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Gender und Ernährung

In wieweit das Ernährungsverhalten dem sozial geschaffenen Geschlecht unterliegt

Titel: Gender und Ernährung

Hausarbeit , 2015 , 9 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tobias Dirigl (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie bereits die Überschrift andeutet, möchte ich in diesem Exposé die Ernährung aus Sicht der Genderforschung beleuchten, da diese Betrachtungsweise meiner Meinung nach deutlich mehr neue Erkenntnisse und Gesichtspunkte beinhaltet. Ernährung und Gender zu behandeln bietet eine unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten, die es zum einen zu einem sehr interessanten, aber zugleich aufgrund der Komplexität auch zu einem schwer greifbaren Forschungsfeld macht.

Ziel dieses Schreibens ist es, einen Eindruck zu vermitteln, welcher Teilbereich des komplexen Themenbereichs beleuchtet werden soll, welche Methode und Gliederung hierzu gewählt wird, wie der aktuelle Forschungsstand ist, wohin er sich entwickelt, welche Fragen offen bleiben und letztlich sollen natürlich auch Erkenntnisse, die für die Beantwortung der Fragestellung hilfreich sind, genannt werden. Zudem soll das Exposé die einzelnen Kapitel aufzeigen und beschreiben und damit zugleich einen Eindruck über den Umfang bieten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Historischer und thematischer Überblick

2. Ernährung und seine soziale Komponente

2.1 Ernährung, eine natürliche Angelegenheit

2.2 Unterschiede in der Ernährung

2.3 Geschlechterunabhängige Einflüsse

2.4 Das Geschlecht und seine Ausprägungen

2.5 Ernährung und deren Kommunikationsinhalt

2.6 Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Zusammenspiel zwischen Ernährungsverhalten und Geschlechterrollen. Das primäre Ziel besteht darin, aufzuzeigen, inwieweit das Essverhalten nicht allein durch biologische Faktoren, sondern maßgeblich durch sozial konstruierte Normen und kommunikative Zuschreibungen geprägt ist.

  • Unterscheidung zwischen biologischem Geschlecht (Sex) und sozialem Geschlecht (Gender)
  • Analyse geschlechterspezifischer Präferenzen bei der Lebensmittelauswahl
  • Ernährung als Kommunikationsmittel und Ausdruck von Identität
  • Einfluss gesellschaftlicher Schönheitsideale auf das Essverhalten
  • Kulturelle und sozioökonomische Faktoren des Ernährungsverhaltens

Auszug aus dem Buch

2.1 Ernährung, eine natürliche Angelegenheit

„So wie die Gesellschaft auf generative Reproduktion angewiesen ist, um ihr Überleben zu sichern, müssen sich Menschen ernähren, um physisch zu überleben. Beides ergibt sich aus der Natur des Lebens. Wie aber das Nahrungsbedürfnis befriedigt wird und wie das Verhältnis der Geschlechter zu einander fixiert ist, das unmittelbar mit der generativen Reproduktion assoziiert wird, ist nicht naturgegeben“ (vgl. Gaby Beckmann in Blickhäuser & Henning von Bargen, 2007).

Dieses Zitat zeigt eindeutig die Grenze zwischen der biologischen und sozial erschaffenen Seite der Ernährung. Vieles, von dem wir ausgehen es sei „natürlich“, ist oftmals sozial erschaffen. Der Grund, weshalb wir es als „natürlich“ ansehen ist vermutlich, dass diese Gegebenheit schon lange existiert, somit als gegeben gesehen wird und wir es deshalb weder hinterfragen oder uns über die Herkunft Gedanken machen.

In den weiteren Kapiteln werde ich nicht auf das Grundbedürfnis „Ernährung“ an sich, sondern auf die aktuellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Ernährungsverhalten hinweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Historischer und thematischer Überblick: Einführung in die Thematik der Ernährungsforschung im Kontext der Genderforschung und Darlegung des Forschungsinteresses.

2. Ernährung und seine soziale Komponente: Untersuchung der sozialen Konstruktion des Essverhaltens unter Einbeziehung kultureller und geschlechtsspezifischer Einflüsse.

2.1 Ernährung, eine natürliche Angelegenheit: Erörterung der Unterscheidung zwischen biologischem Überlebensbedürfnis und sozial geformtem Ernährungsverhalten.

2.2 Unterschiede in der Ernährung: Analyse der differierenden Ernährungsweisen zwischen Männern und Frauen im westlichen Kulturraum.

2.3 Geschlechterunabhängige Einflüsse: Darstellung externer Faktoren wie Kultur, Erziehung und Lebensumstände, die das Essverhalten prägen.

2.4 Das Geschlecht und seine Ausprägungen: Kritische Betrachtung der Begrifflichkeiten "Sex" und "Gender" und das Defizit aktueller Forschung bezüglich geschlechtlicher Vielfalt.

2.5 Ernährung und deren Kommunikationsinhalt: Analyse der Ernährung als Ausdruck von Identität, gesellschaftlichen Erwartungen und Machtstrukturen.

2.6 Ausblick: Zusammenfassung zukünftiger Herausforderungen für die Forschung und Forderung nach Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt.

Schlüsselwörter

Genderforschung, Ernährungsverhalten, soziale Konstruktion, Geschlechterrollen, Ernährungsforschung, Biologisches Geschlecht, Sex, Gender, Identität, Ernährungskultur, Soziale Normen, Ernährungssoziologie, Essgewohnheiten, Gesellschaftliche Erwartungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet das Thema Ernährung aus der Perspektive der Genderforschung und untersucht, wie soziales Verhalten das Essen beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die Differenzierung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht, der Einfluss von Kultur und Erziehung sowie die Rolle der Ernährung als Kommunikationsmittel.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Ernährungsverhalten weitgehend sozial geprägt ist und nicht allein durch biologische Notwendigkeiten erklärt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die den aktuellen Forschungsstand zur Gender- und Ernährungsforschung kritisch zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die soziale Komponente der Ernährung, die Analyse von Geschlechterunterschieden, äußere Einflussfaktoren sowie die Bedeutung des Essens als Kommunikationsform.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Genderforschung, soziale Konstruktion, Ernährungsverhalten, geschlechtsspezifische Präferenzen und Ernährungssoziologie.

Wie unterscheiden sich die Begriffe "Sex" und "Gender" in dieser Arbeit?

"Sex" wird für das biologische Geschlecht verwendet, während "Gender" das sozial erschaffene oder gefühlte Geschlecht beschreibt.

Welche Rolle spielt die Kultur für das Essverhalten?

Die Kultur ist laut der Arbeit einer der größten Einflussfaktoren, da sie Bräuche, Verfügbarkeit von Lebensmitteln und gesellschaftliche Erwartungen an das Individuum vorgibt.

Warum wird Ernährung als Kommunikationsinhalt bezeichnet?

Essen dient als Ausdrucksvariante, um Identität und Zugehörigkeit zu Gruppen zu zeigen und gesellschaftliche Erwartungen an Männlichkeit oder Weiblichkeit zu erfüllen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gender und Ernährung
Untertitel
In wieweit das Ernährungsverhalten dem sozial geschaffenen Geschlecht unterliegt
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
1,0
Autor
Tobias Dirigl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
9
Katalognummer
V511983
ISBN (eBook)
9783346095664
ISBN (Buch)
9783346095671
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ernährung Gender Ernährungsverhalten Geschlecht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Dirigl (Autor:in), 2015, Gender und Ernährung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/511983
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Leseprobe aus  9  Seiten
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