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Städtepartnerschaften. Welche Vorteile ziehen Städte aus Städtepartnerschaften?

Titel: Städtepartnerschaften. Welche Vorteile ziehen Städte aus Städtepartnerschaften?

Hausarbeit , 2019 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Hüseyin Ugur Sagkal (Autor:in)

Organisation und Verwaltung - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Das derzeitige internationale System fokussiert immer noch weitgehend auf die nationalstaatliche Ebene und erkennt die eigenständige Rolle der Städte oft nicht, sondern betrachtet sie nur als "Stakeholder". Zunehmend treten Städte aber allein oder in Zusammenschlüssen als eigenständige Akteure der internationalen Beziehungen auf“. Diese Leitlinie der Bundesregierung zur internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Urbanisierung "Partner in einer Welt der Städte" verdeutlicht, dass die Städte (Kommunen) immer mehr an Bedeutung gewinnen. Laut der Datenbank des Rates der Gemeinden und Regionen gibt es 5330 Städtepartnerschaften in Deutschland mit Kommunen im Ausland. Trotz des hohen quantitativen Gewichts und des damit häufigen Kontakts mit Städtepartnerschaften wird in der Kommunal- und Verwaltungswissenschaft der Städtepartnerschaft nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet. Daher soll die vorliegende Arbeit die Städterpartnerschaft anhand eines besonderen Fallbeispiels untersuchen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsstand

3 Zentrale Begrifflichkeiten

4 Städtepartnerschaften in Europa

5 Entstehung von Städtepartnerschaften

6 Gründe, um eine Städtepartnerschaft einzugehen

7 Fallbeispiel

7.1 Eckdaten

7.2 Historischer Verlauf

8 Projekte und Beistand aus der Partnerschaft

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Städtepartnerschaften im internationalen System und analysiert, welche konkreten Vorteile Kommunen aus diesen grenzüberschreitenden Kooperationen ziehen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, warum Städte solche Partnerschaften eingehen und welchen Nutzen sie daraus generieren.

  • Stellenwert von Kommunen als internationale Akteure
  • Definition und theoretische Einordnung von Städtepartnerschaften
  • Gründe und Motive für die Aufnahme von Städtepartnerschaften
  • Analyse des Fallbeispiels der Städtepartnerschaft Rottweil-Brugg
  • Bedeutung der Partnerschaft für die europäische Integration

Auszug aus dem Buch

7.2 Historischer Verlauf

Die Städte Rottweil und Brugg können zusammen auf eine über 500-jährige Geschichte zurückblicken. Der erste politische Kontakt entstand mit dem Bündnis 1463 zwischen der Reichsstadt Rottweil und den Schweizer Eidgenossen. Danach kämpfte Rottweil an der Seite der Schweizer in den Burgunderkriegen 1473. Nach dem Sieg über Herzog Karl, den Kühnen von Burgund, waren die Schweizer Eidgenossen so beeindruckt von der Kampfkraft des Rottweiler Kontingents, dass das Bündnis erneuert wurde. Im Jahr 1515 marschierten die Rottweiler an der Seite der Schweizer in Oberitalien ein und wurden von den Franzosen vernichtend geschlagen. Vier Jahre später starb der Kaiser des Reichs und die Rottweiler nahmen die Gelegenheit wahr, um den „Ewigen Bund“ mit der Schweizer Eidgenossenschaft zu schließen. Dieses Bündnis wurde während der Reformation und des Dreißigjährigen Kriegs auf die Probe gestellt. Nachdem Rottweil von den Württembergern eingenommen worden war und die Schweizer Eidgenossen ihre Hilfe verweigerten, verschlechterten sich ihre Beziehungen. Diese erreichten einen neuen Tiefpunkt nachdem die Schweizer den neuen reformierten Glauben annahmen, während die Rottweiler katholisch blieben. Die Beziehungen froren danach ein und es gab bis zum Jahr 1913 keinen nennenswerten Kontakt. Im Jahr 1913 nahm der Brugger Männergesangsverein „Frohsinn“, dann den Kontakt zur Stadt Rottweil wieder auf. Nach einem gemeinsamen Benefizkonzert mit dem Gesangsverein der Rottweiler und Brugger, besuchten offizielle Delegationen der Städte einander. Im gleichen Jahr wurde eine offizielle Städtepartnerschaft mit einer offiziellen Urkunde geschlossen. In den Jahren danach halfen die Städte einander und starteten zusammen einige Projekte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die wachsende Bedeutung von Städten im internationalen System und definiert die Forschungsfrage nach den Vorteilen von Städtepartnerschaften.

2 Forschungsstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die bestehende wissenschaftliche Literatur und stellt fest, dass das Feld der Städtepartnerschaften bisher nur begrenzt erforscht ist.

3 Zentrale Begrifflichkeiten: Hier werden verschiedene Definitionen von Städtepartnerschaften analysiert und ein für die Arbeit verbindlicher Begriff festgelegt.

4 Städtepartnerschaften in Europa: Es wird der quantitative Status quo von Städtepartnerschaften in Europa aufgezeigt sowie die Rolle der Organisation RGRE beleuchtet.

5 Entstehung von Städtepartnerschaften: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Wege der Initiierung einer Partnerschaft, von bürgerschaftlichem Engagement bis hin zu offiziellen Vereinbarungen.

6 Gründe, um eine Städtepartnerschaft einzugehen: Hier werden unterschiedliche Motive für Partnerschaften untersucht, etwa geschichtliche Hintergründe, wirtschaftliche Interessen oder touristische Aspekte.

7 Fallbeispiel: Anhand von Rottweil und Brugg wird eine langjährige Städtefreundschaft detailliert vorgestellt, inklusive Eckdaten und historischem Hintergrund.

8 Projekte und Beistand aus der Partnerschaft: Dieses Kapitel beschreibt konkrete Hilfsleistungen und gemeinsame Projekte, die aus der gewählten Städtepartnerschaft hervorgegangen sind.

9 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Rolle von Städtepartnerschaften als Instrument zur Vertiefung internationaler Beziehungen.

Schlüsselwörter

Städtepartnerschaften, Kommunalpolitik, internationale Beziehungen, Europa, Gemeindepartnerschaft, Rottweil, Brugg, Integration, kommunale Selbstverwaltung, Städtefreundschaft, transnationale Kooperation, Außenpolitik der Kommunen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Städtepartnerschaften und untersucht, welche Rolle Kommunen als internationale Akteure einnehmen und welche Vorteile sie durch grenzüberschreitende Kooperationen erzielen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition von Städtepartnerschaften, deren historische Entstehung, die Beweggründe für ihre Gründung sowie die praktische Ausgestaltung anhand von konkreten Projekten und einem Fallbeispiel.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, das Konzept der Städtepartnerschaft besser zu verstehen und zu analysieren, warum Kommunen diese Partnerschaften eingehen und welchen Nutzen sie daraus konkret ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse des bestehenden Forschungsstandes und kombiniert dies mit einer Untersuchung von Primärquellen, Daten der EU und von kommunalen Archiven sowie der detaillierten Betrachtung eines Fallbeispiels.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Einordnung, die quantitative Verteilung von Partnerschaften in Europa, die verschiedenen Initiierungswege sowie eine tiefgehende Fallstudie zur Partnerschaft zwischen Rottweil und Brugg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Städtepartnerschaften, Kommunalpolitik, internationale Beziehungen, europäische Integration und kommunale Kooperation.

Warum ist das Beispiel Rottweil und Brugg so besonders?

Es gilt als die älteste Städtepartnerschaft in Deutschland und bietet aufgrund der über 500-jährigen gemeinsamen Geschichte ein exzellentes Beispiel dafür, wie sich Beziehungen über Jahrhunderte hinweg festigen können.

Welche Bedeutung haben Krisenzeiten für Städtepartnerschaften?

Die Arbeit zeigt auf, dass gut gepflegte Partnerschaften es Kommunen ermöglichen, in Zeiten der Not auf Unterstützung ihrer Partner im Ausland zu zählen, statt sich allein auf die Nationalregierung zu verlassen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Städtepartnerschaften. Welche Vorteile ziehen Städte aus Städtepartnerschaften?
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,7
Autor
Hüseyin Ugur Sagkal (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V538460
ISBN (eBook)
9783346146724
ISBN (Buch)
9783346146731
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Städtepartnerschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hüseyin Ugur Sagkal (Autor:in), 2019, Städtepartnerschaften. Welche Vorteile ziehen Städte aus Städtepartnerschaften?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/538460
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Leseprobe aus  19  Seiten
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