Der tschechische Telekommunikationsmarkt hat sich in der Vergangenheit massiv verändert. Sein Wurzeln gehen jedoch historisch weit zurück. Der folgende Text beinhaltet die Analyse des Tschechischen Telekommunikationsmarktes inklusive Landesgeschichte, Fakten zur Volkswirtschaft und Unternehmen, sowie zu Diensten und Services die im Bereich Telefonie, Mobiltelefonie und Internetzugang angeboten werden. Außerdem wird zusätzlich auf die Bedeutung von Werbung im Internet, Radio und TV eingegangen, sowie ein Überblick über die TV Landschaft an sich gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1. Die Geschichte der Tschechischen Republik
2. Die Tschechische Republik in Zahlen und Fakten
2.1 Das Land
2.2 Die Volkswirtschaft
2.3 Die Bevölkerung
2.4 Die Ausstattung der Haushalte
3. Der Telekommunikationsmarkt
3.1 Übersicht
3.2 Marktbedingungen
3.3 Marktregulierung
3.4 Die Regulierungsbehörde
3.5 Marktanteile im TK-Sektor
4. Das Telefonnetz
4.1 Übersicht
4.2 Das Festnetz
4.3 Preselection
4.4 Das Mobilfunknetz
5. Das Internet
5.1 Übersicht
5.2 Der Faktor Werbung im Internet
5.3 Zugangstechniken
5.4 Strategien
6. Der audiovisuelle Bereich
6.1 Übersicht
6.2 Marktanteile
7. Fazit
8. Anhang
8.1 Die wichtigsten Unternehmen der ITK-Branche
8.1.1 Kurzübersicht
8.1.2 Beispiel 1: Cesky Telecom
8.1.3 Beispiel 2: Eurotel
8.1.4 Beispiel 3: T-Mobile CR
8.1.5 Die höchsten Wachstumsraten im ITK-Sektor
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit analysiert den Status quo und die Entwicklungstendenzen des Telekommunikationsmarktes in der Tschechischen Republik im Kontext des EU-Beitrittsprozesses und bewertet das Marktpotenzial für Investoren.
- Strukturanalyse des Telekommunikations- und IT-Marktes in Tschechien.
- Vergleich der Marktpenetration von Mobilfunk und Festnetz.
- Untersuchung der Regulierungsrahmenbedingungen und EU-Harmonisierung.
- Betrachtung von Internet- und Medienmärkten sowie deren Werbeumsätzen.
- Bewertung von Investitionschancen und Risiken für Marktakteure.
Auszug aus dem Buch
3.4 Die Regulierungsbehörde
Die tschechische Regulierungsbehörde wurde zum 1. Juli 2000 als eigenständige unabhängige Behörde neugegründet, nachdem sie zuvor diversen Ministerien unterstellt war. Zuletzt war dies das Ministerium für Transport und Kommunikation. Seit dem 1 Juli 2000 untersteht die neue Regulierungsbehörde direkt der tschechischen Regierung und trägt Sorge für die Umsetzung der im Parlament zum Thema Telekommunikation gefassten Beschlüsse.
Ihre Kompetenzen liegen im weitesten im Frequenz-Management, Lizenzvergabe für Telekommunikationsdienstleister, Netzzusammenschaltungen und Netzzugänge, Rufnummernmanagement, Preisüberwachung und –regulierung sowie auf dem Gebiet der Telekommunikationsdienstleistungen.
Zusätzlich zum Haupsitz Prag gibt es regionale Büros für die Gebiete Nord-, Süd-, West- und Ostböhmen sowie Nord- und Südmähren. Leiter der Regulierungesbehörde ist David Stádnik. (Quelle: [REG-1])
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Geschichte der Tschechischen Republik: Ein Abriss der politischen Geschichte von 1918 bis zur Gründung der Tschechischen Republik 1993 und deren Auswirkungen auf die Infrastruktur.
2. Die Tschechische Republik in Zahlen und Fakten: Detaillierte Darstellung wirtschaftlicher Kennzahlen, demografischer Daten und der Ausstattung tschechischer Haushalte mit Kommunikationstechnik.
3. Der Telekommunikationsmarkt: Analyse der Marktbedingungen, Regulierungsstrukturen, der Rolle der Regulierungsbehörde sowie der Marktanteile der dominierenden Akteure.
4. Das Telefonnetz: Beschreibung der Entwicklung des Fest- und Mobilfunknetzes, der Preselection-Anbieter und technischer Modernisierungsprozesse.
5. Das Internet: Untersuchung des Internetmarktes, der Werbeausgaben, technischer Zugangsmöglichkeiten und spezifischer Unternehmensstrategien im Online-Sektor.
6. Der audiovisuelle Bereich: Analyse des TV- und Radiomarktes inklusive der Rolle ausländischer Investoren, Einschaltquoten und Werbeumsätze.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Marktattraktivität für Investoren und Ausblick auf das Potenzial im Internet- und IT-Sektor.
8. Anhang: Detaillierte Unternehmensdaten, eine Kurzübersicht zu Hauptakteuren und spezifische Fallbeispiele aus der ITK-Branche.
Schlüsselwörter
Tschechische Republik, Telekommunikation, Mobilfunk, Festnetz, EU-Beitritt, Marktregulierung, Cesky Telecom, Eurotel, T-Mobile CR, Breitband, Internet, UMTS, Marktanteile, IT-Branche, Investitionen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den tschechischen Telekommunikationsmarkt hinsichtlich seiner Struktur, Entwicklung und seines Potenzials für weitere Investitionen im Rahmen der EU-Integration.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert auf den Mobilfunk, das Festnetz, den Internetmarkt sowie den audiovisuellen Sektor (TV/Radio) in der Tschechischen Republik.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den Fortschritt der Marktliberalisierung zu beurteilen und das wirtschaftliche Potenzial für Investoren in den verschiedenen Sparten des ITK-Sektors zu bestimmen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine deskriptive Analyse von Wirtschafts- und Branchendaten, Marktberichten sowie auf eine Gegenüberstellung regulatorischer Rahmenbedingungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Marktanalysen für Telefonnetze, Internet und Medien sowie die Darstellung der regulatorischen Rahmenbedingungen durch die zuständige Regulierungsbehörde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Marktsättigung, Privatisierung, Wettbewerb, Mobilfunkpenetration und EU-Harmonisierung.
Welche Rolle spielt die Flutkatastrophe für den Markt?
Die Flutkatastrophe verursachte den Ausfall zahlreicher Infrastrukturen, was kurzfristig die Privatisierung und Liberalisierung des Marktes beeinträchtigte, aber langfristig den technischen Umbau vorantrieb.
Warum wird vom Markteintritt im Festnetz abgeraten?
Der Markt gilt als gesättigt, das Festnetzgeschäft als rückläufig, und die hohen Investitionskosten für neue Akteure stehen in keinem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis zum Erfolgspotenzial.
- Arbeit zitieren
- Dipl. Wirtschaftsing. Eric Dreier (Autor:in), 2005, Analyse des Telekommunikationsmarktes der EU-Beitrittsländer am Beispiel der Tschechischen Republik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/53953