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Wie kann der stationäre Handel gegenüber dem E-Commerce wettbewerbsfähig bleiben?

Die Inhalte des neuen Handlungskonzepts

Titel: Wie kann der stationäre Handel gegenüber dem E-Commerce wettbewerbsfähig bleiben?

Seminararbeit , 2019 , 27 Seiten

Autor:in: Lena Günther (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie der stationäre Handel dem aktuellen Wandel, welcher auf das rasche Wachstum des Electronic Commerce zurückzuführen ist, entgegentreten und mit Hilfe welcher Technologien und Neuerungen weiterhin wettbewerbsfähig bleiben kann.

Im Zuge der digitalen Revolution befindet sich eine Vielzahl von Handelsbranchen - insbesondere der stationäre Einzelhandel - in einer Phase des Umbruchs. Bereits heute macht der Online-Handel etwa zehn Prozent des gesamtdeutschen Handelsvolumens aus. Bis 2021 wird eine weitere Umsatzsteigerung von 30 Milliarden Euro prognostiziert. Gründe dafür sind günstige Preise und eine größere Produktauswahl in Onlineshops, aber auch fehlende Kompetenzen und Dienstleistungsangebote in den stationären Geschäften. In Verbindung mit dieser Entwicklung drohen viele kleine und mittelständische Unternehmen - vor allem in den ländlichen Regionen - in den kommenden Jahren schließen zu müssen. Laut der Studie "Stadt, Land, Handel 2020" des Instituts für Handelsforschung Köln ist bis 2020 jedes zehnte Geschäft von der Schließung betroffen.

Das Verhalten und die Ansprüche der Konsumenten spielen dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle. Im Zuge der Verbreitung digitaler Anwendungen gewann auch das Smartphone als Einkaufshilfe immer mehr an Beliebtheit. Bereits 77 Prozent der über 14-Jährigen in Deutschland nutzen ein internetfähiges Mobilgerät. Für viele dient es zum Produktvergleich, zur Informationsbeschaffung oder auch zur Preisabfrage. Der Einkaufsprozess beginnt vermehrt mit Onlinerecherchen, wobei die Hälfte der Befragten angab, das Produkt auch unmittelbar im Internet zu kaufen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Bezugsrahmen der Arbeit

3. Omni-Channel-Strategie im Store 4.0

3.1 Digital-in-Store Technologien

3.1.1 Digitale Umkleide

3.1.2 Interaktives Touchscreen-Schaufenster

3.1.3 Mobile Payment und Self-Checkout

3.1.4 Augmented Reality

3.2 Web-to-Store Service

3.3 Store-to-Web Service

3.4 Personalisierte Kundenansprache

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht, wie der stationäre Einzelhandel durch die Integration digitaler Technologien und Omni-Channel-Strategien dem wachsenden E-Commerce entgegenwirken und seine Wettbewerbsfähigkeit sichern kann. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, durch welche spezifischen Konzepte und Neuerungen ein moderner "Store 4.0" gestaltet werden kann, um Kunden einen Mehrwert zu bieten und ein nahtloses Einkaufserlebnis zu schaffen.

  • Transformation des stationären Handels durch Digitalisierung
  • Einsatz von Digital-in-Store Technologien (z. B. Smart Mirrors, AR)
  • Optimierung der Schnittstellen zwischen Online- und Offline-Handel (Web-to-Store & Store-to-Web)
  • Personalisierung der Kundenansprache zur Steigerung der Kundenbindung
  • Herausforderungen und Zukunftsaussichten für den Einzelhandel

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Digitale Umkleidekabinen

Bereits bei mehreren großen Modehäusern – wie z.B. Zara oder Adler – kommen digitale Umkleiden zum Einsatz. Die Kabinen sind mit einem interaktiven Spiegel, dem sogenannten "Smart Mirror", ausgestattet, der die Kunden durch ihre Customer Journey begleitet. Dabei erkennt die Umkleide mittels RFID-Sensorik die Kleidungsstücke und liefert über das Display umfangreiche Produktdaten. Es lassen sich Informationen über verfügbare Größen und Farben oder Cross-Selling Produkte anzeigen.20 Hat der Kunde Interesse an bestimmten Cross-Selling Produkten, bekundet oder benötigt eine andere Größe, kann er sich diese mit Hilfe der Bring-Funktion des Spiegels von einem Mitarbeiter direkt zur Anprobe reichen lassen.21 Weiterhin kann der Onlineshop des Unternehmens über einen Touchscreen geöffnet werden.

Der Kunde erhält einen Überblick über das gesamte Produktsortiment und kann auch nicht vorrätige Artikel bestellen.22

Eine komplett virtuelle Anprobe ist ebenfalls möglich. Dabei muss sich der Käufer vor den sogenannten "Magic Mirror" stellen, der mit einem Kinetic-Sensor ihn und die Umgebung in 3D wahrnimmt und aufzeichnet. Im System sind Fotos der Produkte hinterlegt, die dann individuell ausgewählt und zusammengestellt werden können. Durch intuitive Gestensteuerung kann man seinem Abbild Kleidung in 2D anziehen und sich wie in einem Spiegel betrachten. Die integrierte Kamera generiert Fotos oder kurze Videos, die mit Freunden und Familie auf Social-Media-Kanälen geteilt werden können und so in die Kaufentscheidung mit einbezogen werden. Ähnlich wie beim "Smart Mirror" lässt sich die Software mit dem eigenen Onlineshop koppeln, sodass eine Bestellung unmittelbar nach der virtuellen Anprobe erfolgen kann.23

Rund 40 Prozent der Händler beurteilen die digitalen Umkleiden und Spiegel als eine der wichtigsten Technologien in den kommenden Jahren.24

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den aktuellen Umbruch im stationären Einzelhandel durch den wachsenden Online-Handel und führt in die Thematik der Digitalisierung ein.

2. Theoretischer Bezugsrahmen der Arbeit: Es werden grundlegende Definitionen zum "Store 4.0" und zur Omni-Channel-Strategie dargelegt, um das theoretische Fundament für die anschließenden Analysen zu bilden.

3. Omni-Channel-Strategie im Store 4.0: Hier werden konkrete Technologien und Serviceansätze wie digitale Umkleiden, Touchscreen-Schaufenster, Mobile Payment und Web-to-Store-Services detailliert untersucht.

4. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer digitalen Transformation für das langfristige Überleben stationärer Händler.

Schlüsselwörter

Einzelhandel, Store 4.0, Omni-Channel-Strategie, Digitalisierung, E-Commerce, Kundenengagement, Smart Mirror, Augmented Reality, Mobile Payment, Self-Checkout, Click & Collect, Kundenbindung, Customer Journey, Digital-in-Store, Serviceinnovation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Strukturwandel im stationären Einzelhandel und zeigt auf, wie Händler durch Digitalisierung und moderne Servicekonzepte ihre Wettbewerbsfähigkeit behaupten können.

Welche zentralen Themenfelder werden untersucht?

Zu den Schwerpunkten zählen Omni-Channel-Strategien, technologische Neuerungen wie smarte Umkleidekabinen und interaktive Schaufenster sowie personalisierte Kommunikationsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Konzept "Store 4.0" zu definieren und aufzuzeigen, wie stationäre Geschäfte durch die Verknüpfung von Online- und Offline-Kanälen attraktiver für Konsumenten gestaltet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von aktuellen Studien und Fallbeispielen aus der Handelsbranche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der praktischen Umsetzung von Digital-in-Store-Technologien, verschiedenen Web-to-Store- bzw. Store-to-Web-Diensten und der Bedeutung von Daten für die personalisierte Kundenansprache.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind unter anderem Omni-Channel-Strategie, Store 4.0, Digitalisierung, Kundenbindung und Customer Journey.

Wie funktioniert das "Click & Collect" Prinzip konkret?

Dabei kaufen Kunden online ein und holen die Waren in einer Filiale ab, was den Vorteil der Zeitersparnis mit der Möglichkeit einer Vor-Ort-Beratung verbindet.

Was unterscheidet den "Smart Mirror" von einer herkömmlichen Umkleide?

Der Smart Mirror nutzt RFID-Technologie, um Produkte zu erkennen, zeigt Produktinformationen an und ermöglicht Kunden sogar, über eine Bring-Funktion Artikel direkt in die Kabine liefern zu lassen.

Warum ist Geofencing laut der Arbeit relevant?

Geofencing ermöglicht es, Kunden, die sich in der Nähe eines Geschäfts befinden, zielgerichtet und personalisiert per Smartphone über Angebote oder Aktionen zu informieren.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie kann der stationäre Handel gegenüber dem E-Commerce wettbewerbsfähig bleiben?
Untertitel
Die Inhalte des neuen Handlungskonzepts
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Autor
Lena Günther (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
27
Katalognummer
V517934
ISBN (eBook)
9783346111487
ISBN (Buch)
9783346111494
Sprache
Deutsch
Schlagworte
handel e-commerce inhalte handlungskonzepts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Günther (Autor:in), 2019, Wie kann der stationäre Handel gegenüber dem E-Commerce wettbewerbsfähig bleiben?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/517934
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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