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Die Entstehung von Gewitterzellen (Geographie 6. Klasse)

Titel: Die Entstehung von Gewitterzellen (Geographie 6. Klasse)

Unterrichtsentwurf , 2019 , 7 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Henrike Wendt (Autor:in)

Didaktik - Geowissenschaften

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser kurze Unterrichtsentwurf für die Klasse 6 ist auf eine Schulstunde 45 Min. ausgelegt und versucht darin den Schülern die Entstehung von Gewitterzellen verständlich zu machen. Verbindliche Kompetenz: F2 (S7), K1 (S2).

Kompetenzorientiertes Ziel: Die SuS können den Ablauf von naturgeographischen Prozessen in Räumen darstellen. Die SuS können geographisch relevante Sachverhalte sachlogisch geordnet unter Verwendung von Fachsprache ausdrücken.

Lernprozessanregende Aufgabenstellung: Weshalb gewittert es gerade im Sommer so oft? Bearbeite die Aufgaben des Arbeitsbogens.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Unterrichtsentwurf – Klasse 6 – 45 Min. - Zeitpunkt: Eingebettet in den Lernkontext

2. Lerngruppenbescheibung

3. Sachanalyse für Fachfremde

4. Didaktische Analyse – didaktische Rekonstruktion – didaktische Reduktion

5. methodische Überlegungen – welche Methode weshalb + worauf achten bei der Gruppe

6. Kritische Reflexion des Unterrichtsversuchs (ggf. auch des Praktikums bez. Unseres Faches)

7. Abeitsbogen Gewitter

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Schülern der sechsten Jahrgangsstufe die atmosphärischen Prozesse bei der Entstehung von Gewitterzellen verständlich zu machen und sie zur korrekten Anwendung geographischer Fachbegriffe zu befähigen.

  • Vermittlung naturgeographischer Prozesse in Klima- und Vegetationszonen
  • Erarbeitung der physikalischen Entstehungsbedingungen von Sommergewittern
  • Förderung der Methodenkompetenz durch Filmanalyse, Gruppenarbeit und Experimente
  • Sensibilisierung für das richtige Verhalten bei Gewittern zur eigenen Sicherheit
  • Abstraktion komplexer Wetterphänomene durch visuelle Tafelbilder

Auszug aus dem Buch

Sachanalyse für Fachfremde

Gewitterwolken heben sich von anderen Wolkenformen eindeutig ab: sie bestehen aus Cumulunimbuswolken, die sich haufenartig mehrere Kilometer auftürmen. Weiterhin werden sie durch ihre labile Schichtung gekennzeichnet, wenn die aufeinandertreffenden Luftschichten einen größeren Temperaturunterschied, als den adabiatischen Temperaturgradienten aufweisen. Adabiatisch wird die Änderung der Temperatur eines sich vertikal aufwärts bewegenden Luftpakets genannt, ohne, dass diese von der Umgebungstemperatur beeinflusst wird. Je nach Feuchtigkeit wird zwischen dem feuchtadabiatischen Temperaturgradienten ( 1 Kelvin / 100 Meter) und dem trockenadabiatischen Temperaturgradienten ( 0,5 Kelvin / 100 Meter) unterschieden. Wenn nun beispielsweise Luft am Boden durch Sonneneinstrahlung besonders stark erhitzt wird und im Zuge dessen aufsteigt, in höheren Lagen jedoch auf eine Kaltfront trifft, spricht man von einer labilen Schichtung.

Bei dem Aufstieg ( Konvektion ) kühlt sich das Luftpaket leicht ab und die mitgetragene Feuchtigkeit kondensiert zu einer Wolke am Kondensationsniveau – dem unteren sichtbaren Wolkenrand. Je höher die Labilität bestehen bleibt, desto höher wird auch die Cumulunimbuswolke. An der Invasion, einer Sperrschicht an der Tropopause wächst die Wolke nicht mehr in die Höhe, sondern in die Breite. Dieser Ambossartige Auswuchs hat keine klaren Ränder, da er aus Eiskristallen besteht. Innerhalb dieser Wolke entstehen heftige Aufwinde durch die wärmebedingte Konvektion, sowie Abwinde oder Fallböen durch das Herabfallen von Tropfen oder Eis, die wiederum durch die Aufwinde horiziontal nach oben transportiert werden können. Je stärker die Temperatunterschiede, desto stärker die Konvektionswinde, desto öfter werden Teilchen aneinander geschlagen, verbinden sich zu größeren Tropfen, vereisen in der Höhe und fallen als Hagel oder Starkregen auf die Erde herab.

Durch das andauernde Aneinanderschlagen entsteht Reibungsenergie, die sich schlagartig in Form von Blitzen entladen kann. Der zugehörige Donner bewegt sich mit 340 Meter in der Sekunde, während Licht 300000 Kilometer pro Stunde zurücklegt und somit mehr als dreifach so schnell ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Unterrichtsentwurf – Klasse 6 – 45 Min. - Zeitpunkt: Eingebettet in den Lernkontext: Dieser Abschnitt definiert die Rahmenbedingungen, Ziele und den zeitlichen Ablauf der Unterrichtsstunde zum Thema Gewitter.

Lerngruppenbescheibung: Die Lerngruppe wird hinsichtlich ihres Vorwissens, ihres Verhaltens und ihrer bisherigen Erfahrungen mit Gewittern analysiert.

Sachanalyse für Fachfremde: Hier werden die physikalischen und meteorologischen Grundlagen von Gewitterzellen, Konvektion und Blitzentstehung detailliert erklärt.

Didaktische Analyse – didaktische Rekonstruktion – didaktische Reduktion: Dieser Teil beleuchtet die Einbettung des Themas in den Lehrplan und die pädagogische Aufbereitung der Inhalte.

methodische Überlegungen – welche Methode weshalb + worauf achten bei der Gruppe: Es erfolgt eine Begründung der gewählten Unterrichtsmethoden unter Berücksichtigung von Schüleraktivierung und Anschaulichkeit.

Kritische Reflexion des Unterrichtsversuchs (ggf. auch des Praktikums bez. Unseres Faches): Der Autor bewertet den Unterrichtsverlauf selbstkritisch und identifiziert Stärken sowie Optimierungspotenziale für zukünftige Sitzungen.

Abeitsbogen Gewitter: Dies ist das Arbeitsmaterial für die Schüler zur Vertiefung des Wissens durch Lückentexte und Berechnungsaufgaben.

Schlüsselwörter

Gewitter, Naturgeographie, Cumulunimbus, Konvektion, Luftpaket, Temperaturgradient, Blitz, Donner, Unterrichtsentwurf, Wetterphänomene, didaktische Reduktion, Naturphänomene, Klimazonen, Schülermotivation, Sicherheitsregeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen vollständigen Unterrichtsentwurf für eine sechste Klasse zum Thema Entstehung von Gewittern, eingebettet in den Kontext der Naturgeographie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der meteorologischen Entstehung von Gewittern, der Vermittlung von Fachbegriffen und dem sicheren Verhalten bei Gewitterereignissen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist, dass die Schüler atmosphärische Vorgänge bei Gewittern verstehen, diese mit Fachbegriffen korrekt beschreiben und sich bei Gewittern richtig verhalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine didaktische Struktur angewandt, die den Lernprozess durch eine Kombination aus Videoeinstieg, individueller Arbeitsbogen-Bearbeitung, Unterrichtsgespräch und praktischem Experiment gestaltet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine fachwissenschaftliche Sachanalyse, didaktische Überlegungen zur Methodenwahl sowie eine kritische Reflexion des tatsächlichen Unterrichtsgeschehens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Gewitter, Konvektion, Unterrichtsentwurf, Didaktik und Naturgeographie definieren.

Wie reagierten die Schüler auf das Thema?

Die Schüler zeigten Interesse an der Thematik, obwohl die Konzentration zu Beginn der Stunde aufgrund des vorangegangenen Sportunterrichts herausfordernd war.

Warum wurde ein Lückentext gewählt?

Der Lückentext soll den heterogenen Wissensstand und die unterschiedlichen Schreibgeschwindigkeiten innerhalb der Klasse ausgleichen und eine strukturierte Wissensvermittlung ermöglichen.

Welche Rolle spielt das Experiment bei der Vermittlung?

Das Experiment dient der Veranschaulichung der Reibungsenergie und Energieentladung bei einem Blitz, um den theoretischen Stoff haptisch und visuell erfahrbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entstehung von Gewitterzellen (Geographie 6. Klasse)
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
1,7
Autor
Henrike Wendt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
7
Katalognummer
V542393
ISBN (eBook)
9783346212450
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entstehung geographie gewitterzellen klasse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henrike Wendt (Autor:in), 2019, Die Entstehung von Gewitterzellen (Geographie 6. Klasse), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/542393
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Leseprobe aus  7  Seiten
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