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Der Professionalisierungsdiskurs in der Sozialen Arbeit. Der Weg der professionellen Identität in pluralen Arbeitsfeldern

Titel: Der Professionalisierungsdiskurs in der Sozialen Arbeit. Der Weg der professionellen Identität in pluralen Arbeitsfeldern

Hausarbeit , 2019 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christina Pütz (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die professionelle Identität in der sozialen Arbeit hat seit ihrer Entwicklung mit Blick auf die Wissenschaft gegen Ende der 60er Jahre noch keine explizite Rolle eingenommen. Um sich in den Kanon der Professionen mit einzubringen, bedarf es zunächst einmal der Aufgabe aller SozialarbeiterInnen, sich der eigenen Verantwortung in diesem Berufsfeld bewusst zu werden. Die Pluralität der Sozialen Arbeit und ihrer Handlungsfelder bedarf ein Höchstmaß an Kompetenzen in Bereichen der Wahrnehmung, der Interaktion und der Reflexion.

Im Hintergrund stehen dabei Theorie- und Methodenwissen, die in der Praxis Situationsgerecht und entschlüsselt bspw. mit Blick auf den Klienten angewandt werden müssen. Hierzu ist anzumerken, dass es für diese Arbeit keine Anwendungsmuster wie etwa bei einem Rezept zum Kuchen backen gibt. Vielmehr können SozialarbeiterInnen in der Praxis auf die empirische Forschung und Theorien zurückgreifen, die es dann Kontextgerecht umzusetzen gilt. In der vorliegenden Arbeit sollen die Rollenbilder von SozialarbeiterInnen in den Kontext ihrer pluralen Arbeitsfelder gesetzt werden, woraus sich schließlich ein multiprofessionelles Berufsbild ergibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Prozesse in der Professionalisierung der Sozialen Arbeit

2.1 historische Entwicklung

2.1.1 Entwicklung von 1600 bis 1800

2.1.2 Entwicklung von 1800 bis 1860

2.1.3 Entwicklung von 1860 bis 1900

2.1.4 Entwicklung von 1900 bis 1950

2.1.5 Entwicklung ab 1950

2.2 Bezugswissenschaften

2.3 Innovation

3. Begriffsklärung und Verhältnisse

3.1 Definition des Begriffs Profession

3.2 Soziale Arbeit im Kontext von Professionen

3.3 Kritik und Konsequenz

4. Eine Gesellschaft ohne Soziale Arbeit

5. Menschenbild und Dienstleistungen

5.1 Zukunftsvisionen

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Professionalisierungsdiskurs der Sozialen Arbeit und untersucht, wie eine professionelle Identität in pluralen Arbeitsfeldern unter Berücksichtigung wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen entwickelt und gefestigt werden kann.

  • Historische Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit
  • Bedeutung der Bezugswissenschaften für die Disziplin
  • Diskussion der Soziale Arbeit als Profession
  • Rolle des Innovationsbegriffs in der Fachpraxis
  • Loyalitätskonflikte im professionellen Handeln

Auszug aus dem Buch

2.3 Innovation

Innovation kommt vom lateinischen Verb innovare und bedeutet so viel wie Erneuerung. Der Begriff Innovation begegnet uns im Alltag relativ häufig. Geradezu alle Produkte, die einem die Werbeindustrie versucht unter zu jubeln, versprechen innovativ zu sein. Insofern könnte der Begriff an sich schon etwas abgedroschen wirken, vor allem mit Blick auf die Soziale Arbeit, die sich in ihrem noch relativ jungem Dasein als Disziplin sowieso in einem stetigen Prozess der Entwicklung befindet. Dennoch bietet der Begriff in seinem Verständnis, die Möglichkeit des Entwicklungsprozesses der Sozialen Arbeit aus einem bestimmten Blickwinkel zu betrachten.

Gerade durch Innovationsprozesse kann neues Wissen aus Forschung, Erfahrung und Empirie in die Arbeit implementiert werden. Um von solchen Prozessen profitieren zu können, sollte unter SozialarbeiterInnen eine Kultur der Offenheit und Transparenz herrschen. Die Bereitschaft zu Neuem, eine Vision und Reflexionsvermögen helfen, eine innovative Haltung zu verinnerlichen. Dabei sollten jedoch keine Zwänge entstehen, da diese den Prozess eher ausbremsen (vgl. Parpan-Blaser 2011, S.188).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderung der professionellen Identitätsbildung in der Sozialen Arbeit angesichts ihrer vielfältigen Handlungsfelder und theoretischen Grundlagen.

2. Prozesse in der Professionalisierung der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel zeichnet die historische Genese der Disziplin nach und diskutiert zentrale Bezugswissenschaften sowie die Bedeutung von Innovation für die fachliche Weiterentwicklung.

3. Begriffsklärung und Verhältnisse: Der Autor definiert den Begriff der Profession und prüft, inwieweit die Soziale Arbeit die Kriterien einer klassischen Profession erfüllt und mit welchen kritischen Anfragen sie konfrontiert ist.

4. Eine Gesellschaft ohne Soziale Arbeit: Das Kapitel reflektiert über die gesellschaftliche Relevanz der Sozialen Arbeit, indem hypothetisch die Folgen ihres Fehlens im sozialen Gefüge skizziert werden.

5. Menschenbild und Dienstleistungen: Es wird die Zwangslage des Fachpersonals im Spannungsfeld zwischen ökonomischen Vorgaben und der Unterstützung von Klienten sowie mögliche Zukunftsvisionen thematisiert.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird betont, dass die professionelle Identität weniger am Status als vielmehr an der spezifischen fachlichen Expertise und Reflexionsfähigkeit festzumachen ist.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Professionalisierung, Berufsidentität, Professionsdiskurs, historische Entwicklung, Bezugswissenschaften, Innovation, Klienten, Handlungskompetenz, Reflexion, Dienstleistungsprofession, Ethik, Sozialpolitik, Theorie-Praxis-Transfer, Akademisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Status der Sozialen Arbeit als Profession und untersucht, wie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter ihre professionelle Identität in einem von Pluralität und ökonomischen Zwängen geprägten Berufsfeld begründen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Disziplin, die Bedeutung verschiedener Bezugswissenschaften, die Definition von Professionalität sowie die Herausforderungen durch das soziale Dreiecksverhältnis zwischen Staat, Fachkraft und Adressaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Professionalisierungsdiskurs der Sozialen Arbeit kritisch zu beleuchten und herauszuarbeiten, dass die Disziplin über eine fundierte reflexive Handlungskompetenz verfügt, die sie als Profession legitimiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit ist als Literaturstudie angelegt, die auf einer fundierten Auswertung historischer und fachwissenschaftlicher Quellen sowie aktueller Diskurse der Professionsforschung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Untersuchung der Bezugswissenschaften, eine begriffliche Einordnung von Professionalität und eine kritische Diskussion zur gesellschaftlichen Notwendigkeit und den strukturellen Bedingungen der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Professionalisierung, Professionsdiskurs, Handlungskompetenz, Sozialpädagogik, Bezugswissenschaften und Reflexion charakterisiert.

Warum ist der Innovationsbegriff laut der Autorin für die Soziale Arbeit bedeutsam?

Innovation ermöglicht laut der Autorin, neues Wissen aus Forschung und Empirie in die Praxis zu implementieren und sich durch eine offene Haltung den ständigen Veränderungen in den Arbeitsfeldern anzupassen.

Welchen Loyalitätskonflikt beschreibt die Arbeit für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter?

Es wird beschrieben, dass Fachkräfte oft in einem Dreiecksverhältnis zwischen Staat (als Finanzier), Bestimmer und Adressat agieren, wodurch sie Gefahr laufen, lediglich als Verwalter knapper Ressourcen zu fungieren, anstatt am Bedarf der Klienten orientiert zu handeln.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Professionalisierungsdiskurs in der Sozialen Arbeit. Der Weg der professionellen Identität in pluralen Arbeitsfeldern
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Veranstaltung
Soziale Arbeit
Note
2,0
Autor
Christina Pütz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V540335
ISBN (eBook)
9783346151803
ISBN (Buch)
9783346151810
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit Professionsdebatte soziale Arbeit als Profession Professionalisierungsdiskurs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Pütz (Autor:in), 2019, Der Professionalisierungsdiskurs in der Sozialen Arbeit. Der Weg der professionellen Identität in pluralen Arbeitsfeldern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/540335
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