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Lebenslanges Lernen im Beruf

Title: Lebenslanges Lernen im Beruf

Term Paper , 2014 , 29 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sophie Bergmann (Author)

Psychology - Personality Psychology

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Summary Excerpt Details

Glaubt man den Stellenanzeigen, so sollte der ideale Bewerber heutzutage direkt von der Universität kommen, jung und dynamisch sein, gleichzeitig aber auch schon über eine mehrjährige Berufserfahrung verfügen. Nun stellt sich allerdings die Frage, ob oder welche dieser Eigenschaften wirklich einen guten und vor allem erfolgreichen Mitarbeiter ausmachen. Zudem sollte dieser auch langfristig einsetzbar sein und optimal fortgebildet werden. Wie genau sollten diese Weiterbildungsmaßnahmen ablaufen und welche Teamzusammensetzung bewirken eine effiziente Arbeitsweise?

In der vorliegenden Arbeit werden diese Fragestellungen erläutert, die Relevanz des lebenslangen Lernens im Beruf dargestellt und eine Empfehlung zum gezielten Einsatz der unterschiedlichen Lernformen im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen gegeben. Es wird aufgezeigt, inwiefern das implizite und explizite Wissen für den Beruf notwendig ist und die angeeigneten Handlungsabläufe bzw. das erworbene Wissen in den Berufsalltag integriert werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen des Lernens

2.1 Implizites Lernen

2.1.1 Lernen prozeduraler Fähigkeiten

2.1.2 Lernen durch Priming (perzeptuell, semantisch)

2.1.3 Lernen in Form von Konditionierung

2.1.3.1 Lernen in Form von klassischer Konditionierung

2.1.3.2 Lernen in Form von operanter Konditionierung

2.1.4 Nicht-assoziatives Lernen (Habituation, Sensibilisierung)

2.2 Explizites Lernen

2.3 Lebenslanges Lernen

3 Lernen im Beruf

3.1 Implizites Lernen im Beruf

3.1.1 Praxisbeispiel: Intuition im Bereich der Pflegeberufe

3.2 Explizites Lernen im Beruf

3.3 Lebenslanges Lernen im Beruf

3.4 Kombination und gezielter Einsatz des Lernens im Beruf

4 Diskussion

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von lebenslangem Lernen im beruflichen Kontext und analysiert das Zusammenspiel von implizitem sowie explizitem Wissen. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für effiziente Weiterbildungsmaßnahmen in Unternehmen abzuleiten, die sowohl theoretisches Faktenwissen als auch erfahrungsbasiertes implizites Können optimal integrieren.

  • Grundlagen der Informationsaufnahme und -verarbeitung
  • Unterscheidung zwischen impliziten und expliziten Lernformen
  • Die Rolle der Intuition und Erfahrung in komplexen Berufsfeldern
  • Strategien zur effektiven Gestaltung von betrieblichen Weiterbildungen
  • Analyse des "Eisbergmodells" für Unternehmenswissen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Praxisbeispiel: Intuition im Bereich der Pflegeberufe

Die Berufsgruppe der Gesundheits- und Krankenpflege stellt eine besondere Herausforderung auf dem Gebiet der beruflichen Fort- und Weiterbildung dar. Zum einen wird in diesem verantwortungsvollen Bereich eine breit gefächerte Grundlage von Faktenwissen vorausgesetzt und zum anderen ist die Pflege von Mitmenschen eine Aufgabe, die sehr stark von Intuition und Erfahrung geprägt ist. Umso wichtiger ist es, hier klare Vorgaben zur Weiterbildung und ebenso zur Förderung von Maßnahmen zum Ausbau des impliziten Wissens festzulegen.

Um herauszufinden, ob Intuition als implizites Wissen eine Bereicherung oder eine Gefahr für die Krankenpflege darstellt, wurde von Büssig, Herbig, Ewert eine Studie durchgeführt. Für die empirische Untersuchung wurden 16 erfahrende Krankenpflegekräfte zunächst zu ihrem Faktenwissen befragt und somit ihr explizites Wissen über die unterschiedlichen medizinischen Themen dokumentiert. Einige Tage später wurden die gleichen Probanden einer simulierten Situation ausgesetzt, in der ein Patient in einem kritischen Zustand war und schnell gehandelt werden musste. Die Reaktion wurde im Anschluss von den Pflegekräften mündlich wiedergegeben, um das angewandte, implizite Wissen transparent zu machen.

Bei der Auswertung zeigten sich deutliche Unterschiede in der Leistung zwischen den einzelnen Probanden. Das überraschende Ergebnis besagt, dass kein proportionaler Zusammenhang zwischen impliziten und expliziten Wissen besteht. Tendenziell konnten sogar diejenigen Probanden, die in der Praxis gut abgeschlossen haben, in der Theorie nicht überzeugen. Mit dieser Untersuchung konnte gezeigt werden, dass die beiden Wissensarten sich völlig unabhängig voneinander ausprägen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des lebenslangen Lernens ein und stellt die zentrale Fragestellung zur effizienten Verzahnung von Lernformen im Berufsalltag dar.

2 Theoretische Grundlagen des Lernens: Das Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen des Lernens, unterteilt in explizite und implizite Lernprozesse sowie deren kognitive Speicherung und Abruf.

3 Lernen im Beruf: Hier wird der Transfer der theoretischen Lernkonzepte auf den Arbeitsalltag untersucht, mit besonderem Fokus auf die Herausforderungen in pflegerischen Berufen.

4 Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Notwendigkeit, implizites Wissen durch Strukturierung in Unternehmen nutzbar zu machen und bewertet aktuelle Weiterbildungsansätze kritisch.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit betont, dass eine strategische Kombination aus explizitem und implizitem Lernen die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichert.

Schlüsselwörter

Lebenslanges Lernen, implizites Lernen, explizites Lernen, Weiterbildung, Wissensmanagement, Pflegeberufe, Intuition, Erfahrungswissen, Faktenwissen, Transferstärke, Qualifizierung, Kompetenzentwicklung, Gedächtnisprozess, Eisbergmodell, berufliche Bildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung des lebenslangen Lernens im beruflichen Kontext und analysiert, wie unterschiedliche Lernformen – explizites Faktenwissen und implizites Erfahrungswissen – kombiniert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen des Gedächtnisses, die Unterscheidung zwischen bewusst erlernten Inhalten und unbewussten Erfahrungsroutinen sowie deren Anwendung in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, darzulegen, wie durch gezielte Weiterbildungskonzepte sowohl explizites als auch implizites Wissen gefördert werden kann, um die Arbeitseffizienz und Innovationskraft in Betrieben zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verfolgt ein deduktives Vorgehen, bei dem empirische Daten aus der Forschung mit Erkenntnissen aus der Sekundärliteratur verglichen und diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Lernens, die Anwendung auf den Arbeitsalltag und eine vertiefende Analyse am Beispiel der Pflegeberufe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lebenslanges Lernen, implizites/explizites Wissen, Weiterbildung und berufliches Erfahrungswissen charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Intuition laut der Studie im Buch?

Die Studie zeigt, dass Intuition in der Krankenpflege eine eigenständige Ressource ist, die unabhängig vom theoretischen Faktenwissen existiert und in kritischen Situationen von hoher Bedeutung ist.

Was ist das zentrale Problem beim impliziten Wissen in Unternehmen?

Da implizites Wissen meist nicht schriftlich fixiert ist, besteht die Gefahr, dass wertvolle Erfahrungen bei Personalwechsel verloren gehen, anstatt sie durch Mentoring oder Dokumentation weiterzugeben.

Warum reicht explizites Wissen (z.B. SOPs) allein nicht aus?

Explizites Wissen (wie Standardanweisungen) deckt nur einen Teil der beruflichen Realität ab; in komplexen, zeitkritischen Situationen ist jedoch die ganzheitliche Situationswahrnehmung durch Erfahrung (implizites Wissen) unersetzlich.

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Details

Title
Lebenslanges Lernen im Beruf
College
SRH - Mobile University
Grade
1,7
Author
Sophie Bergmann (Author)
Publication Year
2014
Pages
29
Catalog Number
V511763
ISBN (eBook)
9783346093592
ISBN (Book)
9783346093608
Language
German
Tags
lebenslanges lernen beruf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sophie Bergmann (Author), 2014, Lebenslanges Lernen im Beruf, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/511763
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