Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Sozialwissenschaften allgemein

Konflikttheorien von Karl Marx und Georg Simmel im Vergleich

Titel: Konflikttheorien von Karl Marx und Georg Simmel im Vergleich

Hausarbeit , 2014 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Konflikte sind im menschlichen Leben und Handeln unvermeidbar, sie sind alltäglich und passieren auf allen gesellschaftlichen Ebenen. In der vorliegenden Arbeit werden der Konfliktbegriff auf der Interessenbasis von Karl Marx und Georg Simmel erläutert und ihre Theorien im Vergleich miteinander gegenübergestellt. Die Konflikttheorie hat eine hinlänglich bekannte Tradition. Angedockt an verschiedenste Vordenker soll die Kernerkenntnis dieser Arbeit vor allem bei Karl Marx und Georg Simmel liegen. Beide Theoretiker charakterisieren den Anfang der post geschichtlichen Konflikttheorie. Sie haben stark entgegenwirkende Betrachtungen zum Thema soziale Konflikte, obwohl sie beide beinah in der gleichen Zeitschiene lebten. Da Marx der ältere von beiden ist, sind seine Publikationen früher als die von Simmel erschienen. Georg Simmel geht an diversen Schnittstellen seiner Werke auch auf Karl Marx ein. Im Gegenüberstellen der Theorien soll klar in Betracht gezogen werden, welche Formen von Konflikten es bei beiden Theoretikern gibt und welche Rolle die Gesellschaft spielt.

Der Begriff Konflikt stammt aus dem Lateinischen (conflictus) und meint wörtlich übersetzt eine entgegenwirkende Argumentation und im weiteren Sinne Kampf bzw. Streit, unterschiedlich definiert und bewertet. Der Konfliktbegriff gehört zu den Grundbegriffen der Sozialwissenschaft. Er wurde meist nicht eindeutig definiert, weil die Definition solcher Grundbegriffe in der Regel davon abhängt, aus welcher theoretischen Perspektive und mit welchen Erkenntnisinteressen der Begriff verwendet wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff des Konflikts

3. Geschichte der Konflikttheorie

4. Konflikttheorie nach Karl Marx

4.1. Biographie von Karl Marx

4.2. Der Konfliktbegriff bei Marx

5. Die Konflikttheorie nach Georg Simmel

5.1. Biographie- Georg Simmel

5.2. Der Konfliktbegriff bei Simmel

5.3. Formen des Konfliktes

5.4. Formen des Friedens

6. Vergleich Marx und Simmel

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den Konfliktbegriff auf der Interessenbasis von Karl Marx und Georg Simmel zu erläutern und ihre theoretischen Ansätze in einem direkten Vergleich gegenüberzustellen, um so die unterschiedlichen Rollen und Formen von Konflikten innerhalb der Gesellschaft zu verdeutlichen.

  • Grundlagen und Definitionen des Konfliktbegriffs in den Sozialwissenschaften
  • Konflikttheoretische Ansätze und Biographie von Karl Marx
  • Soziologische Analyse der Konflikttheorie und Biographie von Georg Simmel
  • Formen des Konfliktes und Strategien zur Konfliktlösung nach Simmel
  • Vergleichende Gegenüberstellung der marxistischen und simmelschen Perspektiven

Auszug aus dem Buch

c.) Konkurrenz

In der Konfliktform des Kampfes steht der Mensch als Person für Simmel im Vordergrund. Im Falle einer Konkurrenzsituation geht Simmel jedoch davon aus, dass Personen prinzipiell austauschbar sind. Hier ist der Konflikt ein indirekter, da der Gegner nicht beschädigt oder „beseitigt“ werden darf, denn ansonsten würde man nicht mehr mit ihm in Konkurrenz stehen. Beide Parteien bemühen sich um ein und denselben Kampfpreis, wobei die Entscheidung zu einem Kampf nicht mit der Erreichung des Ziels gleichgesetzt werden darf. Simmel formuliert hierbei in Anlehnung an Hobbes: „Die moderne Konkurrenz, die man als den Kampf Aller gegen Alle kennzeichnet, ist doch zugleich der Kampf Aller um Alle (…), ein Ringen um Beifall und Aufwendung um Einräumung und Hingebung jeder Art, ein Ringen der Wenigen um die Vielen wie der Vielen um die Wenigen.“

Demnach lassen sich bei der Konkurrenz zwei reine Formen unterscheiden: Erstens: „Wo die Besiegung des Konkurrenten die zeitlich erste Notwendigkeit ist, da bedeutet diese Besiegung an sich eben noch gar nichts, sondern das Ziel der ganzen Aktion wird erst durch das Sich-Darbieten eines von jedem Kampf an sich ganz unabhängigen Wertes erreicht.“ Als ein Beispiel hierfür kann das Umwerben einer Frau durch zwei Männer genannt werden. Gelingt es dem einen Mann seinen Kontrahenten zu „verjagen“, so impliziert dies nicht dass die Frau ihn deswegen mehr bzw. überhaupt leiden kann. Beim zweiten Typus der Konkurrenz „… besteht der Kampf (...) darin, dass jeder der Bewerber für sich auf das Ziel zustrebt, ohne eine Kraft auf den Gegner zu verwenden“. Somit kämpft man also gegen den Gegner, ohne sich jedoch direkt gegen ihn zu wenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Unvermeidbarkeit von sozialen Konflikten ein und stellt das Vorhaben dar, die Theorien von Marx und Simmel vergleichend zu untersuchen.

2. Der Begriff des Konflikts: Dieses Kapitel definiert Konflikte als soziale Prozesse, die aus strukturellen Widersprüchen von Normen, Werten und Interessen innerhalb einer Gesellschaft entstehen.

3. Geschichte der Konflikttheorie: Hier wird der historische Wandel der Konfliktwahrnehmung von der frühen Neuzeit bis hin zur Evolutionstheorie Darwins nachgezeichnet.

4. Konflikttheorie nach Karl Marx: Nach einer biographischen Einleitung wird der Fokus auf den Klassenkonflikt als Resultat ökonomischer Strukturen und ungleicher Produktionsverhältnisse gelegt.

5. Die Konflikttheorie nach Georg Simmel: Dieses Kapitel widmet sich Simmels soziologischem Ansatz, der Konflikt als Form der Wechselwirkung begreift und dessen formale Typologien (Kampf, Streit, Konkurrenz) differenziert.

6. Vergleich Marx und Simmel: Die Gegenüberstellung verdeutlicht den Unterschied zwischen Marx' klassenorientierter, eher negativ besetzter Konflikttheorie und Simmels individualistischem, formal-positiven Ansatz.

7. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass beide Theoretiker soziale Konflikte als unverzichtbare Tatbestände zur Analyse gesellschaftlicher Entwicklung betrachten.

Schlüsselwörter

Konflikttheorie, Karl Marx, Georg Simmel, Klassenkampf, Soziologie, Vergesellschaftung, Wechselwirkung, Konkurrenz, soziale Ungleichheit, Kampf, Streit, Konfliktlösung, Sozialwissenschaft, Gesellschaftsstruktur, Produktionsverhältnisse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die konflikttheoretischen Ansätze von Karl Marx und Georg Simmel, um deren Sichtweisen auf soziale Auseinandersetzungen zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Definition von Konflikten, die Analyse von Klassenkonflikten bei Marx sowie die formale Soziologie der Konflikte bei Simmel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Theorien von Marx und Simmel aufzuzeigen und herauszuarbeiten, welche Rolle der Konflikt für die jeweilige Gesellschaftstheorie spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse und dem vergleichenden Gegenüberstellen bestehender soziologischer Theorien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Theorien von Marx (Klassenkampf) und Simmel (Formen des Konflikts wie Kampf, Streit, Konkurrenz) sowie deren kritischen Vergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Konflikttheorie, Klassenkampf, soziale Wechselwirkung, Vergesellschaftung und Produktionsverhältnisse.

Wie unterscheidet sich Simmels Verständnis von Konflikt von dem des Marx?

Während Marx Konflikte primär als destruktive Folge ökonomischer Klassengegensätze betrachtet, sieht Simmel in ihnen eine formale Wechselwirkung, die auch integrierende und konstruktive Funktionen für die Gesellschaft haben kann.

Welche Lösungsstrategien für Konflikte nennt Simmel?

Simmel benennt vier Typen der Konfliktbeilegung: den Wegfall des Streitobjekts, Sieg, Versöhnung und den Kompromiss.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konflikttheorien von Karl Marx und Georg Simmel im Vergleich
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
17
Katalognummer
V511521
ISBN (eBook)
9783346090690
ISBN (Buch)
9783346090706
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konflikttheorie Karl Max Georg Simmel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Konflikttheorien von Karl Marx und Georg Simmel im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/511521
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  17  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum