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Städtebaulicher Denkmaldiskurs. Der Neupfarrplatz in Regensburg

Title: Städtebaulicher Denkmaldiskurs.  Der Neupfarrplatz in Regensburg

Term Paper , 2019 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Florian Schuster (Author)

Art - Architecture / History of Construction

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Summary Excerpt Details

Wie begründet sich die städtebauliche Sonderstellung des Neupfarrplatzes im Vergleich zu anderen Plätzen innerhalb Regensburgs und was sind ihre Besonderheiten? Diese Frage versucht die vorliegende Arbeit zu beantworten.

Nach dem Abriss des Judenviertels entstand auf dem Neupfarrplatz ein im Vergleich zum restlichen eng bebauten Gefüge der Regensburger Altstadt relativ ausgedehnter Raum. Die nunmehr Platz seitig zugewandten Hausseiten bildeten oftmals die ehemaligen Rückgebäude und entbehrten damit jeglichem Repräsentationsanspruch. Der neue verkehrsgünstig gelegene Platz im Herzen der Stadt war daher auch nicht mit historisch gewachsenen Plätzen wie dem alten Kornmarkt oder Haidplatz vergleichbar. So stammen fast alle Gebäude, die jetzt an den Neupfarrplatz grenzen, aus der Neuzeit respektive dem 19. und 20. Jahrhundert. Erst in dieser Zeit wurde der Platz als Gesamtanlage gestaltet und als Geschäftszentrum etabliert. Diese späte Funktionszuordnung begründet sich darin, dass der Neupfarrplatz ein relativ junges und artifizielles Gebilde ist, das sich städtebaulich und stilistisch nur schwer einordnen lässt. Die Besonderheit dieses Platzes, im Vergleich zu anderen Regensburger Plätzen, besteht daher in seiner konstanten Entwicklung, die mit einem ständigen Wandel einherging. So hat jede Generation ihre Spuren hinterlassen und versucht gestalterisch auf das Platzbild einzuwirken.

Wichtige Bauten dieser Zeit sind der Löschenkohlpalais und die Hauptwache, auf die im Folgenden gesondert eingegangen werden soll. Abschließend werden die gefundenen Ergebnisse nochmals zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Platzarchitektur

3. Kaufhausneubau polarisiert Politik und Gesellschaft

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die städtebauliche Entwicklung des Neupfarrplatzes in Regensburg im Kontext denkmalpflegerischer Fragestellungen und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen.

  • Historische Genese des Areals vom römischen Kastell bis zur Neuzeit
  • Analyse der Platzarchitektur und ihrer städtebaulichen Transformation
  • Konflikte um moderne Bauvorhaben im denkmalgeschützten Kontext
  • Einfluss politischer Instanzen und der Denkmalpflege auf die Stadtgestaltung
  • Bedeutung von innerstädtischer Architektur als Zeitzeugnis

Auszug aus dem Buch

Kaufhausneubau polarisiert Politik und Gesellschaft

Bereits in den 1920er Jahren wurde auf der Ostseite des Platzes ein Kaufhaus eröffnet. Nach Jahren der stetigen Erweiterung gab es Ende der 1960er Jahre Pläne für den Abriss und den Neubau einer weitaus größeren Anlage. Geplant war der Abbruch des gesamten Baublocks mit acht Gebäuden einschließlich ehemaliger Hauptwache ohne Rücksicht auf die umgebende bauliche Struktur. Angesichts der Ambitioniertheit des Projektes an einem derartig zentralen Standort war von Seiten der städtischen Denkmalpfleger von einer „Unverfrorenheit ersten Ranges“ die Rede. Die Presse sprach damals von den Planungen als „das gravierendste Projekt in ganz Bayern“. Dieser grundsätzlichen Ablehnung standen jedoch die Überlegungen des Stadtbauamtes entgegen. So sprachen zum einen die wirtschaftliche Vorteile für den Neubau und zum anderen seien für eine lebendige Innenstadt „Kristallisationspunkte“ von eminenter Bedeutung. Vor allem letztere Argumentation gab letztendlich den Ausschlag für ein Einlenken der Denkmalpflege. Gefordert wurden jedoch ihrerseits unter anderem die Erhaltung und Integrierung der ehemaligen Hauptwache, die Aufrechterhaltung der offenen Blickachse zum Dom und eine Fassadengliederung, die die Struktur der Altstadt berücksichtigt. Im Anbracht der außergewöhnlichen Bedeutung des Projektes für die städtebauliche Struktur der Regensburger Altstadt lehnte die Regierung der Oberpfalz im Jahr 1970 die Baugenehmigung vorerst ab und verwies an die Oberste bayerische Baubehörde, um eine Entscheidung herbeizuführen. Diese lehnte das Projekt in der Form ebenfalls ab und schloss sich den Forderungen der Denkmalpflege an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Standorts Regensburg und stellt den Neupfarrplatz als zentralen Ort mit wechselvoller Geschichte vor.

2. Platzarchitektur: Hier wird die städtebauliche Sonderstellung des Platzes analysiert und die architektonische Entwicklung ausgewählter Bauten seit der Barockzeit beleuchtet.

3. Kaufhausneubau polarisiert Politik und Gesellschaft: Das Kapitel thematisiert die kontroversen Debatten um den Kaufhausneubau am Ende der 1960er Jahre sowie den Einfluss der Denkmalpflege auf die Bauplanung.

4. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass der Neupfarrplatz durch stetigen Wandel geprägt ist und diskutiert den Wert der Architektur als gesellschaftliches Zeitzeugnis.

Schlüsselwörter

Regensburg, Neupfarrplatz, Stadtentwicklung, Denkmalpflege, Architekturgeschichte, Kaufhausbau, Stadtbauamt, Altstadt, Baugenehmigung, städtebaulicher Wandel, Historismus, Barock, Kulturerbe, Fassadengestaltung, Stadtplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der städtebaulichen und architektonischen Geschichte des Neupfarrplatzes in Regensburg unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Konflikte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die historische Entwicklung des Areals, die Architektur der umgebenden Gebäude und die gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen bei städtebaulichen Veränderungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Neupfarrplatz als ein durch stetige Veränderung geprägtes Areal zu begreifen und aufzuzeigen, wie unterschiedliche Generationen das Platzbild geformt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Aufarbeitung, die auf historischen Quellen, Fachliteratur und der Auswertung denkmalpflegerischer Debatten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Genese, ausgewählte historische Bauwerke sowie den intensiv diskutierten Kaufhausneubau der 1970er Jahre.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Regensburg, Neupfarrplatz, Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Architekturgeschichte sind die prägenden Begriffe.

Welche Rolle spielt der Abriss des Judenviertels für das heutige Platzbild?

Der Abriss des Judenviertels und die Zerstörung der Synagoge im Jahr 1519 führten zur Errichtung der Neupfarrkirche und einer städtebaulichen Neuorientierung, die den Platz maßgeblich prägte.

Warum wird der Kaufhausneubau der 1970er Jahre als Beispiel für einen Paradigmenwechsel genannt?

Er markiert den Übergang von einer rücksichtslosen, konfrontativen Architektur hin zu einer behutsamen, integrierenden Herangehensweise unter dem Druck der Denkmalpflege.

Wie bewertet der Autor die heutige Verkehrsführung am Neupfarrplatz?

Die Verkehrsführung und der Kioskbau am Verbindungsstück zum St. Kassiansplatz werden kritisch gesehen, da sie das historische Bild der Umgebung optisch beeinträchtigen.

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Details

Title
Städtebaulicher Denkmaldiskurs. Der Neupfarrplatz in Regensburg
College
Brandenburg Technical University Cottbus
Grade
1,3
Author
Florian Schuster (Author)
Publication Year
2019
Pages
10
Catalog Number
V537247
ISBN (eBook)
9783346147455
ISBN (Book)
9783346147462
Language
German
Tags
städtebaulicher denkmaldiskurs neupfarrplatz regensburg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Schuster (Author), 2019, Städtebaulicher Denkmaldiskurs. Der Neupfarrplatz in Regensburg, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/537247
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