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Die Reaktion der deutschen Gesellschaft auf die "Flüchtlingskrise" im Zeitraum Sommer 2015 bis Frühjahr 2016

Titel: Die Reaktion der deutschen Gesellschaft auf die "Flüchtlingskrise" im Zeitraum Sommer 2015 bis Frühjahr 2016

Facharbeit (Schule) , 2017 , 26 Seiten , Note: 1,00

Autor:in: Maximilian Haas (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit versucht, ein sehr komplexes Thema zu bearbeiten. Geklärt werden soll die Frage, wie die Bundesrepublik Deutschland im Ganzen bzw. die Verantwortlichen in der Politik und die jeweiligen Teile der Bevölkerung im Kleinen auf die Erstaufnahme von Flüchtlingen ab Sommer 2015 bis zum Frühjahr 2016 reagiert hat.
Es soll dabei erörtert werden, wie sich die Zunahme der Migranten entwickelt hat, ob die deutsche Regierung auf eine solche Situation vorbereitet war und wie die Zivilbevölkerung auf Asylbewerber reagiert hat. Besondere Beachtung verdient dabei die Gestaltung von Zeitungsartikeln und Zeitungsmeldungen in den führenden deutschen Zeitungen. Juristische Gesichtspunkte wie beispielsweise das Recht auf Asyl werden am Rande erwähnt, aber nicht vertieft.
Ziel ist es, am Ende die Reaktion der deutschen Gesellschaft auf so eine Herausforderung zu bewerten und einzuordnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausgangssituation im Frühjahr 2015

3. Reaktion der deutschen Gesellschaft

3.1 Berichterstattung durch die Medien

3.2 Lösungsansätze der Regierung

3.3 Reaktionen der Bevölkerung auf den Spätsommer 2015

3.3.1 Breite Akzeptanz der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin

3.3.2 Ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit

3.3.3 Fremdenfeindliches Verhalten

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Reaktionen von Politik und Bevölkerung in Deutschland auf die massiv steigenden Flüchtlingszahlen zwischen Sommer 2015 und Frühjahr 2016. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie staatliche Institutionen mit der logistischen Herausforderung umgingen und welche gesellschaftlichen Dynamiken – von ehrenamtlicher Solidarität bis hin zur medialen Polarisierung – diesen Zeitraum prägten.

  • Entwicklung der Flüchtlingssituation im Jahr 2015
  • Staatliche Krisenbewältigung und asylrechtliche Maßnahmen
  • Die Rolle der Medien bei der Gestaltung des öffentlichen Meinungsbildes
  • Zivilgesellschaftliches Engagement und ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit
  • Anstieg von Fremdenfeindlichkeit und rechtsradikaler Propaganda

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Breite Akzeptanz der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin

Vor Beantwortung der Frage nach der Akzeptanz der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel muss zuerst die Ausgangssituation erneut betrachtet werden. Im Sommer 2015, von einigen als „Der Sommer der Flüchtlingssolidarität“ bezeichnet, spitzte sich die Lage auf der sogenannten „Balkanroute“, einer der wichtigsten Wege der Flüchtlinge in das Zentrum Europas, stark zu. Als Folge des Kontrollverlustes der Regierung in Griechenland und dem Versagen der griechischen Behörden, den Verpflichtungen der Dublin-III-Verordnung nachzukommen, wurde Ungarn mit einer großen Menge Flüchtender konfrontiert und sah sich nicht in der Lage, auf diese Situation angemessen zu reagieren.

Aufgrund der katastrophalen Umstände in den Auffanglagern der europäischen Grenzstaaten, welche eine Rückführung gemäß Dublin III in die eigentlich zuständigen Mitgliedsstaaten wie zum Beispiel Griechenland unmöglich machen sowie der prekären Situation in den betroffenen Ländern auf der Balkanroute entschied die ungarische Regierung, ankommende Flüchtlinge mit Bussen an die österreichische Grenze zu befördern und ihnen so die Durchreise nach Mitteleuropa zu ermöglichen. Österreich, im Zwiespalt zwischen gewaltsamer Grenzschließung mit katastrophalen Auswirkungen und andererseits der nicht gewünschten Aufnahme der aus Ungarn ankommenden Flüchtlinge, beschloss in der Nacht vom 4. auf den 5. September in Rücksprache mit der deutschen Regierung, aufgrund dieser humanitären Notlage als Ausnahmeregelung alle an der österreichischen Grenze ankommenden Flüchtlinge passieren und mit Sonderzügen nach Deutschland weiterreisen zu lassen. Nach der Ankunft in Deutschland fand die Weiterverteilung in das gesamte Bundesgebiet statt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die wissenschaftliche Zielsetzung der Arbeit, die Reaktion der deutschen Gesellschaft auf die Erstaufnahme von Flüchtlingen im genannten Zeitraum zu bewerten, wobei sie methodische Ansätze und den Verzicht auf bestimmte Begriffe begründet.

2. Ausgangssituation im Frühjahr 2015: Dieses Kapitel beschreibt den kontinuierlichen Anstieg der Asylanträge aufgrund von Kriegen und Menschenrechtsverletzungen und thematisiert die Überforderung der staatlichen Behörden sowie die einsetzende ehrenamtliche Hilfe.

3. Reaktion der deutschen Gesellschaft: Das Hauptkapitel untersucht die Berichterstattung der Medien, politische Lösungsansätze wie die „Transitzonen“, die Reaktionen der Bevölkerung sowie die Zunahme von ehrenamtlicher Unterstützung und parallel dazu verlaufender fremdenfeindlicher Tendenzen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Herausforderungen der Spätsommerphase 2015 zusammen, würdigt die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements und betont die Notwendigkeit einer nachhaltigen Integration über die reine Erstversorgung hinaus.

Schlüsselwörter

Flüchtlingskrise, Bundesregierung, Asylpolitik, Flüchtlingshilfe, Ehrenamt, Medienberichterstattung, Polarisierung, Fremdenfeindlichkeit, Integrationsarbeit, Balkanroute, Dublin-III-Verordnung, gesellschaftliche Solidarität, politische Debatte, Asylrecht, Meinungsbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Reaktionen der deutschen Gesellschaft und Politik auf die „Flüchtlingskrise“ im Zeitraum von Sommer 2015 bis Frühjahr 2016.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die staatliche Krisenbewältigung, die Rolle der medialen Berichterstattung, das ehrenamtliche Engagement sowie der Anstieg fremdenfeindlicher Strömungen in dieser Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die politischen und gesellschaftlichen Reaktionen auf die Herausforderung der Erstaufnahme hunderttausender Geflüchteter zu bewerten und einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die aktuelle Berichte, Studien sowie Medienanalysen zum Untersuchungszeitraum auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die mediale Darstellung, die politischen Lösungsansätze der Koalition sowie die differenzierte Analyse der Bevölkerungsreaktion, inklusive Ehrenamt und rechter Radikalisierung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind „Flüchtlingskrise“, „Willkommenskultur“, „Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit“, „Polarisierung“ und „Integrationshemmnisse“.

Wie bewertet der Autor das Handeln der Bundesregierung?

Der Autor stellt fest, dass die Bundesregierung unter extremem Zeitdruck handeln musste und keine Handlungsalternative hatte, um humanitäre Notlagen zu verhindern.

Welche Rolle spielten die Medien laut der zitierten Studien?

Die zitierten Studien legen nahe, dass eine einseitige mediale Berichterstattung zur Spaltung der Gesellschaft und zur Polarisierung beigetragen hat.

Warum wird das ehrenamtliche Engagement als besonders wichtig erachtet?

Das Ehrenamt wird als entscheidender Faktor genannt, der die Hilflosigkeit der überforderten staatlichen Strukturen kompensierte und so eine chaotische Phase bewältigbar machte.

Welche Bedeutung haben die „Transitzonen“ in der politischen Debatte?

Die Transitzonen waren ein kontroverser Vorschlag zur geordneten Prüfung von Asylanträgen direkt an den Grenzen, der später in einem Kompromiss zur Einrichtung zentraler Aufnahmeeinrichtungen mündete.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Reaktion der deutschen Gesellschaft auf die "Flüchtlingskrise" im Zeitraum Sommer 2015 bis Frühjahr 2016
Note
1,00
Autor
Maximilian Haas (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
26
Katalognummer
V508361
ISBN (eBook)
9783346071880
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschland - Geschichte - 21. Jahrhundert - Flüchtlinge - Migration - Extremismus - Asyl - Politik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maximilian Haas (Autor:in), 2017, Die Reaktion der deutschen Gesellschaft auf die "Flüchtlingskrise" im Zeitraum Sommer 2015 bis Frühjahr 2016, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/508361
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Leseprobe aus  26  Seiten
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