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Wirtschaftlichkeitsanalyse einer Programmerweiterung eines mittelständischen Produktionsunternehmens

Titel: Wirtschaftlichkeitsanalyse einer Programmerweiterung eines mittelständischen Produktionsunternehmens

Diplomarbeit , 2004 , 79 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Dipl. Betriebswirt (FH) Benjamin Knörzer (Autor:in)

BWL - Controlling

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Management Summary

Wachstum, Gewinn und Sicherung der Überlebensfähigkeit sind die Kernziele eines jeden Unternehmens. Es stellt sich aber die Frage, wie diese Ziele im Rahmen einer zunehmenden Globalisierung des Wettbewerbs erreicht werden können. Eine mögliche Vorgehensweise stellt die kontinuierliche Ausrichtung auf neue Produkte dar. Die Bedeutung von Produktinnovationen wird durch die Tatsache unterstrichen, dass Industrieunternehmungen ca. 20-30% ihres Umsatzes mit Produkten erzielen, die noch nicht länger als fünf Jahre auf dem Markt sind. Als Innovationsführer wollen sie u.a. sowohl kurzfristig von ihrem temporären Monopol als auch langfristig von dem Aufbau von Marktzutrittsbarrieren profitieren. Dabei stellt die Rolle des Pioniers nicht automatisch eine Erfolgsgarantie per se dar.

Die Art und Weise der Entstehung solcher Produkte ist für den Markterfolg letztendlich von besonderer Bedeutung. Es kommt weniger darauf an, eigene Entwicklungen anzubieten. Vielmehr ist die Entwicklung neuer Produkte an den Nachfragewünschen der Kunden auszurichten. Dass diese Wünsche aber im Rahmen von Produktinnovationen nur unzureichend berücksichtigt werden, zeigt die hohe Flop-Rate von etwa 30-50% der auf dem Markt neu eingeführten Produkte.

Diese Arbeit soll deshalb einem Unternehmen der keramischen Industrie folgende Frage beantworten:

• Ist es möglich, Urnen aus Keramik erfolgreich auf dem deutschen Markt anzubieten?

Inhalt dieser Arbeit ist es, den Komplex einer Wirtschaftlichkeitsanalyse zur Lancierung eines neuen Produktes an einem Praxisbeispiel der Firma XXX Keramik GmbH & Co KG darzustellen. Dabei werden besonders die Chancen und Risiken für die Produktpalette und das Unternehmen erörtert. Die Arbeit erstreckt sich von der Idee über Markt- und Produktanalysen bis zu einer Risikobetrachtung. Es werden alle Phasen detailliert beschrieben und Methoden zur Lösung der phasenspezifischen Probleme genannt.
Um einen Lancierungsprozess erfolgreich durchführen zu können, bedarf es des Zusammenwirkens vieler Stellen innerhalb und zunehmend auch außerhalb der Unternehmung. Ein derart komplexer Vorgang kann aber nur dann effizient ablaufen, wenn möglichst wenig Reibungsverluste zwischen den beteiligten Stellen auftreten.
Deshalb bildet neben dem eigentlichen Analyseprozess die mögliche organisatorische Verankerung des Produktes in der Unternehmung den zweiten Schwerpunkt der Arbeit...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 Unternehmenspräsentation XXX GmbH & Co KG

1.2 Basisinformationen zur Schmuckurne

2. TECHNISCHE MACHBARKEITSANALYSE

2.1 Gesetzliche Vorgaben

2.2 Erzeugnisentwicklung

2.2.1 Erzeugniskonkretisierung

2.2.2 Erzeugnisgestaltung

2.3 Rechtsschutz

3. MARKTANALYSE

3.1 Bevölkerungsentwicklung

3.2 Nachfrage Veränderungen

3.3 Politische Veränderungen

3.4 Marktvolumen für keramische Schmuckurnen

3.5 Vertriebswege in Deutschland

3.6 Kundenanalyse

3.6.1 Der Großhandel

3.6.2 Bestattungsinstitute

3.7 Besonderheiten des Urnenmarktes

3.8 Zusatzmärkte

3.8.1 Erinnerungsstücke

3.8.2 Seeurnen

3.8.3 Tierurnen

3.9 Wettbewerbsumfeld

3.9.1 Konkurrentenbestimmung

3.9.2 Produkte

3.9.3 Markteintrittsbarrieren

3.9.4 Strategische Wettbewerbsreaktion

4. PORTFOLIOANALYSE

5. BREAK EVEN ANALYSE

5.1 Variable Kosten

5.1.1 Herstellkosten

5.1.2 Logistikkosten

5.1.2.1 Logistikkosten bei indirekter Lieferung

5.1.2.2 Logistikkosten bei direkter Lieferung

5.2 Fixe Kosten

5.3 Erlöse

5.3.1 Marktpreis bei indirekter Lieferung

5.3.2 Marktpreis bei direkter Lieferung

5.4 Ergebnis Break Even

5.4.1 Break Even bei indirekter Lieferung

5.4.2 Break Even bei direkter Lieferung

5.5 Sensitivitätsanalyse

5.5.1 Best Case/Worst Case indirekte Lieferung

5.5.2 Best Case/Worst Case direkte Lieferung

5.6 Preisstrategie

6. OPERATIVE RISIKOBETRACHTUNG

6.1 Risikoidentifikation und Bewertung

6.1.1 Interne Risikoidentifikation und Bewertung

6.1.2 Externe Risikoidentifikation und Bewertung

6.1.3 Risikomatrix

6.2 Risikosteuerung

6.3 Risikoüberwachung und Kontrolle

7. EINGLIEDERUNG IN DIE BETRIEBSORGANISATION

7.1 Aufbauorganisation

7.2 Ablauforganisation

7.2.1 Organisationsgrad

7.2.2 Technische Ausstattung

7.3 Anforderungen an Mitarbeiter

8. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Wirtschaftlichkeit der Einführung einer neuen Produktlinie – keramische Schmuckurnen – für ein mittelständisches Produktionsunternehmen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob eine erfolgreiche Marktteilnahme mit diesem Produkt unter Berücksichtigung von Marktpotenzialen, Risiken und der betrieblichen Integration möglich ist.

  • Wirtschaftlichkeitsanalyse zur Lancierung neuer Produkte
  • Marktanalyse des Bestattungssektors in Deutschland
  • Break-Even-Analyse und Sensitivitätsbetrachtung
  • Risikomanagement für das Projekt Urne
  • Strategische Eingliederung in die bestehende Unternehmensorganisation

Auszug aus dem Buch

1.2 Basisinformationen zur Schmuckurne

Die Urne entstand in Verbindung mit der Feuerbestattung. Diese ist eine uralte und traditionsreiche Bestattungsform. Bereits 3000 Jahre vor Christus haben Einäscherungen stattgefunden. Im Römischen Reich war diese Bestattungsform sehr populär. Auch Caesar hat seinen Leichnam kremieren, so ist der Fachausdruck für das Einäschern, lassen. In vielen Religionen ist die Einäscherung auch heute noch die gebotene Bestattungsform.

Bei der Verbrennung bestehen religiöse Unterschiede. Bei orthodoxen Juden und Moslems ist die Verbrennung verboten. In allen anderen Religionen wird die Verbrennung befürwortet bzw. es ist die einzige Bestattungsform, wie z.B. im Buddhismus.

Dem antiken Formenreichtum der Urne waren keine Grenzen gesetzt. Dies beweisen Funde in Mesopotamien, Ägypten und China.

In Europa, insbesondere in Deutschland, wurde die Feuerbestattung im Zuge der Aufklärung Ende des 18. Jahrhunderts aus hygienischen Gründen wiedereingeführt. 1934 wurde sie in der Verfassung der traditionellen Erdbestattung gleichgestellt und 1963 von der katholischen Kirche anerkannt. Seither steigt die Zahl der Feuerbestattungen in Deutschland und Europa stetig an. Besonders in den östlichen und nördlichen Bundesländern erreicht der Anteil der Feuerbestattungen inzwischen über 50%. Dies liegt an der protestantischen bzw. atheistischen Prägung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Ausgangslage des Unternehmens und theoretische Grundlagen zur Bestattungskultur sowie der Schmuckurne.

2. TECHNISCHE MACHBARKEITSANALYSE: Untersuchung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der technischen Umsetzungsmöglichkeiten der Produktentwicklung.

3. MARKTANALYSE: Analyse des Marktpotenzials, der Vertriebswege und des Wettbewerbsumfelds für keramische Schmuckurnen.

4. PORTFOLIOANALYSE: Strategische Einordnung des neuen Produkts in das bestehende Portfolio mittels des Boston I Modells.

5. BREAK EVEN ANALYSE: Berechnung der kritischen Mengen und Durchführung einer Sensitivitätsanalyse zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit.

6. OPERATIVE RISIKOBETRACHTUNG: Identifikation, Bewertung und Steuerung potenzieller Projekt- und Unternehmensrisiken.

7. EINGLIEDERUNG IN DIE BETRIEBSORGANISATION: Bewertung der organisatorischen Anforderungen und notwendigen strukturellen Anpassungen im Unternehmen.

8. FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Handlungsempfehlungen zur Umsetzung des Projekts unter Berücksichtigung langfristiger Erfolgsfaktoren.

Schlüsselwörter

Wirtschaftlichkeitsanalyse, Produktinnovation, Schmuckurnen, Feuerbestattung, Break-Even-Analyse, Sensitivitätsanalyse, Risikomanagement, Marktanalyse, Unternehmensorganisation, Keramikindustrie, Produktmanagement, Wettbewerbsstrategie, Vertriebswege, Bestattungsinstitut.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die betriebswirtschaftlichen Aspekte und die technische Machbarkeit einer Sortimentsdiversifikation hin zu keramischen Schmuckurnen bei der Firma XXX GmbH & Co KG.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Marktanalyse, die Kosten- und Investitionsrechnung, die operative Risikobetrachtung sowie die organisatorische Integration einer neuen Produktlinie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit soll die Frage beantworten, ob es möglich ist, Urnen aus Keramik erfolgreich am deutschen Markt anzubieten, und dabei Chancen sowie Risiken fundiert erörtern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es kommen Methoden der Marktforschung (Analyse von Statistiken und Trends), der Kostenrechnung (Break-Even-Analyse) sowie Instrumente der strategischen Unternehmensführung (Portfolioanalyse nach Boston I) und des Risikomanagements (Risikomatrix) zum Einsatz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine technische Machbarkeitsanalyse, eine detaillierte Marktanalyse inklusive Zusatzmärkten, eine Break-Even-Rechnung für verschiedene Vertriebswege sowie eine operative Risikobetrachtung inklusive einer Risikomatrix.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wirtschaftlichkeitsanalyse, Schmuckurnen, Feuerbestattung, Break-Even-Analyse, Risikomanagement und strategische Organisation.

Warum wird das Produkt Urne als „Question Mark“ eingestuft?

Im Boston-Portfolio wird die Keramikurne als „Question Mark“ identifiziert, da zu Beginn des Markteintritts ein niedriger relativer Marktanteil bei gleichzeitig moderatem Marktwachstum vorliegt.

Welche Rolle spielen die Bestatter beim Vertrieb?

Die Bestatter fungieren als wichtigstes Glied in der Absatzkette, da Endkunden Urnen fast ausschließlich aus dem vorhandenen Bestand der Verkaufsräume der Bestattungsinstitute auswählen.

Warum wird eine direkte Belieferung der Bestattungsinstitute empfohlen?

Obwohl der indirekte Vertrieb über den Großhandel existiert, bieten die Ergebnisse der Break-Even-Analyse langfristig bessere Erfolgsaussichten beim direkten Vertrieb an Bestattungsinstitute, da hierbei die geforderten Mengen zur Kostendeckung bei kritischen Preisentwicklungen leichter erreicht werden können.

Ende der Leseprobe aus 79 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wirtschaftlichkeitsanalyse einer Programmerweiterung eines mittelständischen Produktionsunternehmens
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
2,7
Autor
Dipl. Betriebswirt (FH) Benjamin Knörzer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
79
Katalognummer
V51432
ISBN (eBook)
9783638474061
ISBN (Buch)
9783656796923
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaftlichkeitsanalyse Programmerweiterung Produktionsunternehmens
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Betriebswirt (FH) Benjamin Knörzer (Autor:in), 2004, Wirtschaftlichkeitsanalyse einer Programmerweiterung eines mittelständischen Produktionsunternehmens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/51432
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