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Position der Frau in der Frühen Neuzeit. Ein Ungleichverhältnis?

Titel: Position der Frau in der Frühen Neuzeit. Ein Ungleichverhältnis?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 16 Seiten , Note: 2,1

Autor:in: Thomas Max (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Rolle hatte die Frau inne? Fungierte Sie tendenziell eher für die eigene Hauswirtschaft, ähnlich der Frauenrolle im antiken Athen (oikos), oder gab es eine fließende und übergreifende Rollenverteilung zwischen Mann und Frau? Die Arbeit intendiert diese und weitere themenrelevanten Fragen sich anzunehmen und aufzuschlüsseln. Dabei werden alltägliche Situationen – und Konfrontationen – thematisiert, aber vor allem auch Kernpunkte wie die soziale und rechtliche Stellung der Frau zu dieser Zeit. Insbesondere in den letzten Jahrzehnten nahmen Diskussionen vermehrt zu, die sich mit der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen befassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Positionen der Frau während der Frühen Neuzeit

2.1 Periodisierung Frühe Neuzeit

2.2 Soziale Stellung

2.3 Rechtliche Stellung

3. Konzept der Ehe

4. Werdegang und frühneuzeitliche Konflikte

4.1 Lebensabschnitte

4.2 Gewalt und Sittlichkeitsdelikte

4.3 Prostitution

5. Fazit

6. Bibliographie

6.1 Quellen

6.2 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziale und rechtliche Stellung der Frau in der Frühen Neuzeit, um zu analysieren, ob und inwiefern ein Ungleichverhältnis zwischen den Geschlechtern bestand und wie dieses historisch zu bewerten ist.

  • Soziale und rechtliche Stellung der Frau in der Frühen Neuzeit
  • Entwicklung und Wandel des frühneuzeitlichen Ehekonzepts
  • Lebensrealitäten, geschlechtsspezifische Konflikte und Gewalt
  • Die Rolle der Prostitution und die Wahrnehmung von Frauen
  • Einfluss der Aufklärung auf die Emanzipation und Bildung von Frauen

Auszug aus dem Buch

4.3 Prostitution

Prostitution wurde von der Kirche geduldet, wenn auch nicht geschätzt. Frauen die sich öffentlich für Geschlechtsverkehr bezahlen ließen, nannte man Dirnen bzw. öffentliche Dirnen. Allerdings wurden diese Begriffe auch für Frauen verwendet, die entweder außereheliche sexuelle Praktiken mit Männern anfingen, oder aber auch mit mehreren Männern schliefen. Im deutschsprachigen Raum hießen Bordelle meistens Frauenhäuser (huorenhaus). Diese dienten um Sexualität gebündelt an einem Ort zu konzentrieren, um die Straßen davon zu befreien.

Neben Frauenhäusern, die eine zentrale Anlaufstelle in größeren Gemeinden waren, gab es viele mobile Prostituierte, die sogenannten fahrenden Frauen. Sie pendelten zwischen Orten um einen größeren Kundenkreis zu bedienen. Es hatte aber auch andere Gründe, dass sie sich nicht niederließen. Dirnen erhielten teilweise Geld um weiterzuziehen, da sie nur temporär für besondere Anlässe geduldet waren. Städte trieben sie vor die eigenen Stadttore. Dort sammelten sich Gruppierungen von Dirnen, wodurch eine Entwicklung der Prostitution eher beschleunigt wurde. Der Ruf der Frauenhäuser wurde in den Folgejahrzehnten kontinuierlich besser. Sie dienten Dirnen nicht nur als Unterkunft, sondern reglementierten außereheliche Beziehungen. Durch neue Moralvorstellungen ausgehend von der Reformation, sind viele Frauenhäuser im späten 16. Jahrhundert aus den Städten verschwunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Einblick in die Geschlechterstudien der Frühen Neuzeit und fragt nach der Rolle der Frau sowie der Existenz eines Ungleichverhältnisses.

2. Positionen der Frau während der Frühen Neuzeit: Dieses Kapitel erläutert die zeitliche Einordnung der Epoche sowie die soziale und rechtliche Unterordnung der Frau im Vergleich zum Mann.

3. Konzept der Ehe: Es wird das patriarchalische Verständnis der Ehe untersucht, bei dem der Mann als Familienoberhaupt fungierte und Frauen rechtlich sowie gesellschaftlich stark eingeschränkt waren.

4. Werdegang und frühneuzeitliche Konflikte: Dieser Abschnitt thematisiert Lebensphasen von Frauen, die Problematik von Gewalt und Sittlichkeitsdelikten sowie die historische Rolle der Prostitution.

5. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Epoche durch Unterdrückung geprägt war, hebt jedoch hervor, dass Frauen bereits Wege der Selbstbehauptung fanden und die Aufklärung erste Impulse zur Gleichberechtigung setzte.

6. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primärquellen und der wissenschaftlichen Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Frühe Neuzeit, Geschlechtergeschichte, Patriarchat, Ehekonzept, Frauenrechte, Soziale Stellung, Rechtliche Stellung, Aufklärung, Sittlichkeitsdelikte, Prostitution, Hauswirtschaft, Historische Quellen, Emanzipation, Geschlechterstudien, Frauenrollen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der gesellschaftlichen und rechtlichen Situation von Frauen während der Epoche der Frühen Neuzeit (ca. 1500 bis 1800).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der sozialen und rechtlichen Stellung der Frau, dem Verständnis der Ehe, Lebensläufen, Konflikten wie Gewalt und der Prostitution.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob die Lebensumstände der Frau ein Ungleichverhältnis zum Mann darstellten und wie dieses aus heutiger Sicht interpretiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer Auswertung von Fachliteratur sowie Primärquellen wie Hochzeitsgedichten und Trennungsschreiben basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Periodisierung der Frühen Neuzeit, die soziologische Einordnung der Frau, das Ehekonzept sowie spezifische Konfliktbereiche und Lebensbedingungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Frühe Neuzeit, Patriarchat, Ehekonzept, Geschlechtergeschichte, rechtliche Stellung und gesellschaftlicher Wandel durch die Aufklärung.

Wie unterschied sich die rechtliche Stellung von Frauen zu der von Männern?

Frauen waren rechtlich stark eingeschränkt; sie konnten keine öffentlichen Ämter bekleiden, benötigten häufig einen Vormund und waren dem Mann untergeordnet.

Welchen Einfluss hatte die Aufklärung auf die Situation der Frau?

Die Aufklärung ab etwa 1750 stärkte das Bedürfnis nach Bildung, Mündigkeit und einem eigenen Selbstverständnis, was Frauen zunehmend zu mehr Mitsprache führte.

Gab es neben der Unterdrückung auch Spielräume für Frauen?

Ja, Witwen hatten beispielsweise oft mehr Handlungsspielraum bei der Führung von Betrieben, und Frauen in ländlichen Gebieten genossen teilweise etwas mehr Freiräume als in den Städten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Position der Frau in der Frühen Neuzeit. Ein Ungleichverhältnis?
Hochschule
Universität Rostock
Note
2,1
Autor
Thomas Max (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V535221
ISBN (eBook)
9783346127150
ISBN (Buch)
9783346127167
Sprache
Deutsch
Schlagworte
position frau frühen neuzeit ungleichverhältnis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Max (Autor:in), 2019, Position der Frau in der Frühen Neuzeit. Ein Ungleichverhältnis?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/535221
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Leseprobe aus  16  Seiten
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