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Von der zionistischen Jugendbewegung zu der Organisation "Jugend-Alijah"

Inwiefern gab es einen Wandel von einer Interessengemeinschaft zu einer Zwangsgemeinschaft?

Titel: Von der zionistischen Jugendbewegung zu der Organisation "Jugend-Alijah"

Hausarbeit , 2015 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Janina Heinig (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird die Entwicklung der zionistischen Jugendbewegung hin zur ‚Jugend-Alijah‘ dargestellt. Als Zionismus wird die Ideologie der Juden bezeichnet, das Land Israel als jüdischen Staat zu errichten. Zunächst wird die politische und die damit verbundene antisemitische Entwicklung in Deutschland beschrieben. Antisemitismus meint hierbei die Feindseligkeit, mit denen den Juden ausgehend von der deutschen Bevölkerung begegnet wurde. Dabei richtet sich die Betrachtung vor allem auf die Wende vom 19. in das 20. Jahrhundert.

Anschließend wird die Situation der Jugendlichen allgemein in Deutschland aufgezeigt. Ausgehend davon wird die Entwicklung der jüdischen Jugendbünde aufgeführt. Um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen, wird sich bei der Darstellung der zionistischen Jugendbünde auf den Bund ‚Blau-Weiß‘ beschränkt. Nachfolgend wir die Vorbereitungszeit auf die Auswanderung nach Palästina dargeboten. Darauf aufbauend wird die Organisation ‚Jugend-Alijah‘ in Betracht genommen. Der Begriff Alijah entstammt dem Hebräischen und meint die Einwanderung in das Land Israel. Hierbei wird vor allem die Gründerin der Organisation Recha Freier vorgestellt. Untermauert werden die Abläufe und Empfindungen der Jugendlichen während der ‚Jugend-Alijah‘ mit Erfahrungsberichten ehemaliger Mitglieder.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext

3. Zionistischer Jugendbund ‚Blau-Weiß‘

4. Vorbereitung der Auswanderung

5. Die Organisation ‚Jugend-Alijah‘

5.1. Recha Freier

5.2. Mit der ‚Jugend-Alijah‘ nach Palästina

5.3. Erfahrungsberichte

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der zionistischen Jugendbewegung hin zur Organisation „Jugend-Alijah“. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich das Gefüge von einer freiwilligen Interessengemeinschaft, die durch zionistische Ideale geprägt war, zu einer Zwangsgemeinschaft wandelte, die unter dem Druck der nationalsozialistischen Verfolgung und der drohenden Existenzvernichtung stand.

  • Historische Entwicklung des Antisemitismus in Deutschland und die Folgen für die jüdische Bevölkerung.
  • Entstehung und Selbstverständnis zionistischer Jugendbünde, exemplarisch dargestellt am Bund „Blau-Weiß“.
  • Methoden der Vorbereitung auf die Emigration, insbesondere durch „Hachschara“-Einrichtungen.
  • Die Rolle von Recha Freier als Gründerin der „Jugend-Alijah“ und die organisatorischen Strukturen der Auswanderung.
  • Analyse der Transformation von Gemeinschaftsstrukturen anhand von Zeitzeugenberichten.

Auszug aus dem Buch

5.1. Recha Freier

Recha Rivka Freier wurde am 29.10.1892 als Tochter orthodoxer Eltern in der Stadt Norden geboren. Während ihres fünften Lebensjahres trat sie das erste Mal mit antisemitistischen Anfeindungen in Kontakt. Freier stieß bei dem geplanten Besuch im Stadtpark auf ein Hinweisschild mit der Aufschrift: „Eintritt für Hunde und Juden Verboten“ (URBAN 2003, S. 17). Ausgelöst von diesem und weiteren antisemitistischen Erlebnissen während ihrer Schulzeit, fühlte Freier sich dem Zionismus hingezogen. Durch das hebräische Gebetsbuch erfuhr sie von Palästina, was sie sich als Land irgendwo im Himmel vorstellte. Seither war es ihr Ziel, irgendwann nach Palästina umzusiedeln (vgl. a.a.O., S. 14, 17f.).

Nachdem Freier erfolgreich die Prüfung als Religionslehrerin absolvierte, beendete sie zusätzlich ein Studium der Pädagogik und Volkskunde. In diesen Berufen war sie auch des Weiteren tätig. Freier heiratete im Jahre 1919 Dr. Moritz Freier, welcher als Rabbiner agierte. Aus ihrer Ehe gingen vier Kinder hervor (vgl. a.a.O., S.14).

Im Frühjahr 1932 wurde Freier von fünf 16 Jahre alten ostjüdischen Jungen aufgesucht, weil diese ihren Arbeitsplatz verloren hatten. Die Jungen baten Freier um Hilfe, da das jüdische Arbeitsamt ihre Kündigung mit der wirtschaftlichen Situation begründete. Sie unterstelle jedoch zurecht eine Handlung aus antisemitistischen Gründen. Freier erkannte aufgrund dieser Situation die Lage der jüdischen Jugend in Deutschland und sah den einzigen Ausweg in der Auswanderung nach Palästina. Dieser Vorfall bildete die Grundstruktur für die Organisation ‚Jugend-Alijah‘ (vgl. URBAN 2006, S. 34f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert das Forschungsziel, die Entwicklung der zionistischen Jugendbewegung zu beleuchten und die Frage nach dem Wandel zur Zwangsgemeinschaft aufzuwerfen.

2. Historischer Kontext: Dieses Kapitel erläutert die antisemitische Entwicklung in Deutschland vom 19. Jahrhundert bis zur Zeit des Nationalsozialismus und deren Auswirkungen auf die jüdische Bevölkerung.

3. Zionistischer Jugendbund ‚Blau-Weiß‘: Es wird die Entstehung und ideologische Ausrichtung des Bundes „Blau-Weiß“ im Rahmen der allgemeinen Jugendbewegung dargestellt.

4. Vorbereitung der Auswanderung: Das Kapitel beschreibt die Notwendigkeit und die Ausbildungsmethoden („Hachschara“) zur Vorbereitung auf die Auswanderung nach Palästina.

5. Die Organisation ‚Jugend-Alijah‘: Hier werden die Gründung durch Recha Freier, die organisatorischen Abläufe der Auswanderung sowie persönliche Erfahrungsberichte ehemaliger Mitglieder detailliert analysiert.

6. Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Fragestellung und resümiert den Wandel der Interessengemeinschaft zur Zwangsgemeinschaft unter den Bedingungen des Zeitgeschehens.

Schlüsselwörter

Zionismus, Jugend-Alijah, Antisemitismus, Blau-Weiß, Hachschara, Recha Freier, Auswanderung, Palästina, Identität, Zwangsgemeinschaft, Interessengemeinschaft, jüdische Jugendbewegung, Assimilation, Nationalsozialismus, Jugend.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung der zionistischen Jugendbewegung in Deutschland und den Übergang zur Organisation „Jugend-Alijah“ unter dem wachsenden Druck des Antisemitismus.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der jüdischen Jugendgeschichte, der zionistischen Ideologie, den Flucht- und Auswanderungsbedingungen sowie der Erziehungspraxis zur Vorbereitung auf das Leben in Palästina.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwieweit die jüdischen Jugendorganisationen von einer freiwilligen Interessengemeinschaft in eine Zwangsgemeinschaft übergingen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine historische Untersuchung, die auf der Analyse von Fachliteratur sowie auf der Auswertung von biografischen Erfahrungsberichten ehemaliger Jugend-Alijah-Mitglieder basiert.

Was sind die Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einbettung, die Untersuchung des Bundes „Blau-Weiß“, die Darstellung der Vorbereitungsmaßnahmen (Hachschara) und eine detaillierte Analyse der Gründung und Arbeit der „Jugend-Alijah“.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?

Wesentliche Begriffe sind Zionismus, Jugend-Alijah, Hachschara und jüdische Identitätsfindung unter Verfolgungsbedingungen.

Welche Rolle spielte Recha Freier für das Überleben der Jugendlichen?

Recha Freier erkannte die Notlage der jüdischen Jugend frühzeitig, initiierte die Organisation „Jugend-Alijah“ und organisierte trotz massiver bürokratischer und politischer Widerstände die Auswanderung zahlreicher Kinder und Jugendlicher nach Palästina.

Warum wird der Bund „Blau-Weiß“ als Beispiel herangezogen?

Der Bund wird exemplarisch gewählt, da er einerseits die zionistische Ausrichtung verkörperte, andererseits aber auch die ideologischen Spannungen zwischen Assimilationswunsch und jüdischer Selbstbesinnung der damaligen Zeit widerspiegelt.

Welchen Einfluss hatten die Erfahrungsberichte auf das Ergebnis der Arbeit?

Die Berichte verdeutlichen den Wandel von der ursprünglichen Idealvorstellung der Jugendlichen hin zur bitteren Notwendigkeit, aufgrund der Verfolgung in Deutschland als einzige Überlebensoption die Flucht in ein fremdes Land anzutreten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Von der zionistischen Jugendbewegung zu der Organisation "Jugend-Alijah"
Untertitel
Inwiefern gab es einen Wandel von einer Interessengemeinschaft zu einer Zwangsgemeinschaft?
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Jüdische Jugend in Deutschland 1900 bis1945
Note
1,3
Autor
Janina Heinig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V535102
ISBN (eBook)
9783346126764
ISBN (Buch)
9783346126771
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jüdische Jugend Zionismus Zionistische Jugendbewegung Jugendbewegung Jugend-Alijah Recha Freier Antisemitismus Nationalsozialismus Israel Palästina Jugendbündnis Jugendbund Blau-Weiß
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janina Heinig (Autor:in), 2015, Von der zionistischen Jugendbewegung zu der Organisation "Jugend-Alijah", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/535102
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Leseprobe aus  20  Seiten
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