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Transeuropäische Netze. Mittel und Möglichkeiten einer europäischen Infrastrukturplanung

Title: Transeuropäische Netze. Mittel und Möglichkeiten einer europäischen Infrastrukturplanung

Seminar Paper , 2019 , 38 Pages , Grade: Vollbefriedigend

Autor:in: Ludwig Zens (Author)

Law - Civil / Private, Trade, Anti Trust Law, Business Law

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit verfolgt die Frage, ob eine eigenständige europäische Infrastrukturplanung im Bereich der TEN existiert und, wenn ja, wie hierbei die Rollen zwischen Mitgliedsstaaten und EU verteilt sind. Dazu werden die derzeitigen Gestaltungsmöglichkeiten im Allgemeinen und Speziellen untersucht („Mittel“) und aktuelle Hindernisse sowie ein Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen einer europäischen Infrastrukturplanung („Möglichkeiten“) aufgezeigt.

Die Seminararbeit enthält einen Querschnitt durch die Theorie und Praxis der Infrastrukturplanung im Bereich der Transeuropäischen Netze. Hierzu wird zunächst in das Thema eingewiesen. Im darauf folgenden allgemeinen Teil wird die Regelungskulisse generell und im besonderen Teil dann konkret für den jeweiligen Infrastrukturbereich (Verkehr, Energie und Telekommunikation) beleuchtet. Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf die die Zukunft der transeuropäischen Infrastrukturplanung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung

II. Die primärrechtliche Grundlage

1. Tatbestand der Unionskompetenz: Begriff der Transeuropäischen Netze

2. Infrastrukturpolitik im Lichte des Subsidiaritätsprinzips

3. Konkurrenz zu anderen Vorschriften

4. Leitlinien und Vorhaben von gemeinsamen Interesse

a) Die Verbindlichkeit der Leitlinien

b) Die Rechtsnatur der Leitlinien

c) Vorhaben von gemeinsamen Interesse

5. Interoperabilität (Art. 171 I S. 1 Nr. 2 AEUV)

6. Finanzielle Förderung (Art. 171 I S. 1 Nr. 3 AEUV)

7. Potentielle wirtschaftliche Lebensfähigkeit (Art. 171 I S. 2 AEUV)

III. Von „Patchwork“ zu „Network“ :

1. Die Umsetzung der Unionskompetenz in der gegenwärtigen Praxis

2. Bereich Verkehr (TEN-V)

a) Die dualistische Planungsmethode: Kernnetz und Gesamtnetz

b) Korridorkonzept und Vorhaben von gemeinsamen Interesse

c) Zwischenergebnis

3. Bereich Energie (TEN-E)

a) Vorhaben von gemeinsamen Interesse als Hauptinstrument

b) Beschleunigung der Zulassungsverfahren

c) Stärkung der öffentlichen Akzeptanz durch Beteiligungsverfahren

d) Zwischenergebnis

4. Bereich Telekommunikation (eTEN)

a) Breitbandnetz und digitale Dienstinfrastruktur

b) Zwischenergebnis

IV. Ausblick: Möglichkeiten einer europäischen Infrastrukturplanung

1. Effizientere Planung durch Schaffung von Synergien

2. Förderung von Public Private Partnerships (PPP)

3. Schnellere und transparentere Genehmigungsverfahren

4. Intensivierung der Zusammenarbeit mit Drittstaaten

V. Endergebnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit eine eigenständige europäische Infrastrukturplanung im Rahmen der Transeuropäischen Netze (TEN) existiert und wie die Kompetenzverteilung zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedsstaaten gestaltet ist. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die bestehenden Gestaltungsmöglichkeiten ("Mittel") sowie aktuelle Hindernisse und zukünftige Entwicklungspotenziale ("Möglichkeiten") für eine effizientere europäische Infrastrukturplanung.

  • Primärrechtliche Kompetenzgrundlagen der EU im Bereich TEN
  • Strukturelle Analyse der Sektoren Verkehr, Energie und Telekommunikation
  • Herausforderungen der Koordination nationaler Planungsprozesse
  • Die Rolle der EU als Planungsinstanz und ihre Interventionsmöglichkeiten
  • Strategien zur Effizienzsteigerung und Förderung durch PPP-Modelle

Auszug aus dem Buch

II. Die primärrechtliche Grundlage

Im Bereich der Planung transeuropäischer Infrastruktur bietet sich für die EU als supranationale Organisation eine besondere Stellung an.

Um die Rolle der EU in der transeuropäischen Infrastrukturplanung zu untersuchen, sind zunächst die primärrechtlichen Grundlagen einer solchen herauszuarbeiten.

Während in Art. 170 AEUV zunächst die Grundsätze und Ziele der Netzpolitik genannt werden (s.o.), findet sich in Art. 171 AUEV eine explizite planungsrechtliche Kompetenzgrundlage für den Bereich der TEN.

Im ersten Absatz werden drei konkrete Instrumente genannt: Aufstellen von Leitlinien mit Ausweisung von Vorhaben von gemeinsamen Interesse, Aktionen zur Gewährleistung der Interoperabilität der Netze sowie die finanzielle Förderung von Vorhaben von gemeinsamen Interesse.

Nach den Artikeln 4 II lit. h iVm 2 II AEUV kommt der EU im Bereich der TEN eine geteilte Zuständigkeit zu, die Mitgliedsstaaten sind somit nur insoweit zur Gesetzgebung in dem betroffenen Bereich befugt, solange die Union noch nicht (abschließend) Gebrauch von ihrer Kompetenz gemacht hat.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung national geprägter Netze und die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Infrastruktureinbindung zur Stärkung des europäischen Binnenmarktes.

II. Die primärrechtliche Grundlage: Dieses Kapitel analysiert die kompetenzrechtlichen Befugnisse der Union nach Art. 170-172 AEUV sowie die Bedeutung des Subsidiaritätsprinzips für die Planung von Infrastrukturvorhaben.

III. Von „Patchwork“ zu „Network“ : Hier wird die praktische Umsetzung der Unionskompetenz in den Sektoren Verkehr, Energie und Telekommunikation untersucht, wobei insbesondere auf die spezifischen Planungsinstrumente und deren Anwendung eingegangen wird.

IV. Ausblick: Möglichkeiten einer europäischen Infrastrukturplanung: Das Schlusskapitel diskutiert Ansätze zur Effizienzsteigerung durch Synergien, die Förderung privater Partnerschaften und die Notwendigkeit einer internationaleren Ausrichtung der europäischen Infrastrukturplanung.

V. Endergebnis: Das Fazit stellt fest, dass die EU in einer aktiven Rolle als übergeordnete Planungsinstanz auftritt, deren tatsächliche Gestaltungsmacht jedoch in den einzelnen Sektoren variiert.

Schlüsselwörter

Transeuropäische Netze, TEN, Infrastrukturplanung, AEUV, Binnenmarkt, Vorhaben von gemeinsamen Interesse, VGI, Subsidiarität, Interoperabilität, Verkehrssektor, Energieinfrastruktur, Telekommunikation, Öffentlichkeitsbeteiligung, Public Private Partnership, Fazilität Connecting Europe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die praktische Ausgestaltung der europäischen Infrastrukturplanung im Bereich der Transeuropäischen Netze (TEN).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kompetenzverteilung zwischen EU und Mitgliedsstaaten, den Planungsinstrumenten der Leitlinien und VGI sowie den sektorspezifischen Besonderheiten in Verkehr, Energie und Telekommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob eine eigenständige europäische Infrastrukturplanung existiert und wie die EU ihre Rolle als Koordinationsinstanz ausfüllt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer juristischen Analyse der primärrechtlichen Grundlagen (AEUV), der Auswertung von Sekundärrecht (Verordnungen) sowie einer Untersuchung der Planungspraxis und aktueller Hindernisse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine primärrechtliche Grundlegung und eine anschließende detaillierte Analyse der Umsetzungspraxis in den drei TEN-Kernbereichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Transeuropäische Netze, Vorhaben von gemeinsamen Interesse (VGI), Subsidiaritätsprinzip und die Fazilität Connecting Europe.

Wie unterscheidet sich die Planung im Verkehrssektor von der im Energiesektor?

Während im Verkehrssektor eine dualistische Planung (Kernnetz/Gesamtnetz) dominiert, greift die EU im Energiesektor intensiver in Genehmigungsverfahren ein, etwa durch zwingende Fristen und "one-stop-shop"-Modelle.

Warum ist das Subsidiaritätsprinzip für die Infrastrukturplanung so bedeutend?

Es setzt der EU enge Grenzen, da sie nur dort tätig werden darf, wo nationale Alleingänge der Mitgliedsstaaten bei der grenzüberschreitenden Vernetzung zu ineffizienten Ergebnissen führen.

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Details

Title
Transeuropäische Netze. Mittel und Möglichkeiten einer europäischen Infrastrukturplanung
College
Free University of Berlin
Grade
Vollbefriedigend
Author
Ludwig Zens (Author)
Publication Year
2019
Pages
38
Catalog Number
V534837
ISBN (eBook)
9783346136640
ISBN (Book)
9783346136657
Language
German
Tags
transeuropäische netze mittel möglichkeiten infrastrukturplanung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ludwig Zens (Author), 2019, Transeuropäische Netze. Mittel und Möglichkeiten einer europäischen Infrastrukturplanung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/534837
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