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Die Bedeutung des Pessachfestes im Judentum. Historische Entwicklung von Haggada und Seder

Titel: Die Bedeutung des Pessachfestes im Judentum. Historische Entwicklung von Haggada und Seder

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 24 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit stellt die Geschichte und die Traditionen des Festes und deren Stellenwert im Rahmen des Glaubens dar. In der Arbeit werden auch die Bräuche und Traditionen erfasst und beschrieben.

Im Judentum existieren drei Wallfahrtsfeste, die jährlich gefeiert werden und einen historischen Hintergrund haben. Neben dem sogenannten Schawout und Sukkot existiert das sogenannte Pessachfest, welches als Fest der Befreiung bezeichnet wird. Trotz seines eindeutigen Namens trägt diese Festivität eine Vielzahl von Bezeichnungen in der Bevölkerung. Während es einige als Fest des Ungesäuerten bezeichnen, betiteln es andere als Fest der Freiheit oder als Wiedergeburt des Volkes Israel. Das Fest, welches zu den beliebtesten Festen des Judentums zählt, ist eine alte Tradition und hat tiefe historische Wurzeln. Um das Pessachfest ranken sich eine Vielzahl von Legenden, Symboliken und Bräuchen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Pessachfest und dessen historische Entwicklung

2.1 Die Frühgeschichte

2.2 Die deuteronomische Reformbewegung

2.3 Pessach in der Diaspora – Exil (586 v. Chr)

2.4 Nachexilische Zeit oder Zeit des zweiten Tempels

2.5 Der Seder entsteht

3. Pessach und Exoduserfahrung – eine Zusammenfassung

4. Erzählendes sich Erinnern – die Haggada

5. Der Seder

5.1 Vorbereitung: Chamez und Hausputz

5.2 Symbolhafte Speisen – der Sederteller

5.3 Magid

5.4 Zafun

5.5 Hallel

5.6 Der Sederabend – eine Reise von der Vergangenheit in die Gegenwart

6. Pessach: gestern – heute – morgen: eine Entwicklung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entstehung, die theologischen Wurzeln sowie die rituellen Traditionen des jüdischen Pessachfestes. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie das Fest von einem antiken Wallfahrts- und Opferfest zu einer identitätsstiftenden Familientradition wurde, die das Gedenken an den Exodus aus Ägypten bis in die Gegenwart bewahrt.

  • Historische Entwicklung von der Frühgeschichte bis zur Zeit des zweiten Tempels
  • Die Bedeutung der Haggada als Anleitung für den Sederabend
  • Symbolik und rituelle Abläufe am Seder-Tisch
  • Transformation des Opferkultes in eine häusliche Erinnerungskultur
  • Die Rolle der Kinder und die Weitergabe jüdischer Identität

Auszug aus dem Buch

2. Das Pessachfest und dessen historische Entwicklung

Das Pessachfest ist eines der wichtigsten jüdischen Feste. In aramäischer Sprache heißt es „Pis´cha“, im griechensprachigen Judentum wurde die Bezeichnung „pas´cha“ benutzt. Das Pessachfest beginnt grundsätzlich am 15. Nissan, der in unseren späten März oder frühen April fällt. Der jüdische Kalender war nach Mondphasen ausgerichtet, sodass die jüdischen Monate kürzer als die uns bekannten Sonnenmonate sind.

Das Fest erstreckt sich über sieben Tage und dauert somit bis zum 21. Nissan, wobei der erste und der siebente Tage Feiertage sind. Dazwischen werden liturgische Halbfeiertage gefeiert. Die Bräuche und die relevanten Vorschriften gelten aber für den ganzen Zeitanschnitt des Pessachfestes. In der heutigen Diaspora werden wegen der Kalenderunsicherheiten auch der zweite und der achte Tag Feiertag, weiterhin wird der zweite Seder gefeiert.

Der Name Pessach wird unterschiedlich gedeutet. Es wird in den wissenschaftlichen Kreisen vermutet, dass der Begriff „vorübergehen“ oder „vorbeigehen“ bedeutet. Andererseits kann der Begriff auch die Verschonung des israelischen Volkes bei der Tötung der Erstgeburt in Ägypten bedeuten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die drei Wallfahrtsfeste des Judentums und Verortung des Pessachfestes als Fest der Befreiung.

2. Das Pessachfest und dessen historische Entwicklung: Historische Herleitung des Festes von den Anfängen über die deuteronomische Reform bis hin zur Exilzeit.

3. Pessach und Exoduserfahrung – eine Zusammenfassung: Zusammenfassende Darstellung der narrativen Grundlage des Festes, basierend auf dem biblischen Auszug aus Ägypten.

4. Erzählendes sich Erinnern – die Haggada: Analyse der Haggada als zentrales Textwerk und Anleitung für die Seder-Ordnung.

5. Der Seder: Detaillierte Beschreibung der rituellen Vorbereitungen, der symbolischen Speisen und der Abläufe des Sederabends.

6. Pessach: gestern – heute – morgen: eine Entwicklung: Betrachtung der Wandlung des Festes von der Opferreligion hin zur modernen Familientradition.

7. Fazit: Zusammenfassende Einordnung von Pessach als identitätsstiftendes Element jüdischer Kultur und Glaubenspraxis.

Schlüsselwörter

Pessach, Seder, Exodus, Haggada, Mazza, Chamez, Tempel, Befreiung, Judentum, Ritual, Identität, Tradition, Wallfahrtsfest, Ägypten, Sederabend

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte, der theologischen Bedeutung und den gelebten Traditionen des jüdischen Pessachfestes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die historische Entwicklung des Festes, die Bedeutung des Seder-Ritus, die Symbolik der Festtagsspeisen und die Rolle der Haggada ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Wandel des Pessachfestes von einem Tempel-Opferfest hin zu einer identitätsstiftenden häuslichen Tradition nachzuzeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historisch-kritische Analyse sowie auf die Auswertung religiöser Quellen und Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die geschichtlichen Epochen des Festes als auch die konkreten rituellen Schritte des Sederabends, wie das Suchen nach Chamez und die Nutzung der Sederplatte, detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Pessach, Exodus, Seder, Haggada und die symbolische Bedeutung von Mazza.

Warum wird heute kein Pessachlamm mehr geopfert?

Seit der Zerstörung des zweiten Tempels in Jerusalem findet kein Opferkult mehr statt; das Lamm wird symbolisch durch andere Elemente wie das Ei oder das Fleisch auf dem Sederteller ersetzt.

Welche Funktion hat die Haggada am Sederabend?

Die Haggada dient als ritueller Leitfaden, der durch Texte und Erzählungen das Gedenken an den Auszug aus Ägypten strukturiert und die aktive Einbindung der Kinder ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung des Pessachfestes im Judentum. Historische Entwicklung von Haggada und Seder
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V540338
ISBN (eBook)
9783346150240
ISBN (Buch)
9783346150257
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung pessachfestes judentum
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Die Bedeutung des Pessachfestes im Judentum. Historische Entwicklung von Haggada und Seder, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/540338
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Leseprobe aus  24  Seiten
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