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Der Aufstieg Makedoniens unter Philipp II.

Titel: Der Aufstieg Makedoniens unter Philipp II.

Hausarbeit , 2003 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Julia Sommerhäuser (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Mit König Philipp übernimmt das makedonische Volk die Führung in der Geschichte des Altertums (...). Es ist ein junges Volk ohne Geschichte, das seinen Aufstieg dem großen Herrscher Philipp II. verdankt“. Dieses Zitat von Hermann Bengtson umreißt in wenigen Worten die Persönlichkeit eines Königs, der sein Land innerhalb seiner Regierungszeit aus der hellenistischen Peripherie hin zur Vormachtstellung im griechischen Raum führte. Diese Entwicklung nachzuvollziehen, ist Ziel dieser Arbeit. Ich beschränke mich dabei als Untersuchungszeitraum auf die Jahre zwischen dem Regierungsantritt Philipps II. 359 vor Christus1bis zur Schlacht von Chaironeia 338 v. Chr., beziehe also weder die Jugendzeit Philipps noch die Ereignisse bis zu seinem Tod 336 v. Chr. mit ein. Die Begründung der ersten von mir festgelegten Zäsur liegt darin, dass Philipp II. erst mit seinem Regierungsantritt 359 v. Chr. wirklich in Makedonien eingreifen und das Land prägen kann. Chaironeia habe ich als zweite Zäsur gewählt, weil diese Schlacht den makedonischen Aufstieg besiegelt und etabliert. Sie ist „unbestritten einer der großen Wendepunkte der griechischen Geschichte“, denn sie manifestiert den Triumph der makedonischen Monarchie über die griechische Polis.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Philipp II. von Makedonien

2.1. Kurzbiographie Philipps II.

2.2. Philipp II. als historische Persönlichkeit

3. Der Aufstieg Makedoniens unter Philipp II.

3.1. Der militärische Aufstieg

3.2. Der ökonomische Aufstieg

3.3. Der kulturelle Aufstieg

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Aufstieg Makedoniens zur Großmacht unter der Regierungszeit von Philipp II. (359–338 v. Chr.). Ziel ist es, den maßgeblichen Einfluss des Königs auf diese historische Entwicklung anhand der Bereiche Militär, Ökonomie und Kultur zu analysieren und kritisch zu bewerten.

  • Historische Einordnung von Philipp II.
  • Militärische Reformen und Strategien
  • Ökonomische Entwicklungen und Infrastruktur
  • Kulturelle Transformation Makedoniens
  • Wechselwirkung zwischen Person und Staat

Auszug aus dem Buch

3.1. Der militärische Aufstieg

„Über das Heerwesen Makedoniens im Zeitalter Philipps II. finden sich nur wenige Angaben in den Quellen“ (Bengtson 1985: 93). Diese Problematik trifft auch auf die Zeit vor dem Regierungsantritt Philipps zu – die Quellen machen hierzu kaum Angaben. Ich werde deswegen versuchen, anhand der vorliegenden Sekundärliteratur Rückschlüsse auf die Lage des Heeres vor 359 v. Chr. zu ziehen. Fest steht, dass Makedonien in dieser Zeit „einen schweren Stand (...) gegenüber den Nachbarn, griechischen und barbarischen“ (Lotze 1999: 87) hatte, und sich diese Lage noch verschlimmerte, als Perdikkas III. im Jahr 359 v. Chr. „mit Tausenden seiner Leute im Kampf gegen die Illyrer“ (ebd.) fiel. Das lässt vermuten, dass das makedonische Heer die bedrohten Grenzen des Landes nicht schlagkräftig schützen und wegen dieser Schwäche auch keine positive Kampfmoral aufbauen konnte.

Dies war der Ausgangspunkt, an dem Philipp II. König und damit oberster Feldherr – denn Makedonien war ein Heerkönigtum – wurde. Vor allem Diodor beschreibt in seiner Historicae bibliothecae die Verbesserungen, die Philipp nach der Führungsübernahme vorgenommen hat: „(...), he built up their moral, and, having improved the organization of his forces and equipped the men suitably with weapons of war, he held constant manoeuvres of the men under arms and competitive drills. Indeed he devised the compact order and the equipment of the phalanx, imitating the close order fighting with overlapping shields (…), and was the first to organize the Macedonian phalanx” (Diodor, XVI, 3.1-4).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert den Untersuchungszeitraum von 359 bis 338 v. Chr. und stellt die Leitfrage auf, wie Philipp II. Makedonien durch militärische, ökonomische und kulturelle Reformen zur Großmacht führte.

2. Philipp II. von Makedonien: Das Kapitel bietet einen biographischen Abriss des Königs und beleuchtet seine historische Darstellung, wobei sowohl antike als auch neuzeitliche Perspektiven auf seine Persönlichkeit und Machtpolitik kontrastiert werden.

3. Der Aufstieg Makedoniens unter Philipp II.: In diesem Hauptteil wird strukturalistisch analysiert, wie Philipp II. durch weitreichende Reformen im Heerwesen, der wirtschaftlichen Infrastruktur und der kulturellen Integration Makedonien zur führenden Macht im griechischen Raum erhob.

4. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert die Leistungen Philipps II. und ordnet seinen Erfolg kritisch ein, indem sie betont, dass dieser nicht nur auf eigenen Reformen beruhte, sondern auch von günstigen äußeren Bedingungen und Vorarbeiten seiner Vorgänger profitierte.

Schlüsselwörter

Philipp II., Makedonien, Aufstieg, Großmacht, Militärreform, Phalanx, Ökonomie, Pella, griechische Kultur, Hegemonie, Antike, Herrschaft, Reformen, Heerkönigtum, Antike Geschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert, wie der makedonische König Philipp II. sein Land während seiner Regierungszeit von einer peripheren Region zur dominierenden Macht im griechischen Raum entwickelte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung konzentriert sich auf drei Hauptbereiche: die Reform des Militärwesens, die ökonomische Erschließung und Stärkung des Staates sowie die kulturelle Angleichung an die griechische Welt.

Was ist die Forschungsfrage?

Die primäre Forschungsfrage lautet, wie es Philipp II. gelang, Makedonien in militärischer, ökonomischer und kultureller Hinsicht zu einer Großmacht zu formen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt ein strukturalistisches Vorgehen, bei dem die Entwicklung in den drei genannten Funktionsbereichen anhand ausgewählter Quellen untersucht wird, statt einer rein chronologischen Erzählung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der militärischen Umgestaltung, der ökonomischen Transformation durch Infrastruktur und Münzprägung sowie der politischen Integration von griechischer Kultur und Adelseliten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Philipp II., Makedonien, militärische Reformen, ökonomischer Aufstieg, griechische Kultur und Hegemonie.

Wie bewertet die Autorin Philipps Handeln?

Sie würdigt ihn als bedeutenden Reformer, weist jedoch kritisch darauf hin, dass sein Erfolg auch durch Gewalt erzwungen wurde und er bereits existierende Strukturen seiner Vorgänger nutzte und ausbaute.

Warum spielt die Schlacht von Chaironeia eine zentrale Rolle?

Die Schlacht von 338 v. Chr. wird als zweite Zäsur gewählt, da sie den Sieg der makedonischen Monarchie über die griechischen Poleis besiegelte und die Vormachtstellung Philipps II. etablierte.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Aufstieg Makedoniens unter Philipp II.
Hochschule
Universität Münster
Note
2,0
Autor
Julia Sommerhäuser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
18
Katalognummer
V51967
ISBN (eBook)
9783638477949
ISBN (Buch)
9783656788867
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufstieg Makedoniens Philipp
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Sommerhäuser (Autor:in), 2003, Der Aufstieg Makedoniens unter Philipp II., München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/51967
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Leseprobe aus  18  Seiten
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