Driving
  • Bedeutung organisationalen Lernens und Empathic Design als alternative Ansätze
  • Rolle von visionärer Führung und Lead-User-Prozessen in Innovationsprojekten

Auszug aus dem Buch

3.3.1.2.1 Lead-User-Prozess

Eine Methode hochgradige Innovationen zu entwickeln, erfolgt mit Hilfe ausgewählter Kunden. Alle Prozesse, mit denen neue Produkte entwickelt werden, beginnen damit, Informationen zu sammeln und zu suchen. Der Unterschied zwischen Unternehmen besteht darin, welche Art von Informationen gesammelt werden und von wem die Unternehmen diese Informationen erhalten (VON HIPPEL, THOMKE, SONNACK 1999, S. 49). Eine Methode, proaktiv latente Kundenbedürfnisse aufzuspüren, ist eine enge Zusammenarbeit des Unternehmens mit Lead-Usern. Die Bedürfnisse des Lead-Users werden für den Markt als repräsentativ angesehen, zudem besitzt er eine hohe Kaufbereitschaft für zukünftige Produkte (GABLER 2000, S. 1950). Von Hippel definiert Lead-User eines neuen Produktes, eines Prozesses oder einer neuen Dienstleistung mittels zwei besonderer Charakteristika: Erstens decken Lead-User Bedürfnisse auf, und zwar Monate oder Jahre, bevor sie für den Markt allgemeingültig werden, zweitens können sie eingesetzt werden, um zum Lösungsprozess dieser Bedürfnisse beizutragen.

Der Lead-User eignet sich in der Marktforschung also sehr gut als Mittel zur Vorhersage von Kundenbedürfnissen. Er ist mit Bedingungen vertraut, die für andere Nutzer noch in der Zukunft liegen. Da Lead-User versuchen, ihre erlebten Bedürfnisse zu befriedigen, liefern sie durch ihre Zusammenarbeit mit Herstellern einen wertvollen Beitrag für Produktkonzepte und Designfragen (VON HIPPEL 1988, S. 107).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung verdeutlicht die Notwendigkeit von Innovationen für das Überleben von Unternehmen und stellt die These auf, dass traditionelle Kundenorientierung bei hochgradigen Innovationen nicht ausreicht.

2 Grundlagen der Arbeit: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Innovation, Innovationsgrad und den Ursprung von Innovationen sowie verschiedene Perspektiven der Kundenorientierung.

3 Kundenorientierung bei hochgradigen Innovationen: Dieses Kapitel prüft die Eignung traditioneller Kundenorientierung und führt neue proaktive Konzepte sowie Lernstrategien ein, um den Anforderungen hochgradiger Innovationen zu begegnen.

4 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit bestätigt, dass traditionelle Kundenorientierung allein für hochgradige Innovationen versagt, jedoch in erweiterter, proaktiver Form zusammen mit Lernstrategien ein mächtiges Instrument darstellt.

Schlüsselwörter

Kundenorientierung, Hochgradige Innovationen, Innovationsmanagement, Innovationsgrad, Marktproaktivität, Market-Driving, Lead-User-Prozess, Empathic Design, Organisationales Lernen, Radikale Innovationen, Latente Kundenbedürfnisse, Visionäre Führung, Probe-and-Learn-Prozess, Sensemaking, Unternehmensstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehung zwischen Kundenorientierung und der Entwicklung hochgradiger Produktinnovationen.

Welches ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Untersuchung geht der Frage nach, ob eine traditionelle Kundenorientierung die Entwicklung hochgradiger Innovationen eher hemmt, da Kunden ihre eigenen latenten Bedürfnisse oft nicht artikulieren können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen Innovationsmanagement, den Innovationsgrad, verschiedene Formen der Kundenorientierung, Proaktivität sowie organisationale Lernstrategien.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturprüfung und der systematischen Analyse konzeptioneller sowie empirischer Beiträge aus der Innovationsforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Kundenorientierung auf Projektebene, die kritische Prüfung der Eignung traditioneller Ansätze bei hochgradigen Innovationen sowie die Vorstellung alternativer proaktiver Strategien und Lernmethoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kundenorientierung, hochgradige Innovationen, Marktproaktivität, Market-Driving und organisationales Lernen geprägt.

Was ist der Unterschied zwischen dem Lead-User-Prozess und traditioneller Marktforschung?

Während traditionelle Marktforschung reaktiv auf bestehende Bedürfnisse fokussiert, identifiziert der Lead-User-Prozess innovative Anwender, die bereits heute Trends und Bedürfnisse erleben, welche für den breiten Markt erst in der Zukunft relevant werden.

Warum versagt traditionelle Kundenorientierung bei hochgradigen Innovationen laut Autor?

Laut der Arbeit konzentrieren sich traditionell kundenorientierte Unternehmen zu stark auf das, was der Kunde explizit äußern kann, und übersehen dabei die latenten Bedürfnisse, die für völlig neue, bahnbrechende Innovationen entscheidend sind.

Ende der Leseprobe aus 89 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kundenorientierung und strategische Alternativen bei hochgradigen Innovationen
Hochschule
Technische Universität Berlin  (Lehrstuhl Marketing 1)
Veranstaltung
VL Innovationsmanagement
Note
1,7
Autor
Saskia Hilgenberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
89
Katalognummer
V54530
ISBN (eBook)
9783638497077
ISBN (Buch)
9783656790020
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kundenorientierung Alternativen Innovationen Innovationsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Saskia Hilgenberg (Autor:in), 2005, Kundenorientierung und strategische Alternativen bei hochgradigen Innovationen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/54530
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Leseprobe aus  89  Seiten
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