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Digitalisierung in der Transportlogistik

Auswirkung auf die Überwachung des Güterverkehrs

Titel: Digitalisierung in der Transportlogistik

Hausarbeit , 2018 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Lukas Schaffernicht (Autor:in)

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In beinahe allen Branchen sind Wirtschaftssysteme dem Druck durch den Trend der Digitalisierung ausgesetzt, die Chancen der neuen digitalen Welt frühzeitig zu erkennen und umzusetzen. Neben der Digitalisierung nimmt der Trend der Globalisierung erheblichen Einfluss auf die Transportlogistik. Durch die Globalisierung werden Waren über größere Entfernungen ausgetauscht, was zu einer längeren Transportdauer und -strecke führt.

Produktionsunternehmen, aber auch Handelsunternehmen, reduzieren parallel die Lagerbestände zur Kostenreduktion, wodurch eine Liefersicherheit vorausgesetzt werden muss. Wird der Transport durch unvorhersehbare Missstände beeinflusst, benötigt der Kunde eine Information in Echtzeit, damit Lieferengpässe oder sogar Produktionsausfälle möglichst vermieden und kurzfristig Alternativen organisiert werden können. Diese und diverse andere Anforderungen der Kunden zwingen die Transportunternehmen und auch Fahrzeughersteller dazu, dem Kunden eine konstante Transparenz der Lieferstrecke zu Verfügung zu stellen. Auch zur Optimierung der eigenen Wertschöpfung des Speditionsunternehmens ist eine Überwachung des Güterverkehrs hilfreich. Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden immer innovativere Hardwarelösungen zur Überwachung des Güterverkehrs entwickelt, die schon jetzt direkt von Fahrzeugherstellern in die Transportfahrzeuge standardmäßig integriert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Forschungsfragen

1.3 Literaturrecherche

1.4 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen

2.1 Transportlogistik

2.2 Digitalisierung in der Transportlogistik

2.3 Grundlegende Überwachungstechnologien im Güterverkehr

3 Analyse der Chancen und Risiken, die durch die digitale Überwachung des Güterverkehrs entstehen

3.1 Chancen

3.1.1 Perspektive der Speditionsunternehmen

3.1.2 Perspektive der Kunden

3.2 Risiken

3.2.1 Perspektive der Speditionsunternehmen

3.2.2 Perspektive der Kunden

3.3 Zusammenfassende Darstellung der Analyseergebnisse

4 Handlungsempfehlungen für ein mittelständiges Speditionsunternehmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

4.1 Pilotprojekte auswählen und im eigenen Unternehmen vorantreiben

4.2 Abstimmung mit dem Kunden über Verwendung gewisser IT-Systeme

4.3 Berücksichtigung bei der Neuanschaffung von Transportfahrzeugen

5 Zusammenfassung

5.1 Ausmaß der Zielerreichung und Beantwortung der Forschungsfragen

5.2 Kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf die Überwachungsprozesse im Güterverkehr. Das primäre Ziel ist es, die spezifischen Chancen und Risiken der digitalen Überwachung sowohl aus der Perspektive von Speditionsunternehmen als auch deren Kunden zu analysieren und daraus konkrete Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit abzuleiten.

  • Grundlagen der Transportlogistik und digitale Transformation
  • Analyse der Chancen digitaler Überwachung für Speditionen und Kunden
  • Risikobewertung bei Ausfällen von Überwachungssystemen
  • Strategien zur Implementierung von Telematik und IT-Systemen
  • Optimierungspotenziale durch Just-in-Time-Anlieferungen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Perspektive der Speditionsunternehmen

Die digitale Überwachung bietet den Speditionsunternehmen in der Transportlogistik viele Optimierungsmöglichkeiten. Durch die digitale Überwachung im Güterverkehr entsteht die Möglichkeit, die Warenströme in Echtzeit zu verfolgen. Jederzeit können damit Informationen über die aktuelle Position, den Zustand der Ware und den Zustand des Transportfahrzeuges abgerufen werden und sind für das Speditionsunternehmen und dessen Kunden transparent.

Das Speditionsunternehmen kann infolge der zunehmenden Vernetzung der Lieferkette die Transporte somit leichter und kosteneffizienter als früher koordinieren, überwachen und optimieren. Dies birgt die Chance zur Kostenreduktion. Durch die kontinuierliche Transparenz der Fahrzeugpositionen, können die Fahrzeuge effizienter, also mit weniger Leerfahrtanteil, eingesetzt werden. Dies hat zur Folge, dass variable Transportkosten wie Kraftstoff und Wartung eingespart werden können und die Wartezeiten beim Be- und Entladen der Fahrzeuge auf ein Minimum reduziert werden können. Auch die spontane Einplanung von Transportaufträgen wird im Gegensatz zu früher vereinfacht. Durch die spontane Einplanung von Transportaufträgen werden zusätzlich Leerfahrten reduziert, um eine höhere Auslastung zu erzielen und eine Zeit- und Fahrtstreckenersparnis zu erreichen.

Eine weitere Möglichkeit zur Optimierung und Kostensenkung bietet hier die Auswertung der Fahrweise des LKW-Fahrers. Hierbei können die Anzahl der Bremsvorgänge, der Beschleunigungsvorgänge, der Kupplungsvorgänge usw. analysiert werden und nach anschließender Bewertung gezielte Fahrerschulungen durchgeführt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung legt den Grundstein, indem sie den Druck durch Digitalisierung und Globalisierung beschreibt und die Zielsetzung der Untersuchung der digitalen Überwachung im Güterverkehr definiert.

2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden wesentliche Begriffe wie Transportlogistik definiert und der aktuelle Stand der Überwachungstechnologien, wie Daten-Logger und Telematik, erläutert.

3 Analyse der Chancen und Risiken, die durch die digitale Überwachung des Güterverkehrs entstehen: Hier werden die Vor- und Nachteile der Digitalisierung systematisch für die Perspektiven von Spediteuren und Kunden gegenübergestellt und priorisiert.

4 Handlungsempfehlungen für ein mittelständiges Speditionsunternehmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit: Das Kapitel bietet praxisorientierte Ratschläge, wie mittelständische Unternehmen durch Pilotprojekte und strategische IT-Anpassungen ihre Wettbewerbsposition stärken können.

5 Zusammenfassung: Abschließend werden die zentralen Ergebnisse reflektiert, die Forschungsfragen beantwortet und eine kritische methodische Einordnung der Arbeit vorgenommen.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Transportlogistik, Güterverkehr, Überwachungstechnologien, Telematik, Just-in-Time, Wettbewerbsfähigkeit, Speditionsunternehmen, Lieferkette, Prozessoptimierung, Risikomanagement, Echtzeitverfolgung, RFID, GPS-Tracking.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert, wie die zunehmende Digitalisierung und die damit verbundenen neuen Technologien zur Überwachung von Güterströmen die Logistikbranche verändern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Transparenz in der Lieferkette, der Überwachung von Fahrzeugen und Wareneigenschaften sowie den ökonomischen Vor- und Nachteilen für die Beteiligten.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Hauptziel ist die Identifikation und Priorisierung von Chancen und Risiken, die sich für Speditionen und ihre Kunden ergeben, um daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, in deren Rahmen aktuelle Fachbücher, Artikel und Studien zur Logistik 4.0 und digitalen Transformation ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Überwachung, eine detaillierte Analyse der Perspektiven von Spediteuren und Kunden sowie daraus abgeleitete strategische Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Digitalisierung, Transportlogistik, Telematik, Just-in-Time und Wettbewerbssteigerung definieren.

Wie unterscheidet sich die Perspektive von Speditionen und Kunden bei der Risikobewertung?

Während für Speditionen vor allem der operative Ausfall der Technik und der damit verbundene Koordinationsaufwand im Vordergrund stehen, fürchten Kunden vor allem Produktionsstörungen durch Lieferverzögerungen.

Warum spielt die Just-in-Time-Anlieferung eine so wichtige Rolle für das Thema?

Die JIT-Anlieferung ist der Haupttreiber für den Bedarf an Echtzeitdaten, da bei diesem Modell bereits minimale Störungen im Transport zu kostspieligen Produktionsausfällen beim Kunden führen können.

Wie wirken sich technische Ausfälle auf die Geschäftsbeziehung aus?

Ausfälle können bei tief integrierten IT-Systemen zu manuellem Mehraufwand und im schlimmsten Fall zum Vertrauensverlust führen, was insbesondere bei langfristigen Partnerschaften kritisch ist.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitalisierung in der Transportlogistik
Untertitel
Auswirkung auf die Überwachung des Güterverkehrs
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Lukas Schaffernicht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V509998
ISBN (eBook)
9783346088086
ISBN (Buch)
9783346088093
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitalisierung Transportlogistik Logistik 4.0 IT-Transport Spedition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lukas Schaffernicht (Autor:in), 2018, Digitalisierung in der Transportlogistik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/509998
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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