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Buddha und die Musik. Einfluss des Buddhismus auf die musikalische Kultur Japans

Titel: Buddha und die Musik. Einfluss des Buddhismus auf die musikalische Kultur Japans

Hausarbeit , 2013 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Oksana Danych (Autor:in)

Musikwissenschaft - Historische Musikwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit dem Einfluss des Buddhismus auf die musikalische Kultur in Japan und untersucht dabei besonders, welchen Einfluss und welche Rolle die Musik im Leben Buddhas selbst gespielt hat.

Was tut man eigentlich beim Musizieren? Und was ist das Ziel des Musizierens und der Musik? In der buddhistischen Philosophie kannte die Auffassung der Musik den Weg von dem Verführungsmittel bis hin zu dem der Wahrheitssuche. Um diese Entwicklung zu verfolgen und zu verstehen wird diese Arbeit zunächst die Entwicklung des Buddhismus, die Grundlagen der Lehre, und die verschiedene Richtungen des Buddhismus in Japan betrachten. Danach beschäftigt sich die Autorin mit der Rolle der Musik im Buddhas Leben und im frühen Mönchtum. Zuletzt werden die buddhistische Einflüsse auf die musikalische Kultur Japans dargelegt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Buddhismus – kurzer historischer Überblick

2.1 Grundlage des Buddhismus

2.2 Buddhismus in Japan

3. Musik im Buddhas Leben (500-100 v.Chr.)

3.1 Die Musik in frühen Mönchtum

3.2 Integration der Musik in dem östlichen Buddhismus (300-1000 n. Chr.)

3.3 Die Einwirkung des Buddhismus auf die japanische Musik

3.3.1 Lernmethoden

3.3.2 Individualismus auf dem Kunstweg

3.3.3 Die Geheimüberlieferungen

4. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Buddhismus auf die musikalische Kultur Japans. Dabei wird analysiert, wie sich die Funktion von Musik von einem bloßen Unterhaltungsmittel zu einem spirituellen Kunstweg (geidō) wandelte und welche Rolle buddhistische Konzepte, insbesondere aus der Shingon- und Zen-Schule, in diesem Prozess spielten.

  • Historische Entwicklung des Buddhismus und seine Anpassung in Japan
  • Rolle und Wahrnehmung von Musik im Leben Buddhas sowie im frühen Mönchtum
  • Methoden der Musikvermittlung und das Prinzip der Geheimüberlieferung
  • Die Philosophie des "Kunstwegs" und die Überwindung des Individualismus
  • Vergleich der künstlerischen Auffassungen zwischen östlicher und westlicher Kultur

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Lernmethoden

Zur Besonderheiten der Lernmethode in der japanischen Musik gehören unter anderem zwei Prinzipien, die ihre Wurzeln in dem Buddhismus haben. Das ist einmal das „Prinzip der Geheimüberlieferungen“ und zum anderen das Prinzip „Mit dem Herzen dem Herzen vermitteln“ ( ishin denshin ) oder anders genannt „Erkenntnis aus eigener Erfahrung“ ( jitoku hatsumei). Das zweite Prinzip stammt von der Zen-shū. „Diese (Auffassung) wurde … zu einem Grundprinzipien der japanischen Musik, besonders hinsichtlich der Lernmethode und des Erlernens.“ 26 Den Kunstweg kann man nicht erklären, er lässt sich nicht in den Wörtern beschreiben, deswegen muss man den allein gehen lernen. „(Kunstwege) werden nicht gelehrt, sondern erfahren (satoru). Das Erlernen beruht nicht auf der „Kraft eines anderen“ (tariki), sondern auf „eigener Kraft“ (jiriki).“27

Der Kunstweg des Musikers war einem Weg der Wahrheitssuche gleichzusetzen. Von der Prunksucht und dem Leichtsinn müsste man sich lossagen. Der Musik-Schüler führte einen asketischen Lebensstil. Die Wahrheit bzw. Musik konnte er in jedem Moment seines Lebens erfahren. „Das bedeutet, dass man in einem fallenden Blatt oder im Wehen des Windes selber die Wahrheit des Universums erfährt. … Musik wird nicht nur vom Lehrer gelehrt: Blumen, Vögel, Wind und Mond (d.h. Die Schönheiten der Natur), Himmel und Erde, die ganze Natur, sie alle sind Lehrmeister. Der Übungsplatz ist nicht nur zum Instrument und Notenpult hingewandte Ort. Sowohl der Garten als auch die Toilette ist Unterrichtsort. Der Unterricht besteht nicht nur aus der Zeit, in der man sich mit dem Musikinstrument beschäftigt, sondern auch dann ist Unterrichtszeit, wenn man den Besen oder das Putztuch in den Händen hält.“28

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung formuliert die zentrale Fragestellung nach der Rolle der Musik im buddhistischen Kontext und umreißt den geplanten Untersuchungsweg der Arbeit.

2. Buddhismus – kurzer historischer Überblick: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der buddhistischen Lehre, das Konzept des Leidens und die Ausbreitung verschiedener buddhistischer Strömungen in Japan.

3. Musik im Buddhas Leben (500-100 v.Chr.): Es wird dargelegt, wie Musik in der Biografie Buddhas zunächst als Verführungsmittel kritisch betrachtet wurde, bevor sie durch die Entwicklung der Mahāyāna-Richtung eine neue Integration erfuhr.

4. Fazit: Das Fazit reflektiert die kulturellen Unterschiede zwischen Ost und West und hebt das Potenzial der nicht-beurteilenden Wahrnehmung als Brückenschlag zwischen den Disziplinen hervor.

Schlüsselwörter

Buddhismus, japanische Musik, Zen-Shū, Shingon-Shū, Kunstweg, Geidō, Geheimüberlieferung, Jiriki, Tariki, Ishin Denshin, Musikästhetik, Wahrheitssuche, Tradition, Meditation, Selbstvervollkommnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den historisch gewachsenen Einfluss des Buddhismus auf die musikalische Kultur und das Musikverständnis in Japan.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung des Buddhismus, die ursprüngliche kritische Haltung gegenüber Musik sowie deren Wandel zu einem spirituellen Kunstweg in Japan.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie sich die Auffassung von Musik durch buddhistische Philosophien von einem Unterhaltungsmittel zu einem Pfad der Selbstvervollkommnung und Welterkenntnis gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine literaturgestützte Analyse, um philosophische Schriften und historische Entwicklungen im Buddhismus mit musikwissenschaftlichen Aspekten der japanischen Tradition in Beziehung zu setzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historischen Grundlagen des Buddhismus, die Rolle der Musik in der Lebensgeschichte Buddhas und eine detaillierte Analyse der japanischen Lernmethoden und Kunstbegriffe.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind der Kunstweg (Geidō), die Unterscheidung zwischen Jiriki (eigene Kraft) und Tariki (andere Kraft) sowie das Prinzip der Geheimüberlieferung.

Welche Rolle spielt Zen bei der Entwicklung der japanischen Musik?

Zen prägte maßgeblich die Vorstellung, dass Musik ein Weg zur Wahrheit ist, bei dem das "Ich" durch asketische Übung und Achtsamkeit hinter die Naturerfahrung zurücktreten muss.

Was besagt das Konzept der Geheimüberlieferung?

Das Konzept beschreibt ein System, in dem musikalisches Wissen exklusiv vom Lehrer an einen "geistigen Sohn" weitergegeben wurde, um die Entheiligung der Kunst zu verhindern und das Niveau zu sichern.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Musik zwischen West und Ost laut der Autorin?

Während im Westen die Musik oft philosophisch reflektiert wird, wird sie im Osten stärker als psychologischer oder spiritueller Weg zur Selbstvervollkommnung und Einheit mit der Welt verstanden.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Buddha und die Musik. Einfluss des Buddhismus auf die musikalische Kultur Japans
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Veranstaltung
Proseminar
Note
1,3
Autor
Oksana Danych (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V512357
ISBN (eBook)
9783346103260
ISBN (Buch)
9783346103277
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Buddhismus Japan
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oksana Danych (Autor:in), 2013, Buddha und die Musik. Einfluss des Buddhismus auf die musikalische Kultur Japans, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/512357
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Leseprobe aus  13  Seiten
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