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Mediale Berichterstattung und Narrative über Flüchtlinge. Die "Flüchtlingskrise" 2015/16

Titel: Mediale Berichterstattung und Narrative über Flüchtlinge. Die "Flüchtlingskrise" 2015/16

Hausarbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Mariella Kockler (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Seminararbeit setzt sich mit der medialen Berichterstattung während der "Flüchtlingskrise" im Jahr 2015 bis Anfang 2016 auseinander. Dabei werden der Flüchtlingssommer 2015 und der in in diesen Monaten geprägte Begriff der Willkommenskultur sowie der Herbst 2015 bis hin zum Wendepunkt der Silvesternacht in Köln näher beleuchtet. Es soll untersucht werden, inwiefern die deutschen Qualitätsmedien in diesem Zeitraum ihrer Rolle als "vierte Macht“, die durch vollständige und sachliche Information sowie Kritik und Kontrolle an der Meinungsbildung mitwirkt, gerecht wurden.

Da sich noch nicht viel Literatur in Form von Büchern findet, richtet sich das Hauptaugenmerk hauptsächlich auf wissenschaftliche Artikel, sowie Zeitungsartikel von Journalisten selbst, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Des Weiteren wird Bezug auf die Studie Die "Flüchtlingskrise" in den Medien der Otto-Brenner Stiftung genommen, die eine empirische Analyse von mehr als 30.000 Zeitungsberichten aus dem oben genannten Zeitraum beinhaltet. Auf diese Weise soll ein umfassender Überblick auf die mediale Berichterstattung zur "Flüchtlingskrise" 2015/16 entstehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2 Einleitung

3 Die Berichterstattung während der Flüchtlingskrise 2015

3.1 Das Narrativ des Frühjahrs 2015

3.2 Das Narrativ der Willkommenskultur im Spät-Sommer 2015

3.3 Das Narrativ des Herbstes 2015

3.4 Das Narrativ rund um die Kölner Silvesternacht

4 Die Studie der Otto-Brenner Stiftung: Die „Flüchtlingskrise“ in den Medien

5 Exkurs: Mangelnde kulturelle Vielfalt in den Redaktionen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht, wie deutsche Qualitätsmedien im Zeitraum von 2015 bis Anfang 2016 über die Flüchtlingskrise berichteten und inwieweit sie dabei ihrer Rolle als „vierte Macht“ zur sachlichen Information und gesellschaftlichen Kontrolle gerecht wurden.

  • Analyse der medialen Berichterstattung in vier zeitlichen Phasen (Frühjahr, Spätsommer, Herbst 2015 sowie Zeit nach der Silvesternacht 2015/16).
  • Untersuchung der sich wandelnden Narrative und Erzählungsmuster in deutschen Leitmedien.
  • Betrachtung der empirischen Erkenntnisse der Otto-Brenner-Stiftung zum medialen Umgang mit dem Thema.
  • Reflexion über den Einfluss von mangelnder kultureller Vielfalt in deutschen Redaktionen auf die Berichterstattung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Narrativ des Frühjahrs 2015

Das Jahr 2015 beginnt mit vereinzelten Berichten über Geflüchtete, wobei die nach Europa flüchtenden Menschen meist als eine „anonyme Masse“ (Hemmelmann; Wegner: 2016: 23) gesehen werden, als Menschen ohne Individualität, die beispielsweise in überfüllten Booten auf dem Mittelmeer treiben. Bereits seit einigen Jahren wird in der Migrations- und Asylberichterstattung „erstaunlich kontinuierlich die negative Seite der Massenzuwanderung betont“ (Hafez 2016: 2) und auch bis April 2015 werden Geflüchtete meist durch negativ konnotierte Stereotypen dargestellt. Neue Perspektiven, wie der Blick auf Einzelschicksale, werden nur selten eingenommen und wenn doch, werden die Menschen meist ausschließlich als Opfer von Leid und harten Fluchtbedingungen dargestellt (vgl. Hemmelmann; Wegner 2016: 23).

Nachdem am 18. April 2015 vor der lybischen Küste ein Boot gekentert ist und mehr als 700 Flüchtlinge ertrunken sind (vgl. Zeit Online 2015), steigt das mediale Interesse. Die Medien beginnen mit Nachdruck umzusteuern, schreibt Kai Hafez in einem Essay und führt dazu die Überschrift „Wie die EU Flüchtlinge tötet“ an. Ein weiterer Beleg scheint ihm die provokative Aussage des Redakteurs Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung zu sein, der formuliert: „Einer EU die dem Sterben zuschaut, sollte der Nobelpreis weggenommen werden“ als (vgl. Hafez 2016: 3). Hafez stützt sich auf eine Theorie der Londoner Kommunikationswissenschaftlerin Lilie Chouliaraki, die ebenfalls davon ausgeht, dass die öffentliche Stimmung nach Katastrophen wesentlich von der Art der medialen Narration beeinflusst wird.

Zusammenfassung der Kapitel

2 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Flüchtlingskrise 2015 ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Rolle der Medien als vierte Macht kritisch zu untersuchen.

3 Die Berichterstattung während der Flüchtlingskrise 2015: Das Kapitel gliedert die Medienberichterstattung in vier Phasen und analysiert die jeweils dominanten Narrative von der anonymen Masse über die Willkommenskultur bis hin zum Stimmungswandel nach Köln.

4 Die Studie der Otto-Brenner Stiftung: Die „Flüchtlingskrise“ in den Medien: Es wird die umfassende empirische Studie von Michael Haller vorgestellt, die kritisiert, dass Journalisten ihre Qualitätsansprüche an Neutralität und Sachlichkeit weitgehend missachteten.

5 Exkurs: Mangelnde kulturelle Vielfalt in den Redaktionen: Dieses Kapitel erörtert, inwiefern die einseitige personelle Zusammensetzung deutscher Redaktionen zu einer „weiß“ geprägten und potenziell verzerrten Wahrnehmung von Einwanderern beiträgt.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Medienberichterstattung maßgeblich an der öffentlichen Stimmungsbildung beteiligt war, jedoch den Erwartungen an eine objektive Berichterstattung oftmals nicht gerecht wurde.

Schlüsselwörter

Flüchtlingskrise 2015, Medienberichterstattung, Narrative, Willkommenskultur, Kölner Silvesternacht, Qualitätsjournalismus, vierte Macht,Otto-Brenner-Stiftung, Migrationsdiskurs, Medienethik, Journalismus, Stereotype, Meinungsvielfalt, Integration, öffentliche Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die mediale Berichterstattung in deutschen Qualitätsmedien während der Flüchtlingskrise im Zeitraum von 2015 bis 2016 und beleuchtet den Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinungsbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Entwicklung medialer Narrative, die Rolle der deutschen Medien als „vierte Macht“, die Studie der Otto-Brenner-Stiftung sowie die Bedeutung kultureller Vielfalt in Redaktionen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist zu untersuchen, inwiefern die Medien ihrer Rolle als objektive Beobachter und Kontrollinstanz in einer gesellschaftlichen Ausnahmesituation gerecht wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Daten, insbesondere der Studie „Die ‚Flüchtlingskrise‘ in den Medien“ der Otto-Brenner-Stiftung.

Welche inhaltlichen Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine chronologische Untersuchung der Narrative – vom Frühjahr 2015 bis zur Silvesternacht in Köln – und eine kritische Auseinandersetzung mit der journalistischen Qualität.

Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von medienwissenschaftlicher Theorie mit aktuellen gesellschaftspolitischen Ereignissen und einer kritischen Reflexion über journalistische Verantwortung aus.

Warum wird die Kölner Silvesternacht in der Arbeit als Wendepunkt bezeichnet?

Die Arbeit führt aus, dass nach den Vorfällen an Silvester 2015/16 die zuvor dominierende Empathie in den Medien in einen problematischen Diskurs über Kriminalität und kulturelle Differenzen umschlug.

Welche Rolle spielt die mangelnde Vielfalt in Redaktionen laut der Autorin?

Ein Mangel an Redakteuren mit Migrationshintergrund wird als möglicher Faktor für eine „einseitige“ und „weiß“ geprägte Berichterstattung diskutiert, die komplexe Sachverhalte oft aus einer Perspektive betrachtet.

Welches Fazit ziehen die zitierten Studien zur journalistischen Qualität?

Die Studien kommen zu dem Schluss, dass die Journalisten ihre demokratische Funktion als Aufklärer vernachlässigt und stattdessen häufig wertende, einseitige Narrative verbreitet haben.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mediale Berichterstattung und Narrative über Flüchtlinge. Die "Flüchtlingskrise" 2015/16
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt  (Journalistik)
Note
1,3
Autor
Mariella Kockler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V510347
ISBN (eBook)
9783346091109
ISBN (Buch)
9783346091116
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Flüchtlingskrise Migration Berichterstattung Flüchtlinge Narrative
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mariella Kockler (Autor:in), 2017, Mediale Berichterstattung und Narrative über Flüchtlinge. Die "Flüchtlingskrise" 2015/16, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/510347
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Leseprobe aus  14  Seiten
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