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Was ist Immaterialismus nach George Berkeley?

Analyse des Werks "Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis"

Title: Was ist Immaterialismus nach George Berkeley?

Term Paper , 2019 , 9 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Philosophy of the 17th and 18th Centuries

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Summary Excerpt Details

Nach einer kurzen Vorstellung Berkeleys stellt diese Arbeit die Grundzüge des Britischen Empirismus knapp dar, um Berkeleys Werk „Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis“ in einen Kontext einordnen zu können. Danach sollen vor allem die Begriffe Geist und Materie besser verständlich gemacht werden und Berkeleys Lehre vom Immaterialismus erläutert werden, mit der er die Existenz Gottes unterstreichen will.

Bereits Kant formulierte im Vorwort zur Kritik der reinen Vernunft den Leitspruch der Aufklärung, indem er verkündete, dass das 18. Jahrhundert das der Kritik sei und das sich ihr alles zu unterwerfen habe. Zu Beginn der Aufklärung stand vor allem die Theologie im Zentrum der kritischen Diskussion. Später standen auch die Politik, Kunst und auch die Literatur im Fokus. Die Literatur galt dabei gleichzeitig als Instrument der Aufklärung zur Verbreitung der herrschenden Ideen. Das Zeitalter der Aufklärung ist vor allem durch die Abkehr von spekulativen Werten hin zu der Herrschaft der Vernunft gekennzeichnet. Dieses Zeitalter der Aufklärung ist von verschiedenen Philosophen geprägt, die entweder dem Rationalismus oder dem Empirismus angehören. Im französischsprachigen Raum ist dies vor allem Descartes, in Deutschland Leibniz und im englischen Raum Locke, Berkeley und Hume. Besonders auf die Sicht des Empiristen Berkeleys wird in dieser Arbeit ein besonderes Augenmerk gelegt.

In der "Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis" entwickelt Berkeley die Lehre vom Immaterialismus. Die Wahrnehmung der Dinge mit den Sinnen ist für ihn die Basis allen Seins, den Geist versteht Berkeley als das aktive Prinzip. Er befasst sich vor allem mit der Existenz der Materie. Seine Lehre vom Immaterialismus, die aus der Kritik an Locke und Malebranche hervorging, erkennt allein den Geist als Substanz an.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurzbiographie George Berkeley

3. Der Britische Empirismus

3.1 Vertreter des Britischen Empirismus

4. Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis

4.1 Zum Werk

4.2 Berkeleys Position

4.3 Geist und Idee

4.4 Immaterialismus

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die philosophische Lehre des Immaterialismus von George Berkeley, wie sie in seinem Hauptwerk "Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis" dargelegt wird. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Berkeley den empiristischen Materiebegriff kritisiert, um durch die Ablehnung einer materiellen Welt die Existenz Gottes als ordnendes Prinzip und Ursache unserer Wahrnehmungen zu begründen.

  • Die historische Einordnung des Britischen Empirismus
  • Die erkenntnistheoretische Position von George Berkeley
  • Die kritische Auseinandersetzung mit dem Materiebegriff von John Locke
  • Die zentrale These des Immaterialismus: Esse est percipi
  • Die metaphysische Begründung der Existenz Gottes

Auszug aus dem Buch

4.4 Immaterialismus

In den Paragraphen 1-33 des Hauptteils seines Werkes geht Berkeley genauer auf den Immaterialismus ein. Diese beschreiben seine Annahme, dass eine Außenwelt nicht existent ist. Berkeley, als Vertreter des Empirismus, nimmt also an, dass man nichts denken kann, was nicht aus sinnlichen Wahrnehmungen resultiert. Beispielsweise erkenne ich nicht den Tisch selbst, wenn ich einen Tisch sehe, sondern lediglich die innere Vorstellung von diesem. Und dieser Tisch existiert nur aus dem einzigen Grund: weil man ihn wahrnehmen kann. Wenn mehrere Menschen diesen Tisch sehen können, ist der Grund dafür, dass Gott jedem ähnliche Wahrnehmungen vermittelt. Diese Vorstellung des Tisches existiert also lediglich im Kopf.

Das Sein dieser Vorstellungen, also das Sein der materiellen Welt, liegt im Wahrnehmen von jenen. Dies beschreibt Berkeley mit dem Satz: Esse est percipi.

Berkeleys Immaterialismus bezieht vor allem theologische Gründe hinzu. Eine eigenständige Materie kann nicht neben Gott existieren, da dies der Lehre von der völligen Abhängigkeit der Schöpfung von Gott widersprechen würde. Außerdem können Gegenstände, die aus der Erfahrung heraus resultieren, nur existieren, weil Gott als Schöpfer dieser Erfahrung existiert.

Das Ziel seines Werkes war es einen Gottesbeweis darzulegen. In §20 schreibt Berkeley, dass es, wenn es externe Körper gäbe, „so könnten wir unmöglich von ihnen wissen, und gäbe es keine, so möchten wir genau dieselben Gründe für die Annahme ihrer Existenz besitzen, die wir jetzt haben.“ Da Gott also die Ursache der Ideen ist, besteht eine Einheit zwischen Geister und ihren Ideen in Gott.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verortet Berkeley im Kontext der Aufklärung und des Britischen Empirismus und skizziert das Ziel, seine Lehre des Immaterialismus und dessen theologische Bedeutung darzustellen.

2. Kurzbiographie George Berkeley: Dieser Abschnitt bietet einen kurzen Überblick über das Leben von George Berkeley, seine akademische Ausbildung in Dublin und seine wichtigsten biografischen Stationen.

3. Der Britische Empirismus: Hier werden die philosophischen Grundlagen des Empirismus erläutert, der Erkenntnis primär aus sinnlicher Erfahrung ableitet.

3.1 Vertreter des Britischen Empirismus: Dieses Unterkapitel beleuchtet kurz die Beiträge von Bacon, Locke und Hume und ordnet Berkeley in diese Tradition ein.

4. Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis: Die Einleitung in das Werk Berkeleys, das seine Auseinandersetzung mit dem Skeptizismus und Atheismus zum Thema hat.

4.1 Zum Werk: Beschreibt die Entstehungsgeschichte des Buches sowie die Struktur und Zielsetzung des Autors.

4.2 Berkeleys Position: Erläutert Berkeleys Ablehnung der akademischen Skepsis und seine erkenntnistheoretische Auffassung, dass Begriffe Kopien von Sinneswahrnehmungen sind.

4.3 Geist und Idee: Analysiert Berkeleys Kritik am Materiebegriff und führt die Unterscheidung zwischen Geistern (Substanz) und Ideen (Wahrgenommenes) ein.

4.4 Immaterialismus: Vertieft die Kernthese, dass die Außenwelt nicht unabhängig existiert, sondern durch das Wahrnehmen in Gott begründet ist (Esse est percipi).

5. Fazit: Fasst zusammen, wie Berkeley durch die Verneinung der Materie und die Betonung der Wahrnehmung die Existenz Gottes als notwendigen Anker der Wirklichkeit etabliert.

Schlüsselwörter

George Berkeley, Empirismus, Immaterialismus, Erkenntnistheorie, Geist, Idee, Materie, John Locke, Esse est percipi, Gott, Wahrnehmung, Aufklärung, Skeptizismus, Substanz, Philosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Philosophie von George Berkeley, insbesondere mit seinem Hauptwerk "Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis" und seiner Lehre des Immaterialismus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Erkenntnistheorie des Empirismus, die metaphysische Frage nach der Existenz von Materie sowie die philosophische Gottesbeweisführung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Berkeleys Lehre vom Immaterialismus verständlich zu machen und aufzuzeigen, wie er durch die Kritik am Materiebegriff die Existenz Gottes begründet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und Rekonstruktion philosophischer Primär- und Sekundärquellen, um Berkeleys Argumentationsgang nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Werk Berkeleys, seine Position gegenüber anderen Empiristen wie Locke sowie die Begriffe Geist, Idee und Immaterialismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Immaterialismus, Empirismus, Geist, Idee, Materie und Esse est percipi.

Wie unterscheidet Berkeley zwischen Geist und Idee?

Berkeley sieht im Geist eine aktive Substanz, die wahrnimmt, während Ideen das sind, was wahrgenommen wird – sie existieren nur, insofern sie wahrgenommen werden.

Was bedeutet der berühmte Satz "Esse est percipi"?

Der Satz bedeutet "Sein ist Wahrgenommenwerden". Damit drückt Berkeley aus, dass Gegenstände keine objektive Existenz außerhalb eines wahrnehmenden Geistes besitzen.

Warum lehnte Berkeley die Existenz von Materie ab?

Er sah darin einen Widerspruch zum Empirismus, da wir Materie selbst nie direkt erfahren, sondern immer nur unsere inneren Vorstellungen davon.

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Details

Title
Was ist Immaterialismus nach George Berkeley?
Subtitle
Analyse des Werks "Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis"
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
9
Catalog Number
V514402
ISBN (eBook)
9783346114846
ISBN (Book)
9783346114853
Language
German
Tags
immaterialismus george berkeley analyse werks eine abhandlung prinzipien erkenntnis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Was ist Immaterialismus nach George Berkeley?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/514402
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