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Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte im Rahmen der Bilanzpolitik. Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote im Hinblick auf die Beeinflussung der Kreditvergabeentscheidung

Title: Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte im Rahmen der Bilanzpolitik. Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote im Hinblick auf die Beeinflussung der Kreditvergabeentscheidung

Project Report , 2017 , 43 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen der Projektarbeit soll der Teil der handelsrechtlichen Bilanzpolitik betrachtet werden, der die Eigenkapitalquote durch Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte beeinflusst und damit die externen Finanzierungsmöglichkeiten sicherstellt. Es werden nur die Handelsbilanz betreffende Maßnahmen der Bilanzpolitik angesprochen, die Beeinflussung des Gewinns im Rahmen der Bilanzpolitik ist folglich nur indirekt Teil dieser Arbeit.

Zudem liegt der Schwerpunkt auf der Analyse und Darstellung bilanzpolitischer Maßnahmen zur Beeinflussung der Kreditvergabeentscheidung sowie die kritische Würdigung der Möglichkeiten im Rahmen der Gestaltung der Eigenkapitalquote.

Nach der Generalnorm des §264 Abs. 2 Satz 1 HGB muss der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft "…unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage…vermitteln". Zudem ist der Jahresabschluss gemäß §246 Abs. 1 Satz 1 HGB grundsätzlich so aufzustellen, dass er "…sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge…" beinhaltet, soweit gesetzlich nichts anderes festgelegt wurde. Dabei stellt sich die Frage, ob der Jahresabschluss diesem, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendem Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens auch wirklich entspricht?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Grundlagen der Bilanzpolitik

2.1 Definition

2.2 Entscheidungsträger und Adressaten

2.3 Ziele und Grenzen der Bilanzpolitik

2.4 Formen der Bilanzpolitik

3. Eigenkapitalorientierte Bilanzpolitik

3.1 Quantifizierte und qualifizierte Beurteilungen durch die Eigenkapitalquote

3.2 Bilanzpolitische Beeinflussung der Eigenkapitalquote

3.2.1 Intentionen zur Beeinflussung der Eigenkapitalquote

3.2.2 Materielle Bilanzpolitik im Ansatz

3.2.2.1 Bilanzierungswahlrechte

3.2.3 Materielle Bilanzpolitik in der Bewertung

3.2.3.1 Bewertungswahlrechte

4. Darstellung und Analyse bilanzpolitischer Maßnahmen zur Gestaltung der Eigenkapitalquote hinsichtlich der Beeinflussung der Kreditvergabeentscheidung

4.1 Kreditvergabevoraussetzungen und Kreditrisiken

4.1.1 Baseler Rahmenwerke und ihre Auswirkungen auf Unternehmen

4.1.2 Bonitätsbeurteilungen von Unternehmen im Rahmen des Ratings

4.1.2.1 Grundlagen des Ratings

4.1.2.2 Kritische Analyse der Möglichkeiten und Grenzen zur Optimierung des Ratingergebnisses im Rahmen der eigenkapitalorientierten Bilanzpolitik

4.2 Grundlegende Schlussfolgerungen über die bilanzpolitischen Intentionen zur Beeinflussung der Kreditvergabeentscheidung

5. Kritische Würdigung der bilanzpolitischen Möglichkeiten

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten der handelsrechtlichen Bilanzpolitik, insbesondere durch die gezielte Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten, um die Eigenkapitalquote zu beeinflussen. Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, wie Unternehmen durch solche bilanzpolitischen Maßnahmen ihr Rating verbessern können, um ihre Chancen auf eine Kreditvergabe durch Kreditinstitute unter Berücksichtigung der Baseler Rahmenwerke (Basel I-III) zu erhöhen, und dabei kritisch zu würdigen, inwieweit diese Strategien erfolgreich sind.

  • Grundlagen und Ziele der Bilanzpolitik
  • Einfluss der Eigenkapitalquote auf die Kreditwürdigkeit
  • Analyse der Baseler Rahmenwerke (Basel I-III) und deren Auswirkungen auf Unternehmen
  • Methoden zur Optimierung des Ratingergebnisses durch materielle Bilanzpolitik
  • Kritische Analyse und Würdigung der bilanzpolitischen Gestaltungsspielräume

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Intentionen zur Beeinflussung der Eigenkapitalquote

Die Kapitalausstattung in einem Unternehmen kann sich in zwei Finanzierungsformen trennen lassen, die sich anhand ihrer Besicherung unterscheiden. Zum einen das Eigenkapital, welches dem Unternehmen langfristig zur Verfügung gestellt wird, um sich damit Unternehmensanteile zu sichern. Zum anderen das Fremdkapital, das dem Unternehmen von Gläubigern befristet und rückzahlbar zur Verfügung gestellt wird. Typischerweise wird Fremdkapital in Form von Krediten bereitgestellt. Der Bereitstellung des Kredits bedarf es jedoch im Vorfeld einer Kreditwürdigkeitsprüfung des Unternehmens, d.h. es wird geprüft ob der Kreditnehmer objektiv fähig sein wird, den Verpflichtungen, die in Verbindung mit einem Kredit stehen, nachzukommen. Des Weiteren muss der Kreditgeber auch darauf vertrauen können, dass der Kreditnehmer subjektiv bereit sein wird, diesen Verpflichtungen nachzukommen. Die Kreditwürdigkeitsprüfung stellt also besonders darauf ab, dass das Unternehmen eine optimale Kapitalausstattung besitzt und sich gesamtwirtschaftlich gut entwickelt, sodass für den Kreditgeber ein geringes Risiko besteht, dass der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. So kommt der Eigenkapitalausstattung eines Unternehmens bei der Kreditvergabe eine besondere Bedeutung zu, die von den Kreditgebern im Vorfeld anhand einer Bilanzanalyse und damit zusammenhängenden Kennzahlen im Rahmen eines Ratingverfahrens analysiert werden muss.

Folglich erleichtert ein hohes Eigenkapital, aufgrund seiner bestandserhaltenden Funktion, die Beschaffung von Fremdkapital. Je weniger Risiken für Verluste im Unternehmen vorherrschen, desto wahrscheinlicher ist die Kreditvergabe für einen Kreditgeber. Ein geringes Eigenkapital könnte die Gefahr einer Insolvenz erhöhen und durch die fehlende Liquidität die Chance auf einen Kredit reduzieren. So sind Unternehmen mit einem Bedarf an Fremdkapital besonders daran interessiert eine möglichst hohe Eigenkapitalquote auszuweisen, um damit ihre Kreditchancen zu erhöhen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Unternehmen durch Bilanzpolitik ihre Vermögens- und Kapitalstruktur beeinflussen, um das Vertrauen von Stakeholdern wie Kreditgebern zu gewinnen, und stellt die Forschungsfrage nach dem Erfolg dieser Maßnahmen.

2. Allgemeine Grundlagen der Bilanzpolitik: Das Kapitel definiert den Begriff der Bilanzpolitik, identifiziert die beteiligten Entscheidungsträger und Adressaten sowie die verfolgten Ziele, wie finanzpolitische und publizitätspolitische Ziele, unter Beachtung der gesetzlichen Grenzen.

3. Eigenkapitalorientierte Bilanzpolitik: Hier wird die Bedeutung der Eigenkapitalquote als Kennzahl erläutert und aufgezeigt, wie Unternehmen mittels materieller Bilanzpolitik, konkret durch Ansatz- und Bewertungswahlrechte, versuchen, diese Quote zur Beeinflussung ihres Ratings zu steuern.

4. Darstellung und Analyse bilanzpolitischer Maßnahmen zur Gestaltung der Eigenkapitalquote hinsichtlich der Beeinflussung der Kreditvergabeentscheidung: Dieses Kapitel analysiert den Zusammenhang zwischen Baseler Eigenkapitalregelungen, Ratingverfahren und den Möglichkeiten der Unternehmen, ihr Rating durch bilanzpolitische Maßnahmen zu optimieren, wobei die Grenzen dieser Strategien aufgezeigt werden.

5. Kritische Würdigung der bilanzpolitischen Möglichkeiten: Eine kritische Auseinandersetzung damit, dass trotz Rechnungslegungsreformen (wie durch BilMoG) weiterhin bilanzpolitische Gestaltungsspielräume bestehen, deren Transparenz für externe Analysten jedoch durch Informationspflichten eingeschränkt wird.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Bilanzpolitik zwar zur kurzfristigen Schönung von Kennzahlen dienen kann, eine nachhaltige Ratingverbesserung jedoch eine strategische Planung erfordert und die Wirksamkeit der Bilanzpolitik durch die risikoorientierte Kreditvergabe der Banken begrenzt wird.

Schlüsselwörter

Bilanzpolitik, Eigenkapitalquote, Kreditvergabeentscheidung, Rating, Basel III, handelsrechtlicher Jahresabschluss, Bilanzierungswahlrechte, Bewertungswahlrechte, materielle Bilanzpolitik, Eigenkapital, Fremdkapital, Bonitätsbeurteilung, Risikogewichtung, Kreditwürdigkeit, Unternehmensfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der handelsrechtlichen Bilanzpolitik und der Frage, wie Unternehmen durch die Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten gezielt ihre Eigenkapitalquote beeinflussen, um ihre Bonität aus Sicht von Kreditinstituten zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Ziele und Grenzen der Bilanzpolitik, die Analyse der Eigenkapitalquote im Ratingprozess, die Auswirkungen der Baseler Rahmenwerke (Basel I-III) auf die Unternehmensfinanzierung sowie die kritische Würdigung bilanzpolitischer Gestaltungsspielräume.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu untersuchen, inwieweit Unternehmen durch die materielle Bilanzpolitik erfolgreich Einfluss auf ihre Eigenkapitalquote nehmen können, um die Anforderungen im Rahmen eines Ratingprozesses zu erfüllen und die Kreditvergabeentscheidung positiv zu beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse der handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) sowie einer kritischen Auswertung der Literatur zu Ratingverfahren, Baseler Eigenkapitalvorschriften und der empirischen Praxis der Bilanzpolitik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird aufgezeigt, wie durch spezifische Bilanzierungswahlrechte (im Ansatz) und Bewertungswahlrechte die Eigenkapitalquote gesteigert werden kann. Zudem werden die Kreditvergabevoraussetzungen unter Basel I-III und die kritische Analyse der Ratingoptimierung detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen unter anderem Bilanzpolitik, Eigenkapitalquote, Rating, Basel III, Kreditchancen, materielle Bilanzpolitik und handelsrechtlicher Jahresabschluss.

Warum ist die Eigenkapitalquote für Banken so relevant?

Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert eine höhere Haftungssubstanz und somit eine bessere Stabilität des Unternehmens. Banken nutzen sie als wesentlichen Indikator im Ratingverfahren, um die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kreditnehmers zu beurteilen und die entsprechende Eigenkapitalunterlegung zu bestimmen.

Warum ist die Wirksamkeit von Bilanzpolitik zur Ratingoptimierung begrenzt?

Die Wirksamkeit ist begrenzt, da Kreditinstitute und Ratingagenturen bei der Analyse meist mehrere Jahre betrachten und bei der Bilanzanalyse explizit genannte Wahlrechte eliminieren, um ein "bereinigtes" Bild der wirtschaftlichen Lage zu erhalten, wodurch "Bilanzverschönerungen" unwirksam werden können.

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Details

Title
Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte im Rahmen der Bilanzpolitik. Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote im Hinblick auf die Beeinflussung der Kreditvergabeentscheidung
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Grade
1,6
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
43
Catalog Number
V535039
ISBN (eBook)
9783346141897
Language
German
Tags
bewertungswahlrechte rahmen bilanzpolitik auswirkungen eigenkapitalquote hinblick beeinflussung kreditvergabeentscheidung Bilanzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte im Rahmen der Bilanzpolitik. Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote im Hinblick auf die Beeinflussung der Kreditvergabeentscheidung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/535039
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