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Erfolg populistischer Parteien. Ursachen für den Stimmenzuwachs der AfD

Ein Leitfadeninterview mit Analyse

Title: Erfolg populistischer Parteien. Ursachen für den Stimmenzuwachs der AfD

Seminar Paper , 2019 , 36 Pages , Grade: 13

Autor:in: Julian Roy (Author)

Social Studies (General)

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Summary Excerpt Details

Die Arbeit widmet sich der Zunahme populistischer Parteien am Beispiel der AfD. Das Ziel ist es, mögliche Ursachen für die rapide Zunahme von Stimmenanteilen innerhalb der AfD zu filtern und aufzuzeigen. Dafür werden im ersten Abschnitt wissenschaftliche Fachliteratur und Artikel aus politischen Online-Magazinen verwendet, um zu klären, welche Bevölkerungsgruppen sich eher nationaleren Parteien zugeneigt fühlen und weshalb diese sich für die nationalere Politik entscheiden.

Wie der Wahlbericht der Bundeszentrale für politische Bildung und das Statista-Dossier zur AfD darlegen, haben Parteien mit nationaler Politik in den letzten Bundestagswahlen enorm an Wählern gewonnen. Schaut man sich dort die Stimmenanteile der AfD bei den Bundestagswahlen in den Jahren 2013 und 2017 an, so kann man feststellen, dass die 4,7% der Stimmen, welche die AfD im Jahr 2013 erhalten hat, sich im Jahr 2017 auf 12,6% fast verdreifacht haben.

Wenn man sich des Weiteren die Stimmenanteile in Bezug zu den diversen Bundesländern anschaut, zeigt sich, dass die AfD gerade in den östlicheren Bundesländern häufig über 20% der Wählerstimmen erreicht. Während der bereits erwähnte bundesweite Anteil bei 12,6% liegt, steigen die Wahlergebnisse auch in den restlichen Bundesländern Deutschlands. Häufig wird nach den Ursachen gefragt, welche für den rapiden Zuwachs an Wählern verantwortlich sind. Viele politische Zeitschriften und Online-Magazine versuchen, diesen Ursachen auf den Grund zu gehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen

3. Dokumentation des Forschungsprozesses

3.1. Methodisches Vorgehen

3.2. Leitfaden / Leitfragen

3.3 Auswertung der Ergebnisse

4. Ergebnispräsentation

4.1 Datenerhebung

4.2 Qualitative Inhaltsanalyse

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Ursachen für den Zuwachs an Wählerstimmen für die AfD zu identifizieren und zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Bevölkerungsgruppen und persönlichen Beweggründe zur Wahl national orientierter Parteien führen und wie sich diese in den aktuellen politischen Diskurs einordnen lassen.

  • Analyse sozialpsychologischer Merkmale von AfD-Wählergruppen
  • Einfluss des demografischen Hintergrunds auf die Wahlentscheidung
  • Untersuchung von Ängsten und Sorgen als Motivatoren der Wählerschaft
  • Vergleich der Sozialstruktur zwischen AfD-Wählern und anderen Parteianhängern
  • Qualitative Untersuchung mittels problemzentrierter Interviews zur vertieften Ursachenforschung

Auszug aus dem Buch

2.) Theoretischer Rahmen

Einer der Faktoren, welcher sehr häufig diskutiert wird, ist die Frage nach den Individuen, welche nationalere Parteien, im Beispiel dieser Hausarbeit die AfD, wählen. Dies beinhaltet nicht nur etwa das Geschlecht der Wähler*innen, sondern auch das Alter, den vorhandenen Bildungsstatus, die Verteilung auf Ost- und Westdeutschland und zusätzlich kann auch das Leben innerhalb eines bestimmten Teils von Deutschland relevant sein (Stadt, Dorf, Großstadt). Um diese Thematik zu untersuchen, wird das Werk „Die AfD – psychologisch betrachtet“ von Eva Walther und Simon D. Isemann verwendet. In dieser Literatur befassen sich beide Autoren mit dem Dasein der AfD. Dazu zählen beispielsweise sozialpsychologische Mechanismen im AfD-Wahlprogramm, dessen Inhalt und das Kapitel sieben, welches hauptsächlich diesem theoretischen Rahmen dienlich sein soll, sozialpsychologische Merkmale der Wählergruppen. Die erste zu betrachtende Thematik soll hier das Alter sein. Laut Isemann und Walther, welche sich hier auf bereits vorhandene Studien beziehen, die in den Fußnoten datiert werden, zeigt die Gruppe der zwischen 35- und 44-jährigen Bürger eine überdurchschnittliche Affinität die AfD zu wählen. Laut dieser Studie wählten ca. 16% der 35- bis 44-Jährigen die AfD. Junge Wähler hingegen, welche hier im Alter von 18 bis 24 Jahren datiert sind, wählen die AfD wesentlich seltener und liegen damit unterhalb des Durchschnitts mit nur knapp 10%. Die Wählergruppe der über 70-Jährigen hat im Durschnitt die geringsten Wahlergebnisse der AfD mit rund 7%. Somit sind durchschnittlich in den mittleren Altersklassen die meisten AfD-Sympathisanten vorhanden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den rasanten Anstieg der Wähleranteile der AfD und definiert das Forschungsziel, diese Entwicklung durch Fachliteratur und qualitative Erhebungen zu erklären.

2. Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel untersucht sozioökonomische und psychologische Faktoren der AfD-Wählerschaft, wie Alter, Geschlecht und Bildungsstatus, basierend auf existierender Literatur.

3. Dokumentation des Forschungsprozesses: Hier wird das methodische Vorgehen erläutert, das auf problemzentrierten Interviews und der Methode nach Witzel basiert, inklusive der Erstellung des Leitfadens.

4. Ergebnispräsentation: Dieser Abschnitt stellt die aus den Interviews gewonnenen Daten vor, kategorisiert sie thematisch und analysiert die Hintergründe der befragten Person.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass Existenzängste, das Bedürfnis nach Sicherheit und eine empfundene Entfremdung von den sogenannten Altparteien zentrale Treiber für den Wahlerfolg der AfD sind.

6. Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche verwendeten methodischen und inhaltlichen Quellen für die Erstellung der Arbeit aufgelistet.

Schlüsselwörter

AfD, Populismus, Wahlentscheidung, Sozialstruktur, Leitfadeninterviews, Qualitative Inhaltsanalyse, Politische Parteien, Wählerverhalten, Flüchtlingskrise, Sozialpsychologie, Demokratie, Regierungsarbeit, Deutschland, Identität, Wirtschaftspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Hintergründen und Ursachen des zunehmenden Erfolgs der AfD bei Bundestagswahlen und untersucht, welche Beweggründe Wähler dazu führen, sich dieser Partei zuzuwenden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Sozialstruktur der Wähler, psychologische Aspekte wie Zukunftsängste, sowie die Kritik an der aktuellen Regierungspolitik und deren wahrgenommene Defizite.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die Faktoren für den rapiden Zuwachs der Stimmenanteile für die AfD zu identifizieren, aufzuzeigen und durch eine qualitative Untersuchung kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus einer Literaturanalyse und einem qualitativen, leitfadengestützten und problemzentrierten Interview nach Witzel durchgeführt, wobei die Auswertung mittels induktiver qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring erfolgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der bestehende Studien zu Wählergruppen zusammenfasst, und eine empirische Ergebnispräsentation, in der die Daten eines Experteninterviews ausgewertet und kategorisiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind AfD, Populismus, Wahlentscheidung, qualitative Inhaltsanalyse, Wählerverhalten, Flüchtlingskrise und politisches Vertrauen.

Welche Rolle spielt die Bildung bei den Wählern laut der Untersuchung?

Die Untersuchung zeigt auf, dass ein Großteil der Wähler über einen mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) verfügt, was die Annahme unterstützt, dass die Wählerschaft primär aus der unteren und mittleren Mittelschicht stammt.

Wie bewertet der Interviewpartner die Rolle der sogenannten Altparteien?

Der Befragte äußert die Ansicht, dass die etablierten Parteien die Nähe zu den Bürgern verloren haben und die AfD als notwendige Opposition wahrgenommen wird, um den politischen Diskurs aufzubrechen.

Warum betont der Autor die Notwendigkeit weiterer Forschung?

Da die bisherigen Ergebnisse auf einer sehr begrenzten Stichprobe basieren, weist der Autor darauf hin, dass weitere Interviews und quantitative Methoden notwendig sind, um alle Ursachen der Leitfrage abschließend zu klären.

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Details

Title
Erfolg populistischer Parteien. Ursachen für den Stimmenzuwachs der AfD
Subtitle
Ein Leitfadeninterview mit Analyse
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Sozial- und Kulturwissenschaften Institut für Soziologie)
Course
Leitfadeninterviews in den Sozialwissenschaften: Von der Forschungsidee bis zum Ergebnisbericht
Grade
13
Author
Julian Roy (Author)
Publication Year
2019
Pages
36
Catalog Number
V542783
ISBN (eBook)
9783346205636
ISBN (Book)
9783346205643
Language
German
Tags
AFD Politik Leitfadeninterview Sozialwissenschaften Populismus Transkript Soziologie Analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julian Roy (Author), 2019, Erfolg populistischer Parteien. Ursachen für den Stimmenzuwachs der AfD, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/542783
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