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Didaktische Herausforderungen beim Lehren des materialgestützten Schreibens

Title: Didaktische Herausforderungen beim Lehren des materialgestützten Schreibens

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 18 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics for the subject German - Discussion and Essays

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Summary Excerpt Details

Vor einigen Jahren wurden die Kompetenzbereiche durch angepasste Bildungsstandards im Fach Deutsch um die Kompetenz "materialgestütztes Schreiben" erweitert. Ziel dieser, im Jahr 2012 eingeführten Schreibaufgabe, war es, die Schreibkompetenzen der SuS zu verbessern und sie gleichzeitig auf wissenschaftliches Arbeiten vorzubereiten. Bevor wir uns mit den didaktischen Herausforderungen des materialgestützten Schreibens auseinandersetzen, soll zunächst materialgestütztes Schreiben definiert werden.

Warum das materialgestützte Schreiben so wichtig für die Schule ist und seit Jahren in den Standards verankert ist, hat den Grund, dass die SuS durch diese Aufgabenform lernen, Materialien zu rezipieren und kritisch zu sichten. Sie lernen mit vorgegebenen Materialien zu arbeiten, ohne dabei eine Interpretation oder eine Analyse zu den vorliegenden Materialien verfassen zu müssen. Dabei dienen die erstellten Texte nur zur Beurteilung der Interpretations- und Analysefähigkeiten der SuS durch die Lehrperson.

Dadurch entstehen Texte, die kaum Zusammenhänge im Verlauf aufwiesen. Vielmehr bestehen die Interpretationen und Analysen aus Aneinanderreihungen der Ergebnisse einzelner Analyseschritte, die ohne Zusammenhang nebeneinanderstehen. Für Studierende war das Schreiben von wissenschaftlichen Texten ein großes Problem, da diese in der Schule keine grundlegenden Voraussetzungen dafür erworben hatten. Um diese Situation zu ändern, wurden die Standards für das Schreiben erweitert, damit Schreibkompetenzen sowie Schreibpraktiken der SuS ausgebaut werden können. Das materialgestützte Schreiben fordert informierende und erklärende Texte, die Lernenden setzten sich dabei schriftlich mit Materialien auseinander und argumentieren mit Fakten. Mithilfe der Materialien erstellen die Lernenden einen neuen, eigenen Text zu einem vorgegebenen Thema, stellen Bezüge zu den Materialien her und Diskutieren verschiedene Sichtweisen. Somit ist eine Schreibaufgabe im Fach Deutsch erschaffen worden, die eine angemessene Auseinandersetzung mit dem Fach ermöglicht. Die Lernenden setzten sich mit Informationsquellen auseinander und erstellen adressatenbezogene und informierende Texte, die erklärend und argumentativ sind. Somit können sich die Lernenden mit angemessenen Themen schriftlich auseinander setzten und erwerben wesentliche Textformen für Studium und Ausbildung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufgabenkonstruktion

3. Materialgestütztes Argumentieren

4. Materialgestütztes Informieren

5. Bewertung

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktischen Herausforderungen, die sich aus der Einführung des materialgestützten Schreibens im Fach Deutsch ergeben, und entwickelt Lösungsansätze zur Optimierung dieser komplexen Schreibaufgabe im Hinblick auf die Vorbereitung auf Studium und Beruf.

  • Anforderungen an eine präzise und förderliche Aufgabenkonstruktion
  • Differenzierung zwischen materialgestütztem Argumentieren und Informieren
  • Herausforderungen der Rezeptionsleistung und Materialauswertung
  • Kriterien für eine gerechte Bewertung von Verstehens- und Darstellungsleistungen
  • Bedeutung der strategischen Förderung von Schreibkompetenzen

Auszug aus dem Buch

2. Aufgabenkonstruktion

Die zur Verfügung gestellten Texte waren zunächst auf 9000 Wörter begrenzt, es sollten relativ kleine Texte oder Textauszüge genutzt werden. Die Textlänge wurde dann für die Allgemeine Hochschulreife auf 1500 Wörter erhoben und schließlich wurde die Grenze komplett weggelassen. Dies wurde als Notwendig empfunden, um die Konzipierung von sinnvollen, materialgestützten Aufgaben ermöglichen zu können. Bei der Einführung des materialgestützten Schreibens war zunächst nicht klar, ob die Lernenden, die zur Verfügung gestellten Materialien zuerst in Form einer Textanalyse, analysieren sollten oder nicht. Es wurde entschieden, dass eine vollständige Textanalyse nicht verlangt wird, da die Materialien auf der Grundlage von Rezeption und kritischer Sichtung für die zu erstellenden Texte zu nutzen sein. Die Nutzung der Materialien fordert schon eine gewisse Analyse für die eigenen Schreibziele und muss nicht gesondert erfasst werden.

Als die Aufgabenart im Jahr 2012 eingeführt wurde, hatten die Lehrenden in den Schulen keine Beispielaufgaben, weshalb sie zunächst auf sich allein gestellt waren. Um eine Orientierung zu schaffen, wie solche materialgestützten Aufgaben auszusehen haben, wurde das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) damit beauftragt, exemplarische Aufgaben für die Abiturprüfung zur Verfügung zu stellen. Erst nach und nach entstanden Lehrbücher und Unterrichtsmodelle, die diese Aufgabenform zum Thema hatten. Während die Materialien gelesen werden, sollen die Lernenden unter dem Aspekt ihres Schreibvorhabens die Materialien untersuchen und relevante Inhalte raussuchen. Textanalytische Operationen sind also für das materialgestützte Schreiben eine Voraussetzung, da die Materialien für die eigene Argumentationsstrategie selektiert und ausgewertet werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Einführung des materialgestützten Schreibens in die Bildungsstandards zur Verbesserung der Schreibkompetenzen und zur Vorbereitung auf wissenschaftliches Arbeiten.

2. Aufgabenkonstruktion: Hier wird der Prozess der Aufgabenerstellung beschrieben, wobei insbesondere die Herausforderungen bei der Materialauswahl und der Notwendigkeit einer klaren Aufgabenstellung im Fokus stehen.

3. Materialgestütztes Argumentieren: Das Kapitel beleuchtet, wie Lernende durch die Integration verschiedener Quellen komplexe Argumentationen entwickeln und dabei selektives Lesen und strukturierte Schreibprozesse erlernen.

4. Materialgestütztes Informieren: Dieser Abschnitt beschreibt die Anforderungen an informierende Texte, bei denen Sachverhalte auf Basis von Quellen beschrieben und berichtet werden müssen.

5. Bewertung: Es werden die Kriterien für eine differenzierte Leistungsbewertung aufgeschlüsselt, wobei zwischen Verstehensleistung, Darstellungsleistung und formalen Standards unterschieden wird.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Zwischenergebnisse des Lese-Schreib-Prozesses deutlicher in die Aufgabenstellung einzubeziehen, um die Rezeptionsleistung besser beurteilen zu können.

Schlüsselwörter

Materialgestütztes Schreiben, Deutschunterricht, Bildungsstandards, Aufgabenkonstruktion, Argumentation, Textproduktion, Rezeptionsleistung, Schreibkompetenz, Quellenarbeit, Leistungsbewertung, Textanalyse, Informationsquellen, Didaktik, Wissenschaftliches Arbeiten, Schreibprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den didaktischen Herausforderungen, die bei der Vermittlung und Durchführung des materialgestützten Schreibens im Deutschunterricht auftreten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Konstruktion von Schreibaufgaben, die verschiedenen Formen des materialgestützten Schreibens (Argumentieren und Informieren) sowie deren fachgerechte Bewertung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Herausforderungen für Lehrende und Lernende aufzuzeigen und Optimierungsmöglichkeiten für Aufgabenstellungen zu erarbeiten, um Schreibkompetenzen gezielter zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachdidaktischer Literatur und der Analyse von Standards und Beispielaufgaben des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Aufgabenkonstruktion, die spezifischen Schreibarten (Argumentieren vs. Informieren) sowie detaillierte Bewertungsraster für verschiedene Leistungsniveaus erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere materialgestütztes Schreiben, didaktische Herausforderungen, Aufgabenkonstruktion, Rezeptionsleistung und Textproduktion.

Warum ist die Rezeptionsleistung bei der Bewertung problematisch?

Da Schülerinnen und Schüler oft nur das Endergebnis einreichen, bleibt der Prozess der Materialauswertung und Selektion für Lehrkräfte oft unsichtbar, was eine faire Bewertung erschwert.

Welche Rolle spielen "Zwischenergebnisse" bei der Aufgabenstellung?

Das Einfordern von Zwischenergebnissen, etwa durch Visualisierungen oder Begründungen der Materialauswahl, soll die Rezeptionsleistung während des Schreibprozesses sichtbar machen.

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Details

Title
Didaktische Herausforderungen beim Lehren des materialgestützten Schreibens
College
Free University of Berlin
Grade
2.0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V535008
ISBN (eBook)
9783346144645
ISBN (Book)
9783346144652
Language
German
Tags
materialgestütztes Schreiben Didaktik Deutsch Textkompetenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Didaktische Herausforderungen beim Lehren des materialgestützten Schreibens, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/535008
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