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Die Relevanz marktimpliziter Kreditratings. Inwieweit haben sich die implizierten Ratings als Ergänzung zum traditionellen Rating etabliert?

Title: Die Relevanz marktimpliziter Kreditratings. Inwieweit haben sich die implizierten Ratings als Ergänzung zum traditionellen Rating etabliert?

Seminar Paper , 2017 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit marktimpliziten Kreditratings. Die Arbeit greift auf, dass die traditionellen, externen Kreditratings die Bonität des Unternehmens nicht mehr adäquat darstellen. Die Bonitätsbewertung beziehungsweise das Rating von Unternehmen wird zunehmend um marktbezogene Daten erweitert, sodass hieraus ein marktimplizites Kreditrating erfolgt.

Einerseits ist dies durch veränderte Risikoquellen bedingt, die zu veränderten Risikofolgen führen. Dies kann die Kapitaldienstfähigkeit - nämlich Zins- und Tilgungszahlung vertragsgerecht zu leisten - zum Beispiel durch erhöhte Strafzahlungen oder Reputationsschäden negativ beeinflussen. Andererseits beeinflusst aber auch der sogenannte Business Case der Nachhaltigkeit die unternehmerische Ertragskraft zum Beispiel dann, wenn Unternehmen Nachhaltigkeitstrends nicht folgen und somit Wettbewerbsnachteile erleiden, die am Ende dann dazu führen, dass der Unternehmenswert sinkt. Deswegen hat auch in der Finanzbranche das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Den Gegenstand dieser Arbeit stellt vor diesem Hintergrund die Wandlung beziehungsweise Ergänzung der Bonitätsbewertung beziehungsweise des Ratings von Unternehmen um marktbezogene Daten dar. Damit in Verbindung wird das marktimplizite Rating in Betracht gezogen. Die Betrachtung beschränkt sich in dieser Arbeit allerdings auf den deutschen Markt. Eine wesentliche Fragestellung dieser Arbeit, die sich aus den oben genannten Schwerpunkten ergibt, ist, inwieweit sich die implizierten Ratings als Ergänzung zum traditionellen Rating etabliert haben und welchen zusätzlichen Informationsgehalt sie übermitteln. Das Forschungsziel ist unter anderem auch die Beurteilung, ob und welche Bewertungsrelevanz marktimplizite Ratings besitzen und wie die Verbreitung am deutschen Markt ist. Die Arbeit leistet einen Beitrag zum Verständnis der Relevanz von marktimpliziten Ratings und versucht, die Notwendigkeit dieser insbesondere vor dem Hintergrund von historisch immer weiter steigenden Ausfallraten zu begründen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Externe und marktimplizite Kreditratings

2.1 Externes Kreditrating

2.2 Marktimplizites Rating

2.3 Anforderungen an ein Ratingsystem

2.4 Datenvalidierung

3 Kritischer Vergleich der marktimpliziten Ratings

3.1 Voraussetzungen für marktimplizite Kreditratings

3.2 Prinzipal Agenten Theorie

3.3 Unterschiede innerhalb der Ratingagenturen

4 Beurteilung der Prognosequalität

4.1 Ratingdefekte

4.2 Ausprägungsform am CDS-Markt

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Relevanz marktimpliziter Kreditratings als Ergänzung zu traditionellen externen Ratings, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Informationsasymmetrien und zeitlicher Verzögerungen bei klassischen Bonitätsbewertungen auf dem deutschen Markt.

  • Grundlagen externer Kreditratings und deren Anforderungen
  • Analyse marktimpliziter Ratings, insbesondere basierend auf CDS-Spreads
  • Kritischer Vergleich traditioneller Ratings mit marktimpliziten Ansätzen
  • Untersuchung der Prognosequalität und auftretender Ratingdefekte
  • Anwendung der Prinzipal-Agenten-Theorie zur Erklärung des Informationsproblems

Auszug aus dem Buch

3.2 Prinzipal Agenten Theorie

Die Prinzipal Agenten Theorie beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Schwierigkeit von Informationsasymmetrien. Der Ansatz der Prinzipal Agenten Theorie erfolgt unter der Annahme von beschränkter Realität.

Die Beschaffung von Informationen ist zwar möglich, am Markt sind aber längst nicht alle Informationen verfügbar bzw. in der Geschwindigkeit verarbeitet, in der sie eigentlich benötigt werden.

Der Investor kann am Markt als Prinzipal gesehen werden, während das Unternehmen, in welches investiert wird, der Agent ist. Vor der Investition bzw. dem Vertragsabschluss kann sich der Agent überlegen, welche Informationen er dem Investor bzw. dem Prinzipal preisgibt. Falls er keine Informationen preisgibt, ist der Prinzipal mit den sog. Hidden Chracteristics konfrontiert, da er vor dem Vertragsabschluss nicht mit vollständigen Informationen über seine Investition in die Anlage ausgestattet ist. Um die vorliegende Informationsasymmetrie nun zu beseitigen, kann der Prinzipal eine Ratingagentur beauftragen, die die Bonität des Agenten bewertet.

Die Kreditratings vereinfachen hier also die Beschaffung der Informationen, die der Prinzipal benötigt, deutlich. Hat der Prinzipal nämlich keine Informationen über die Finanzlage des Agenten ist die Investition eine schwierige und zum Teil auch sehr spekulative Entscheidung über das (eigene) Vermögen.

Die konkrete Aussagekraft des traditionellen Ratings wird allerdings häufig in Frage gestellt. Oft fehlt es hier an Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Bemängelt wird vor allem auch die langsame Informationsverarbeitung von Risikoänderungen bei traditionellen Kreditratings. Über marktimplizite Ratings geschieht die Informationsbeschaffung für den Prinzipal sogar mit zeitlich aktuelleren und noch relevanteren Informationen.

Zudem könnte die Ratingagentur ja auch ein eigenes Interesse mitbringen, ein Unternehmen besser bzw. schlechter zu bewerten. Hier wird im Bereich der Ratingdefekte im Kapitel 4.1 noch genauer Bezug genommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der mangelnden Aktualität traditioneller Ratings und definiert das Forschungsziel der Arbeit im Kontext marktimpliziter Kreditratings auf dem deutschen Markt.

2 Externe und marktimplizite Kreditratings: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise klassischer externer Ratings sowie die methodischen Grundlagen marktimpliziter Ratings und stellt die Anforderungen an moderne Ratingsysteme dar.

3 Kritischer Vergleich der marktimpliziten Ratings: Hier werden die Voraussetzungen für marktimplizite Ratings analysiert, die Prinzipal-Agenten-Theorie zur Erklärung der Informationsasymmetrie herangezogen und die Ansätze verschiedener Ratingagenturen verglichen.

4 Beurteilung der Prognosequalität: Dieses Kapitel analysiert spezifische Ratingdefekte, die die Qualität klassischer Ratings mindern können, und bewertet die Vorzüge marktimpliziter Ratings, insbesondere unter Nutzung von CDS-Spreads.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit bestätigt, dass marktimplizite Ratings eine sinnvolle, zeitnahe Ergänzung zu klassischen Ratings darstellen, jedoch aufgrund ihrer Volatilität die Stabilität traditioneller Bewertungen nicht ersetzen sollten.

Schlüsselwörter

Marktimplizite Kreditratings, Credit Default Swaps, CDS-Spreads, Externe Ratings, Informationsasymmetrie, Prinzipal-Agenten-Theorie, Bonitätsbewertung, Prognosequalität, Risikoaufschlag, Ausfallwahrscheinlichkeit, Ratingdefekte, Kapitalmarkt, Finanzkrise, Unternehmensbewertung, Ratingagenturen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Wandlung und Ergänzung der klassischen Unternehmens-Bonitätsbewertung durch marktimplizite Ratings auf dem deutschen Markt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert auf den Vergleich zwischen externen Ratingagentur-Urteilen und marktbasierten Indikatoren wie CDS-Spreads sowie die theoretische Fundierung durch die Prinzipal-Agenten-Theorie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu beurteilen, inwieweit marktimplizite Ratings als Ergänzung zu traditionellen Ratings dienen können und welchen zusätzlichen Informationsgehalt sie für Investoren bieten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es erfolgt eine theoretische Herleitung sowie ein kritischer Vergleich basierend auf bestehender Fachliteratur und empirischen Studien zur Prognosequalität von Rating-Modellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Ratings, die Analyse der Prinzipal-Agenten-Problematik und die Untersuchung der Prognosequalität anhand von Ratingdefekten und CDS-Marktdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen unter anderem marktimplizite Kreditratings, CDS-Spreads, Informationsasymmetrie, Prognosequalität und Ratingagenturen.

Warum kritisieren Investoren klassische Ratingagenturen?

Kritikpunkte sind insbesondere zeitliche Verzögerungen bei notwendigen Herabstufungen (Downgrades) und eine zu optimistische Beurteilung, die oft nicht zeitnah auf Marktveränderungen reagiert.

Welche Rolle spielt die Prinzipal-Agenten-Theorie?

Sie erklärt das Informationsgefälle zwischen dem Prinzipal (Investor) und dem Agenten (Unternehmen) und begründet, warum Ratingagenturen als Intermediäre zur Reduktion von Informationsasymmetrien beauftragt werden.

Bieten marktimplizite Ratings eine absolute Lösung?

Nein, sie werden als wertvolle, zeitnahe Ergänzung gesehen, da sie zwar schneller auf Marktinformationen reagieren, aber aufgrund ihrer Abhängigkeit von Marktgerüchten weniger langfristige Stabilität bieten als klassische Ratings.

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Details

Title
Die Relevanz marktimpliziter Kreditratings. Inwieweit haben sich die implizierten Ratings als Ergänzung zum traditionellen Rating etabliert?
College
University of applied sciences, Düsseldorf
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
24
Catalog Number
V510764
ISBN (eBook)
9783346080370
ISBN (Book)
9783346080387
Language
German
Tags
Kreditratings marktimplizite Kreditratings
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Die Relevanz marktimpliziter Kreditratings. Inwieweit haben sich die implizierten Ratings als Ergänzung zum traditionellen Rating etabliert?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/510764
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