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Niccolo Machiavelli - Ansichten bezüglich des Verhaltens eines Fürsten

Title: Niccolo Machiavelli - Ansichten bezüglich des Verhaltens eines Fürsten

Term Paper (Advanced seminar) , 1999 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Soz. Susanne Dera (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities

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Diese Arbeit wird sich im Folgenden mit einem der Hauptwerke des italienischen Staatsmannes Niccolo Machiavelli befassen: Il Principe. Er verfaßte es 1513 und es
„handelt davon, wie (..) (ein) Fürst sein müsse, der ein Volk zur Gründung (..) (eines) neuen Staates führen soll“.

‚Der Fürst‘ ist ein Mittelkatalog empfohlenen Verhaltens zur Erhaltung und Steigerung der Macht eines Machthabers. Es ist eine aus seiner eigenen Erfahrung gewonnene Zusammenstellung politischer Strategien und als „Lehrbuch“ für ebensolche anzusehen. Für Machiavelli steht die Sicherung des Staates an erster Stelle, weshalb er das Gebot ausspricht, stets das Notwendige, moralisch oder auch amoralisch, zu tun.
Die einzig sinnvolle Staatsform ist für ihn die Republik, die er notfalls auch gewaltsam einführen möchte. Vor diesem Hintergrund muß auch „Il Principe“ verstanden werden. Diese Schrift ist zwar ein allgemeiner Strategieabriß, richtet sich jedoch vor allem an „neu an die Macht gekommene Alleinherrscher“, von denen er sich die Errichtung einer geeinten italienischen Republik erhofft.

Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit ist die, welche Strategien ein Fürst verfolgen sollte, um seine Herrschaft zu sichern und gleichzeitig das Beste für sein Volk zu erlangen.
Nach einer biographischen Einführung und einem historischen Überblick wird der Beantwortung dieser Frage aus Sicht Machiavellis nachgegangen. Dabei wird zunächst nicht auf moralische und ethische Aspekte des von ihm empfohlenen Handelns eingegangen, sondern diese werden in der Schlußbemerkung kurz diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographische Einführung und historischer Kontext

3. Niccolo Machiavellis „Il Principe“

3.1. Methoden politischer Krisenbewältigung

3.2 Verhaltensratschläge für Fürsten

4. Schlußbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die von Niccolo Machiavelli in seinem Werk „Il Principe“ formulierten politischen Strategien, um die zentrale Frage zu klären, wie ein Fürst seine Herrschaft effektiv sichern und gleichzeitig das Wohl seines Volkes fördern kann.

  • Historischer Kontext und biographische Einordnung Machiavellis
  • Analyse des Menschenbildes als Grundlage politischer Strategien
  • Untersuchung amoralischer Handlungsweisen zur Machtstabilisierung
  • Dualistische Herrschaftsführung durch „Löwe“ und „Fuchs“
  • Einfluss von Tugend, Laster und Glück auf die Stabilität der Herrschaft

Auszug aus dem Buch

3.1. Methoden politischer Krisenbewältigung

In diesem Kapitel wird zunächst auf das von Niccolo Machiavelli angenommene Menschenbild eingegangen und im weiteren Verlauf herausgestellt, welche Methoden er eines Fürsten zur Herrschaftssicherung empfiehlt. Sein Menschenbild ist ein sehr negatives, da er die Menschen allgemein als „undankbar, wankelmütig, unaufrichtig, heuchlerisch, furchtsam und habgierig“ ansieht. In seinen Augen ist es ein nicht wieder gut zu machender Fehler, sich auf die moralisch hoch geachteten menschlichen Eigenschaften zu verlassen, da es niemandem möglich ist, all diese in sich zu vereinen. Jedermann strebt die Erreichung seines größten Nutzens an und wird, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, diese ergreifen und dies auch zum Schaden anderer. Genau aus diesem Grund empfiehlt Machiavelli die Verwendung amoralischer Methoden, da seiner Meinung nach durch diese die Situation des Fürsten längerfristig gesichert werden kann, im Gegensatz zu ethisch vertretbaren.

„Daher muß ein Fürst, wenn er sich behaupten will, die Fähigkeit erlernen, nicht gut zu sein, und diese anzuwenden oder nicht anzuwenden, je nach dem Gebot der Notwendigkeit.“

Bei genauer Betrachtung, so Machiavelli, werden gerade solche Eigenschaften, die als Laster betrachtet werden, Fürsten bei ihrer Verwirklichung zu Sicherheit und Wohlbefinden verhelfen, wohingegen Tugenden teilweise den Untergang seiner Herrschaft bedeuten können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Werk „Il Principe“ als ein strategisches Handbuch für Fürsten vor und benennt die zentrale Fragestellung der Machtsicherung und Volksführung.

2. Biographische Einführung und historischer Kontext: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Machiavellis in Florenz sowie die krisenhafte politische Situation Italiens nach, die sein Denken maßgeblich prägte.

3. Niccolo Machiavellis „Il Principe“: Der Hauptteil erläutert die Struktur von Machiavellis Werk und bereitet die Analyse der politischen Methoden vor.

3.1. Methoden politischer Krisenbewältigung: Dieses Kapitel analysiert das pessimistische Menschenbild Machiavellis und begründet daraus den Einsatz amoralischer Mittel für den Erhalt der politischen Macht.

3.2 Verhaltensratschläge für Fürsten: Hier werden konkrete Empfehlungen zur Vermeidung von Verachtung und Hass sowie zur Stärkung des Ansehens durch geschickte politische Entscheidungen behandelt.

4. Schlußbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert die amoralischen Ratschläge des Fürsten und reflektiert deren ethische Vertretbarkeit im historischen sowie modernen Kontext.

Schlüsselwörter

Niccolo Machiavelli, Il Principe, politische Strategie, Herrschaftssicherung, Machtpolitik, Menschenbild, Amoralität, Fürstenherrschaft, politische Krise, Tugend, Laster, Eigennutz, Machiavellismus, Fortuna, Staatsführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit Niccolo Machiavellis Werk „Il Principe“ und der Frage, wie ein Fürst seine Macht in einem krisengeschüttelten Umfeld sichern kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der politischen Strategien, der Rolle von Moral und Eigennutz sowie der Darstellung eines effektiven Herrschaftsstils.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Ratschläge Machiavellis für eine erfolgreiche Herrschaftsführung zu systematisieren und die Diskrepanz zwischen moralischem Anspruch und politischer Notwendigkeit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine textanalytische Arbeit, die das Hauptwerk Machiavellis im Kontext seiner Biografie und der politischen Historie Italiens interpretiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Krisenbewältigungsmethoden sowie spezifische Verhaltensratschläge, die von der Vermeidung von Hass bis zur Ministerwahl reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Machiavellismus, Machtpolitik, Staatsführung, Amoralität und die dualistische Natur des Herrschers als Löwe und Fuchs.

Warum hält Machiavelli ein negatives Menschenbild für die Basis der Herrschaft?

Weil er Menschen als grundsätzlich wankelmütig und habgierig betrachtet, weshalb eine Herrschaft auf Furcht stabiler sei als eine auf Liebe, da Furcht durch den Fürsten kontrollierbar ist.

Wie bewertet die Verfasserin die moralische Vertretbarkeit der Machiavellistischen Ratschläge?

Sie kritisiert, dass ein solches Handeln in „Reinform“ moralisch problematisch ist, da Eigennutz nicht zwangsläufig das Wohl der Gemeinschaft oder den Nachteil anderer bedeuten muss.

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Details

Title
Niccolo Machiavelli - Ansichten bezüglich des Verhaltens eines Fürsten
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Soziologie; Abteilung Nedelmann)
Course
Klassiker der politischen Soziologie
Grade
1,3
Author
Dipl.-Soz. Susanne Dera (Author)
Publication Year
1999
Pages
13
Catalog Number
V52254
ISBN (eBook)
9783638480147
ISBN (Book)
9783656795094
Language
German
Tags
Niccolo Machiavelli Ansichten Verhaltens Fürsten Klassiker Soziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Soz. Susanne Dera (Author), 1999, Niccolo Machiavelli - Ansichten bezüglich des Verhaltens eines Fürsten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/52254
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