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Ehe = errare humanum est. Stellt ein frühes Heiratsalter ein Risiko für die Stabilität der Ehe dar?

Titel: Ehe = errare humanum est. Stellt ein frühes Heiratsalter ein Risiko für die Stabilität der Ehe dar?

Hausarbeit , 2013 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Alexandra Tschiersky (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In Deutschland lässt sich mittlerweile etwa jedes dritte Ehepaar scheiden.Welche Faktoren beeinflussen, dass sich Ehepartner scheiden lassen? Im Zusammenhang mit dem Risiko einer Scheidung lassen sich einige soziodemografische Variablen finden. In dieser Arbeit steht der Zusammenhang von Heiratsalter der Eheleute und Scheidungsrisiko beziehungsweise den Einfluss des Heiratsalter auf die Stabilität der Ehe im Fokus. In der soziologischen Familienforschung lässt sich in diesem Zusammenhang die These finden, „Je jünger [...] ein Paar bei der Heirat war, umso größer ist das Scheidungsrisiko.“ (Kopp 1994) beziehungsweise „Je älter die Partner bei der Eheschließung sind, desto höher ist die eheliche Qualität und Stabilität.“ (Engelhardt 2002).

Kann man das Risiko einer Scheidung vermindern, indem man nicht zu früh heiratet?

In dieser Arbeit werden Theorien behandelt, die sich auf die Stabilität der Ehe beziehen und auf das erhöhte Scheidungsrisiko bei einem jungen Heiratsalter sowie Überlegungen, warum bei einer frühen Heirat ein erhöhtes Scheidungsrisiko besteht.
Bei der Auseinandersetzung mit der Stabilität einer Ehe und des Scheidungsrisikos wird zwischen den empirischen Befunden und gesellschaftlichen Veränderungen sowie Theorien zur Ehestabilität unterschieden. Des Weiteren wird der Wandel des Heiratsalters näher betrachtet. Es folgen theoretische Überlegungen, die auf das Scheidungsrisiko bei einer Heirat in jungen Jahren bezogen sind. Diese gliedern sich in entwicklungspsychologische und suchtheoretische Aspekte, die mit einem frühen Heiratsalter verbunden sind. Die Arbeit schließt mit einem Fazit zu den dargestellten Fakten und Theorien.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ehestabilität und Scheidungsrisiko

2.1 Empirische Befunde

2.2 Theorien der Ehestabilität und des Scheidungsrisikos

3. Wandel des Heiratsalters

4. Frühes Heiratsalter und erhöhtes Scheidungsrisiko

4.1 Entwicklungspsychologische Mechanismen und Ehestabilität

4.2 Suchtheoretische Aspekte und Ehestabilität

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Heiratsalter der Eheleute und dem daraus resultierenden Risiko für die Stabilität der Ehe. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit eine Heirat in frühen Jahren einen negativen Einfluss auf die Dauerhaftigkeit einer ehelichen Verbindung ausübt und welche theoretischen Erklärungsansätze hierfür maßgeblich sind.

  • Historische Entwicklung der Ehescheidungszahlen in Deutschland
  • Soziologische und ökonomische Theorien zur Ehestabilität
  • Langfristiger Wandel des durchschnittlichen Heiratsalters
  • Entwicklungspsychologische Aspekte bei einer Heirat in jungen Jahren
  • Suchtheoretische Erklärungen für die Partnerwahl und Ehestabilität

Auszug aus dem Buch

4.1 Entwicklungspsychologische Mechanismen und Ehestabilität

Das Heiratsalter hat einen positiven Effekt auf die Ehestabilität. Dies wurde in zahlreichen Studien empirisch belegt (vgl. Brüderl und Diekmann 1994; Diekmann und Engelhardt 1995; Klein 1995). Eine mögliche Erklärung für diesen Effekt kann in der, für die Partnerwahl und die Führung einer qualitativ hochwertigen Partnerschaft, noch nicht ausreichend entwickelten Persönlichkeit liegen.

Die Partnerwahl wird bestimmt durch gewisse Präferenzen. Hat eine Person gerade erst die Zeit der Adoleszenz überwunden, „in der Liebesbeziehungen [...] durch die Entdeckung der eigenen Sexualität und durch eher kurzfristig orientierte sexuelle Strategien [...] geprägt sind“ (Bröning 2005: 10), als durch die Suche nach geeigneten, homogamen Partnern, ist zu erwarten, dass Partnerwahlpräferenzen noch nicht ausreichend entwickelt wurden. Somit kann es passieren, dass es zu einer fehlerhaften Partnerwahl kommt, die später dann zu einer unbefriedigenden Ehe führt und dadurch das Scheidungsrisiko erhöht. Selbst wenn junge Erwachsene bereits bestimmte Partnerwahlpräferenzen entwickelt haben, besteht das Risiko, dass diese nicht stabil genug sind, um eine Ehe lang zu überdauern (Klein und Kopp 1999: 147). Dies würde sich ebenfalls negativ auf die Stabilität der Ehe auswirken.

Die Liebesbeziehung von Paaren erfordert sowohl Verbundenheit als auch Autonomie. Für das Gelingen einer Beziehung ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen diesen Attributen notwendig. Misslingt dies, beeinträchtigt dies die Stabilität der Beziehung und es kann zu einer Trennung kommen (Bröning 2005: 8). In der Zeit der Adoleszenz ist das Bedürfnis nach Autonomie verstärkt und die Ablösung vom Elternhaus findet statt (Kracke 2007: 502). In der Zeit nach der Adoleszenz ist es wichtig, die gewonnene Autonomie zu erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Anstieg der Scheidungsraten in Deutschland und führt die zentrale Forschungsfrage nach dem Einfluss des Heiratsalters auf die Stabilität der Ehe ein.

2. Ehestabilität und Scheidungsrisiko: Dieses Kapitel präsentiert statistische Daten zum Scheidungsverhalten und erläutert verschiedene soziologische sowie ökonomische Theorieansätze zur Erklärung von Ehestabilität.

3. Wandel des Heiratsalters: Hier wird die historische Entwicklung des Heiratsalters in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart analysiert und mit sozioökonomischen Faktoren in Beziehung gesetzt.

4. Frühes Heiratsalter und erhöhtes Scheidungsrisiko: Das Kapitel verknüpft die zuvor vorgestellten Theorien direkt mit den Risiken, die eine Eheschließung in jungen Jahren aufgrund entwicklungspsychologischer Reifeprozesse und suchtheoretischer Aspekte birgt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Argumente zusammen und stellt fest, dass ein höheres Heiratsalter tendenziell mit einer höheren Stabilität der Ehe korreliert.

Schlüsselwörter

Ehescheidung, Heiratsalter, Ehestabilität, Familiensoziologie, Scheidungsrisiko, Partnerwahl, Entwicklungspsychologie, Suchtheorie, Transmissionshypothese, Soziodemografie, Mikroökonomie, Ehequalität, Kohabitation, Frühehe, Autonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum ein frühes Heiratsalter statistisch gesehen häufiger mit Scheidungen korreliert und welche soziologischen Mechanismen hinter diesem Prozess stecken.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?

Neben der historischen Statistik der Scheidungszahlen stehen Theorien zur Ehestabilität, die Entwicklung der Persönlichkeit im jungen Erwachsenenalter und mikroökonomische Suchmodelle für die Partnerwahl im Fokus.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob und warum ein frühes Heiratsalter ein spezifisches Risiko für die Stabilität und Dauerhaftigkeit einer Ehe darstellt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse soziologischer Fachliteratur sowie der Auswertung empirischer Daten zur Bevölkerungs- und Ehestatistik.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Scheidungsforschung, eine historische Einordnung des Heiratsalters sowie eine detaillierte Diskussion entwicklungspsychologischer und suchtheoretischer Erklärungsmodelle.

Wie lassen sich die zentralen Schlüsselwörter der Arbeit zusammenfassen?

Die Kernaspekte sind Eheschließung, Scheidungsrisiko, Persönlichkeitsentwicklung, ökonomische Tauschtheorien und soziodemografische Einflussfaktoren auf die Beziehungsstabilität.

Warum wird in der Arbeit auch das Thema der "Ehe auf Probe" angesprochen?

Das Thema dient dazu, die Auswirkungen des vorehelichen Zusammenlebens und die damit verbundene Suche nach dem passenden Partner kritisch zu reflektieren, da dies eng mit dem Heiratsalter verknüpft ist.

Welche Rolle spielt die "Transmissionshypothese" für die Argumentation des Autors?

Sie dient als Erklärung für die soziale Vererbung von Scheidungsrisiken, indem sie aufzeigt, dass Kinder aus geschiedenen Ehen häufiger selbst früh heiraten und somit einem höheren Scheidungsrisiko ausgesetzt sind.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ehe = errare humanum est. Stellt ein frühes Heiratsalter ein Risiko für die Stabilität der Ehe dar?
Hochschule
Universität zu Köln  (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie)
Veranstaltung
Familiensoziologie
Note
1,7
Autor
Alexandra Tschiersky (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V539270
ISBN (eBook)
9783346151582
ISBN (Buch)
9783346151599
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Familien Ehe Scheidung Ehestabilität Heiratsalter Wahrscheinlichkeit Scheidung Partnerschaft frühe Heirat
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexandra Tschiersky (Autor:in), 2013, Ehe = errare humanum est. Stellt ein frühes Heiratsalter ein Risiko für die Stabilität der Ehe dar?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/539270
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Leseprobe aus  21  Seiten
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