Diese Arbeit stellt die Arbeitsschritte einer erfolgreichen Präsentation vor. Unterschiedliche Teilnehmergruppen brauchen eine individuelle Ansprache, die sich nach der spezifischen Erwartungshaltung des Publikums richten sollte. Diese sollen wir als Vortragende durch gute Teilnehmeranalyse, so gut wie möglich, vorab durchführen, um die Präsentation im Inhalt und Ablauf an die Zuhörer anzupassen. Je stärker der Redner auf das Publikum und dessen Erwartungshaltung geht, desto wahrscheinlicher erreicht die Botschaft die Zuhörer.
Vorinformation über die Umwelt des zu erwartenden Publikums helfen beim Festlegen der Ziele der Präsentation. Gleichzeitig erhöht eine präzise Teilnehmeranalyse das Vortragsniveau, die Möglichkeit schlagfertige Nutzerargumentation zu entwickeln sowie das richtige Vokabular und Kriterien zur passenden Wahl der Medien. Die entscheidende Frage ist: Was ist aus der Sicht des Kunden interessant und wichtig? Wie sehen seine Erwartungen und Bedürfnisse aus?
Inhaltsverzeichnis
AUFGABE (3)
(3a) Die Teilnehmeranalyse einer Präsentation:
(3b) Zielsetzung und Kernbotschaft meiner Präsentation
(3c) Konzept meiner Präsentation
1. VORBEREITUNG DER PRÄSENTATION
1.1 Problem Identifizieren
1.2. Ziele der Präsentation setzen
1.3. Teilnehmeranalyse
1.4. Inhaltliche Vorbereitung
1.4.1. Inhalte Sammeln
1.4.2. Inhalte Selektieren und gewichten
1.4.3. Fakten und Aussagen logisch zusammensetzen
1.4.4. Kundengerechte Argumente finden
1.5. Vortrag Rhetorisch Aufarbeiten
1.6. Präsentationsinhalte visualisieren – Medien-Mix Vorbereitung
1.7. Technische und organisatorische Vorbereitung
2. DURCHFÜRUNG DER PRÄSENTATION
2.1. Vorbereitung vor Ort
2.1.1. Technische Vorbereitung vor Ort
2.1.2. Inhaltliche Vorbereitung vor Ort
2.2. Präsentation durchführen
3. NACHBEARBEITUNG DER PRÄSENTATION - Fazit
(3d) PowerPoint Folie – ausgewählt „Logische Kette“ nach B.Minto
(3e) Warum ist meine Präsentation ein Erfolg?
(3f) Lernerkenntnisse:
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines umfassenden Leitfadens für eine professionelle Präsentationstechnik, um komplexe Informationen strukturiert und überzeugend an eine spezifische Zielgruppe (angehende Führungskräfte) zu vermitteln. Die Arbeit untersucht dabei den gesamten Prozess von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbearbeitung.
- Methodische Vorbereitung und Strukturierung von Präsentationsinhalten
- Zielgruppenorientierte Teilnehmeranalyse
- Einsatz psychologischer und rhetorischer Theorien (z. B. Schulz von Thun, 4-Mat-System)
- Visualisierungsstrategien und effektiver Medien-Mix
- Reflexion der Präsentationskompetenz und Erfolgsfaktoren
Auszug aus dem Buch
1.1 Problem Identifizieren
Viele verschenken die Chance, Ihre Ideen und Gedanken anderen wirksam mitzuteilen. Gute Ideen, ein neues Produkt oder die Notwendigkeit einer Maßnahme verkaufen sich fast nie von alleine! Es muss den Entscheidern schmackhaft gemacht werden. Oft gelingt es nicht, Kollegen und Mitarbeiter verständlich und nachhaltig anzusprechen oder die Ideen wirkungsvoll zu präsentieren. Dies ist schade und lässt sich einfach vermeiden, wenn man sich ein paar Grundregeln der Präsentation und Rhetorik aneignet. Doch wie gelingt diese so, dass die Zuschauer informiert und noch besser auch überzeugt werden? Erforderlich ist dazu eine packende und überzeugende Präsentation. Meine Präsentation hat deshalb den Überschrift: „wichtig ist RICHTIG zu präsentieren!“
Zusammenfassung der Kapitel
AUFGABE (3): Dieses Kapitel analysiert die Teilnehmerstruktur, definiert Zielsetzungen sowie die Kernbotschaft und legt das grundlegende Konzept der Präsentation dar.
1. VORBEREITUNG DER PRÄSENTATION: Der Fokus liegt auf der strategischen Planung, inklusive Problemanalyse, Inhaltsgewichtung, logischer Strukturierung nach Barbara Minto und der methodischen Anpassung an verschiedene Lerntypen.
2. DURCHFÜRUNG DER PRÄSENTATION: Dieses Kapitel behandelt die praktische Umsetzung, von der Vorbereitung vor Ort bis hin zur eigentlichen Präsentation, unter besonderer Berücksichtigung des Beziehungsaspekts zur Zuhörerschaft.
3. NACHBEARBEITUNG DER PRÄSENTATION - Fazit: Hier erfolgt eine kritische Reflexion des Präsentationserfolgs sowie eine detaillierte Auswertung der verwendeten Medien und der persönlichen Lernerkenntnisse.
Schlüsselwörter
Selbstmanagement, Präsentationstechnik, Teilnehmeranalyse, Rhetorik, Visualisierung, Barbara Minto, 4-Mat-System, Erfolgsfaktoren, Kommunikation, Führungskräfte, Medien-Mix, Zielsetzung, Lern-Typen, Strukturierung, Methodenkompetenz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung einer professionellen Präsentation unter dem Titel „Präsentationstechnik als Schlüsselkompetenz“.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen umfassen Teilnehmeranalyse, inhaltliche Strukturierung mittels Logik-Modellen, rhetorische Aufbereitung und den gezielten Einsatz von Visualisierungsmedien.
Was ist das primäre Ziel der Präsentation?
Das Ziel ist es, angehenden Führungskräften einen Leitfaden an die Hand zu geben, mit dem sie ihre eigene Präsentationskompetenz nachhaltig steigern können.
Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?
Die Arbeit nutzt unter anderem das Pyramiden-Prinzip nach Barbara Minto, die „Verständlichmacher“ nach Friedemann Schulz von Thun und das 4-Mat-System zur Berücksichtigung verschiedener Lerntypen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?
Der Hauptteil gliedert sich in die drei Prozessphasen: die intensive Vorbereitung der Inhalte, die Durchführung vor Ort und die abschließende Nachbearbeitung sowie Reflexion.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kundenorientierung, logische Struktur, Medien-Mix, Rhetorik und zielgruppengerechte Argumentation.
Warum spielt die Teilnehmeranalyse eine so wichtige Rolle?
Die Teilnehmeranalyse bildet die Grundlage, um den Inhalt, das Vokabular und die Methoden individuell an die Erwartungen und das Vorwissen der Zuhörerschaft anzupassen.
Wie trägt das 4-Mat-System zur Präsentationsqualität bei?
Es ermöglicht, unterschiedliche Lernstile der Zuhörer anzusprechen, indem Argumente für verschiedene Lerntypen (Warum-, Was-, Wie- und Was-wäre-wenn-Typen) aufbereitet werden.
- Quote paper
- Marie Albrecht (Author), 2018, Selbstmanagement am Beispiel des Präsentierens. Teilnehmeranalyse, Ziel und Konzept einer erfolgreichen Präsentation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/542505