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Gender-Mainstreaming in der Sozialen Arbeit. Bedeutung und Umsetzung

Titel: Gender-Mainstreaming in der Sozialen Arbeit. Bedeutung und Umsetzung

Hausarbeit , 2019 , 16 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Michael Hubig (Autor:in)

Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung und Umsetzung von Genderkompetenzen in der Sozialen Arbeit zu evaluieren. Dabei sollen Änderungen von Ausbildungsrichtlinien, Handlungsanweisungen für die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit sowie Umsetzung und Defizite betrachtet werden.

Die Bedeutung von Genderkompetenz als wichtige Schlüsselqualifikation in diesem Feld wird ebenso dargestellt wie die einzelnen Handlungsfelder, welche im Hinblick auf die Anwendungsmöglichkeiten einer qualifizierten Genderkompetenz untersucht werden sollen. Hier sind beispielhaft genannt die Kinder- und Jugendhilfe, die Behindertenhilfe, die Altenhilfe, das Gesundheitswesen sowie Sozialraumorientierte Arbeit und Lebenslagen.

Anforderungen an die Fachkräfte sollen ebenso betrachtet werden wie der aktuelle Stand der Umsetzung um abschliessend eine Ausblick in die Zukunft zu geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Gender-Mainstreaming als obligatorische Genderkompetenz?

1.2 Entwicklung von Genderkompetenz in der Sozialen Arbeit

1.3 Praktische Anforderung und Umsetzung im Beruf

2.1 Bedeutung von Genderkompetenz in der Gesellschaft

2.1.1 Entwicklung und Hintergrund

2.1.2 Gesetzlicher Rahmen und Auftrag

2.2 Handlungsfelder in der Sozialen Arbeit

2.2.1 Kinder- und Jugendhilfe

2.2.2 Behindertenhilfe

2.2.4 Gesundheitswesen

2.2.5 Sozialraumorientierte Arbeit und Lebenslagen

2.3 Genderkompetente Hilfe in der Sozialen Arbeit

2.3.1 Anforderungen an die Fachkräfte

2.3.2 Umsetzung in der Kinder- und Jugendhilfe

2.3.3 Umsetzung in anderen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit

3. Resümee

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung und praktische Umsetzung von Genderkompetenzen innerhalb der verschiedenen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit zu erläutern und zu analysieren.

  • Grundlagen des Gender-Mainstreamings und die gesetzliche Verpflichtung zur Geschlechtergerechtigkeit.
  • Die Rolle der Genderkompetenz als notwendige Schlüsselqualifikation für Fachkräfte.
  • Analyse spezifischer Handlungsfelder wie Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Gesundheitswesen.
  • Identifikation von Defiziten bei der praktischen Umsetzung geschlechtersensiblen Handelns.
  • Reflexion über die Notwendigkeit von Gendertrainings und strukturellen Veränderungen in sozialen Einrichtungen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Gender-Mainstreaming als obligatorische Genderkompetenz?

Um die Fragestellung nach der Bedeutung der Genderkompetenz im Kontext der Sozialen Arbeit zu beantworten, sollte zunächst der Begriff Gender-Mainstreaming näher betrachtet werden. Dieser setzt sich aus den Worten „Gender“ und „Mainstreaming“ zusammen. Ersteres bedeutet nicht das biologische, sondern das soziale Geschlecht und bezieht sich auf veränderliche Merkmale wie Rollenverhalten, Selbstwahrnehmung etc. Der Begriff Mainstreaming verweist in diesem Zusammenhang auf den Allgemeinheitscharakter von Gesetzen, d. h. er bezieht sich nicht nur auf spezielle Vorgaben zur Herstellung von Gleichberechtigung bzw. Gleichstellung. Benachteiligung soll damit permanent im Fokus stehen und damit im „Mainstream“ sein. Im Grunde hätte eine Gleichstellung der Geschlechter bereits ab 1949 umgesetzt werden müssen, denn in Art. 3. Abs. 2. GG ist festgelegt: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Die Wirklichkeit sah jedoch anders aus.

Das BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) erklärte 2016 die Strategie „Gender Mainstreaming“ mit dem Leitbild der Geschlechtergerechtigkeit, also der Verpflichtung, bei allen gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen die unterschiedlichen Auswirkungen auf Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern in den Blick zu nehmen und systematisch umzusetzen (BMFSFJ, 2016). Die gesetzliche Verpflichtung zur Umsetzung ergibt sich neben dem GG aus §4 Abs. 1 BGleiG, im SGB VIII in § 9 Abs. 3 sowie auf EU-Ebene aus dem Amsterdamer Vertrag von 1999 (op.cit.). Da das Leitprinzip der Geschlechtergerechtigkeit damit festgeschrieben und verbindlich ist, ist eine Umsetzung bzw. Durchsetzung verpflichtend. Dies ist nur durch eine umfassende Genderkompetenz in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen zu verwirklichen, die dadurch obligatorisch ist. Damit geht gleichermaßen die Verpflichtung einher, die Kompetenz in allen Ebenen und Institutionen zu implementieren. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung und Umsetzung von Genderkompetenzen in der Sozialen Arbeit zu erläutern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Gender-Mainstreamings ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Bedeutung der Genderkompetenz in der Sozialen Arbeit zu beleuchten.

2.1 Bedeutung von Genderkompetenz in der Gesellschaft: Hier wird der historische Kontext, der gesetzliche Rahmen und die Definition von Genderkompetenz als Schlüsselqualifikation erläutert.

2.2 Handlungsfelder in der Sozialen Arbeit: In diesem Abschnitt werden spezifische Arbeitsbereiche wie Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Gesundheitswesen und Sozialraumorientierung hinsichtlich ihrer Anforderungen an Genderkompetenz analysiert.

2.3 Genderkompetente Hilfe in der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel fokussiert sich auf die konkreten Anforderungen an Fachkräfte sowie die praktische Umsetzung in der Kinder- und Jugendhilfe und weiteren Handlungsfeldern.

3. Resümee: Das Fazit fasst die Bedeutung der Genderkompetenz zusammen, weist auf bestehende Defizite in der Umsetzung hin und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Notwendigkeiten in der Ausbildung.

Schlüsselwörter

Gender-Mainstreaming, Genderkompetenz, Soziale Arbeit, Geschlechtergerechtigkeit, Schlüsselqualifikation, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Gesundheitswesen, Gendertraining, Geschlechterrollen, Diskriminierung, Gleichstellung, Sozialraumorientierung, Fachkräfte, Soziale Gerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz und praktische Notwendigkeit von Genderkompetenz als berufliche Schlüsselqualifikation innerhalb der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit thematisiert rechtliche Grundlagen, die notwendigen Kompetenzen für Fachkräfte sowie die Anwendung geschlechtersensibler Ansätze in diversen sozialen Handlungsfeldern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwiefern Genderkompetenz in der Sozialen Arbeit notwendig ist, wo aktuelle Defizite bestehen und wie eine bessere Implementierung erfolgen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturrecherche, um den aktuellen Wissensstand zu Begrifflichkeiten, gesetzlichen Rahmenbedingungen und Handlungsfeldern zusammenzutragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Bedeutung von Genderkompetenz in der Gesellschaft sowie spezifische Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten in verschiedenen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Gender-Mainstreaming, Genderkompetenz, Geschlechtergerechtigkeit sowie die verschiedenen Handlungsfelder wie Kinder- und Jugendhilfe und Behindertenhilfe.

Warum ist Genderkompetenz in der Kinder- und Jugendhilfe besonders herausfordernd?

Die Herausforderung liegt unter anderem in der hohen Quote weiblicher Fachkräfte und der Notwendigkeit, bereits im frühen Kindesalter gegenderte Rollenmuster zu reflektieren und Alternativen zu bieten.

Welche Rolle spielt die Führungsebene in sozialen Einrichtungen bei der Umsetzung von Genderkompetenz?

Die Arbeit deutet an, dass Widerstände gegen Veränderungen, teils durch Machtverlustängste von männlichen Leitungspersonen, eine flächendeckende Implementierung von Gender-Mainstreaming verzögern können.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gender-Mainstreaming in der Sozialen Arbeit. Bedeutung und Umsetzung
Note
2,7
Autor
Michael Hubig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V540563
ISBN (eBook)
9783346204592
ISBN (Buch)
9783346204608
Sprache
Deutsch
Schlagworte
arbeit bedeutung gender-mainstreaming sozialen umsetzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Hubig (Autor:in), 2019, Gender-Mainstreaming in der Sozialen Arbeit. Bedeutung und Umsetzung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/540563
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Leseprobe aus  16  Seiten
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