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Auswirkungen der IFRS Rechnungslegung auf das Controlling und die Konvergenz im Rechnungswesen

Title: Auswirkungen der IFRS Rechnungslegung auf das Controlling und die Konvergenz im Rechnungswesen

Diploma Thesis , 2005 , 77 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christoph Terlinde (Author)

Business economics - Controlling

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Summary Excerpt Details

Die Internationalisierung der Weltwirtschaft hat auch vor der Rechnungslegung in Europa keinen Halt gemacht. Durch die EU-Verordnung Nr. 1606/2002 vom 19. Juli 2002 sind kapitalmarktorientierte EU-Konzerne ab 2005 zu einer Bilanzierung nach IFRS verpflichtet. Damit verbunden ist der unumkehrbare Abschied des von Gläubigerschutz und Vorsichtsprinzip geprägten HGB hin zu einem kapitalmarktorientierten Informationsinstrument für Investoren. Als Folge finden vermehrt Informationen aus dem internen Rechnungswesen Eingang in die externe Rechnungslegung, wie z. B. im Rahmen der Segmentberichterstattung oder der Ermittlung von Unternehmenswerten bei der Neuregelung der Goodwillbilanzierung nach IFRS 3.1 Die Auswirkungen betreffen daher nicht nur die Bilanzierung, sondern stellen insbesondere auch das Controlling vor neue Herausforderungen.
Infolge der zunehmend engen Verzahnung von interner und externer Rechnungslegung stellt sich damit zwangsläufig die Frage, ob die lange Zeit als gegeben und notwendig hingenommene Trennung in zwei Rechnungswesenwelten2 nicht überholt ist. Die seit Mitte der 90er Jahre unter Schlagworten wie Konvergenz, Integration oder Harmonisierung3 des Rechnungswesens geführte Debatte4 hat mit der IFRS-Pflichtbilanzierung ab 2005 neue Relevanz erhalten, da mit der Umstellung auf die neuen Rechnungslegungsstandards grundsätzlich auch über das Ausmaß der Harmonisierung von internem und externem Rechnungswesen zu entscheiden ist. Langfristig streben knapp 90 % der Mittel- und Großunternehmen ein konvergentes Rechnungswesen an.5
---
1 Vgl. Ruhwedel, F./Schultze, W. (2004), S. 494.
2 Vgl. zu der auf Schneider zurückgehenden Systematisierung in internes und externes Rechnungswesen Schneider, E. (1954), S. 7.
3 Vgl. zu den Bedeutungszusammenhängen der meist synonym verwandten Termini Küting, K./Lorson, P. (1999), S. 47.
4 Auslöser war die Neustrukturierung des internen Rechnungswesens im Hause Siemens, vgl. Pfaff, D. (1994), S. 1067.
5 Vgl. Haring, N./Prantner, R. (2005), S. 151.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung

2 Auswirkungen der IFRS-Rechnungslegung auf das Controlling

2.1 Anwendungsbereich der IFRS in Deutschland

2.2 IFRS 3 – Goodwill Abschreibung

2.2.1 Grundlagen

2.2.2 Konsequenzen für das Controlling

2.3 IAS 11 – Langfristige Auftragsfertigung

2.3.1 Grundlagen

2.3.2 Konsequenzen für das Controlling

2.4 IAS 38 – Immaterielle Vermögensgegenstände

2.4.1 Grundlagen

2.4.2 Konsequenzen für das Controlling

2.5 IAS 14 – Segmentberichterstattung

2.5.1 Grundlagen

2.5.2 Konsequenzen für das Controlling

2.6 Nicht an spezifische Standards gebundene Auswirkungen

3 Konvergenz im Rechnungswesen

3.1 Ursachen der Trennung von internem und externem Rechnungswesen

3.2 Motive für eine Harmonisierung

3.3 Abgrenzung des theoretischen Konvergenzbereiches

3.4 Anforderungen an Steuerungsgrößen

3.5 Anforderungen an ein konvergentes Rechnungswesen

3.6 Untersuchung einzelner IFRS auf ihre Konvergenzeignung

3.6.1 IFRS 3 – Goodwill Abschreibung

3.6.2 IAS 11 – Langfristige Auftragsfertigung

3.6.3 IAS 38 – Immaterielle Vermögensgegenstände

3.7 Ergebnis

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der verpflichtenden IFRS-Rechnungslegung auf das betriebliche Controlling und analysiert, inwieweit diese Standards eine Konvergenz zwischen internem und externem Rechnungswesen begünstigen können.

  • Analyse ausgewählter IFRS-Standards (Goodwill, Auftragsfertigung, Immaterielle Werte, Segmentberichterstattung) auf das Controlling.
  • Untersuchung der theoretischen Voraussetzungen und Motive für eine Konvergenz im Rechnungswesen.
  • Definition eines Anforderungskatalogs für ein steuerungsorientiertes, konvergentes Rechnungswesen.
  • Bewertung der Steuerungseignung einzelner IFRS anhand der Kriterien Anreizverträglichkeit, Analysefähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Grundlagen

Mit dem neuen Standard IFRS 3 und den zwei überarbeiteten Standards IAS 36 und IAS 38 hat das IASB die Bilanzierung von Geschäfts- und Firmenwerten (Goodwill) im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen neu geregelt. Ein Goodwill entsteht im Rahmen der zum Erwerbszeitpunkt vorzunehmenden Kaufpreisallokation (purchase price allocation), indem der Erwerber die Anschaffungskosten der Beteiligung auf alle identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens bis zur Höhe ihres jeweiligen Fair Values verteilt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag ist gem. IFRS 3.51 als Goodwill zu aktivieren und repräsentiert nach IFRS 3.52 eine Zahlung, die der Erwerber für künftigen wirtschaftlichen Nutzen aus Vermögensgegenständen leistet, ohne daß dieser Betrag einzeln identifizierbar und ansetzbar ist.

Der Goodwill generiert von sich aus keine Zahlungsströme, sondern nur aus der Verbindung zu anderen Vermögenswerten. Aus diesem Grund ist der ermittelte Goodwill für die Folgebewertung auf Gruppen von Vermögenswerten mit voneinander abgrenzbaren Zahlungsströmen (sog. Cash Generating Units) aufzuteilen. Die Zuordnung erfolgt nach IAS 36.80 auf diejenigen CGUs, die erwartungsgemäß den Nutzen aus dem Unternehmenszusammenschluß ziehen. Dabei hat jede CGU die niedrigste Ebene darzustellen, auf welcher der Erfolg aus dem erworbenen Goodwill für interne Zwecke überwacht wird und darf nicht größer als die primären und sekundären Segmente aus der Segmentberichterstattung nach IAS 14 sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung durch die Internationalisierung der Rechnungslegung nach IFRS und Definition des Ziels der Arbeit.

2 Auswirkungen der IFRS-Rechnungslegung auf das Controlling: Analyse der direkten Konsequenzen spezifischer IFRS-Standards auf die Controlling-Methodik.

3 Konvergenz im Rechnungswesen: Theoretische Untersuchung der Harmonisierungsmöglichkeiten und Anforderungen an eine steuerungsorientierte Unternehmensrechnung.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Prognose zur künftigen Entwicklung der Rechnungslegung.

Schlüsselwörter

IFRS, Controlling, Konvergenz, Rechnungswesen, Goodwill, IAS 36, IAS 11, Percentage of Completion, IAS 38, Immaterielle Vermögenswerte, IAS 14, Segmentberichterstattung, Unternehmenssteuerung, Harmonisierung, Impairment Test

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Diplomarbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Rechnungslegung nach IFRS auf das betriebliche Controlling und untersucht die Möglichkeiten sowie Grenzen einer Konvergenz zwischen internem und externem Rechnungswesen.

Welche Themenfelder werden vorrangig behandelt?

Zentrale Themen sind die Goodwill-Bilanzierung, die langfristige Auftragsfertigung, die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte sowie die Segmentberichterstattung unter IFRS.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Die Arbeit analysiert, ob IFRS-Daten für die interne Unternehmenssteuerung nutzbar gemacht werden können und welche Anforderungen ein konvergentes Rechnungswesen erfüllen muss.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es erfolgt eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Fachliteratur und Standards, ergänzt durch einen Vergleich der Anforderungen an Steuerungssysteme mit den IFRS-Grundsätzen.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Auswirkungen ausgewählter IFRS-Standards auf das Controlling sowie eine darauf aufbauende theoretische Debatte über die Harmonisierung von internem und externem Rechnungswesen.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Die wesentlichen Schlagworte sind IFRS, Controlling, Konvergenz, Harmonisierung, Goodwill-Bilanzierung und Unternehmenssteuerung.

Warum wird die Goodwill-Bilanzierung unter IFRS als kritisch für das Controlling angesehen?

Die Arbeit betont, dass der "Impairment-only-Ansatz" zu einer Volatilität der Ergebnisziffern führen kann, auf die das Management nur eingeschränkt Einfluss hat, was die Anreizverträglichkeit des Steuerungssystems schwächen kann.

Wie bewertet der Autor die Segmentberichterstattung nach IAS 14?

Der Autor stuft die Segmentberichterstattung aufgrund des verfolgten "Management Approach" als idealen Konvergenzbereich ein, da die externe Berichterstattung bereits eng mit den internen Organisationsstrukturen verknüpft ist.

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Details

Title
Auswirkungen der IFRS Rechnungslegung auf das Controlling und die Konvergenz im Rechnungswesen
College
University of Münster  (FB Controlling)
Grade
1,7
Author
Christoph Terlinde (Author)
Publication Year
2005
Pages
77
Catalog Number
V51472
ISBN (eBook)
9783638474368
ISBN (Book)
9783656795377
Language
German
Tags
Auswirkungen IFRS Rechnungslegung Controlling Konvergenz Rechnungswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Terlinde (Author), 2005, Auswirkungen der IFRS Rechnungslegung auf das Controlling und die Konvergenz im Rechnungswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/51472
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