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Musikalische Gestaltungsarbeit in der Grundschule

Improvisation und Komposition zwischen musikalischem Anspruch und kindlichen Entwicklungsprozessen

Titel: Musikalische Gestaltungsarbeit in der Grundschule

Bachelorarbeit , 2019 , 52 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tobias Heiß (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll das Potential von musikalischer Gestaltungsarbeit herausheben, aber auch Grenzen und Herausforderungen für Lehrer sowie für Kinder aufzeigen, die dieses Konzept unwillkürlich mit sich bringt. Kapitel zwei und drei beschäftigen sich zunächst mit grundlegenden Begriffen und deren Unterscheidung.

Es werden beispielhaft zwei subjektorientierte Konzepte der Musikdidaktik vorgestellt, die die musikalische Gestaltungsarbeit in ihrem Fokus haben. Anschließend folgt der kurze Umriss einer Diskussion in der Musikdidaktik und -wissenschaft, die sich auf die schriftliche Fixierung und Notation von Kompositionen konzentriert und hinterfragt, inwiefern alternative Notationsformen zulässig oder für Kinder besser praktikabel sind. In Kapitel vier soll den Fragen nachgegangen werden, aus welchen Gründen musikalische Gestaltungsarbeit mit Grundschulkindern für eben diese relevant ist, warum es sich lohnt, früh damit zu beginnen und welche Auswirkungen sie auf das Individuum haben kann.

Kapitel fünf beleuchtet das Spannungsfeld im Musikunterricht, das beim Durchführen von musikalischen Gestaltungsarbeiten entstehen kann. Einerseits kann es durch entwicklungspsychologische Voraussetzungen der Kinder und andererseits durch musikalischen Anspruch genährt werden. Es wird aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht, inwieweit Kinder im Grundschulalter schon befähigt sind, derartige musikdidaktische Konzeptionen durchzuführen und in welchem Ausmaß ihre Entwicklung gegebenenfalls noch ein Hindernis darstellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Musikalische Gestaltungsarbeit

2.1. Begriffsabgrenzung

2.2. Entwicklung der Musikdidaktik – Von der Objektzentrierung zur Subjektorientierung

2.3. Zwei Positionen der Gestaltungsarbeit als subjektorientierte Musikdidaktik

2.3.1. Musikalische Gestaltungsarbeit nach Ortwin Nimczik

2.3.2. Musikalische Gestaltungsarbeit nach Hans Schneider

3. Komposition und Improvisation

3.1. Begriffsdefinition und Abgrenzung

3.2. Die musikdidaktische Diskussion um Komposition und ihre Notation

4. Das Bildungspotential der musikalischen Gestaltungsarbeit

4.1. Der potentielle Einfluss von musikalischer Gestaltungsarbeit auf das Individuum

4.2. Bezug zum Bildungsplan 2016 der Grundschulen in Musik

4.2.1. Prozessbezogene Kompetenzen

4.2.2. Inhaltsbezogene Kompetenzen

5. Das Spannungsfeld im Musikunterricht

5.1. Kindliche Entwicklung in Bezug auf die Gestaltungsarbeit in der Schule

5.1.1. Kognitive Entwicklung nach Jean Piaget

5.1.2. Entwicklung von Musikalität

5.1.3. Entwicklung von Kreativität

5.1.4. Entwicklung von Imagination

5.2. Der musikalische Anspruch

5.2.1. Der musikalische Anspruch der Schüler und an die Schüler

5.2.2. Der musikalische Anspruch der Lehrkraft und der Schule

5.2.3. Der musikalische Anspruch aus didaktischer Sicht

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potential, die Herausforderungen und die Grenzen musikalischer Gestaltungsarbeit (Improvisation und Komposition) im Musikunterricht der Grundschule. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie diese Prozesse im Spannungsfeld zwischen kindlichen Entwicklungsvoraussetzungen und musikpädagogischem Anspruch erfolgreich gestaltet werden können.

  • Grundlagen der musikdidaktischen Subjektorientierung und Konzepte der Gestaltungsarbeit
  • Komposition und Improvisation im schulischen Kontext
  • Bildungspotential und Bezug zum Bildungsplan 2016
  • Entwicklungspsychologische Aspekte der Grundschulkinder
  • Anspruchshaltungen von Schülern, Lehrkräften und Institutionen

Auszug aus dem Buch

3.1. Begriffsdefinition und Abgrenzung

Der Begriff ‚Komposition‘ geht auf den lateinischen Begriff ‚componere‘ (=zusammenstellen) zurück, der auch mit den Worten „zusammensetzen“, „arrangieren“, „aufeinander abstimmen“, „künstlerisch anordnen“ oder „kunstvoll gestalten“ übersetzt werden kann. Eine Komposition aus musikalischer Sicht kann das Komponieren als Tätigkeit oder das künstlerische Werk am Ende des Kompositionsprozesses meinen. Ein Komponist sammelt musikalische Ideen, bringt sie mithilfe von Kompositionstechniken in eine Form und schreibt sie abschließend nieder, damit seine Zusammenstellung – die Komposition, meist in der Form einer ausführlichen Partitur – für andere Künstler und Interpreten beliebig oft reproduzierbar und aufführbar bleibt.

Das fixierte, geschaffene Werk steht im direkten Gegensatz zur ‚Improvisation‘, die als eine spontane musikalische Darbietung verstanden wird – ganz ohne (Vor-)Fixierung. Die etymologische Herkunft von Improvisation ist durch das lateinische Wort ‚improvisus‘ (=unvorhergesehen, unerwartet) gekennzeichnet, das etwa mit „etwas aus dem Boden stampfen“, „etwas aus dem Stegreif tun“ oder „frei vortragen“ verwendet werden kann. Bei der Improvisation entsteht keine zeitliche Differenz zwischen dem ursprünglichen musikalischen Gedanken und dessen Umsetzung. Der Interpret und Improvisator ist gleichzeitig auch Komponist seines spontanen Werkes.

Die Komposition als Werk hingegen steht für sich und braucht einen Interpreten, der sie hörbar macht und ihr eine klingende Gestalt verleiht. Dabei bewegt sich der Interpret in einem Zwischenbereich, in dem er sich an gewisse Vorgaben hält, wenn diese vom Komponisten stringent vorgegeben sind, und gleichzeitig bestimmte persönliche Akzente setzen und eigene Vorlieben zum Vorschein bringen kann, wenn ihm entsprechende Freiräume gewährt wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Thematik der musikalischen Gestaltungsarbeit und des Ziels der Arbeit, ihr Potential und ihre Herausforderungen für Kinder und Lehrer zu beleuchten.

2. Musikalische Gestaltungsarbeit: Definition und musikdidaktische Einordnung der Gestaltungsarbeit, insbesondere unter dem Aspekt der Subjektorientierung nach Nimczik und Schneider.

3. Komposition und Improvisation: Begriffsabgrenzung zwischen den beiden Polen und kritische Diskussion der Notationsfrage in der Musikdidaktik.

4. Das Bildungspotential der musikalischen Gestaltungsarbeit: Untersuchung des Einflusses auf das Individuum und Verknüpfung mit den Kompetenzanforderungen des Bildungsplans 2016.

5. Das Spannungsfeld im Musikunterricht: Analyse der entwicklungspsychologischen Voraussetzungen von Grundschulkindern sowie der unterschiedlichen musikalischen Ansprüche von Schülern, Lehrern und der Schule.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Stärken des Musik-Erfindens und Plädoyer für einen prozessorientierten, realistischen Unterrichtsansatz.

Schlüsselwörter

Musikalische Gestaltungsarbeit, Komposition, Improvisation, Grundschule, Musikdidaktik, Subjektorientierung, Kreativität, Musikalität, Bildungsplan 2016, Ästhetische Erfahrung, Musikunterricht, Ensemble, Audiation, Musikpädagogik, Kompetenzerwerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung, den Methoden und den Herausforderungen von Improvisation und Komposition im Musikunterricht an Grundschulen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die subjektorientierte Musikdidaktik, die Rolle von Kreativität und Musikalität in der kindlichen Entwicklung sowie der Umgang mit musikalischen Ansprüchen und Notationsformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Bildungspotential der musikalischen Gestaltungsarbeit aufzuzeigen und gleichzeitig auf die Grenzen und Herausforderungen für Lehrkräfte und Schüler in der Unterrichtspraxis hinzuweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf musikpädagogischer Fachliteratur, musikdidaktischen Konzepten und dem Bildungsplan 2016 basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Ansätze zur Gestaltungsarbeit, vergleicht Komposition und Improvisation, beleuchtet das Bildungspotential und untersucht das Spannungsfeld im Musikunterricht zwischen kindlicher Entwicklung und Leistungsanspruch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Musikalische Gestaltungsarbeit, Musik erfinden, Subjektorientierung, kreative Entwicklung und Musikdidaktik.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Komposition im schulischen Kontext von der klassischen Sichtweise?

Während klassisch Komposition oft als schriftlich fixiertes, "elitäres" Werk verstanden wird, rückt der schulische Ansatz das kreative "Musik erfinden" und den Prozess des Handelns in den Vordergrund, wobei Notation eher optional ist.

Was bedeutet der Begriff "Audiation" im Zusammenhang mit der kindlichen Musikentwicklung?

Audiation ist ein von Edwin Gordon geprägter Begriff für das "innere Hören", das als Basis musikalischer Begabung und Potential angesehen wird.

Warum wird der "ästhetische Streit" als wichtiges Element des Musikunterrichts hervorgehoben?

Er dient als Form des gemeinschaftlichen Diskurses, in dem Schüler über ihre Wahrnehmungen und Erfahrungen mit Musik sprechen, dabei Perspektiven austauschen und den Prozess sowie das Ergebnis reflektieren.

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Musikalische Gestaltungsarbeit in der Grundschule
Untertitel
Improvisation und Komposition zwischen musikalischem Anspruch und kindlichen Entwicklungsprozessen
Hochschule
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Note
1,0
Autor
Tobias Heiß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
52
Katalognummer
V511463
ISBN (eBook)
9783346087652
ISBN (Buch)
9783346087669
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Komponieren Improvisation Komposition musikalischer Anspruch kindliche Entwicklungsprozesse Kompositionstechniken Kreativität Musik Neue Musik Musikalische Gestaltungsarbeit Musik erfinden Musikdidaktik Musikunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Heiß (Autor:in), 2019, Musikalische Gestaltungsarbeit in der Grundschule, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/511463
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