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Perikles. Monarch oder Mann des Volkes?

Titel: Perikles. Monarch oder Mann des Volkes?

Hausarbeit , 2019 , 13 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit wird versuchen, eine Antwort auf die Frage zu finden, ob Perikles letztendlich ein Monarch oder ein Mann des Volkes war. Dafür wird als Hauptquelle die Biografie des Plutarch über Perikles benutzt, denn in der Quelle werden die Konflikte und das Amt als Politiker sehr gut sichtbar.

Die Demokratie war nicht immer so selbstverständlich, wie viele Menschen sie heute sehen. Diese wird heute als die beste Staatsform angesehen, die auch von jedem Staat angestrebt werden sollte. Tatsächlich jedoch war sie für die Gesellschaft vor Hunderten von Jahren nicht denkbar, umso mehr überrascht es uns, diese Staatsform sogar vor Tausenden von Jahren zu entdecken. Die Athener waren die ersten, die die Demokratie praktizierten. Befassen sich die Historiker heutzutage damit, so führt kein Weg daran vorbei, einen der führenden Staatsmänner Athens, um 500 v. Chr., kennenzulernen. Dieser trug den Namen Perikles. Überraschend ist es dann doch, dass dieser Politiker in den antiken Überlieferungen kaum vorkam. Der Zeitgenosse Herodot erwähnt Perikles ein einziges Mal in Zusammenhang mit seiner Geburtslegende, welche auch in Plutarchs Werk dargestellt wird. Auch Thukydides erwähnt Perikles in seiner Schrift über den Peloponnesischen Krieg und gibt vier seiner Reden umfangreich wieder. Doch erst nach der Biografie von Plutarch erlangte die Perikles-Forschung ihre volle Bedeutung.

Dies geschah jedoch nur aus „zweiter Hand“, da Plutarch selbst nicht zur Zeit Perikles am Leben war. Auch für die heutige Sekundärliteratur ist es schwierig, über Perikles zu schreiben, für einige scheint er „[…] die ersten Jahrzehnte der Demokratie […] eher zu repräsentieren, als dass wir hinter den ihm zugeschriebenen Entscheidungen und Taten einen planenden und denkenden Politiker erkennen können“. Doch sind sie sich alle einig, dass er in der athenischen Demokratie eine sehr wichtige Rolle gespielt hat. Leider wurden von Perikles selbst keine Zeugnisse überliefert, was die Forschung umso schwerer macht. Doch die weitaus wichtigere Frage hierbei ist nicht, ob Perikles eine Rolle in der athenischen Demokratie gespielt hat, sondern vielmehr, welche genaue Rolle wir ihm zuschreiben können, denn neben der einen Seite gibt es auch den gleichzeitigen Vorwurf der Tyrannenherrschaft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufstieg Perikles

3. Gegner des Perikles

3.1 Gegner Kimon

3.2 Gegner Thukydides

4. Ausbau der Demokratie

5. Umgang mit dem Volk

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die politische Rolle des athenischen Staatsmannes Perikles und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob dieser als Vertreter der Demokratie oder als Monarch zu charakterisieren ist. Auf Basis der antiken Biografie von Plutarch wird analysiert, wie Perikles seine Macht sicherte, mit politischen Kontrahenten umging und das Volk beeinflusste.

  • Analyse der Quellenlage zu Perikles unter besonderer Berücksichtigung des Werkes von Plutarch.
  • Untersuchung der Machtdynamik zwischen Perikles und seinen politischen Gegnern wie Kimon und Thukydides.
  • Bewertung von Perikles’ Reformen und deren Auswirkungen auf die athenische Demokratie.
  • Reflektion über das Spannungsfeld zwischen der Führungspersönlichkeit Perikles und dem demokratischen Anspruch Athens.
  • Diskussion des monarchischen Charakters seiner langjährigen Herrschaft.

Auszug aus dem Buch

3.2 Thukydides

Die Angst vor die Herrschaft des einen Mannes ließe die Aristokraten den Athener Strategen Thukydides von Alopeke gegen Perikles aufstellen. Dieser war der Ansicht, dass die Adeligen sich nicht mit dem normalen Volk vermischten und „[…] vereinigte ihre gesamte Macht zu einem geschlossenen Ganzen“ 20. Dadurch entstünde eine Art Riss im Volk. Nach Plutarchs Darstellung wurde der eine Teil der Bürgerschaft „Demos“ das Volk und die anderen „Oligoi“ die Wenigen genannt. Um das Volk wieder zu versöhnen, veranstaltete Perikles verschiedene Feste. Doch es lief letztendlich auf das Scherbengericht hinaus, welches zwischen Thukydides und Perikles wählen musste.

„In der sechsten Prytanie des attischen Jahres 444/3, das heißt im Januar 443, entschied die Volksversammlung, ein solches Scherbengericht abzuhalten. Die Kandidaten, Perikles und Thukydides, hatten nun zwei bis drei Monate Zeit, das Volk von Athen zu überzeugen, daß der jeweilige Gegner genügend Macht besitze um eine Tyrannis zu errichten“ 21

Perikles siegte, Thukydides wurde verbannt und seine Partei aufgelöst. „Jetzt aber nahm Perikles Athen samt allem, was zum Staat der Athener gehörte, in seine Hände“ 22. Plutarch betont zwar zwischendurch immer wieder, wie sehr er dem Volk zuதan war, jedoch tut sich langsam ein Bild von ihm auf, das zeigt, welche tatsächliche Macht Perikles damals gehabt haben könnte und wie er diese genutzt hat, um schlimmstenfalls diejenigen zu Fall zu bringen, die dies in Gefahr brachten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Bedeutung des Perikles ein, hinterfragt die Quellenlage und formuliert die Leitfrage der Arbeit hinsichtlich seiner Rolle als Monarch oder Mann des Volkes.

2. Aufstieg Perikles: Hier wird der Werdegang des Perikles nachgezeichnet, wobei der Fokus auf seiner Herkunft, seiner Darstellung durch Plutarch und seinem geschickten Auftreten in der Volksversammlung liegt.

3. Gegner des Perikles: In diesem Kapitel wird der politische Machtkampf gegen seine Rivalen Kimon und Thukydides analysiert, welche versuchten, seinen Einfluss durch Scherbengerichte zu brechen.

4. Ausbau der Demokratie: Dieses Kapitel widmet sich den gesetzgeberischen Maßnahmen des Perikles, insbesondere der Einführung von Diäten und den Bürgerrechtsreformen, die das Volk stärkten, aber auch seine eigene Macht festigten.

5. Umgang mit dem Volk: Hier wird beleuchtet, wie Perikles sein Image pflegte, den Abstand zum Volk wahrte und durch Bauprojekte wie die Akropolis den Staat prägte, was jedoch auch Kritik provozierte.

6. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Perikles zwar demokratische Strukturen förderte, seine lange Herrschaft jedoch Züge einer Alleinherrschaft trug.

Schlüsselwörter

Perikles, Athen, Demokratie, Monarchie, Plutarch, Thukydides, Kimon, Volksversammlung, Strategen, Scherbengericht, Innenpolitik, Staatsmann, Antike, Machtgefälle, Bürgerrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die historische Figur des athenischen Politikers Perikles und prüft dessen ambivalente Rolle zwischen demokratischem Staatsmann und monarchischem Herrscher.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören der Machtaufstieg des Perikles, seine politischen Konflikte mit der athenischen Aristokratie, die demokratischen Reformen sowie sein Führungsstil gegenüber der Volksversammlung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: War Perikles letztendlich ein Monarch oder ein Mann des Volkes?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Quellenanalyse, wobei primär die Biografie von Plutarch kritisch ausgewertet und durch zeitgenössische sowie moderne Forschungsliteratur ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse seines Aufstiegs, die Konfrontationen mit seinen Gegnern (Kimon und Thukydides), die von ihm initiierten Gesetzesreformen und die Art und Weise seines Umgangs mit der athenischen Bevölkerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Perikles, Athen, Demokratie, Monarchie, Plutarch, Staatsführung und Machtpolitik definiert.

Wie bewertet der Autor das Bürgerrechtsgesetz des Perikles?

Das Gesetz von 451/0 v. Chr. wird als ambivalenter Akt gesehen: Einerseits stärkte es das demokratische Gefüge, andererseits wird es als Instrument der Ausgrenzung und der persönlichen Machtfestigung des Perikles interpretiert.

Welche Bedeutung kommt der Akropolis für die These des Autors zu?

Die Bauprogramme werden als Zeugnis seiner Macht und seines Strebens nach „ewigem Ruhm“ gewertet, was die Tendenz zur monarchischen Selbstdarstellung innerhalb eines demokratischen Rahmens unterstreicht.

Warum wird Plutarch als Hauptquelle hinterfragt?

Plutarch lebte 500 Jahre nach Perikles und gehörte der Oberschicht an, weshalb seine Darstellung als subjektiv und tendenziell zu positiv für die Taten des Perikles eingestuft wird.

Was ist das Hauptergebnis zur Charakterisierung des Perikles?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Perikles zwar die athenische Demokratie maßgeblich ausbaute, seine Machtposition jedoch faktisch einer Herrschaft des ersten Mannes glich.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Perikles. Monarch oder Mann des Volkes?
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
13
Katalognummer
V516794
ISBN (eBook)
9783346109828
ISBN (Buch)
9783346109835
Sprache
Deutsch
Schlagworte
perikles monarch mann volkes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Perikles. Monarch oder Mann des Volkes?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/516794
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Leseprobe aus  13  Seiten
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