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Glaubenskampf in der Kontroverse. Kreuzzugskritik und -fürsprache im Umfeld des 2. Konzils von Lyon (1274)

Didaktische Aufarbeitung für den Geschichtsunterricht mit dem Schwerpunkt der kritischen Quellenarbeit

Title: Glaubenskampf in der Kontroverse. Kreuzzugskritik und -fürsprache im Umfeld des 2. Konzils von Lyon (1274)

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 43 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - History

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Summary Excerpt Details

Die Analyse des opusculum tripartitum bzw. des Teils seiner Schrift, in dem er sich zu der Kreuzzugsfrage äußert, wird unter der Fragestellung, welche Dimensionen die geäußerten Kritikeransätze annehmen und wie der Autor diese aus seiner Perspektive zu entkräften versucht, im Fokus dieser Arbeit stehen. Karl Michel sieht es als essentielle Grundvoraussetzung für das Verständnis der Ideen Humberts, sich die religiös-christliche Grundlage der Kreuzzugsbewegung zu vergegenwärtigen. Aus diesem Grund und um den Kontrast zwischen dem Ursprungsverständnis und der Perspektive der Zeitgenossen des 13. Jahrhunderts zu verdeutlichen, skizziert diese Arbeit zunächst die Ursprünge der Kreuzzugsidee und nähert sich den Grundprämissen jenes Begriffs aus Perspektive der teils divergierenden Forschungsstandpunkte definitorisch.

Anschließend wird der Zugang zur Quelle zunächst durch eine gegliederte Darstellung des Gesamtinhaltes hergestellt, worauf schließlich essentielle Grundinformationen zu Autor und Entstehungskontext folgen. Im darauf folgenden Kapitel erfolgt dann
die Analyse der von Humbert vorgestellten Kritikergruppen, sowie sein argumentatives Vorgehen der intendierten Entkräftigung. Im Anschluss daran wird noch die Bedeutsamkeit des Werkes hinsichtlich der Realisierung seiner Intentionen herausgestellt und ein kurzer Ausblick vorgestellt, bevor die Ergebnisse abschließend in einem Fazit zusammengefasst werden.

Den zweiten Teil der Arbeit bildet die didaktische Aufarbeitung der Kreuzzugskritik für den Geschichtsunterricht. Anhand der fachwissenschaftlichen Grundlagen und Erkenntnissen wird hierbei ein Lernarrangement für die elfte Klasse eines Gymnasiums entwickelt. Zunächst wird hierbei die Thematik in den Kernlehrplan der Sekundarstufe II des Faches Geschichte an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen eingeordnet und eine Leitfrage für das gesamte Lernarrangement entwickelt. Als geschichtsdidaktischer Zugriff dieses Themenkomplexes im Hinblick auf Schulunterricht bietet sich die direkte Quellenarbeit, mit der im fachwissenschaftlichen Teil behandelten Quelle, an. Im Fokus stehen dabei die einzelnen Kritikpunkte an der Kreuzzugskonzeption des 13. Jahrhunderts, welche zuvor im fachwissenschaftlichen Teil analysiert worden sind. Nach der Erläuterung der für das Lernarrangement essentiellen Voraussetzungen wird die konkrete Einbindung der Quelle in den Unterricht und das Lernpotential des Arrangements vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Kreuzzugsgedanke – Idee, Entstehung und Definitorische Annäherung

3. Das opusculum tripartitum

3.1. Autor und Entstehungskontext

3.2. Die sieben Argumente der Kreuzzugsgegner und Humberts Entgegnungen

3.3. Bedeutung und Ausblick

4. Fazit

5. Entwicklung des Themas und einer relevanten Fragestellung für den Geschichtsunterricht

6. Der Entwurf des Lernarrangements

6.1. Der geschichtsdidaktische Zugriff

6.2. Die Voraussetzungen

6.3. Das Unterrichtsmaterial

6.4. Die Lernpotentiale

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Kreuzzugskritik im 13. Jahrhundert anhand des "opusculum tripartitum" von Humbert de Romanis und entwickelt ein didaktisches Lernarrangement für den Geschichtsunterricht der Oberstufe, um Schülern einen kritischen und quellenorientierten Zugang zu dieser historischen Debatte zu ermöglichen.

  • Analyse der Kreuzzugsidee und ihrer Entstehung
  • Detaillierte Untersuchung des opusculum tripartitum und der darin enthaltenen Kreuzzugskritik
  • Darstellung der Gegenargumente Humberts de Romanis
  • Didaktische Aufarbeitung für den Geschichtsunterricht der gymnasialen Oberstufe

Auszug aus dem Buch

3. Das opusculum tripartitum

Die umfangreichste und inhaltlich wohl bedeutendste Denkschrift, die im Kontext des zweiten Lyoner Konzil entstanden und bis heute überliefert ist, geht auf den ehemaligen Generalmagister des Dominikanerordens, Humbert de Romanis, zurück. Obwohl das opusculum tripartitum wie die anderen Schriften Humberts bis heute nicht kritisch editiert worden ist, wird die längere von den beiden überlieferten Fassungen in der communis opinio als die authentischere angesehen, weshalb in dieser Arbeit auf dessen Grundlage zitiert wird. Als gesichert gilt außerdem, dass das Werk im Hinblick auf das Lyoner Konzil (1274) verfasst wurde, dessen baldige Versammlung Humbert wiederholt erwähnt.

Die thematische Dreiteilung persecutio Saracenorum, schisma Grecorum und corrigenda in ecclesia Latinorum, die der Schrift den Namen gegeben hat, ist identisch mit der des angekündigten Konzils, was nach Wolter ebenso die wissenschaftliche Denk- und Vorgehensweise Humberts verdeutliche, wie die scholastische Art der Beweisführung und die Gesamtsystematik des Autors. Die vier ersten Kapitel können als eine Art Einleitung zu der Denkschrift insgesamt angesehen werden, in welcher der Autor auf die Aufgabe des Papstes und der Kleriker aufmerksam macht, gegen die Übel, welche die Kirche Gottes bedrängen, vorzugehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel der Kreuzzugsidee und die Entwicklung einer kritischen Haltung im 13. Jahrhundert, die in Humbert de Romanis' Traktat eine zentrale Quelle findet.

2. Der Kreuzzugsgedanke – Idee, Entstehung und Definitorische Annäherung: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge der Kreuzzugsidee seit Papst Urban II. und diskutiert wissenschaftliche Definitionsansätze des Kreuzzugsbegriffs.

3. Das opusculum tripartitum: Das Kapitel analysiert Humberts Werk im Entstehungskontext des Konzils von Lyon, untersucht die sieben Argumente der Kreuzzugskritiker nebst Entgegnungen und skizziert die historische Bedeutung.

4. Fazit: Das Fazit fasst die pessimistische Sichtweise der Kritiker auf die Misserfolge der Kreuzzüge zusammen und betont die Rolle der Quelle für die geschichtswissenschaftliche Forschung.

5. Entwicklung des Themas und einer relevanten Fragestellung für den Geschichtsunterricht: Hier wird der fachwissenschaftliche Inhalt in den Kernlehrplan NRW eingeordnet und eine Leitfrage für den Unterricht formuliert.

6. Der Entwurf des Lernarrangements: Dieses Kapitel beschreibt methodisch und didaktisch die Gestaltung des Unterrichts, inklusive Quellenarbeit, Materialauswahl und Analyse der Lernpotentiale.

7. Fazit: Das abschließende Fazit resümiert die erfolgreiche didaktische Aufarbeitung der Thematik für eine elfte Klasse.

Schlüsselwörter

Humbert de Romanis, opusculum tripartitum, Kreuzzugskritik, Konzil von Lyon 1274, Kreuzzugsgedanke, Mittelalter, Geschichtsunterricht, didaktisches Lernarrangement, Quellenkritik, bellum iustum, Dominikanerorden, Kreuzzugspredigt, Missionsgedanke, historische Bildung, Religionsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die im 13. Jahrhundert aufgekommene Kreuzzugskritik, insbesondere anhand der Schrift "opusculum tripartitum" von Humbert de Romanis, und überträgt diese Erkenntnisse in ein didaktisches Konzept für den Geschichtsunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Kreuzzugsidee, die zeitgenössische Kritik am Kreuzzugsprojekt sowie deren geschichtsdidaktische Aufbereitung für die gymnasiale Oberstufe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Kreuzzugskritik des 13. Jahrhunderts fachwissenschaftlich zu erschließen und Schülern durch die direkte Quellenarbeit einen reflektierten Zugang zum historischen Diskurs und zur Perspektivität von Geschichtsquellen zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quellenorientierten Analyse des "opusculum tripartitum" sowie der Einbettung in den geschichtsdidaktischen Diskurs zur Quellenarbeit im Unterricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Analyse der Kreuzzugskritik im "opusculum tripartitum" und eine praktische didaktische Konzeption für ein Lernarrangement in der elften Klasse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kreuzzugskritik, Humbert de Romanis, opusculum tripartitum, Didaktik, Quellenkritik und Konzil von Lyon charakterisiert.

Wie reagiert Humbert de Romanis auf die Kritik der Kreuzzugsgegner?

Humbert versucht, die verschiedenen Argumente der Kritiker – etwa zum Pazifismus, zur ökonomischen Sinnlosigkeit oder zur göttlichen Missbilligung – mittels scholastischer Beweisführung, rhetorischer Eloquenz und biblischer Argumente systematisch zu entkräften.

Warum spielt das Konzil von Lyon (1274) eine zentrale Rolle?

Das Konzil bildete den Entstehungskontext des "opusculum tripartitum", da Humbert seine Schrift verfasste, um den Papst und die Konzilsteilnehmer auf die Kritik am Kreuzzug vorzubereiten und ein neues Kreuzzugsvorhaben zu legitimieren.

Wie soll das Lernarrangement das historische Denken der Schüler fördern?

Durch einen Perspektivenwechsel und die kritische Auseinandersetzung mit der subjektiven Quelle sollen Schüler lernen, historische Sachverhalte differenziert zu betrachten und die Intentionen von Akteuren zu verstehen.

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Details

Title
Glaubenskampf in der Kontroverse. Kreuzzugskritik und -fürsprache im Umfeld des 2. Konzils von Lyon (1274)
Subtitle
Didaktische Aufarbeitung für den Geschichtsunterricht mit dem Schwerpunkt der kritischen Quellenarbeit
College
Ruhr-University of Bochum  (Historisches Institut)
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
43
Catalog Number
V515123
ISBN (eBook)
9783346107985
ISBN (Book)
9783346107992
Language
German
Tags
kreuzzug kreuzzüge glaubenskampf kreuzzugskritik humbert de romanis 2. Konzils von Lyon 1274 Quellenarbeit Geschichtsunterricht didaktische analyse quellen geschichte Der Kreuzzugsgedanke Idee Entstehung und Definitorische Annäherung opusculum tripartitum Lernarrangement unterrichtssequenz unterrichtsreihe unterrichtsmaterial sieben Argumente der Kreuzzugsgegner
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Glaubenskampf in der Kontroverse. Kreuzzugskritik und -fürsprache im Umfeld des 2. Konzils von Lyon (1274), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/515123
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