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Leseverständnis in der Zweitsprache und Strategien zur Verbesserung der Lesekompetenz für Nicht-Muttersprachler

Titel: Leseverständnis in der  Zweitsprache und Strategien zur Verbesserung der Lesekompetenz für Nicht-Muttersprachler

Seminararbeit , 2005 , 13 Seiten , Note: ohne Bewertung

Autor:in: Martin Lehmannn (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Lesen ist die Schlüsselqualifikation schlechthin: Es vermittelt Wissen, es bedeutet Welterfahrung, es weitet den Horizont in jeder Hinsicht. Lesen vermittelt Einblicke in unterschiedliche Fachgebiete, Zeiten und Räume - insbesondere in die geistigen Räume und die Vorstellungswelten verschiedenster Autoren. Es fördert Phantasie und Kreativität, denn die Bilder zum Text werden nicht einfach geliefert und passiv konsumiert, sondern sie müssen aus dem abstrakten Medium Schrift individuell und aktiv erzeugt werden. Auf diese Weise trainiert das Lesen die Geduld und das Konzentrationsvermögen. Dass das Lesen auch die eigene „Sprache“ bereichert, dass Wortschatz und Ausdrucksfähigkeit wachsen, versteht sich von selbst. Schließlich wird durch das langsame, reflektierende, kritische Lesen das Denkvermögen und die Urteilskraft in besonderem Maße geschult.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was tun wir, wenn wir lesen?

3. Was ist anders, wenn wir einen fremdsprachlichen Text lesen?

4. Einige ausgewählte Strategien zur Verbesserung des Textverständnisses

5. Bibliographie

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die kognitiven und sprachlichen Prozesse des Leseverstehens mit einem besonderen Fokus auf die Herausforderungen für Lernende von Deutsch als Zweitsprache. Das Ziel ist es, den aktiven Charakter des Leseprozesses zu verdeutlichen und auf dieser theoretischen Basis praktische Strategien abzuleiten, die Lehrende nutzen können, um Lernenden den Zugang zu fremdsprachigen Texten zu erleichtern und ihre Lesekompetenz nachhaltig zu fördern.

  • Kognitive Grundlagen des Leseprozesses (Selektion, Abstraktion, Antizipation)
  • Unterschiede zwischen muttersprachlichem und fremdsprachlichem Leseverstehen
  • Bedeutung von Vorwissen und kulturellen Schemata beim Textverstehen
  • Didaktische Methoden zur Aktivierung von Vorwissen
  • Strategien zur Förderung der Lesekompetenz (W-Fragen, Lesestile, Textsortenkenntnis)

Auszug aus dem Buch

2. Was tun wir, wenn wir lesen?

Solch unterschiedliche Aussagen über die Schwierigkeit eines Textes wie in diesem fiktiven Schülergespräch lassen sich sehr häufig feststellen. Doch woran liegt es, dass ein Schüler keinerlei Probleme bei der Lektüre hat, während den anderen starke Verständnisschwierigkeiten plagen? Schließlich haben doch beide ein und denselben Text gelesen. Und was heißt überhaupt „verstehen“?

Krischer definiert ‚einen Text verstehen’ als die Fähigkeit des Lesers, die einzelnen Aussagen des Textes einschließlich ihrer Konnotationen sofort in einen Zusammenhang einordnen und auf den entsprechenden Kontext beziehen zu können. Damit das Gelesene kohärent gemacht werden kann, braucht der Leser aber verschiedene Fertigkeiten.

Er muss die Fähigkeit besitzen, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen („den roten Faden erkennen“). Beim Lesen filtern wir ständig Informationen, wir selektieren das Wesentliche vom weniger Wesentlichen. Was als wichtig angesehen wird, hängt in entscheidendem Maße von der Zielsetzung bzw. Fragestellung des Lesers beim Lesen ab. Neben der Selektionstätigkeit nehmen wir beim Lesen einen fortwährender Prozess der Abstraktion vor. Ohne diese Leistung würden wir schnell die Kapazitäten unseres Gehirnes sprengen.

Der geübte Leser vollbringt aber noch weitaus mehr als Abstraktions- und Selektionsleistungen. Er denkt untentwegt an das Kommende, d.h. er deutet voraus. Dieses Antizipieren wird auf den verschiedensten Ebenen vollzogen: Auf Buchstaben-, Wort-, Satz- und Textebene. Dazu werden bestimmte Schemata abgerufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Bedeutung des Lesens als grundlegende Kulturtechnik ein und skizziert die Fragestellung der Arbeit bezüglich der Unterstützung von Lernenden mit Deutsch als Zweitsprache.

2. Was tun wir, wenn wir lesen?: Hier werden die kognitiven Prozesse des Lesens wie Selektion, Abstraktion und die Nutzung von mentalen Schemata zur Antizipation von Textinhalten theoretisch erläutert.

3. Was ist anders, wenn wir einen fremdsprachlichen Text lesen?: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Barrieren beim Lesen in einer Fremdsprache, wie den höheren kognitiven Aufwand und das oft unzureichende kulturelle oder sprachliche Vorwissen.

4. Einige ausgewählte Strategien zur Verbesserung des Textverständnisses: Hier werden praxisnahe Methoden vorgestellt, wie z.B. Assoziogramme, W-Fragen oder die Arbeit mit Leseerwartungen, um die Lesekompetenz gezielt zu fördern.

5. Bibliographie: Das Verzeichnis listet die verwendete wissenschaftliche Literatur auf, auf die sich die Arbeit stützt.

Schlüsselwörter

Leseverstehen, Deutsch als Zweitsprache, Lesekompetenz, Sprachdidaktik, Antizipation, Kognitive Prozesse, Vorwissen, Schematheorie, Lesestrategien, Textverständnis, Kulturtechnik, Textsorten, Lesestile, Sprachunterricht, Wissensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen des Leseverstehens und der Frage, wie man Lernenden mit Deutsch als Zweitsprache dabei helfen kann, fremdsprachige Texte besser zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die kognitiven Anforderungen beim Lesen, der Vergleich zwischen Muttersprachlern und Fremdsprachenlernenden sowie die didaktische Vermittlung von Lesetechniken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser ein tieferes Verständnis dafür zu vermitteln, wie wir lesen, und konkrete methodische Ansätze für den Unterricht zu liefern, um die Leseleistung zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Analyse, die auf existierender Literatur zur Leseforschung und Lernpsychologie basiert, um daraus praxisorientierte Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erklärung des Leseprozesses, die Herausforderungen beim fremdsprachlichen Lesen sowie die Vorstellung konkreter Strategien und Übungsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Leseverstehen, Lesekompetenz, Schematheorie, Antizipation, Sprachdidaktik und Lesestrategien.

Warum fällt das Lesen in der Fremdsprache schwerer?

Weil der Lernende einen Großteil seiner kognitiven Kapazität für das Entschlüsseln sprachlicher Strukturen benötigt und ihm oft das notwendige kulturelle oder kontextuelle Vorwissen fehlt.

Welche Rolle spielt das „Vorwissen“ bei der Lektüre?

Vorwissen dient als Ankerpunkt; neue Informationen können leichter verarbeitet werden, wenn sie an bereits Bekanntes angeknüpft werden, was den Leseprozess erheblich beschleunigt.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leseverständnis in der Zweitsprache und Strategien zur Verbesserung der Lesekompetenz für Nicht-Muttersprachler
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für deutsche und niederländische Philologie)
Veranstaltung
Zielsprache: Deutsch - Zur Didaktik und Methodik des Deutschen als Zweitsprache
Note
ohne Bewertung
Autor
Martin Lehmannn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
13
Katalognummer
V53435
ISBN (eBook)
9783638488907
ISBN (Buch)
9783656799849
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leseverständnis Zweitsprache Strategien Verbesserung Lesekompetenz Nicht-Muttersprachler Zielsprache Deutsch Didaktik Methodik Deutschen Zweitsprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Lehmannn (Autor:in), 2005, Leseverständnis in der Zweitsprache und Strategien zur Verbesserung der Lesekompetenz für Nicht-Muttersprachler, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/53435
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Leseprobe aus  13  Seiten
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