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Begründungen für den Geschichtsunterricht - Vergleich von J. Rohlfes und J. Huhn

Title: Begründungen für den Geschichtsunterricht - Vergleich von J. Rohlfes und J. Huhn

Seminar Paper , 2004 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marcus Sonntag (Author)

Didactics - History

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Das Fach „Geschichte“ wird heute in allen allgemein bildenden Schulen Deutschlands als ordentliches Lehrfach angeboten und unterrichtet. Dies geschieht zwar mitunter als Teilbereich innerhalb eines größeren Fächerverbundes, aber so ist „Geschichte“ in den Schulen jedoch ausreichend vertreten. In den verschiedenen Alters- und Schulstufen, sowie Schulformen wird dabei allerdings unterschiedlich quantitativ und inhaltlich akzentuiert.
Im Laufe des letzten Jahrhunderts hat sich dabei die Herangehensweise der Geschichtswissenschaft an die Geschichtsdidaktik und damit verbunden an den Geschichtsunterricht verändert. Bis vor etwa 30 Jahren war der Gegenstand der Geschichtsdidaktik allein der Geschichtsunterricht. Ihr Aufgabenfeld war dementsprechend eng gefasst; sie befasste sich mit dem Aufbau von Geschichtsunterricht, mit der Festlegung der Inhalte, dem sinnvollen Einsatz von Arbeitsformen, Medien und schließlich der Lernkontrolle. Die so verstandene Geschichtsdidaktik war lediglich ein Teilbereich der allgemeinen Didaktik, sie war die theoretische Grundlage zu der Praxis des Unterrichts. Das Aufgabenfeld der Geschichtsdidaktik hat sich in den Jahren deutlich erweitert. Ihre Aufgabe ist nun nicht mehr nur das schulgerechte Vermitteln von Kenntnissen über die Vergangenheit im Unterricht, sondern sie sieht darüber hinaus alle Institutionen mit der Absicht der historischen Bildung (wie z.B. Museen oder Ausstellungen) als ihren Gegenstandsbereich an. In der Zwischenzeit ist aus der Geschichtsdidaktik eine eigenständige Wissenschaft geworden, auf der Grundlage der Frage danach, wie sich Individuen, Gruppen, Nationen, Gesellschaften jeglicher Art ins Verhältnis zu ihrer Vergangenheit setzen, wie sie sich in der Gegenwart historisch begreifen und wie sie, durch historisches Lernen, zu einem Geschichtsbewusstsein kommen.
Diesem Thema haben sich auch die Autoren J. Rohlfes und J. Huhn in ihren Werken gewidmet. Rohlfes gibt dabei in seinem Buch „Geschichte und ihre Didaktik“ einen umfassenden Überblick über die Didaktik der Geschichte als eine Brückendisziplin zwischen Geschichtswissenschaft und Pädagogik. Huhn nähert sich dem Thema in seinem Buch „Geschichtsdidaktik“ von einer etwas anderen Seite und stellt dabei vor allem die Frage nach dem Nutzen der Geschichte.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Joachim Rohlfes: „Geschichte und ihre Didaktik“

2.2 Jochen Huhn: „Geschichtsdidaktik: eine Einführung“

2.3 Vergleich der Begründungen für den Geschichtsunterricht bei J. Rohlfes und J. Huhn

3. Fazit

4. Anhang

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die fachdidaktischen Begründungsansätze für den Geschichtsunterricht in den Werken von Joachim Rohlfes und Jochen Huhn, um deren jeweilige Auffassungen von historischem Lernen und dessen Nutzen für die Gesellschaft kritisch gegenüberzustellen.

  • Stellung der Geschichtsdidaktik zwischen Geschichtswissenschaft und Pädagogik
  • Entwicklung und Bedeutung eines historischen Geschichtsbewusstseins
  • Vergleich zwischen fachlich-sachlicher Wissensvermittlung und erzieherischer Dimension
  • Die Rolle der Perspektivität und emotionalen Wahrnehmung im historischen Lernen
  • Praktische Umsetzung didaktischer Konzepte im Unterricht

Auszug aus dem Buch

2.1 Joachim Rohlfes: „Geschichte und ihre Didaktik“

In der vorliegenden, 1997 erschienenen 2. Auflage des Buches „Geschichte und ihre Didaktik“ geht der Autor Joachim Rohlfes ausführlich auf die Stellung und Position der Geschichtsdidaktik zwischen Geschichtswissenschaft und Pädagogik ein. Er zeigt dabei deutlich die schwierige Lage der Didaktik auf, die vornehmlich auf dem „Hin- und Herpendeln zwischen […] dem Wissenschafts- und dem Vermittlungssystem“ beruht. Die Didaktik der Geschichte bezieht sich dabei heute nicht mehr nur allein auf den Unterricht und dessen Ablauf oder allein auf die fachwissenschaftliche Weitergabe der historischen Ereignisse. Vielmehr hat sie seit den 1970er Jahren einen enormen Entwicklungsschub erfahren und sieht ihre Aufgabe heute darin „zwischen Fachwissenschaft und Lebenspraxis, Vergangenheit und Gegenwart, objektivem Fachgegenstand und lernendem Subjekt“ Brücken zu schlagen.

Diese Selbstwahrnehmung hat sich, Rohlfes Darstellung zur Folge, aber auch bei Didaktikern über viele Jahre erst langsam entwickelt. So stand für die Geschichtsdidaktiker der höheren Bildungseinrichtungen lange Zeit vor allem die Stoffauswahl im Vordergrund. Etwaige Unterrichtsgestaltung oder andere pädagogische Gesichtspunkte wurden demnach im 19. Jahrhundert noch weitestgehend außen vorgelassen. In Volksschulen oder der gymnasialen Unterstufe traten die fachspezifischen Inhalte des Faches jedoch in den Hintergrund, „dies bedeutete gewissermaßen eine Degradierung der Fachhistorie“. Man kann somit von einer Spaltung der Geschichtsdidaktik zu Beginn des 20. Jahrhunderts sprechen. Während auf den höheren Schulen der fachwissenschaftliche Geschichtsunterricht im Vordergrund stand, verfolgte die Volksschule eher pädagogische, psychologische und unterrichtspraktische Interessen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Geschichtsunterrichts an deutschen Schulen ein und skizziert den Wandel der Geschichtsdidaktik von einer rein unterrichtsbezogenen Disziplin hin zu einer eigenständigen Wissenschaft, die das Verhältnis von Individuen und Gesellschaft zur Vergangenheit untersucht.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Ansätze von Joachim Rohlfes und Jochen Huhn hinsichtlich ihrer wissenschaftstheoretischen Fundierung sowie ihrer Zielsetzungen für das historische Lernen und stellt diese in einem direkten Vergleich gegenüber.

2.1 Joachim Rohlfes: „Geschichte und ihre Didaktik“: Dieses Kapitel erläutert Rohlfes’ Verständnis der Geschichtsdidaktik als Brückendisziplin zwischen Wissenschaft und Pädagogik, die darauf abzielt, die Kluft zwischen Fachhistorie und Lebenspraxis zu überbrücken.

2.2 Jochen Huhn: „Geschichtsdidaktik: eine Einführung“: Dieser Abschnitt beleuchtet Huhns Fokus auf den Nutzen der Geschichte für den Einzelnen, insbesondere durch die Förderung reflexiven Denkens, Perspektivität und emotionaler Wahrnehmung im historischen Lernprozess.

2.3 Vergleich der Begründungen für den Geschichtsunterricht bei J. Rohlfes und J. Huhn: Hier werden die Gemeinsamkeiten, wie das Ziel der Ausbildung eines Geschichtsbewusstseins, sowie die Unterschiede – insbesondere hinsichtlich Huhns Kritik an einer rein sachlichen Vermittlung – herausgearbeitet.

3. Fazit: Das Fazit resümiert, dass der Geschichtsunterricht weit über die reine Faktenvermittlung hinausgehen muss, um als Instrument zur Förderung gesellschaftlicher Kompetenzen, Toleranz und zwischenmenschlicher Beziehungen zu fungieren.

4. Anhang: Der Anhang listet die verwendete Literatur auf, auf die sich die Arbeit stützt.

Schlüsselwörter

Geschichtsdidaktik, Geschichtsunterricht, historisches Lernen, Geschichtsbewusstsein, Joachim Rohlfes, Jochen Huhn, historische Bildung, Perspektivität, Reflexion, Lebenspraxis, Fachwissenschaft, Pädagogik, Identitätsbildung, Empathie, Wissensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die fachdidaktischen Konzepte von Joachim Rohlfes und Jochen Huhn, um zu untersuchen, wie diese Autoren den Geschichtsunterricht in Schulen begründen und welche Ziele sie mit der historischen Bildung verfolgen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Rolle der Geschichtsdidaktik, die Entwicklung eines Geschichtsbewusstseins bei Schülern, das Spannungsfeld zwischen fachwissenschaftlichem Anspruch und pädagogischer Vermittlung sowie die gesellschaftliche Funktion des Geschichtsunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Ansätze der Autoren gegenüberzustellen und zu zeigen, wie sich der Fokus von einer rein inhaltlichen Wissensvermittlung hin zu einer persönlichkeitsbildenden und reflexiven Erziehung verschoben hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse und einen vergleichenden Diskurs, bei dem die ausgewählten Werke der beiden Autoren systematisch ausgewertet und in Bezug auf ihre didaktischen Begründungen hin untersucht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Positionen von Rohlfes und Huhn und schließt mit einer vergleichenden Analyse ab, die Gemeinsamkeiten und spezifische Differenzen in deren Argumentation herausstellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Geschichtsdidaktik, historisches Lernen, Geschichtsbewusstsein, Perspektivität und den Nutzen der Geschichte für die Lebenspraxis charakterisiert.

Wie unterscheidet sich Huhn in seinem Ansatz von Rohlfes?

Huhn kritisiert eine zu starke Fokussierung auf rein sachliche Vermittlung und legt mehr Wert auf die Förderung emotionaler Wahrnehmung und Perspektivität als Instrument zur Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen.

Welche Bedeutung kommt der "Perspektivität" in dieser Arbeit zu?

Perspektivität wird insbesondere bei Huhn als entscheidender Faktor genannt, um Schülern zu ermöglichen, sich in historische Akteure hineinzuversetzen, was zum Verständnis fremder Lebenswelten und zur Toleranz gegenüber Andersartigem beiträgt.

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Details

Title
Begründungen für den Geschichtsunterricht - Vergleich von J. Rohlfes und J. Huhn
College
Free University of Berlin  (Friedrich Meinecke Institut )
Grade
1,0
Author
Marcus Sonntag (Author)
Publication Year
2004
Pages
12
Catalog Number
V52692
ISBN (eBook)
9783638483377
ISBN (Book)
9783656797616
Language
German
Tags
Begründungen Geschichtsunterricht Vergleich Rohlfes Huhn Didaktik Perspektivenübernahme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcus Sonntag (Author), 2004, Begründungen für den Geschichtsunterricht - Vergleich von J. Rohlfes und J. Huhn, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/52692
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