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Antirassismus-Arbeit im deutschen Fußball. Politische Bildung in der Fußballfanszene der Borussia Dortmund

Titel: Antirassismus-Arbeit im deutschen Fußball. Politische Bildung in der Fußballfanszene der Borussia Dortmund

Hausarbeit , 2018 , 23 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Tim Lindemann (Autor:in)

Didaktik - Politik, politische Bildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die konkrete Frage, die in dieser Arbeit beleuchtet wird, lautet: „Sollte politische Bildung in der deutschen Fußballfanszene stattfinden?“ Diese Frage impliziert, ob in der deutschen Fußballfanszene rassistische Ideologien vorherrschen und verbreitet werden.

Falls dies der Fall sein sollte, bleibt zu klären, inwiefern die Vereine des deutschen Fußballs in der Verantwortung stehen Antirassismus-Arbeit zu betreiben und politische Bildung zu fördern. Um diese Fragen zu beantworten, werden als wichtigste Quellen Ronny Blaschkes Veröffentlichungen und das vorab geführte Interview mit dem Fanbeauftragten von Borussia Dortmund Björn Hegemann dienen.

Zu Beginn werden die begrifflichen Grundlagen Erziehung, Bildung und Sozialisation einheitlich festgehalten. Im weiteren Verlauf werden zunächst die wichtigsten Formen von Rassismus definiert, um die Leserschaft auf einen einheitlichen Wissensstand zu bringen.

Ein Großteil der Leser werden keine Experten für die deutsche Fußballfanszene sein. Für das weitere Verständnis und die Klärung der Forschungsfrage ist ein grober Überblick über die Fanszene und ihrer Anhänger unumgänglich. Folglich werden in Kapitel Vier die Gruppierungen der Fanszene skizziert und untersucht, ob es Probleme mit Rassismus im deutschen Fußball und speziell bei Borussia Dortmund gibt.

Daraufhin steht die Arbeit gegen Rassismus im Fokus. Zunächst wird die allgemeine Relevanz geprüft und dann die Antirassismus-Arbeit des BVBs vorgestellt. Insbesondere wird das Projekt „Kein Bier für Rassisten“ präsentiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Grundlagen

2.1 Erziehung

2.2 Bildung

2.3 Sozialisation

3. Formen von Rassismus

3.1 Biologischer Rassismus

3.2 Kultureller Rassismus

3.3 Institutioneller Rassismus

4. Rassismusproblematik in der deutschen Fußballfanszene

4.1 Gruppierungen der deutschen Fußballfanszene

4.2 Rassismus-Problematik in der Fanszene von Borussia Dortmund

5. Antirassismus-Arbeit im deutschen Fußball

5.1 Relevanz von Antirassismus-Arbeit

5.2 Antirassismus-Arbeit bei Borussia Dortmund

5.3 Projekt: „Kein Bier für Rassisten“

6. Bezug zu anderen Themenkomplexen

7. Relevanz für Schule/Schüler*innengruppen

8. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit untersucht, inwiefern politische Bildung in der deutschen Fußballfanszene stattfinden sollte, um rassistischen Ideologien entgegenzuwirken, wobei der deutsche Fußball am Beispiel von Borussia Dortmund als zentraler Wirkungsbereich analysiert wird.

  • Grundlagen der Erziehung, Bildung und Sozialisation im Kontext pädagogischer Diskurse.
  • Differenzierung verschiedener Rassismusformen und deren gesellschaftliche Manifestation.
  • Analyse der Strukturen der deutschen Fußballfanszene und deren Anfälligkeit für Instrumentalisierung durch rechte Akteure.
  • Vorstellung konkreter Antirassismus-Projekte von Borussia Dortmund als Best-Practice-Beispiele.
  • Reflektion über die Relevanz politischer Bildungsarbeit in Schulen und Sportvereinen.

Auszug aus dem Buch

4.2 Rassismus-Problematik in der Fanszene von Borussia Dortmund

Laut Fanbeauftragtem Björn Hegemann hat der BVB kein grundsätzliches Rassismus-Problem. Er bezeichnet die Dortmunder Fanszene sogar eher als sehr sensibel für und kritisch gegenüber rassistischen Äußerungen. „Vielmehr ist es sogar so, dass Mitglieder der aktiven Fanszene rassistische Vorfälle kritisch beurteilen und bei diesen sogar eingreifen“ (Hegemann 2018). Diese aktive Fanszene wird auf ca. 2000 Mitglieder geschätzt. Die restlichen 80.000 Fans (davon ca. 70.000 BVB-Fans) im Stadion sieht Hegemann als Querschnitt der Gesellschaft an. „Dementsprechend sind dort auch Menschen vertreten, die rassistisch denken, in einigen Fällen auch rassistisch handeln“ (Hegemann 2018). Jedoch negiert der Fanbeauftragte des BVBs deutlich, dass Dortmunder Neonazis teil der Fanszene seien. „Die aktiven Dortmunder Neonazis haben, wenn auch vielmehr vorsorglich, so oder so örtliche Stadionverbote“ (Hegemann 2018). Rassistische Vorfälle in den letzten Jahren beschränkten sich auf das Tragen von verbotenen Kleidungsmarken mit rechtem Hintergrund oder auf Rufe und Äußerungen mit alltagsrassistischem Inhalt.

Der letzte gewaltsame und medienwirksame Vorfall liegt bereits fünf Jahre zurück. „Der letzte öffentlichkeitswirksame Vorfall fand 2013 statt, als ein BVB-Fanbeauftragter und ein Kollege des Fan-Projekts Dortmund in Donezk von zwei Nazis angegriffen wurden“ (Hegemann 2018). Trotz der positiven Entwicklung der letzten Jahre „durch die strukturierte Arbeit des Vereins“ dürfe man laut Hegemann nicht nachlässig werden, da besonders die Stadt Dortmund „als eine Hochburg der deutschen Naziszene gilt“ und der BVB eine attraktive Bühne für das rechte Spektrum darstelle (Hegemann 2018). Die im vorigen Kapitel beschrieben Fangruppierungen gibt es auch innerhalb der Anhänger von Borussia Dortmund. Jedoch verbreite keine der Gruppierungen der aktiven Dortmunder Fanszene rassistische Ideologien. „Lediglich die Dortmunder Hooligangruppen, die Northside, Borussenfront und Borussenfighter, äußern auch offen rassistische Gedanken und stellen sich bewusst gegen die antidiskriminierenden Entwicklungen in der Fanszene und beim Verein“ (Hegemann 2018).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Aktualität von Rassismus im gesellschaftlichen Diskurs und führt die Forschungsfrage ein, ob politische Bildung in der deutschen Fußballfanszene stattfinden sollte.

2. Begriffliche Grundlagen: In diesem Kapitel werden die pädagogischen Kernbegriffe Erziehung, Bildung und Sozialisation definiert, um ein theoretisches Fundament für die weitere Untersuchung zu schaffen.

3. Formen von Rassismus: Es werden die drei zentralen Rassismusformen – biologisch, kulturell und institutionell – erläutert, um die Vielschichtigkeit und Wandelbarkeit rassistischer Ideologien aufzuzeigen.

4. Rassismusproblematik in der deutschen Fußballfanszene: Dieses Kapitel analysiert die Strukturen der Fanszene sowie die spezifische Situation bei Borussia Dortmund, wobei die Gefahr der Instrumentalisierung des Fußballs durch das rechte Spektrum im Fokus steht.

5. Antirassismus-Arbeit im deutschen Fußball: Hier wird die Notwendigkeit von Antirassismus-Arbeit begründet und das Engagement von Borussia Dortmund, inklusive des Projekts „Kein Bier für Rassisten“, detailliert vorgestellt.

6. Bezug zu anderen Themenkomplexen: Der Autor stellt Bezüge zu Themen wie Stadtentwicklung, Gender, Ökologie und Design her, um die Komplexität des gesellschaftlichen Umfelds von Fußballvereinen zu verdeutlichen.

7. Relevanz für Schule/Schüler*innengruppen: Das Kapitel beleuchtet, wie institutioneller Rassismus im Schulsystem wirken kann und warum eine Sensibilisierung junger Menschen für dieses Thema essenziell ist.

8. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage positiv und betont die Notwendigkeit nachhaltiger, strukturierter Antirassismus-Arbeit durch die Vereine selbst.

Schlüsselwörter

Antirassismus, Borussia Dortmund, Fußballfanszene, politische Bildung, Neonazis, institutioneller Rassismus, kultureller Rassismus, Präventionsarbeit, Fankultur, soziale Verantwortung, Diskriminierung, Fanbeauftragte, Stadionverbote, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Notwendigkeit politischer Bildungsarbeit in der deutschen Fußballfanszene unter Berücksichtigung rassistischer Tendenzen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben den theoretischen Grundlagen von Erziehung und Rassismus stehen die Strukturen der Fußballfanszene, die Gefahr von Rechtsextremismus im Fußball und konkrete Antirassismus-Strategien im Mittelpunkt.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu erörtern, ob Vereine des deutschen Fußballs in der Verantwortung stehen, aktiv Antirassismus-Arbeit zu betreiben und politische Bildung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer fundierten Literaturrecherche zu pädagogischen und soziologischen Grundlagen sowie ein Experten-Interview mit dem Fanbeauftragten von Borussia Dortmund, Björn Hegemann.

Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert die Formen von Rassismus, die Fan-Strukturen bei Borussia Dortmund sowie konkrete Projekte wie „Kein Bier für Rassisten“ und deren Wirkung.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Antirassismus, Fußball, Borussia Dortmund, politische Bildung und Rechtsextremismusprävention.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Fußballvereine beim Thema Rassismus?

Der Autor argumentiert, dass Vereine eine Vorbildfunktion innehaben und bei ausbleibender Antirassismus-Arbeit unbeabsichtigt rechten Ideologien eine Bühne in der Gesellschaft bieten.

Welche Bedeutung hat das Projekt „Kein Bier für Rassisten“?

Es dient als praxisnahes Beispiel für eine niedrigschwellige, nachhaltige Bildungsarbeit, die über die Stadien hinaus in lokale Lokalitäten reicht und durch Workshops weiterentwickelt wurde.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Antirassismus-Arbeit im deutschen Fußball. Politische Bildung in der Fußballfanszene der Borussia Dortmund
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
2,0
Autor
Tim Lindemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
23
Katalognummer
V540683
ISBN (eBook)
9783346208507
ISBN (Buch)
9783346208514
Sprache
Deutsch
Schlagworte
antirassismus-arbeit beispiel bildung borussia dortmund fußball fußballfanszene politische
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Lindemann (Autor:in), 2018, Antirassismus-Arbeit im deutschen Fußball. Politische Bildung in der Fußballfanszene der Borussia Dortmund, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/540683
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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