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Theaterbesuchsvertrag oder wann bekomme ich als Zuschauer mein Geld zurück?

Title: Theaterbesuchsvertrag oder wann bekomme ich als Zuschauer mein Geld zurück?

Seminar Paper , 2001 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M.A. Georgine Maria-Magdalena Balk (Author)

Theater Studies, Dance

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Summary Excerpt Details

Als Themenstellung dieser Arbeit gilt die Darstellung von juristischen Konflikten, die der Theaterbesuchsvertrag, also der Vertrag zwischen dem zahlenden Zuschauer und dem Theater mit sich bringt und die jeden Theaterbesucher schnell betreffen können. Man denke nur an verschnupfte Sänger, streikende Bühnenarbeiter oder aber den Platzregen, der über einer Open–Air–Veranstaltung herabkommt und eine Fortführung der Vorstellung unmöglich macht. Zwar wurde das Rechtsverhältnis zwischen Theater und Besucher bereits Ende des 19. Jahrhunderts (Entstehung des BGB) untersucht, dennoch wurde – wenn auch aus ganz verschiedenen Gründen – noch nicht der Versuch unternommen dieses Thema in seiner vollen juristischen Komplexität zu erfassen und zu klären. Dies ist nun der Versuch, freilich eines Theaterwissenschaftlers und nicht eines Jusristen dieses komplexe Gebilde „Theaterbesuchsvertrag“ und die dringlichsten Konflikte und Fragen vorzustellen. Dabei wird anfangs kurz auf die Geschichte des Theaterbesuchsvertrags eingegangen, einer Definition dem Abriss der Grundzüge desgleichen folgt eine Auflistung und Beschreibung von Leistungsstörungen und ihren möglichen rechtlichen Konsequenzen für beide Vertragspartner.





Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. GESCHICHTE DES THEATERBESUCHSVERTRAGS

2. DEFINITION UND GRUNDZÜGE DES THEATERBESUCHSVERTRAGS

3.1 DIE WERKVERTRAGLICHE KOMPONENTE

3.2 DIE MIETVERTRAGLICHE KOMPONENTE

3.3 DIE KAUFVERTRAGLICHE KOMPONENTE

3. LEISTUNGSSTÖRUNGEN

4.1 DER VERZUG

4.2.1 Vorstellungsausfall

4.2.2 Vorstellungsabbruch, dem eine teilweise Leistung vorangegangen war

4.2.3 Der Besucher versäumt die Vorstellung

4.3 SONSTIGE LEISTUNGSSTÖRUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die juristischen Konflikte, die sich aus dem Theaterbesuchsvertrag zwischen dem zahlenden Zuschauer und dem Theater ergeben, und analysiert unter Berücksichtigung verschiedener Vertragsformen die rechtlichen Konsequenzen bei Leistungsstörungen.

  • Historische Entwicklung des Theaterbesuchsvertrags
  • Rechtliche Einordnung des Theaterbesuchs als typengemischter Vertrag
  • Analyse von Leistungsstörungen wie Vorstellungsausfall und Vorstellungsabbruch
  • Differenzierung von Mängelansprüchen bei Schauspiel und Musiktheater
  • Bedeutung von AGB und künstlerischer Freiheit in der Theaterpraxis

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Vorstellungsabbruch, dem eine teilweise Leistung vorangegangen war

Ebenso wie für den Vorstellungsausfall gibt es für den Vorstellungsabbruch zahlreiche Gründe: ein Gewitter während einer Freiluftvorstellung, ein Darsteller bricht sich während der Vorstellung ein Bein, eine unüberwindliche technische Schwierigkeit, wie das Klemmen der Drehbühne ect. tritt ein.

Nun kann man sich verständlicherweise fragen, ob dem Zuschauer überhaupt noch eine Erstattung zusteht, denn er hat ja vielleicht schon einen großen Teil der Vorstellung zu sehen bekommen. Oder ist es nicht vielmehr so, dass er alles zurückerstattet bekommen muss, denn der „Erfolg“ hat sich ja nicht ganz eingestellt?

Wichtig ist natürlich auch hier zuerst festzustellen, wer die Schuld trägt. Hatte das Theater z.B. schon die ganze Woche über Schwierigkeiten mit der Drehbühne und hat die Vorstellung trotzdem zugelassen, liegt hier eine positive Vertragsverletzung vor. Diese hat wohl zur Folge dass der Zuschauer das Eintrittsgeld zurückerstattet bekommt und noch Schadensersatzforderungen, die mit Auslagen- und Aufwendungsforderungen verbunden sind, an das Theater richten kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. GESCHICHTE DES THEATERBESUCHSVERTRAGS: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Rechtsverhältnisses zwischen Theater und Zuschauer von der Antike bis zum Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches im Jahr 1900.

2. DEFINITION UND GRUNDZÜGE DES THEATERBESUCHSVERTRAGS: Hier wird der Theaterbesuchsvertrag als typengemischter Vertrag definiert, dessen wesentliche Bestandteile durch werk-, miet- und kaufvertragliche Elemente geprägt sind.

3. LEISTUNGSSTÖRUNGEN: Dieses Kapitel behandelt die verschiedenen Formen von Leistungsstörungen wie Verzug, Vorstellungsausfall und Abbruch sowie deren konkrete rechtliche Konsequenzen für die Vertragspartner.

Schlüsselwörter

Theaterbesuchsvertrag, Werkvertrag, Mietrecht, Kaufvertrag, Leistungsstörungen, Vorstellungsausfall, Vorstellungsabbruch, Schadensersatz, AGB, Eintrittskarte, Inhaberpapier, Kunstfreiheit, Erstattung, Nacheinlassfrist, Vertragsverletzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den juristischen Rahmenbedingungen des Theaterbesuchsvertrags und den daraus resultierenden Rechten und Pflichten bei Konflikten zwischen Theater und Publikum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die vertragsrechtliche Einordnung, die Historie des Theaterbesuchs sowie die rechtliche Behandlung von Leistungsstörungen bei Theateraufführungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Komplexität des Theaterbesuchsvertrags zu durchdringen und zu klären, unter welchen Bedingungen Zuschauer bei Ausfällen oder Mängeln Ansprüche auf Erstattung haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische und theaterwissenschaftliche Analyse, die einschlägige Paragrafen des BGB auf die spezifische Situation des Theaterbetriebs anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die werk-, miet- und kaufvertraglichen Komponenten des Vertrags sowie spezifische Störungsfälle wie Verzug, Ausfall, Abbruch und mangelhafte Inszenierungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind hierbei insbesondere Theaterbesuchsvertrag, Leistungsstörungen, Erstattung, AGB, Werkvertrag und künstlerische Freiheit.

Gibt es einen Unterschied zwischen Schauspiel und Musiktheater bei Abbrüchen?

Ja, laut Autor ist die Erstattung bei Abbruch einer Musiktheaterproduktion oft strittiger, da hier der Musikgenuss bereits nach Teilen der Vorstellung als teilweise erfüllt gelten kann, während beim Schauspiel der Handlungszusammenhang als elementar für die Erfüllung gilt.

Welche Rolle spielt die Kunstfreiheit bei mangelhaften Inszenierungen?

Die Kunstfreiheit dient dem Theater als Argument gegen den Vorwurf mangelhafter Interpretation, wodurch Zuschauer bei ästhetischer Nichtgefallen in der Regel keinen Anspruch auf Minderung oder Erstattung haben.

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Details

Title
Theaterbesuchsvertrag oder wann bekomme ich als Zuschauer mein Geld zurück?
College
LMU Munich  (Institut für Theaterwissenschaft an der LMU)
Grade
1,0
Author
M.A. Georgine Maria-Magdalena Balk (Author)
Publication Year
2001
Pages
16
Catalog Number
V50845
ISBN (eBook)
9783638469708
ISBN (Book)
9783638810173
Language
German
Tags
Theaterbesuchsvertrag Zuschauer Geld
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Georgine Maria-Magdalena Balk (Author), 2001, Theaterbesuchsvertrag oder wann bekomme ich als Zuschauer mein Geld zurück?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/50845
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