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Die Begriffe "Diversity" und "Intersektionalität" in der Soziologie

Titel: Die Begriffe "Diversity" und "Intersektionalität" in der Soziologie

Hausarbeit , 2019 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit stellt die beiden Begriffe "Diversity" und "Intersektionalität" in verschiedenen Ansätzen vor. Der aus dem angloamerikanischen Sprachraum stammende Begriff "Diversity" bedeutet Heterogenität und Verschiedenheit und bewegt sich im Spannungsfeld von Gleich und Anders. Der Begriff wird in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlch belegt und ist nicht abschließend bestimmbar.

Der Intersektionalitätsansatz beschäftigt sich mit Macht- und Herrschaftsverhältnissen, Subjektivierungsprozessen, sowie sozialen Ungleichheiten wie Geschlecht, Sexualität/ Heteronormativität, Rasse, Behinderung oder soziales Milieu. Jene können nicht isoliert voneinander konzeptualisiert werden, sondern müssen in ihrer "Verwobenheit" oder "Überkreuzungen" (intersections) analysiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Diversity

1.1 Diversity Ansätze

1.2 Diversity und Soziale Arbeit

2. Intersektionalität

2.1 Diskursfeld Intersektionalität

2.1.1 Kategorien sozialer Ungleichheit

3. Diversity & Intersektionalität

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Konzepten Diversity und Intersektionalität auseinander, um deren Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten im Kontext der Sozialen Arbeit zu beleuchten. Dabei wird untersucht, wie diese Ansätze dazu beitragen können, soziale Ungleichheitsverhältnisse differenzierter zu erfassen und diskriminierungskritische Handlungsstrategien zu entwickeln.

  • Grundlagen und theoretische Ansätze von Diversity
  • Die Rolle von Diversity in der Sozialen Arbeit
  • Historische Genese und theoretische Fundierung des Intersektionalitätsansatzes
  • Analyse von Macht- und Herrschaftsverhältnissen anhand intersektionaler Kategorien
  • Verschränkung von Diversity und Intersektionalität als Perspektive für die Soziale Arbeit

Auszug aus dem Buch

1. DIVERSITY

„Diversity is not about the others – it is about you.“ (vgl. Sprengel, 2013, S.56)

Der aus dem angloamerikanischen Sprachraum stammende Begriff „Diversity“ bedeutet Heterogenität und Verschiedenheit (Plößer, 2013, S.257) und bewegt sich im Spannungsfeld von Gleich und Anders (vgl. Ehret, 2011, S.44). Der Begriff wird in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlch belegt und ist nicht abschließend bestimmbar (vgl. Hofmann, 2012, S.30).

Es werden verschiedene Dimensionen (s. Abb.1) von Unterschieden zwischen Menschen als bedeutsam erfasst: ethnische und kulturelle Herkunft, Geschlecht, Gesundheit/ Behinderung, sexuelle Orientierungen, Alter und zum Teil auch der Zugang zu Ressourcen wie Bildungschancen und finanzielle Ausstattung (vgl. Götz, 2010, S.8).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Diversity: Dieses Kapitel führt in den Begriff Diversity ein, erläutert dessen verschiedene Dimensionen und beleuchtet die Bedeutung von Vielfalt für die Gesellschaft sowie die Soziale Arbeit.

1.1 Diversity Ansätze: Hier werden der Antidiskriminierungsansatz und das Diversity Management (DIM) als zwei zentrale, unterschiedliche Herangehensweisen an Vielfalt detailliert vorgestellt.

1.2 Diversity und Soziale Arbeit: Dieses Kapitel thematisiert die Rolle der Sozialen Arbeit als (Re-)Produzentin von Differenzordnungen und plädiert für einen reflexiven Umgang mit Vielfalt, der über bloße Toleranz hinausgeht.

2. Intersektionalität: Es wird die historische Entstehung des Intersektionalitätsbegriffs im Zuge feministischer Debatten erläutert und die Notwendigkeit aufgezeigt, miteinander verwobene Ungleichheitsdimensionen zu betrachten.

2.1 Diskursfeld Intersektionalität: Dieses Kapitel analysiert das 3-Ebenen-Modell zur Erfassung von Macht- und Herrschaftsverhältnissen sowie die Identitätskonstruktion.

2.1.1 Kategorien sozialer Ungleichheit: Hier werden verschiedene Ansätze zur Kategorisierung sozialer Ungleichheit vorgestellt und deren Wechselwirkungen in einer intersektionalen Analyse diskutiert.

3. Diversity & Intersektionalität: Das Kapitel führt beide Ansätze zusammen und betont die Notwendigkeit einer „diversitätsbewussten“ Sozialen Arbeit, die Machtverhältnisse intersektional reflektiert.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung, wie ein intersektionaler Blick auf Diversity die Soziale Arbeit bereichern und zur Minderung von Benachteiligungen beitragen kann.

Schlüsselwörter

Diversity, Intersektionalität, Soziale Arbeit, Diskriminierung, Machtverhältnisse, Ungleichheit, Heterogenität, Identität, Differenz, Antidiskriminierung, Diversity Management, Soziale Gerechtigkeit, Ausschluss, Inklusion, Kategorien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Konzepten Diversity und Intersektionalität und deren praktischer Relevanz für die Soziale Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition von Vielfalt, die Analyse von Diskriminierungsmechanismen, das Verständnis von Macht- und Herrschaftsverhältnissen sowie die Verschränkung verschiedener sozialer Kategorien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Diversity und Intersektionalität als methodische Werkzeuge genutzt werden können, um in der Sozialen Arbeit komplexere, nicht-diskriminierende Unterstützungsangebote zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung wissenschaftlicher Diskurse zu den behandelten Konzepten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in Diversity, die Auseinandersetzung mit Intersektionalität als Analysetool und die Synthese beider Ansätze für die sozialpädagogische Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Diversity, Intersektionalität, Soziale Arbeit, Diskriminierung und Machtverhältnisse.

Wie unterscheidet sich Intersektionalität von einem rein additiven Verständnis von Diskriminierung?

Intersektionalität betrachtet nicht die bloße Summe einzelner Diskriminierungslinien (z. B. Geschlecht + Klasse), sondern analysiert die wechselseitige Verstärkung und Verwobenheit dieser Kategorien in ihrer spezifischen Wirkmächtigkeit.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit laut den Autoren bei der Reproduktion von Differenz?

Die Autoren weisen darauf hin, dass Soziale Arbeit selbst Differenzen markieren und ordnen kann, weshalb eine kritische Selbstreflexion über die eigene Rolle in Normalisierungs- und Ausgrenzungsprozessen unerlässlich ist.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Begriffe "Diversity" und "Intersektionalität" in der Soziologie
Hochschule
Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie - Das Rauhe Haus
Veranstaltung
Soziale Ausgrenzungsprozesse
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V540131
ISBN (eBook)
9783346173690
ISBN (Buch)
9783346173706
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rassismus Ausgrenzung Diversity intersektionalität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Die Begriffe "Diversity" und "Intersektionalität" in der Soziologie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/540131
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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