Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Social Work

Der Lebensweltorientierte Ansatz in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Title: Der Lebensweltorientierte Ansatz in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Research Paper (undergraduate) , 2018 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Erika Wimmer (Author)

Social Work

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Ausarbeitung soll der Fokus auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge geworfen werden. Bevor ich jedoch auf den Lebensweltorientierten Ansatz und dessen Umsetzung eingehe, ist die quantitative Relevanz der Auseinandersetzung mit dem Bereich anhand aktueller Zahlen zu erläutern. Welcher Personenkreis sich hinter dem Begriff der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge verbirgt, wird im Weiteren geklärt. Doch welche Gründe und Ursachen führen zu der Entscheidung aus dem Heimatland zu fliehen?

Um den Handlungsbedarf in der Sozialen Arbeit im Rahmen der Lebensweltorientierung erkennen und umsetzen zu können, ist auch ein Verständnis für die Problemlagen, mit denen diese jungen Menschen in Deutschland zu kämpfen haben, von wesentlicher Bedeutung. Die Auseinandersetzung mit der Thematik der Ausarbeitung birgt auch einen persönlichen Bezug, aufgrund meiner früheren Tätigkeit in einer Jugendhilfeeinrichtung, die unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreute.

Gerade die Flüchtlingsbewegungen der vergangenen Jahre und insbesondere die Zahlen der in Deutschland Zuflucht suchenden jungen Menschen lassen auch die Herausforderung an die Soziale Arbeit in den Fokus rücken. Den jungen Menschen stellt sich die Aufgabe des Zurechtfindens im Alltag in einem ihnen oftmals unbekannten Land. Auch im Hinblick auf eine erfolgreiche Integration stellt dies eine wichtige Basis dar. Hierzu möchte ich das Konzept der Lebensweltorientierung als Ansatzpunkt heranziehen und aufzeigen, wie hier im Rahmen der Sozialen Arbeit Unterstützung geleistet werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktuelle Zahlen

3. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

3.1 Definition

3.2 Fluchtgründe

3.3 Mögliche Problemlagen in Deutschland

3.4 Versorgung und Unterbringung in Deutschland

4. Soziale Arbeit und der Ansatz der Lebensweltorientierung

4.1 Ansatz der Lebensweltorientierung

4.2 Dimensionen von Lebenswelten

4.3 Struktur- und Handlungsmaxime

4.4 Anforderung an die Soziale Arbeit im Rahmen lebensweltorientierten Handelns

5. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit in der Betreuung und Begleitung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

5.1 Lebensweltorientierter fachlicher Umgang

5.2 Fachlicher Mangel im Sinne der Lebensweltorientierung

6. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der Lebensweltorientierung als theoretischer Ansatz in der Sozialen Arbeit genutzt werden kann, um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) bei ihrer Integration und Alltagsbewältigung in Deutschland effektiv zu unterstützen.

  • Grundlagen und Definitionen des Status unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
  • Analyse der Fluchtursachen und typischer Problemlagen in Deutschland
  • Theoretische Fundierung des Ansatzes der Lebensweltorientierung nach Thiersch
  • Anwendung lebensweltorientierter Handlungsmaxime in der Betreuungspraxis
  • Kritische Reflexion defizitorientierter Ansätze in der Arbeit mit Geflüchteten

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition

In der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates (vgl. Art. 2, 2011/95/EU) wird als unbegleitete/r Minderjährige/r bezeichnet, wer im Alter von unter 18 Jahren ohne Erwachsenen, der für sie/ihn verantwortlich ist, in Deutschland einreist oder auch von diesem hier zurückgelassen wird. Außerdem erklärt das Bürgerliche Gesetzbuch (künftig BGB) (vgl. § 2, BGB) die Person für minderjährig, welche das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Die UN-Kinderrechtskonvention (künftig UN-KRK) (vgl. Art. 1, UN-KRK) legt fest, dass „[...] ein Kind jeder Mensch [ist], der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt“ (Art. 1, UN-KRK).

Bezüglich der Bezeichnung Flüchtling, definiert diese das Abkommen über die Rechtsstellung von Flüchtlingen der Genfer Flüchtlingskonvention (künftig GFK) (vgl. Art. 1A Nr. 2, GFK), als eine Person, die „[...] aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will; oder die sich als staatenlose infolge solcher Ereignisse außerhalb des Landes befindet, in welchem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hatte, und nicht dorthin zurückkehren kann oder wegen der erwähnten Befürchtungen nicht dorthin zurückkehren will“ (Art. 1A Nr. 2, GFK).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas und Relevanz der Unterstützung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge durch den Ansatz der Lebensweltorientierung.

2. Aktuelle Zahlen: Statistische Einordnung des Handlungsfeldes anhand der Asylanträge von unbegleiteten Minderjährigen in Deutschland.

3. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Definition, Fluchtgründe, spezifische Problemlagen sowie rechtliche Rahmenbedingungen der Unterbringung in Deutschland.

4. Soziale Arbeit und der Ansatz der Lebensweltorientierung: Theoretische Grundlagen, Strukturmaxime und Anforderungen an das Fachpersonal nach dem Ansatz von Thiersch.

5. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit in der Betreuung und Begleitung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Praxisbezogene Anwendung des Ansatzes, Ressourcenaktivierung und Kritik an defizitorientierten Herangehensweisen.

6. Zusammenfassung und Fazit: Resümee über die Bedeutung der Lebensweltorientierung für eine gelingende Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, umF, Integration, Alltagsbewältigung, Jugendhilfe, Fluchtgründe, Ressourcenorientierung, Migrationspädagogik, Partizipation, soziale Netzwerke, Kindeswohl, Traumatisierung, Selbstwirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Anwendung des lebensweltorientierten Ansatzes in der Sozialen Arbeit speziell für die Zielgruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen rechtliche Definitionen, Fluchtursachen, die Herausforderungen der Alltagsbewältigung im Ankunftsland sowie die methodischen Anforderungen an pädagogische Fachkräfte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine lebensweltorientierte Herangehensweise Unterstützung in der Jugendhilfe geleistet werden kann, um jungen Geflüchteten eine gelingende Lebensführung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auseinandersetzung mit Fachdiskursen zu Migration und Lebensweltorientierung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die theoretischen Grundlagen der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch und transferiert diese auf die spezifische Lebenssituation junger, unbegleiteter Flüchtlinge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Integration und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge charakterisieren.

Warum wird die fiktive Altersfestsetzung kritisiert?

Sie wird kritisiert, weil es bisher keine medizinisch anerkannte Methode gibt, das Alter exakt zu bestimmen, und die Schätzungen negative Folgen für die kindeswohlgerechte Unterbringung haben können.

Welche Bedeutung hat die Sprache im lebensweltorientierten Ansatz?

Sprache wird als wesentlicher Schlüsselfaktor für gesellschaftliche Teilhabe und Selbstwirksamkeitserfahrung angesehen, wobei Sprachkurse idealerweise lebensweltnah gestaltet sein sollten.

Warum sollte man sich von einer defizitorientierten Einstellung lösen?

Eine defizitorientierte Sicht fokussiert zu sehr auf Traumata und Probleme, während der lebensweltorientierte Ansatz die Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen stärken möchte.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Der Lebensweltorientierte Ansatz in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
College
University of Applied Sciences Kempten
Grade
2,0
Author
Erika Wimmer (Author)
Publication Year
2018
Pages
19
Catalog Number
V512413
ISBN (eBook)
9783346098337
ISBN (Book)
9783346098344
Language
German
Tags
lebensweltorientierte ansatz arbeit flüchtlingen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Erika Wimmer (Author), 2018, Der Lebensweltorientierte Ansatz in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/512413
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  19  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint