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Elemente der architektonischen Raumkonzeption des 19. Jahrhunderts in der Sagrada Familia

Title: Elemente der architektonischen Raumkonzeption des 19. Jahrhunderts in der Sagrada Familia

Term Paper , 2019 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Martin Laumeyer (Author)

Art - Architecture / History of Construction

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Summary Excerpt Details

In diesem Werk geht der Autor der Frage nach, wie und ob die Raumauffassung und die Raumkonzeption im 19. Jahrhundert in der Sagrada Familia vorzufinden ist. Wie beschreibt Beenken die Raumvorstellung des 19. Jahrhunderts und wie steht die Gotik zu dieser? In welcher Beziehung steht Gaudí zur Neogotik und wie wirkt sich diese auf den Raum aus? Entspricht sie der Raumvorstellung des 19. Jahrhunderts, die dem Verständnis Beenkens entspricht?

Die Komposition aus Höhe, Breite und Tiefe, die wir im Allgemeinen als Raum wahrnehmen, ist ein elementarer Bestandteil der Architektur. Aus diesem Grund muss gefragt werden, wie die einzelnen Dimensionen in einem Bauwerk miteinander agieren und wie dieses Zusammenspiel sich auf die Wahrnehmung auswirkt. Auch die Rolle des jeweiligen Baustils ist von großer Bedeutung. Um den Raum dahingehend untersuchen, beschreiben und analysieren zu können, wird zunächst ein Untersuchungsobjekt, zuvor jedoch eine theoretische Grundlage benötigt.

Die Sagrada Familia ist aufgrund der aktuell andauernden Bauarbeiten - die Kathedrale wird voraussichtlich erst 2026 vollendet - ein imposanter Sakralbau, dessen Architekt, Antoni Gaudí, durch seinen individuellen Stil weltberühmt wurde. Der ursprüngliche Bau wurde im neugotischen Stil konzipiert. Allerdings wurde nur die Krypta teilweise fertiggestellt. Jedoch hat sich Gaudí später von jenem Ursprungskonzept und der Neogotik im Allgemeinen abgewendet. Aus diesem Grund wird der theoretische Teil dieser Hausarbeit die Raumanalysen Hermann Beenkens behandeln, der die Raumkonzeption zur Zeit des Historismus und der Romantik im 19. Jahrhundert analysiert. Explizit wird dort auch die Neogotik als Teil des Historismus thematisiert. Allerdings bezogen auf den deutschsprachigen Raum.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hermann Beenken und der Historismus

3. Gaudí und die Sagrada Familia

3.1 Flächen, Formen und Komposition der Sagrada Familia

3.2 Der Raum der Sagrada Familia

4. Beenken vs. die Sagrada Familia: Ein Vergleich.

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die architektonische Raumkonzeption der Sagrada Familia im Kontext der von Hermann Beenken aufgestellten Kriterien für den architektonischen Raum des 19. Jahrhunderts, um zu ergründen, inwiefern Gaudís Werk diesen spezifischen Anforderungen entspricht oder sich von der traditionellen Neogotik distanziert.

  • Analyse der Raumtheorie von Hermann Beenken zum Historismus und der Neogotik.
  • Untersuchung der architektonischen Gestaltungselemente und der Komposition der Sagrada Familia.
  • Vergleich zwischen den raumtheoretischen Anforderungen des 19. Jahrhunderts und Gaudís individueller Herangehensweise.
  • Bewertung des Einflusses von Naturformen und Symbolismus auf das Raumverständnis im Sakralbau.

Auszug aus dem Buch

3.1 Flächen, Formen und Komposition in der Sagrada Familia

Trotz der Distanz zum Plan des Vorgängerarchitekten, behielt er einige gotische Formen bei, wie z.B. in den Fenstern, denen er jedoch viele Kreisformen entgegensetze und so modifizierte (vgl. ebd.). Dadurch, dass Gaudí nicht nach einem vorher festgelegten Plan arbeitete (vgl. 1991, 192-198) und sich oftmals der Natur als Inspirationsquelle bediente, verfügt seine Architektur über einen enormen Reichtum an Formen, was für George R. Collins das Ausschlaggebende in Gaudís Werk ist (vgl. Collins 1962, 5). Der Entwurf Gaudís ist ein „symbolistischer“ (Bonet i Armengol 2003, 261), in dem das Zusammenspiel mit geometrischen Formen und dem „Kräftegleichgewicht des Tragwerks“ (ebd.) eine Rolle spielt (vgl. ebd.).

Die spitzen Formen der Gotik wurden durch Gaudí gemildert und gerundet (vgl. Zerbst 1991, 198), aber vor allem sind es die besonders erdachten Formen der Säulen, die den Bau von der gängigen Neogotik kontrastieren (vgl. 1991, 208). Diese Modulierung und Abkehr von gotischen Formen im Einklang mit dem Symbolismus führen zu einer Flexibilität in den Strukturen (vgl. De Solá-Morales 1983, 29).

So wird die Sagrada Familia, wenn sie fertig ist, die ungefähren Dimensionen des Kölner Doms haben (vgl. Zerbst 1991, 204), aber sich durch das Fehlen eines Strebewerks, das für die Gotik typisch ist, stilistisch von ihm unterscheiden (vgl. 1991, 208). Diese Hilfsstrukturen lehnte Gaudí strikt ab, weshalb er mit den Formen der Säulen und Bögen, das Strebewerk redundant machte (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der architektonischen Raumbildung und Vorstellung der Forschungsfrage, die das Verhältnis zwischen der Sagrada Familia und den Raumvorstellungen des 19. Jahrhunderts nach Beenken beleuchtet.

2. Hermann Beenken und der Historismus: Erläuterung von Beenkens Thesen zur Architektur des 19. Jahrhunderts, insbesondere zur Kritik an der Neogotik als starres "Reißbrett"-System, das den Anforderungen an einen unendlichen dreidimensionalen Raum nicht gerecht wurde.

3. Gaudí und die Sagrada Familia: Darstellung der Abkehr Gaudís vom neogotischen Ursprungskonzept seines Vorgängers hin zu einer individuellen Formensprache, die durch Naturbeobachtung und Geometrie geprägt ist.

3.1 Flächen, Formen und Komposition in der Sagrada Familia: Detailanalyse der gestalterischen Abweichungen Gaudís von gotischen Konventionen, insbesondere durch den Verzicht auf das klassische Strebewerk zugunsten einer flexibleren Säulenstruktur.

3.2 Der Raum der Sagrada Familia: Untersuchung, wie Gaudí durch den Einsatz von Rotationshyperboloiden und baumartigen Säulen ein dynamisches, fließendes Raumerlebnis erzeugt, das sich zwischen Rationalität und Expressivität bewegt.

4. Beenken vs. die Sagrada Familia: Ein Vergleich.: Synthese der Ergebnisse, in der geprüft wird, ob und wie Gaudís Kathedralbau mit den raumtheoretischen Kategorien Beenkens korrespondiert oder diese durch neue Ansätze überwindet.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritischer Ausblick auf die Notwendigkeit, den Bau im Kontext zeitgenössischer Raumvorstellungen weiter zu untersuchen.

Schlüsselwörter

Architektur, Sagrada Familia, Antoni Gaudí, Hermann Beenken, Historismus, Neogotik, Raumkonzeption, 19. Jahrhundert, Sakralbau, Historismus, Raumtheorie, Strebewerk, Säulenkonstruktion, Symbolismus, Raumwahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die architektonische Raumgestaltung der Sagrada Familia und setzt sie in Bezug zu den Raumtheorien von Hermann Beenken, der die Architektur des 19. Jahrhunderts analysierte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Architekturtheorie des Historismus, der spezifischen Formensprache Antoni Gaudís und der kritischen Auseinandersetzung mit der Neogotik.

Welches ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob die Sagrada Familia den Raumvorstellungen des 19. Jahrhunderts, wie sie von Beenken definiert wurden, entspricht oder sich bewusst von diesen löst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte architekturtheoretische Analyse, die Begriffe Beenkens verwendet, um Gaudís Bauwerke systematisch zu vergleichen und einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis durch Beenken, die Analyse der baulichen Komposition und Raumgestaltung Gaudís sowie einen direkten Vergleich beider Aspekte.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Architekturraum, Gaudí, Beenken, Historismus-Kritik und Raum-Koordinaten.

Wie distanziert sich Gaudí konkret vom neogotischen Konzept seines Vorgängers?

Gaudí verzichtet auf das klassische Strebewerk der Gotik und setzt stattdessen auf eine innovative Statik durch schräge Pfeiler und natürliche, baumartige Säulenformen.

Welche Rolle spielt das 7,5-Meter-Joch für die Komposition der Sagrada Familia?

Das Joch fungiert als modulares Grundmaß, das eine klare kompositorische Ordnung durch den gesamten Bau zieht und die Beziehung der einzelnen Bauteile untereinander definiert.

Warum bezeichnet Beenken die Neogotik als "Reißbrettgotik"?

Für Beenken entsprachen neogotische Bauten oft nicht einem organischen, historisch gewachsenen System, sondern einer rein theoretischen, künstlichen Konstruktion, der die architektonische Tiefe fehlte.

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Details

Title
Elemente der architektonischen Raumkonzeption des 19. Jahrhunderts in der Sagrada Familia
College
Braunschweig Academy of fine arts  (Institut für Medienforschung)
Course
Architektur analysieren
Grade
1,3
Author
Martin Laumeyer (Author)
Publication Year
2019
Pages
14
Catalog Number
V507431
ISBN (eBook)
9783346059079
ISBN (Book)
9783346059086
Language
German
Tags
Sagrada Familia Architekturgeschichte Raum 19. Jahrhundert Barcelona
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Laumeyer (Author), 2019, Elemente der architektonischen Raumkonzeption des 19. Jahrhunderts in der Sagrada Familia, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/507431
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