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Der Mindestlohn in Deutschland. Eine Analyse der Beschäftigungseffekte

Titel: Der Mindestlohn in Deutschland. Eine Analyse der Beschäftigungseffekte

Seminararbeit , 2019 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Matthias Lukosch (Autor:in)

VWL - Arbeitsmarktökonomik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Seminararbeit werden die kurzfristigen Beschäftigungseffekte des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns, der seit dem 01.01.2015 in Deutschland auf Basis des Mindestlohngesetzes (MiLoG) gilt, erörtert.

Die Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns im Januar 2015 war zweifellos eine der bedeutendsten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen seit den Hartz-Reformen. Bevor der Mindestlohn am 04. Juli 2014 im Bundestag verabschiedet wurde, durchzog die Kontroverse um die Vor- und Nachteile des Mindestlohns den Bundestagswahlkampf
im Jahr 2013. Die Seite, die sich für den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn aussprach, brachte unter anderem folgende Argumente hervor: Ein Mindestlohn sorge für gerechtere Löhne, er reduziere Armut in Personenkreisen mit Beschäftigung im Niedriglohnsegment und die Anzahl der sogenannten Aufstocker, und er sorge für zusätzliches Steueraufkommen. Die Kritiker des Mindestlohns brachten vor allem hervor, dass er massive Beschäftigungsverluste verursachen würde.

Mittlerweile liegt die Einführung des Mindestlohns über vier Jahre zurück, folglich liegt es auf der Hand, die Frage zu formulieren, ob der allgemeine gesetzliche Mindestlohn tatsächlich zu Beschäftigungsverlusten auf den deutschen Arbeitsmärkten geführt hat. Diese Seminararbeit gliedert sich wie folgt: Zunächst wird ein Blick auf die Definition eines Mindestlohns und den Geltungsbereich des Mindestlohngesetzes (MiLoG) geworfen. Anschließend folgt eine kurze Abgrenzung der von der Reform betroffenen Wirtschaftssubjekte. Im darauffolgenden Kapitel werden anhand zweier theoretischer Arbeitsmarktmodelle die Wirkungen eines Mindestlohns auf die Zielgröße der Beschäftigung erörtert.

Der Abschnitt stellt zwei Hypothesen über die, anhand der Theorie abgeleiteten, Beschäftigungseffekte
eines Mindestlohns in den Raum. Im darauffolgenden Abschnitt wird sowohl die tatsächliche Beschäftigungsentwicklung in Deutschland im Zeitraum von 2014 bis 2017 betrachtet, als auch jene Entwicklungen, die durch geeignete empirische Methoden kausal auf den Mindestlohn zurückführbar sind. Anschließend werden die Hypothesen
und die empirischen Erkenntnisse zusammengeführt, um die aus der Theorie abgeleiteten Hypothesen mit den Erkenntnissen der Empirie zu testen. Das Ziel dieses Vorgehens ist, die oben aufgeworfene Frage nach den Beschäftigungseffekten eines Mindestlohn zu evaluieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Institutionelles

2.1 Definition und Geltungsbereich

2.2 Betroffenheit vom Mindestlohn

3 Theoretische Modelle des Mindestlohns

3.1 Neoklassisches Arbeitsmarktmodell

3.2 Monopsonistisches Arbeitsmarktmodell

4 Empirie

4.1 Deskriptive Evidenz

4.2 Methodik

4.3 Kausale Evidenz

4.3.1 Studien auf Basis des strukturellen Ansatzes

4.3.2 Studien auf Basis des DiD-Ansatzes

5 Vergleich Theorie und Empirie

6 Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit analysiert die Auswirkungen des im Januar 2015 eingeführten gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland auf die Beschäftigung. Ziel ist es, die theoretisch abgeleiteten Hypothesen zu Beschäftigungseffekten durch eine Untersuchung der vorliegenden empirischen Studien zu validieren oder zu falsifizieren.

  • Institutionelle Rahmenbedingungen und Geltungsbereich des MiLoG
  • Theoretische Wirkungsanalyse mittels neoklassischer und monopsonistischer Modelle
  • Deskriptive Analyse der Beschäftigungsentwicklung in Deutschland (2014-2017)
  • Methodische Ansätze der Kausalanalyse (strukturelle Ansätze vs. DiD-Ansätze)
  • Synthese von Theorie und Empirie sowie Identifikation von Anpassungskanälen

Auszug aus dem Buch

3.1 Neoklassisches Arbeitsmarktmodell

Im Folgenden wird die Wirkung eines durch den Gesetzgeber festgelegten Mindestlohns auf die Beschäftigung in einem grundlegenden Arbeitsmarktmodell dargestellt. Die Grundannahmen sind folgende: Auf den Faktor- und Absatzmärkten herrscht vollständige Konkurrenz und die Wirtschaftssubjekte maximieren gemäß des Menschenbildes des Homo oeconomicus ihren Nutzen bzw. Gewinn. Das Modell stützt sich auf diverse zusätzliche Annahmen. Die Volkswirtschaft ist durch eine gegebene Ressourcenausstattung, eine unbegrenzte Teilbarkeit und Mobilität von Produktionsfaktoren und Gütern sowie durch eine unendliche Reaktionsgeschwindigkeit geprägt. Die Individuen, Anbieter von homogener Arbeit und Nachfrager von Gütern und Dienstleistungen, haben im Zeitverlauf konstante Präferenzen und besitzen die Möglichkeit, frei zwischen ihren Handlungsalternativen zu wählen. Die Märkte sind durch eine atomistische Struktur und vollständige Transparenz charakterisiert. Die Unternehmen, Anbieter von Gütern und Dienstleistungen sowie zugleich Nachfrager von Arbeit und Kapital, produzieren homogene Güter und sehen sich einer konstanten Produktionstechnik und Produktpalette gegenüber.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die arbeitsmarktpolitische Relevanz des Mindestlohns dar und skizziert die methodische Vorgehensweise zur Evaluation der Beschäftigungseffekte.

2 Institutionelles: Hier werden der rechtliche Geltungsbereich des Mindestlohngesetzes definiert und die Betroffenheitsgruppen in Deutschland analysiert.

3 Theoretische Modelle des Mindestlohns: Dieses Kapitel erläutert die Auswirkungen eines Mindestlohns auf Basis des neoklassischen Modells der vollständigen Konkurrenz sowie unter Annahme monopsonistischer Arbeitsmarktstrukturen.

4 Empirie: Hier werden die tatsächliche Beschäftigungsentwicklung seit 2015 deskriptiv dargestellt und verschiedene empirische Ansätze zur Kausalanalyse der Mindestlohneffekte kritisch diskutiert.

5 Vergleich Theorie und Empirie: Dieses Kapitel führt die theoretischen Hypothesen mit den empirischen Ergebnissen zusammen und untersucht die beobachteten Anpassungskanäle.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass die Befunde weitgehend gegen massive Beschäftigungsverluste sprechen, wobei zukünftige Analysen langfristige Effekte stärker berücksichtigen sollten.

Schlüsselwörter

Mindestlohn, MiLoG, Beschäftigungseffekte, Arbeitsmarkt, Neoklassik, Monopson, Kausale Evidenz, Differenz-in-Differenzen-Ansatz, Lohnelastizität, Anpassungskanäle, Arbeitsnachfrage, Arbeitsangebot, Niedriglohnsektor, Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Geringfügige Beschäftigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland auf das Beschäftigungsniveau.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die theoretische Wirkungsweise von Mindestlöhnen, die institutionellen Details des MiLoG sowie die empirische Überprüfung mittels verschiedener ökonomischer Studien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland tatsächlich zu den befürchteten Beschäftigungsverlusten geführt hat oder ob theoretische Modelle wie das Monopsonmodell eine andere Sichtweise erlauben.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden sowohl theoretische Arbeitsmarktmodelle (neoklassisch/monopsonistisch) als auch empirische Methoden wie der Differenz-in-Differenzen-Ansatz (DiD) und strukturelle Regressionsmodelle analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen gelegt, danach die deskriptive Evidenz der Entwicklung zwischen 2014 und 2017 beleuchtet und anschließend kausale empirische Studien ausgewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mindestlohn, Beschäftigungseffekte, Monopson, Arbeitsmarktmodellierung und Kausalanalyse charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der neoklassische Ansatz vom Monopsonmodell in dieser Arbeit?

Während die Neoklassik bei einem bindenden Mindestlohn zwingend Beschäftigungsverluste prognostiziert, zeigt das Monopsonmodell, dass unter bestimmten Bedingungen ein Mindestlohn sogar zu einer Beschäftigungssteigerung führen kann.

Welche Rolle spielen die sogenannten „Anpassungskanäle“?

Anpassungskanäle wie Preisänderungen, Arbeitszeitreduktionen, Gewinnanpassungen oder Produktivitätssteigerungen dienen als Erklärungsmodell dafür, warum Unternehmen trotz steigender Lohnkosten nicht zwangsläufig Personal entlassen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Mindestlohn in Deutschland. Eine Analyse der Beschäftigungseffekte
Hochschule
Universität Münster
Note
1,3
Autor
Matthias Lukosch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
27
Katalognummer
V508872
ISBN (eBook)
9783346077400
ISBN (Buch)
9783346077417
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mindestlohn Beschäftigung Deutschland Arbeitsmarkt Monopson Neoklassik Theorie Empirie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Lukosch (Autor:in), 2019, Der Mindestlohn in Deutschland. Eine Analyse der Beschäftigungseffekte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/508872
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Leseprobe aus  27  Seiten
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