Ein Prozess wurde im Rahmen dieser Studienarbeit als Text beschrieben und anschließend nach der EPK-Methode modelliert und visualisiert. Als nächstes wurden die Grundelemente, Regeln und Vorteile der EPK-Methode dargestellt und mit einem Schlussgedanken abgeschlossen. Mit einem Grundgedanken wurde anschließend erklärt, warum man sich für das Modellierungstool ARIS entschieden hat. Danach wurde das gewählte Modellierungstool ARIS vorgestellt und mit Vorteilen die Wahl des Modellierungstools unterstrichen. Im letzten Kapitel wurde das Thema der Prozessoptimierung bearbeitet. Der Prozess wurde auf Verbesserungs-, Automatisierungs-, Eliminierungs-, Verschmelzungs- und Beschleunigungsmöglichkeiten analysiert und optimiert.
Inhaltsverzeichnis
Management Summary
1. Einleitung
2. Prozessbeschreibung und Prozessanalyse
3. Die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)
3.1 Grundelemente einer EPK
3.2Erweiterte Grundelemente einer EPK
3.3Regeln der ereignisgesteuerten Prozesskette
3.4Vorteile der ereignisgesteuerten Prozesskette
3.5Schlussgedanke zur Methodenwahl
4. Wahl des Prozessmodellierungstools
4.1 Grundgedanke zur Wahl
4.2Modellierungskonzept: ARIS
5. Prozessoptimierung
5.1 Hintergrund zum Prozess
5.2Prozessoptimierungsmöglichkeiten
5.3sonstige Prozessoptimierungsmöglichkeiten
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen ineffizienten Inbound-Prozess eines Automobilzulieferers durch eine detaillierte Prozessanalyse, Modellierung mittels EPK und den Einsatz des ARIS-Modellierungstools zu optimieren, um Einsparpotenziale in Zeit und Kosten zu identifizieren.
- Prozessbeschreibung und aufgabenorientierte Prozessanalyse
- Methodische Grundlagen der ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK)
- Evaluierung und Auswahl eines geeigneten Modellierungstools
- Anwendung des ARIS-Konzepts zur Prozessoptimierung
- Identifikation von Optimierungshebeln (Automatisierung, Eliminierung, Verschmelzung)
Auszug aus dem Buch
3.3 Regeln der ereignisgesteuerten Prozesskette
Üblicherweise werden Modellierungsarbeiten arbeitsteilig durchgeführt. In der Praxis werden normalerweise Modellierungsregeln vereinbart. Um eine konstante Qualität und Vergleichbarkeit der Regeln zu erzielen wurden folgende Regeln festgelegt.
- Die EPK beginnt und endet immer mit einem Ereignis oder mit einem Prozesswegweiser.
- Der Ablauf bei Ereignissen und Funktionen ist immer abwechselnd
- Ohne Kante steht kein Objekt im Modell.
- Kein ODER- bzw. XOR-Konnektor nach einem Ergebnis.
- Durch Konnektoren verzweigte Pfade müssen durch Konnektoren wieder zusammengeführt werden.
- Wenn mehrere Pfeile mit einem Konnektor verbunden werden so darf der Konnektor nur eine auslaufende Kante enthalten.
- Konnektoren dürfen Direktverbunden werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Hier wird die Relevanz der Prozessmodellierung im modernen Umfeld erläutert und die Zielsetzung der Studienarbeit definiert.
2. Prozessbeschreibung und Prozessanalyse: In diesem Kapitel wird der zu untersuchende Inbound-Prozess eines Automobilzulieferers detailliert beschrieben und einer prädikatbasierten Analyse unterzogen.
3. Die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK): Es werden die theoretischen Grundlagen der EPK-Methodik, inklusive ihrer Grundelemente, Regeln und Vorteile, erörtert.
4. Wahl des Prozessmodellierungstools: Die Auswahl des Tools ARIS Express für die visuelle Modellierung wird begründet und das zugrunde liegende Konzept vorgestellt.
5. Prozessoptimierung: Dieses Kapitel widmet sich der Identifikation und Analyse konkreter Optimierungsmaßnahmen wie Automatisierung, Eliminierung und Verschmelzung innerhalb des Prozesses.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der gewählten Methodik und der wirtschaftlichen Auswirkungen von Prozessoptimierungen ab.
Schlüsselwörter
Prozessmodellierung, Ereignisgesteuerte Prozesskette, EPK, ARIS, Prozessoptimierung, Inbound-Prozess, Automobilzulieferer, Prozessanalyse, Automatisierung, Effizienzsteigerung, Wirtschaftlichkeit, Modellierungstool, Geschäftsprozessmanagement, KPI, Supply-Chain-Management
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die systematische Erfassung, Analyse und Optimierung eines Inbound-Prozesses bei einem Automobilzulieferer.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Geschäftsprozessmodellierung, der Anwendung der EPK-Methode und der Identifikation von Optimierungspotenzialen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ineffiziente Teilbereiche eines realen Geschäftsprozesses zu identifizieren und durch gezielte Maßnahmen wirtschaftliche Einsparpotenziale aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Modellierung wird die ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) in Verbindung mit dem ARIS-Softwarekonzept genutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Prozessbeschreibung, die theoretische Fundierung der Modellierung sowie die praktische Anwendung von Optimierungsmethoden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Prozessmodellierung, EPK, ARIS, Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung.
Warum wurde die EPK-Methode für die Fallstudie gewählt?
Die EPK wurde gewählt, da sie eine etablierte, leicht verständliche und praxisnahe Notation für die Darstellung von Geschäftsprozessen bietet.
Welchen finanziellen Nutzen identifiziert die Arbeit durch die Optimierung?
Die Arbeit zeigt auf, dass bereits durch kleine wöchentliche Zeitersparnisse signifikante wirtschaftliche Einsparpotenziale über den Produktlebenszyklus realisiert werden können.
- Arbeit zitieren
- Matthias P. (Autor:in), 2017, Vollständiger Inbound-Prozess eines Rohmaterials anhand eines Automobilzulieferers, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/508644