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Biografisch-narratives Interview. Wie hängt die Biografie eines Kunstlehrers mit seiner Berufswahl zusammen?

Title: Biografisch-narratives Interview. Wie hängt die Biografie eines Kunstlehrers mit seiner Berufswahl zusammen?

Term Paper , 2016 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Annika Haas (Author)

Pedagogy - The Teacher, Educational Leadership

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die Biografie mit der Berufswahl zusammenhängt. Es lässt sich vielleicht ein Schlüssel in Kunstlehrerbiografien finden, inwieweit Biografie - also die Lebensumstände oder der Einfluss bestimmter Personen - mit dem Ergreifen des Lehrberufs - im Speziellen dem Beruf des Kunstlehrers - zusammenhängt. Die folgende Ausarbeitung zum Thema narrativ-biografisches Interview erfolgt auf Grundlage angewandter Forschungsmethoden in "Kunstpädagogik und Biografie" des Herausgebers Georg Peez. Das Interview wurde mit einer Kunstlehrkraft innerhalb des Schulpraxissemesters geführt. Das Auswertungsverfahren des Interviews wird als empirische Forschung in den Bildungswissenschaften verstanden.

Lässt sich Lehre in der Schule mit Kunst verbinden? Wenn man nach Josef Beuys geht, dann müsste das Atelier zwischen den Menschen zu finden sein. Somit ließe sich die Eingangsfrage mit ja beantworten. Stellt sich nur die weiterführende Frage: Wie? Wenn man sich wie Lehrer Lämpel von Wilhelm Busch verhält, wird der Umgang mit jungen Menschen weniger Freude bereiten. Es kommt dabei natürlich nicht nur auf die eigene Persönlichkeit an, sondern auch auf die Verhaltensform der Menschen, die einen umgeben. Denn Max und Moritz sind nicht als sehr brave Schüler zu bezeichnen. Somit kann Lehrer Lämpel womöglich nichts für die Ausbildung seines Charakterzuges, sondern scheitert an den Herausforderungen der Umgebung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Theoretische Fundierung

2. Interview

2.1. Interviewtranskripiton

2.2. Legende

3. Analyse

3.1 Sequenziell-chronologische Analyse

3.2 Themenspezifisch-phänomenologische Analyse

a) Narrationsstrukturelle Textsortenanalyse

4. Reflexion

4.1. Kann man als Lehrer Künstler sein?

5. Literaturangaben

5.1. Primärliteratur

5.2. Sekundärliteratur

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht durch ein narrativ-biografisches Interview mit einer Lehrkraft, inwieweit die eigene Biografie und die Prägung durch Vorbilder die Berufswahl sowie die spätere Identitätsfindung als Kunstlehrer beeinflussen.

  • Zusammenhang zwischen Biografie und Berufswahl bei Kunstlehrern
  • Methodik des narrativ-biografischen Interviews in der Kunstpädagogik
  • Die Rolle der Künstleridentität im professionellen Schulalltag
  • Umgang mit institutionellen Herausforderungen im Fach Kunst
  • Vermittlung von Kunsterfahrungen durch Begegnungen mit Kulturschaffenden

Auszug aus dem Buch

2.1. Interviewtranskripiton

I.: Können Sie (Herr G.) sagen, dass Ihre Biografie mit ihrer Berufswahl zusammenhängt?

G.: (Beginnt mit tiefem Einatmen, langsames, sehr verständliches Sprechen) „Ich hatte als Kunsterzieher eine Persönlichkeit, die sehr eigenwillig auftrat und die für uns junge Menschen sehr faszinierend war.

Unser Zeichensaal war ein Kellerloch unterhalb des Turnsaals und eigentlich unzumutbar so im Sous Terrain mit halbem Blick unter der Erde und halb aus ‘m Fenster raus. (Atempause) Und trotzdem kultivierte der Lehrer den Unterricht wie ein Fest. Er trat immer (2 Sek. Pause) vor die Schüler mit Anzug und Fliege und (1 Sek. Pause) zelebrierte die Kunst. Und das nicht nur bei uns im Unterricht sondern auch bei uns im Ort.

Er war die anerkannte Kulturpersönlichkeit, die sich auch sonst kommunalpolitisch engagierte. In der Wohnungsbaugesellschaft wo nach dem Krieg für Vertriebene dann auch Wohnungen gebaut wurden usw.. Also er war auch politisch engagiert, und war eben die Kulturpersönlichkeit, an der sich die Leute orientierten. Seine Malerei war - obwohl Zeitgenosse und gleichalt wie Picasso - im Impressionismus stehen geblieben, aber die Menschen mochten seine Landschaftsbilder der hiesigen Region, was ihm zusätzlich eben Anerkennung verschaffte. Und diese Person hatte eine sehr starke Wirkung auf uns junge Menschen, und da war mir also klar, in der elften Klasse, dass ich auch Kunstlehramt machen will.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – Theoretische Fundierung: Die Einleitung beleuchtet die Verbindung von Lehre und Kunst unter Bezugnahme auf kunstpädagogische Theorien und die Bedeutung biografischer Prägung.

2. Interview: Dieses Kapitel enthält das transkribierte Gespräch mit der Lehrkraft über biografische Einflüsse auf die Berufswahl sowie eine begleitende Legende.

3. Analyse: Es erfolgt eine methodische Auswertung des Interviews anhand sequenzieller Chronologie sowie themenspezifischer und narrationsstruktureller Analysen.

4. Reflexion: Hier wird die zentrale Frage diskutiert, wie die Vereinbarkeit der Identität als Künstler und als Lehrer im Schulalltag gelingen kann.

5. Literaturangaben: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen für die empirische Untersuchung.

Schlüsselwörter

Kunstpädagogik, Biografie, narrativ-biografisches Interview, Kunsterzieher, Künstleridentität, Lehrerpersönlichkeit, Empirische Forschung, Berufswahl, Vorbildfunktion, Kunststudium, Schulpraxis, Kulturvermittlung, Bildungsbiografie, Unterrichtspraxis, Professionalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss biografischer Erfahrungen und prägender Lehrerpersönlichkeiten auf die Entscheidung für den Beruf des Kunstlehrers.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die biografische Identitätsentwicklung, das Spannungsfeld zwischen künstlerischem Selbstbild und schulischem Erziehungsauftrag sowie die methodische Aufarbeitung narrativer Interviews.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der eigenen Lebensgeschichte und der beruflichen Professionalisierung einer Lehrkraft im Fach Kunst aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode des narrativ-biografischen Interviews angewandt, ergänzt durch eine sequenziell-chronologische und themenspezifisch-phänomenologische Analyse nach Georg Peez.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Transkription des Interviews mit Herrn G., die analytische Auswertung der erzählten Lebensgeschichte sowie die Reflexion über die eigene Identität als Künstler und Lehrer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Kunstpädagogik, Biografie, Lehrerpersönlichkeit, Künstleridentität und Berufswahl.

Wie bewertet der Interviewte den Einfluss seines eigenen Lehrers auf seine Karriere?

Der Interviewte beschreibt seinen Lehrer als eine faszinierende Kulturpersönlichkeit, deren Art, Kunst zu zelebrieren, ihn maßgeblich beeinflusst hat, selbst Kunstlehramt zu studieren.

Welche Herausforderungen nennt die Lehrkraft bezüglich ihrer Rolle im Schulalltag?

Eine zentrale Herausforderung war anfangs die strikte Trennung zwischen der Rolle als Künstler und der Rolle als Lehrer, wobei der Interviewte heute eine gelassenere Integration beider Welten anstrebt.

Welche Bedeutung misst die Lehrkraft der Vernetzung mit dem Kulturbetrieb bei?

Die Lehrkraft betrachtet es als ihre Spezialdisziplin, Schüler durch Kontakte zu Künstlern und den Kulturbetrieb zu fördern, um authentische Erlebnisse zu schaffen.

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Details

Title
Biografisch-narratives Interview. Wie hängt die Biografie eines Kunstlehrers mit seiner Berufswahl zusammen?
College
State Academy of fine Art Stuttgart  (Kunsterziehung)
Course
Bildungswissenschaften
Grade
1,0
Author
Annika Haas (Author)
Publication Year
2016
Pages
12
Catalog Number
V511865
ISBN (eBook)
9783346086242
ISBN (Book)
9783346086259
Language
German
Tags
Empirische Forschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annika Haas (Author), 2016, Biografisch-narratives Interview. Wie hängt die Biografie eines Kunstlehrers mit seiner Berufswahl zusammen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/511865
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