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Selbstverletzendes Verhalten im Jugendalter

Häufige Formen, Theorien zur Entstehung und Möglichkeiten der Therapie

Titel: Selbstverletzendes Verhalten im Jugendalter

Hausarbeit , 2013 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Selbstverletzendes Verhalten ist schon lange nichts Seltenes mehr. Zwar lässt sich die Zahl derer, die sich selbst absichtlich verletzen, nur schwer bestimmen, doch die Tendenz ist steigend. Obwohl die Dunkelziffer sehr hoch ist, lässt sich doch sagen, dass die meisten Menschen, die dieses Verhalten an den Tag legen, Jugendliche oder junge Erwachsene sind, die oft im Laufe ihrer Adoleszenz beginnen, ihren Körper z.B. durch Schnitte zu malträtieren (Teuber 2008). Da dies eine entscheidende Phase im Leben vieler junger Menschen ist, möchte ich mich im Zuge dieser Hausarbeit näher mit dem Phänomen der Selbstverletzung auseinandersetzen.

In dieser Arbeit soll eine Definition zunächst klären, um was es sich bei dem Begriff „Selbstverletzendes Verhalten“ handelt. Im Anschluss daran sollen häufige Formen und Methoden dieser Handlungsform genannt und erläutert werden, gefolgt von einigen Theorien zur Entstehung. Zum Schluss sollen noch mehrere Möglichkeiten und Ansätze zur Therapie dieser Jugendlichen angeführt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition

3. Häufige Formen und Methoden

4. Theorien zur Entstehung

4.1. Erklärungsansätze

4.1.1. Neurobiologie

4.1.2 Borderline-Persönlichkeitsstörung

4.1.3. Depression und andere Störungen

4.1.4. Erlebnisse der Gegenwart und der Kindheit

4.1.5. Sonstige Erklärungsansätze

4.2. Funktionen der Selbstverletzung

5. Möglichkeiten der Therapie

5.1. Psychotherapie

5.2. Medikamentöse Therapie

5.3. Jugendhilfe und Sozialarbeit

6. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich intensiv mit dem Phänomen des selbstverletzenden Verhaltens bei Jugendlichen auseinander, um ein tieferes Verständnis für dessen Ursachen, Funktionen und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten in dieser sensiblen Lebensphase zu entwickeln.

  • Definition und Abgrenzung von selbstverletzendem Verhalten
  • Analyse psychischer und neurobiologischer Entstehungsfaktoren
  • Psychologische Funktionen der Selbstschädigung
  • Therapeutische Ansätze und soziale Interventionsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Borderline-Persönlichkeitsstörung

Diese Persönlichkeitsstörung, die oft mit selbstverletzenden Verhaltensweisen in Beziehung steht, wird ebenfalls oft als Ursache für selbstschädigende Tendenzen bei Jugendlichen diagnostiziert. Denn die Komorbidität von Borderline und selbstverletzendem Handeln ist nicht zu leugnen. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass zwar die meisten Borderline-Patienten selbstschädigende Handlungsweisen an den Tag legen, jedoch im Umkehrschluss nur wenige Personen, die Hand an sich selbst legen, auch an der Borderline-Persönlichkeitsstörung erkrankt sind (vgl. Kaess 2012, S. 42 f.). Denn „selbstverletzendes Verhalten [muss; BH] zwar nicht mit der Entwicklung einer Borderline-Störung einhergehen“ (ebd., S. 44), es stellt jedoch häufig einen „erste[n] und deutliche[n] Indikator für ein mögliches Auftreten einer Borderline-Störung“ (ebd., S. 44) dar. Im Hinblick auf die Rate der jugendlichen, an Borderline erkrankten, Personen lässt sich nur schwer eine aussagekräftige Bilanz ziehen, da nach den gängigen Klassifikationssytemen ICD-10 und DSM-IV der Adoleszenz eher wenig Raum zur Diagnose gelassen wird. Dies bedeutet, dass ein „stabile[s] und überdauernde[s] Muster von Persönlichkeitsmerkmalen“ (ebd., S. 43) gefordert wird, dieses Merkmal jedoch - in einer so instabilen Phase der Persönlichkeit wie der Kindheit und der Jugend – nicht gegeben ist, welches die Diagnose dieser Störung bei Jugendlichen erheblich erschwert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Selbstverletzung bei Jugendlichen unter Darstellung der Relevanz und der Zielsetzung der Arbeit.

2. Definition: Herleitung einer wissenschaftlich fundierten Definition, die den Begriff von suizidalem Handeln abgrenzt.

3. Häufige Formen und Methoden: Übersicht über verschiedene Erscheinungsformen und die Variabilität der gewählten Methoden bei Jugendlichen.

4. Theorien zur Entstehung: Umfassende Analyse der Hintergründe, von biologischen Faktoren über psychische Störungen bis hin zu sozialen Konflikten und Kindheitserlebnissen.

5. Möglichkeiten der Therapie: Vorstellung und Bewertung von therapeutischen Interventionen, medikamentösen Ansätzen und sozialpädagogischen Unterstützungsangeboten.

6. Schlussbemerkung: Resümee über die Komplexität des Themas und die Notwendigkeit frühzeitiger Prävention im schulischen Umfeld.

Schlüsselwörter

Selbstverletzendes Verhalten, Adoleszenz, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Autoaggression, Psychotherapie, Jugendhilfe, Depression, Essstörungen, Krisenintervention, Identitätsentwicklung, Suizidalität, Sozialverhalten, Traumatisierung, Neurobiologie, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik des selbstverletzenden Verhaltens bei Jugendlichen, beleuchtet dessen Häufigkeit und sucht nach Erklärungen für dieses Phänomen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Verhaltens, die Identifikation von Entstehungsursachen (psychisch, sozial, biologisch) und die Darstellung möglicher therapeutischer Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Beweggründe von Jugendlichen zu entwickeln, die sich selbst verletzen, um sowohl Eltern als auch Therapeuten Hilfeoptionen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Analyse bestehender psychologischer Forschungsergebnisse basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Begriffsdefinition, die Untersuchung der verschiedenen Entstehungstheorien sowie die detaillierte Darstellung von Interventions- und Therapiemöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Selbstverletzung, Adoleszenzkrise, therapeutische Intervention, Borderline-Störung und Sozialpädagogik.

Wie unterscheidet sich selbstverletzendes Verhalten von Suizidalität?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Selbstverletzung meist nicht mit der expliziten Absicht begangen wird, den eigenen Tod herbeizuführen, sondern oft der Affekt- und Spannungsregulation dient.

Warum spielt die Adoleszenz eine so große Rolle?

Die Adoleszenz stellt eine kritische Phase der Identitätsbildung dar, in der erhöhter psychischer Druck und Entwicklungsaufgaben das Risiko für krisenhaftes Verhalten, wie Selbstverletzung, signifikant steigern können.

Welche Rolle spielt das soziale Umfeld für die Betroffenen?

Das soziale Umfeld, insbesondere Familie und Peer-Group, ist zentral, da hier Konflikte entstehen können, die das Bedürfnis nach Selbstverletzung triggern oder aber durch Unterstützung positiv als Stabilisierungsfaktor wirken können.

Warum ist die medikamentöse Therapie bei Jugendlichen eher untypisch?

Sie ist aufgrund der Minderjährigkeit der Patienten rechtlich und ethisch komplex und dient zudem eher der Behandlung von Begleiterkrankungen als der direkten Heilung des Selbstverletzungsverhaltens selbst.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selbstverletzendes Verhalten im Jugendalter
Untertitel
Häufige Formen, Theorien zur Entstehung und Möglichkeiten der Therapie
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Institut für Pädagogik)
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V538760
ISBN (eBook)
9783346148162
ISBN (Buch)
9783346148179
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbstverletzung Autoaggression Selbstverletzendes Verhalten Jugendalter Autoaggression im Jugenalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Selbstverletzendes Verhalten im Jugendalter, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/538760
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Leseprobe aus  17  Seiten
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