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Prüfung der Erstanwendung von International Financial Reporting Standards nach IFRS 1

Titel: Prüfung der Erstanwendung von International Financial Reporting Standards nach IFRS 1

Seminararbeit , 2004 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Roman Damm (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Kapitalmarktorientierte Unternehmen in der Europäischen Union sind für Geschäftsjahre ab 2005 dazu verpflichtet, ihren Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsnormen (IFRS) aufzustellen.1Die Europäische Kommission hat mit der Verabschiedung der Verordnung Nr. 707/ 2004 die vom IASB veröffentlichten Regelungen des IFRS 1 „First -time Adoption of International Financial Reporting Standards“ für eine erstmalige Anwendung der IFRS als EU-Recht verbindlich anerkannt.2Im Folgenden werden dessen wesentliche Inhalte kurz dargestellt. Vor dem Hintergrund dieser Bestimmungen wird deutlich, dass der Konzernabschluss an den Kapitalmärkten zunehmende Bedeutung erlangt. Aus diesem Grund beziehen sich meine weiteren Ausführungen in Abschnitt 3 in erster Linie auf die für erstmalig nach IFRS aufgestellte Konzernabschlüsse börsennotierter Kapitalgesellschaften wesentlichen Aspekte der Abschlussprüfung. Die Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS bringt nicht nur fundamentale Veränderungen für die Unternehmen mit sich sondern hat auch Auswirkungen auf den gesamten Prüfungsprozess. Dies erfordert vom Abschlussprüfer mehr als sich mit den neuen Rechnungslegungsgrundsätzen und den damit einhergehenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisunterschieden auseinanderzusetzen. Die Umstellung führt im Rahmen der Prüfungsplanung dazu, dass die Risiken vor allem im Hinblick auf eine angemessene Ausgestaltung und Wirksamkeit der eingesetzten Rechnungslegungs- und Kontrollsysteme höher eingeschätzt werden. Dies hat zunächst Konsequenzen für die Planung selbst und Auswirkungen auf die operative Ebene der Prüfung. Aufgrund nachhaltiger Veränderungen in vielen Bereichen des zu prüfenden Unternehmens sind eine umfassend angelegte Systemprüfung und ergebnisorientierte Prüfungen unverzichtbar. Bei der Prüfung eines erstmalig aufgestellten IFRS-(Konzern-)Abschlusses sind zudem die Auswirkungen auf die Berichterstattung insbesondere im Prüfungsbericht zu beachten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Grundkonzeption des IFRS 1

2.1 Anwendungsbereich und Zielsetzung

2.2 Anwendungsmethoden

2.2.1 Grundsatz der rückwirkenden Anwendung

2.2.2 Verpflichtende Ausnahmen (Verbot der rückwirkenden Anwendung)

2.2.3 Optionale Vereinfachungen (Anwendungswahlrechte)

3. Prüfung eines erstmalig aufgestellten IFRS-(Konzern-)Abschlusses

3.1 Vorbemerkungen

3.2 Auswirkungen auf die strategische Ebene der Prüfung

3.3 Auswirkungen auf die operative Ebene der Prüfung

3.3.1 Systemprüfung und Prüfung des IKS

3.3.2 Ergebnisorientierte Prüfung kritischer Prüffelder

3.3.2.1 Vorbemerkungen

3.3.2.2 Prüfung der Sachanlagen

3.3.2.3 Prüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts

3.3.2.4 Prüfung der Rückstellungen

3.4 Auswirkungen auf die Berichterstattung im Prüfungsbericht

4. Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit befasst sich mit den Anforderungen an die Abschlussprüfung bei Unternehmen, die erstmals einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellen. Das primäre Ziel ist es, die Auswirkungen der IFRS-Umstellung auf den Prüfungsprozess, die Risikoeinschätzung sowie die notwendigen operativen Prüfungshandlungen darzulegen.

  • Grundkonzeption und Anwendungsmethoden des Standards IFRS 1
  • Strategische Herausforderungen bei der Planung der Abschlussprüfung
  • Systemprüfung und Bewertung des internen Kontrollsystems (IKS)
  • Prüfung kritischer Bilanzpositionen wie Sachanlagen, Goodwill und Rückstellungen
  • Anforderungen an die Berichterstattung im Prüfungsbericht

Auszug aus dem Buch

3.3.2.2 Prüfung der Sachanlagen

In diesem Prüffeld bestehen wesentliche Risiken vor allem mit Blick auf die Folgebewertung von Immobilien nach IAS 16. Hierzu gehört die Besonderheit der Neubewertung von selbstgenutzten Verwaltungsgebäuden, die bei Anwendung des Wahlrechts mit dem beizulegenden Zeitwert („Fair Value“) in der IFRS-Eröffnungsbilanz zu bewerten sind. Als problematisch kann sich in diesem Zusammenhang die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erweisen. Der Abschlussprüfer hat dabei insbesondere zu überprüfen, ob entsprechende Unterlagen zu vorgenommenen Schätzungen oder Bewertungsgutachten für die einzelnen Objekte vorliegen, die den beizulegenden Zeitwert durch Vergleich mit ähnlichen Objekten (Vergleichsmethode) oder i.S. des DCF-Verfahrens ermitteln.

In Hinblick auf die Folgebewertung von Sachanlagen ist die Prüfung der Abschreibungen von zentraler Bedeutung. Dies betrifft erstens die Prüfung der planmäßigen Abschreibungen. Bisher orientierten sich die planmäßigen Abschreibungen in der Handelsbilanz an den in AfA-Tabellen festgelegten steuerlichen Nutzungsdauern. Diese steuerlich motivierten Abschreibungen dürfen indes nicht beibehalten werden, weil nach IFRS nur unternehmensspezifische Abschreibungssätze zulässig sind. Die lineare Abschreibung ist die nach IFRS dominierende Abschreibungsmethode, was im Ergebnis zu einem Wechsel von einer bisher angewandten anderen Methode zur linearen Abschreibung führen kann. Aus den genannten Gründen ergibt sich für den Abschlussprüfer u.a. die Notwendigkeit zur Prüfung der Änderungen im Abschreibungsplan und zur Überprüfung der Richtigkeit der Angaben in der Anlagenkartei (Stammdaten).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Das Kapitel erläutert die gesetzliche Verpflichtung zur IFRS-Anwendung für kapitalmarktorientierte EU-Unternehmen ab 2005 und leitet die Relevanz einer angepassten Abschlussprüfung ab.

2. Grundkonzeption des IFRS 1: Hier werden der Anwendungsbereich, die Zielsetzung sowie die Methoden der rückwirkenden Anwendung und die optionalen Erleichterungen des IFRS 1 systematisch dargestellt.

3. Prüfung eines erstmalig aufgestellten IFRS-(Konzern-)Abschlusses: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und analysiert die strategischen und operativen Auswirkungen der Umstellung auf den Prüfungsprozess sowie spezifische Prüffelder.

4. Thesenförmige Zusammenfassung: Das Kapitel bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit in vier prägnanten Thesen zum Prüfungsprozess und zur Berichterstattung.

Schlüsselwörter

IFRS 1, Abschlussprüfung, Erstmalige Anwendung, IFRS, Konzernabschluss, Systemprüfung, IKS, Rückstellungen, Sachanlagen, Goodwill, Impairment Test, Prüfungsbericht, Bilanzierung, Bewertung, Kapitalmarktorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die spezifischen Anforderungen an die Abschlussprüfung, wenn ein Unternehmen erstmals seinen Konzernabschluss von nationalen Rechnungslegungsnormen auf IFRS umstellt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die Grundkonzeption von IFRS 1, die strategische Risikoeinschätzung bei der Prüfungsplanung, die Prüfung des internen Kontrollsystems sowie die operative Prüfung kritischer Bilanzposten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich die Umstellung auf IFRS auf den gesamten Prüfungsprozess auswirkt und welche Aspekte der Abschlussprüfer besonders berücksichtigen muss, um ein hinreichend sicheres Prüfungsurteil abzugeben.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Rechnungslegungsstandards (IFRS 1), gesetzlicher Anforderungen (HGB) sowie prüfungstheoretischer Literatur und Fachstandards.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Im Hauptteil werden neben der systemorientierten Prüfung insbesondere die kritischen Prüffelder wie Sachanlagen, Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) sowie Rückstellungen detailliert diskutiert.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind IFRS 1, Erstmalige Anwendung, Abschlussprüfung, IKS, Impairment Test und Konzernabschluss.

Warum ist die Prüfung des internen Kontrollsystems bei der IFRS-Umstellung so komplex?

Die Komplexität ergibt sich daraus, dass oft neuartige Softwaresysteme implementiert werden müssen, die teilweise mangelnde Integrationsfähigkeit aufweisen, was das Fehlerrisiko bei manuellen Übertragungen und der parallelen Rechnungslegung erhöht.

Wie unterscheidet sich die Prüfung von Rückstellungen unter IFRS von der bisherigen HGB-Praxis?

Unter IFRS sind beispielsweise Aufwandsrückstellungen unzulässig und müssen zum Umstellungszeitpunkt aufgelöst werden; zudem obliegt die Schätzung der Rückstellungshöhe dem Management, was eine verstärkte Prüfung der Bewertungsmethoden durch den Wirtschaftsprüfer erfordert.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prüfung der Erstanwendung von International Financial Reporting Standards nach IFRS 1
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Veranstaltung
Seminar: Abschlußprüfung und Corporate Governance
Note
2,0
Autor
Roman Damm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V54265
ISBN (eBook)
9783638495134
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prüfung Erstanwendung International Financial Reporting Standards IFRS Seminar Abschlußprüfung Corporate Governance
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Roman Damm (Autor:in), 2004, Prüfung der Erstanwendung von International Financial Reporting Standards nach IFRS 1, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/54265
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